Archiv für den Monat April 2012

Iiieks…eine nackige Tür!

So, endlich ist alle Farbe meiner Tür ab. Zuerst die weiße, dann kam eine gelbe, eine braune, eine beige und eine rosa Schicht. Und dann kam Lackspachtel!

Heute schon mal etwas abgewischt, um die Reste vom Abbeizmittel abzukriegen. Morgen dürfte sie dann für den Schliff wieder trocken sein. Da ich durch die alte Schicht Lackspachtel stellenweise eine recht unebene Oberfläche hab, geh ich erst mit Körnung 120 drüber, dann mit 180er.

 

Meine Kochbücher…Nr. 13

Schon wieder backen! „Backen“ von Parragon Books. Auch hier wieder mal eine Rezeptsammlung von der die einzelnen Rezepte in diversen anderen Büchern schon erschienen sind. Über 250 Seiten mit Rezepten incl Bild laden zum Ausprobieren ein.

Beim Durchblättern fällt einem so etwas wie Gnocchi Romana ins Auge. Auf den ersten Blick stutzt man etwas, dann fällt einem ein: auch Aufläufe werden ja gebacken. Hier finden sich also nicht nur Dessert, Kleingebäck und Kuchen (Tart Tatin, Schneckenkranz oder Apfelküsse, um nur ein paar zu nennen) sondern auch Herzhaftes wie Pancetta-Pecorino-Happen oder ähnliches. Die Beschreibung der Rezepte ist gut, aber durch das Format (bricht schnell am Rücken und verliert Blätter, also gaaanz vorsichtig behandeln!) und die ziemlich kleine Schrift eignet es sich nicht so gut, um beim Kochen nebendran zu liegen zum mal schnell nachgucken. Durch den schönen Einband eignet es sich aber auch gut zum verschenken und ein Schleifchen ist sogar auch schon dran.

Wirsing, Sususi

Meine Kochbücher…Nr. 12

Hmmm, endlich mal ein bisschen Sonne. Da kriegt man ja gleich Lust auf einen Summer Delight. Oder einen Atai B-Nana. Oder einen Matrosen-Punsch. Noch nie gehört? Kein Wunder, sind alles relativ unbekannte Getränke. Wer die Cocktail-Karte vom Club nebenan auswendig kennt und meint, er wüßte alles über Cocktails…der sollte mal einen Blick hier rein werfen. Das ist eine der umfangreichsten Getränkerezeptsammlungen (418 Rezepte), die ich kenne. Auch wenn die Ausgabe von 1977 von Tschibo stammt…sucht mal auf dem nächsten Flohmarkt danach. Mit dabei ist auch noch ein bisschen Hintergrundwissen über Weine, Biere und Spirituosen (Herkunft, verschiedene Sorten, ect.). Übrigens sind auch Heißgetränke mit drin und Alkoholfreie Sachen natürlich auch.

 

Wirsing, Sususi

Meine Kochbücher…Nr. 11

In der Hoffnung, daß bald doch noch die Grillsaison losgehen kann: Heute „Barbecue“, 2006, Weltbild Verlag. Bevor wir jetzt in eine Diskussion abdriften, mit welchem Grill…fast alle Rezepte hier drin funktionieren auch mit einem hundsordinären 6-Euro Holzkohlegrill aus dem nächsten Baumarkt. Noch eins zur Warnung: Wer nur einmal im Jahr schnell den Grill anschmeißen möchte, um ein paar Würstchen zu grillen, für den ist dieses Buch absolut ungeeignet. Dazu sind die Rezepte hier viel zu arbeitsintensiv und erfordern manchmal ziemlich viel Aufwand für so was einfaches wie „grillen“. Typisch amerikanisch halt, und das merkt man den Rezepten auch an. Ganz preiswert sind die Rezepte auch nicht, zum Beispiel gegrillte Languste mit Zitronenbutter oder Lachs mit Whiskey, Knoblauch und Zucker oder Lamm-Minze-Burger. Wer allerdings aus dem Grillen lieber einen Event macht, und das ganze ordentlich zelebriert, der wird an diesem Buch ganz bestimmt seinen Spaß haben. Bei Vorspeisen, Hauptgerichten und Nachtisch darf natürlich auch das berüchtigte S´mores Sandwich nicht fehlen. *g* Rund 170 Seiten lassen kaum einen Wunsch mehr offen, sogar für Salat ist gesorgt. Jetzt muß nur noch das Wetter mitspielen…

Wirsing, Sususi

Servicewüste…?

Da ich beschlossen habe, mit meiner Tür im Klo kurzen Prozeß zu machen und ihr einen neuen Anstrich zu verpassen, egal ob sie will oder nicht, war ich diese Woche mal im Bauhaus. Auf der Suche nach dem passenden Abbeizmittel versuchte ich, einen Mitarbeiter einzufangen. Blöd, daß diese dort auf Elektrowägelchen unterwegs waren und mir immer vor der Nase weg um die Kurve geflüchtet sind. Ich weiß, ich kann manchmal ziemlich furchterregend wirken, aber gleich vor mir flüchten muß man eigentlich auch nicht. Mit Schiebewägelchen kommt man da so schlecht hinterher. Nun hatte ich endlich einen Verkäufer eingekeilt ( ein fieser Tapetendisplayständer verhinderte das weitere Entkommen *g*) und wollte ihn fragen, was man so am Besten nimmt um meine Tür abzubeizen. Krieg ich doch zur Antwort: „Warum woll´n Sie des denn mache?“ Ehrlich gesagt, geantwortet hab ich nur aus Reflex, weil ich die Frage schon doof fand: „Um sie neu streichen zu können.“ Krieg ich darauf zu hören: „Hm, warum kaufen Sie denn keine neue Tür?“ … War dann endlich geklärt, daß ich KEINE neue Tür wollte, sondern die ALTE neu streichen, kam wieder die Frage mit dem Beizmittel. Er geht vor, drückt mir einen Flasche in die Hand. „Da“. Ok, sag ich, „wie lange muß das einwirken und was hat das für einen Konsistenz?“ (weil, sehr flüssig tropft blöd rum, zu fest muß aufgespachtelt werden, ect. und ich wollte die Tür nicht abhängen). „Steht drauf und ist flüssig.“ Danke, das hat mir bisher gereicht, ich hab mich bedankt, die Flasche wieder ins Regal gestellt und bin gegangen.

Heute dafür bei Hornbach: Ich komm rein, ist auch grade kein Mitarbeiter frei (aber dort können sie nur hinter ihre Theke flüchten, kommen also schon von Natur aus nicht weit.). Mitarbeiter ist frei, fragt mich nach meinem Begehren. Ich rattere die Story von der Tür wieder runter. Mitarbeiter: „Na klar, da brauchen Sie als erstes ein Abbeizmittel, haben Sie da schon was?“ Ich sag, ich brauch alles von Anfang an. Mitarbeiter: „Kein Problem, hier ist was zum Abbeizen, reicht für Ihre Tür und den Türstock, ist etwas pastenartig und lässt sich leicht auftragen, erst mal decken Sie alles komplett ab, dann auftragen und …lange einwirken lassen, abspachteln, wenn es Blasen gibt, Tür mit 60 °C warmen Wasser abwaschen,….Hier ist der richtige Pinsel zum auftragen, Farbroller, ect. Welchen Lack wollen Sie; ich kann Ihnen da auch was passendes anmischen….Sie müssen dann nur noch drauf achten, daß…Viel Spaß und auf Wiedersehen.“

So, welchen Baumarkt werde ich wohl beim nächsten Mal aufsuchen, wenn ich einen Frage hab?

Wirsing, Sususi

Meine Kochbücher…Nr. 10

Bei dem scheußlichen Wetter…da ist eine Suppe wohl grade das Richtige. Deshalb: „Suppen und Eintöpfe“ von 2004, hier die Ausgabe für den Gondrom Verlag.

Dem ein oder anderen wird wohl so manches Rezept hier drin bekannt vorkommen, denn dies ist eine umfangreiche Sammlung aus verschiedenen anderen Ausgaben. Mit über 220 Rezepten sind aber wohl immer noch genug neue Sachen dabei. Alle Rezepte sind für durchschnittlich 4 Personen berechnet und kommt auch so hin. Kochanfänger können nicht nur die Rezepte umsetzen, die mit dem Label „gelingt leicht“ bezeichnet sind, sondern sich auch mal an anderen Sachen versuchen, ich denke, alle Rezepte hier drin sind nicht soooo kompliziert. Lammeintopf mit Kichererbsen, Vogtländische Kartoffelsuppe oder Pichelsteiner…dieses Buch ist eine wirklich umfangreiche Sammlung, die nicht fehlen sollte. Für Diätiker: Jedes Rezept enthält Kalorien/Kilojoule-Angaben, Eiweiß, Fett und Kohlehydrate pro Portion.

Wirsing, Sususi

 

Meine Kochbücher…Nr. 09

Bleiben wir heute mal beim backen mit „Blechkuchen“ von 2008 aus dem Weltbild Verlag. 99 süße und herzhafte Rezepte fürs Backblech (darunter auch „Einzelgebäckstücke“ wie Kümmelhörnchen oder Streuselschnecken). Alle Rezepte haben übrigens auch eine Garstufenangabe für Gasherde, „normale“ E-Herde und Umluft. Ein paar Mal sollte man allerdings schon gebacken haben, wenn man sich an die Rezepte hier macht, sonst könnte man sich als Anfänger ab und zu überfordert fühlen. Das Einzige, was mir wirklich mißfällt…ist das Rezept für Bienenstich. Schon wieder mit Pudding-Pulver! Brrr… Ich hasse Bienenstich mit Puddingfüllung! Aber das ist ja private Geschmackssache, ansonsten ist das Rezept auch gut. *g*

Fast jedes Rezept hat auch hier sein Bildchen, wenn man sich an die Angaben in den Rezepten hält, sollte das Ergebnis auch wirklich so aussehen. Ein gutes Buch für Grundlagenrezepte, ist jetzt nichts dabei, was wirklich „special“ ist.

Wirsing, Sususi

Meine Kochbücher…Nr. 08

So, wer denkt, Muffins sind nur für  Leute die keine Springform haben und nur Marmorkuchen backen können, der kann gleich aufhören zu lesen. Der verpaßt halt dann Pistazienmuffins mit Marzipan. Oder Cappuccinomuffins mit Mascarponecreme. Oder Ingwermuffings mit Orangenlikör. Diese kleinen Köstlichkeiten findet man im Zabert Sandmann Verlag; Ausgabe hier von 2005. In über 70 Rezepten mit Bild findet man Klassiker und Modernes, ebenso wie gut abgeschmeckte herzhafte Muffins (ich sag nur: Pizzamuffins mit Schinken und Gouda).

Dank der Step-by-Step Anleitung sollten auch Backanfänger auf ihre Kosten bzw. an ihre  Muffins kommen und die Bilder geben wirklich schöne Anregungen zur Dekoration der fertigen Muffins. Ein schönes Buch, das zeigt, daß Muffins mehr sein können als fade Coffeshop-Restbestände.

Wirsing, Sususi

Die Bratkartoffel-Story

Wer kennt das nicht? Da geht man einkaufen, hat eigentlich schon alles, was man wollte und plötzlich…man sieht etwas interessantes, was man vorher noch nicht kannte und schon hängt man am Haken. Mir ging es neulich so im Multistore kurz vor der Kasse mit…Bratkartoffeln. Ja, richtig, Bratkartoffeln. Nicht grade das gewöhnliche Produkt für ein Schnäppchen-Geschäft, könnte man denken. Es handelt sich hier allerdings nicht um fertige Bratkartoffeln oder um diese vakuumverpackten Bratkartoffel, die man nur noch braten muß. Diese hier waren Trockenbratkartoffeln. Noch nie gesehen? So ging es mir auch. Also hab ich logischerweise gleich mal ein Paket mitgenommen (89 cent).

Heute hab ich sie dann ausprobiert. Zuerst die Packung mal aufmachen.

Heraus kommt ein Päckchen mit 100 gr. Trockenkartoffeln. Diese in eine Schüssel geben.

 

Das krümelige Zeug auf den Kartoffeln ist die Würzmischung, die schon mit drin ist. Das Ganze wird mit 300 ml kochendem Wasser aufgefüllt.

Gut umrühren und dann 45 min. ziehen lassen. Ab und zu mal rühren. Allerdings fand ich sie schon nach 30 min. fertig zum braten, da waren sie dann noch bissfest und nicht labbrig. Also ab in die Pfanne.

Ein paar Minuten brauchen sie natürlich, wie richtige Bratkartoffeln auch. Aber sie sind wirklich wunderbar braun und knusprig geworden und sie waren auch gut gewürzt.

Also, ich muß schon sagen, sie waren viel, viel besser, als man so denken würde. Ich werde mir jetzt mal einen kleinen Vorrat anlegen; halten sich ja lange genug und immer dann, wenn ich mal wieder Hunger auf Bratkartoffeln hab, aber keine Kartoffeln im Haus sind, sind die hier wirklich eine gute Alternative. Auch für´s Camping zu überlegen, allerdings sollte man einrechnen, daß sie schon etwas Platz wegnehmen, auch wenn die Packung bloß 100 gr. wiegt. Und man sollte bedenken, daß die Portion für zwei Wenig-Esser als Beilage ausreicht, aber für Personen mit normalem Appetit könnte es zu zweit mehr als arg knapp werden.

Wirsing, Sususi

 

 

Meine Kochbücher…Nr. 07

127 Seiten Indien…In „Currys“ von 2010 vom Zabert Sandmann Verlag. Hier wieder mal größtenteils links das Rezept, rechts das jeweilige Bild dazu. Da eine Aufteilung in Vorspeisen, Hauptspeisen, hier ja keinen Sinn machen würde, gibt es stattdessen die Kategorien Currys mit Gemüse, Currys mit Fisch, ect. So findet man neben Chutneys und Beilagen leckere Sachen wie Gemüsecurry mit Paprika und Couscous, Lammcurry mit Aprikosen oder Rotes Hähnchencurry mit Tomaten. Die Zutatenlisten halten sich in Grenzen, das meiste davon findet sich zumindest in meinem Vorrat (bis auf Koriander…brrr…was finden die Leute bloß da dran???). Also, ruhig mal was exotisches ausprobieren, es ist gar nicht so schwer.

Wirsing, Sususi