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Über susimtsch

Tja, über mich gibt es mehr zu sagen, als hier hinpassen würde, deshalb lass ich es lieber weg. Auf meinem Blog landet alles übers Essen und Trinken und artverwandte Themen, Ausflüge die man machen sollte oder besser nicht, und ab und zu landet auch mal irgendwas anderes dazwischen.

Wilhelma

Da ich letzte Woche noch Urlaub hatte, habe ich mir einen schönen Tag rausgesucht, um in Stuttgart mal die Wilhelma zu besuchen. Für 12,50 € Eintritt teuerer als Karlsruhe, ein bißchen billiger als Nürnberg…aber wert jeden Cent!

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Während man in Karlsruhe sehr nahe an den Tieren dran ist, ist man in der Wilhelma bis auf wenige Ausnahmen etwas weiter weg. Dafür sind die Gehege aber so angelegt, daß die Tiere auch viele Plätze zum Verstecken haben; es kann also sein, daß man nicht in jedem Gehege sofort Tiere sieht – manchmal tauchen sie auch gar nicht auf.

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Der Baum war allerdings nicht breit genug, um sich dahinter zu verstecken *g*

Das Besondere in der Wilhelma sind für mich allerdings die weitläufigen Gewächshäuser, die eine unglaubliche Vielfalt an exotischen Pflanzen bieten – und noch viel mehr: hier z. B. im Schmetterlingshaus, wo die Schmetterlinge um einen herumfliegen und sich sogar auf einem nierderlassen können.

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Sehr zu empfehlen und mein besonderes Highlight: die Blattschneider-Ameisen-Kolonie im Insektarium.

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Hunger! Also dem überall aushängenden Lageplan studiert und dem Weg bis hierher gefolgt: dem „Café Belvedere“. Seeeehr voll! Ein Selbstbedienungscafé mitten in der Wilhelma, wenn man den richtigen Platz bekommt sogar mit schöner Aussicht.

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Ich entschied mich bei Selbstbedienung für Maultaschen in Brühe und ein kleines Wasser (zusammen für 6,20 €, das ist noch ok). Ansonsten konnte man die obligatorischen Wienerle mit Brötchen o. Kartoffelsalat essen, verschiedene Stücke Kuchen (zu klein für die Preise) und Salate. An alle mit Kindern: Pommes gibt es hier nicht!

Die Maultaschen-Brühe war würzig, aber nicht zu salzig und die Maultaschen ließen sich prima mit dem Löffel zerteilen, ohne daß man Angst hatte, daß sie gleich beim Nachbarn am Schoß landen würden. Also durchaus nicht verkehrt für einen kurzen Zwischensnack.

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Ich werde auf alle Fälle bald wieder hier her kommen; vielleicht zum Tag der offenen Tür.

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Wirsing, Sususi

Föhr kulinarisch…11

Wer Urlaub auf Föhr in einem Hotel oder einer Pension macht, der muß sich um das Frühstück keine Gedanken machen. Anders sieht es natürlich bei allen in einer Ferienwohnung aus. Hier haben alle Glück, die in der Nähe der Wyker Strandpromenade wohnen (oder genügend Energie für einen Morgenspaziergang haben *g*). In allen Cafés entlang der Promenade gibt es von 9-11 Uhr Frühstück. Preislich und von der Qualität und Auswahl liegen hier alle sehr nahe beieinander – wo es hier Fleischsalat dazu gibt, gibt es da Kräuterquark, die einen haben Aprikosenmarmelade, die anderen Erdbeer; solche Unterschiede halt. Ich habe hier als Beispiel mal das Café „die Insel“ herausgepickt.

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Hier gibt es Frühstück für den kleineren Hunger (Französisches Frühstück oder belegte Brötchen o. ä.) aber für 12,50 € auch das sog. „kleine Inselfrühstück“. Sieht dann so aus:

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Kännchen Tee, Glas Orangesaft, 2 Semmeln (1 normale, 1 Körner), 2 Scheiben Vollkornbrot, weiches Ei, Wurst, Käse, Marmelade, Honig, Quark, Butter und die Liste geht noch weiter! Das große Inselfrühstück beinhaltet noch Räucherlachs und Sekt. Am Schönsten ist es natürlich draußen, da kann man dann ewig sitzen, schlemmen, den Leuten beim Bummeln zusehen und den Fähren beim hin-u. herfahren.

Tipp: das kleine Inselfrühstück zu zweit bestellen und teilen. Ansonsten brauchte ich allein danach kein Mittagessen mehr, aber das muß jeder selber wissen.

Wirsing, Sususi

Garnier Body Intensiv 7 Tage

Und wieder mal ein Produkttest: Diesmal für Garnier Body Intensiv 7 Tage.

Es Bodylotion zu nennen wäre hier nicht ganz richtig, es handelt sich laut Hersteller eher um ein Creme-Gel. Erhältlich in den „Geschmacksrichtungen“ Traube oder Pfirsich soll sich in einer leicht mintgrünen Flasche Pflege verstecken, die nicht fettet, schnell einzieht und leicht zu verteilen ist und bis zu 7 Tage langanhaltende Feuchtigkeit spendet. Das sind ganz schön viel Versprechungen auf einmal!

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Persönlich finde ich die Flasche für kleinere Hände etwas zu breit, eine leicht dickere aber schmälere Flasche würde mir besser gefallen. Allerdings leicht auch mit einer Hand zu öffnen. Das Gel selber ist ebenfalls ganz leicht mintfarben. Geruch nach Traube ist nur bei einer größeren Menge feststellbar und auch nur, wenn man weiß, wonach es riechen soll. Ansonsten riecht es leicht süßlich mit einer Mischung aus Nivea-Geruch und Bepanten-Geruch. Wenn man es zwischen den Finger verreibt richt man ein wenig Alkohol und Citronellol…aber: erstaunlich! Es klebt nicht! Es zerschmilzt fast sofort auf der Haut, läßt sich schön verreiben, zieht ratz fatz ein … und KLEBT NICHT! Sollte hier tatsächlich ein Produkt vorliegen, wo der Hersteller hält, was er verspricht? Der 7-Tage-Test wird es zeigen….Bis dahin:

Wirsing, Sususi

Kullman´s Diner Ludwigsburg

Nach den Körperwelten hatten wir, auch wenn man es nicht glauben mag, Hunger.

Zuerst wollten wir wo anders hin, aber direkt aus der Arena raus Richtung Bahnhof war dies: Sam Kullman´s Diner. Es war ziemlich voll, also bei mehr als zwei Leuten besser reservieren.

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Mit der Speisekarte werden American Diner Dreams wahr: Burger, Spareribs, Pan-Cakes, ect. Klang schon mal sehr lecker und war preislich mit ca. 8 Euro an aufwärts sogar recht günstig. Und wie sollte es auch anders sein, wie eine Fliege hoffnungsvoll immer wieder gegen die Fensterscheibe fliegt, mußte ich wieder mal den Key Lime Pie ausprobieren (4, 20 €).

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Optisch mal sehr schön, aufgefallen ist hier gleich, daß die oberste Schicht mal wieder keine Baiser-Masse war. Dann…der erste Biss….eh, na ja, seeeehr enttäuschend! Der Boden wäre an sich gut gewesen, wenn nicht dieser extreme Nachgeschmack nach Kühlschrank gewesen wäre. Die Füllung war ok, hätte etwas mehr Säure vertragen können. Die obere Schicht, tja, da bin ich mir nicht mal sicher, ob das jetzt eine Frischkäseschicht war, Buttercreme-Frosting (wäre mein Tipp) oder aufgetaute Sahne. Hat ebenfalls sehr stark kühlschrankig geschmeckt und salzig! Also, ich sollte es einfach aufgeben, in Deutschland eine guten Key Lime Pie zu finden, der nicht daheim selbstgemacht wurde. *sfz*

Das klingt jetzt fast danach, als würde ich abraten, den Laden zu besuchen…dem ist aber nicht so. Der Burger, den meine Kollegin hatte war sehr lecker; mit Cheddar und Ananas. Von der Größe her in etwa so wie der Big Tasty von McDonald war dieser geschmacklich prima, vor allem die Barbecue-Sauce war gut.

Sehr positiv fiel auch noch auf, daß der Service sehr schnell und freundlich war und daß man ohne es extra zu bestellen zu seinem Burger Ketchup, Mayo und zwei Erfrischungstücher für die Finger dazu bekam. Ich würde dort jederzeit wieder hingehen.

Wirsing, Sususi

Körperwelten

Wer es noch nicht mitgekriegt hat: momentan kann man in Ludwigsburg in der Arena noch bis zum 20. September die Körperwelten-Ausstellung von Gunther von Hagen besuchen.

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Trotz vieler negativer Meinungen waren eine Kollegin und ich am Freitgag entschlossen, auf keine anderen Meinungen zu vertrauen als auf unsere eignen und uns deshalb unvoreingenommen diese Ausstellung anzusehen.

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Der Eintritt beträgt 18 €; wer ADAC-Mitglied ist, kann gratis einen Audio-Guide dazu bekommen, über den man zu den einzelnen Exponaten noch weitere Informationen erhält.

Ich nehme es gleich mal vorweg: Es hat sich aus meiner Sicht absolut gelohnt!

Wenn man nicht wüßte, daß die Plastinate aus „echten“ Menschen bestehen…man könnte es glatt vergessen, weil man es einfach nicht mehr sieht. Sie sehen nicht anders aus als Repliken aus Plastik, wenn man von der Detailgenauigkeit mal absieht.

Wenn man sich diese Ausstellung ansieht bekommt man einen ganz neuen Respekt vor dem Beruf des Arztes, der sich alles, was der Laie hier zu sehen bekommt, merken muß und wissen muß, wie das alles zusammenspielt. Man bekommt einen ganz neuen Respekt vor der Natur, wenn man die winzigen, zarten Blutgefäße sieht, die um ein Herz herum liegen. Wenn man ein Kunstherz in seiner ganzen Plumpheit trotz der allermodernsten Technik im direkten Vergleich mit einem echten Herz in all seiner Feinheit  sieht, dann bekommt man einen ganz neuen Respekt vor dem Leben. Und wenn man eine richtige Raucherlunge sieht, die tatsächlich mal in jemanden drin war…dann bekommt man eine ganz neue Sicht auf alles, was man seinem Körper tagtäglich antun kann.

Es war beeindruckend, nicht nur Abbildungen zu sehen oder Animationen sondern zu sehen, was für eine geniale Konstruktion ein Lebewesen ist und es war ein merkwürdiges Gefühl, wenn man sich in Erinnerung ruft, daß alles in dieser Ausstellung auch in einem selbst vorhanden ist.

Über die Art der Positionierung der einzelnen Exponate kann man sagen, daß sie in keiner Weise respektlos rüberkommt – jede Pose unterstreicht die jeweils gezeigten Körperteile, . B. die Muskeln in einer Pose der Bewegung wie beim Basketballspielen.

Ich fand es eine ausgesprochen interessante Erfahrung, die einem sehr viel zum Nachdenken mitgibt. Ich kann diese Ausstellung ausdrücklich empfehlen. Auf der Homepage steht, daß man 1-2 Stunden einplanen sollte, meine Kollegin und ich haben allerdings fast 3 Stunden gebraucht, bis wir durch waren, obwohl nicht viel Betrieb war.

Wirsing, Sususi

Föhr kulinarisch…10

Heute gibt es was richtig feines: Fisch. Ebenfalls nicht weit von der Strandpromenade findet man das dritte Fischgeschäft: Andresen. Dort gibt es zwar keinen rohen Fisch, dafür aber sehr gute Fischsalate zum mitnehmen und verschiedene Fischgerichte.

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Obwohl die selbstgemachte Fischsuppe auf dem Teller neben mir sehr lecker aussah, entschied ich mich doch für eine Ofenkartoffel mit rotem Heringssalat (7,95 €). Und da es zwar grade mal nicht regnete, aber ich nicht sicher war, wie lange dies anhält, wollte ich keinen von den äußeren Plätzen sondern einen von den zwei Tischchen drinnen.

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Sieht das nicht richtig appetitlich angerichtet aus? Zusätzlich zu der angenehmen Atmosphäre dort drinnen (ich könnte jetzt nicht mal sagen, woran das liegt; es sieht einfach edel aus; die Mitarbeiter sind freundlich; schnell, aber nicht hektisch – angenehm einfach) sind auch alle Gerichte ein Augenschmaus.

Das grüne Zeugs vor der Kartoffel ist übrigens Algensalat aus Grün-u. Braunalgen mit Sesam-Chili-Marinade. Sehr spannend das Ganze. Wer noch nie Algensalat probiert hat: es schmeckt anders als die eher bekannten Nori-Algen-Blätter (das sind die um die Sushi). Von der Konsistenz her ähnelt das Ganze den schwarzen chinesischen Mu-Err-Pilzen, wenn man ein besonders fleischiges Exemplar erwischt. Eigengeschmack hat der Algensalat nicht gehabt, wenn ich die Augen zugemacht hätte, hätte ich nicht gewußt, was ich esse. Es hat eher nur nach Sesam geschmeckt mit einem Hauch Schärfe im Abgang vom Chili. Hat prima dazu gepaßt.

Die Kartoffel mit dem Salat, ja, was soll ich sagen, die war perfekt. Der Hering war sehr zart und die Kombination zwischen Fisch, Soße und Kartoffel war eine absolut perfekt abgeschmeckte runde Sache. Ich hätte die ganze Zeit „hmmmm“ murmeln können. *g*

Hier werde ich auf alle Fälle beim nächsten Mal wieder vorbeischauen; absolut empfehlenswert!

Wirsing, Sususi

Stadtgarten Karlsruhe

Endlich mal so schönes, beständiges Wetter, daß man einen kleinen Ausflug wagen kann.  Diesmal nach Karlsruhe in den Stadtgarten/Zoo.

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Für 6,50 € Eintritt kann man sich den Zoo und die dazugehörige weitläufige Gartenanlage ansehen; Gondelfahrten über die Seen kosten extra (3,50 p. P.).

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Wirklich schön ist das im Jahr 2000 neu gestaltete Eisbärengehege. Dort kann man die Tiere nicht nur auf der großen Außenanlage sehen sondern dank Glasfenstern auch unter Wasser beim Schwimmen beobachten. Das gleiche übrigens auch bei den Pinguinen; dieser Anblick ist wirklich etwas Besonderes.

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Unter den rund 150 beherbergten Tierarten sind auch Flamingos und Zwergflamingos. Bei diesen ist es momentan anscheinend In, von einem Bein nur die Hälfte hochzuklappen und den Fuß lässig nach unten baumeln zu lassen. Das hat die ganze Schar so gemacht.

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Irgendwann bekommt man von der ganzen frischen Luft Hunger. Deshalb kurzer Zwischenstopp bei der Cafeteria Schuler. Das hätte ich mal besser gelassen! Wirklich, bitte meiden! Richtig unfreundliche Bedienungen, beide haben sich bei meinem Eintritt erst mal von der Theke weggedreht und sind, mich nicht beachtend ein paar Mal hin und her gelaufen, haben in der Gegend rumgeschaut, dann hat sich erst jemand herabgelassen, mich nach meinen Wünschen zu fragen. Ich habe ein Paar Wiener mit Kartoffelsalat bestellt (4,40 €, daß ist ok für Zoo).

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So sieht das Ganze aus, die Farbe liegt an dem Sonnenschirm, nicht am Essen. Ich hatte also endlich meine Bestellung (beide Bedienungen waren dermaßen lahmarschig!), gehe zur Kasse. Es befand sich genau 1 Person vor mir, die einen Kaffee bestellt hat. Als ich wieder raus war, hatten die Würstchen Kartoffelsalat-Temperatur, sprich: sie waren bereits kalt! Geschmacklich war das jetzt auch nicht wirklich lecker; der Kartoffelsalat (die vier Streifen geraspelte Karotte war offenbar der Deko-Versuch) hat so offensichtlich nach industrieller Produktion geschmeckt: zu sauer, zu viel Süßstoff, zu wenig Salz, brrrr! A propos Salz: Ich konnte nirgends Salz oder Pfeffer (auch nicht in diesen kleinen Tütchen finden). Die anderen rumliegenden Speisen sahen auch nicht wirklich appetitlich aus und die Pommes fielen augenscheinlich genau in die vor ein paar Post beschriebene Kategorie: echt frittiert, aber labbrig.

Stadtgarten lohnt sich auf alle Fälle, mit dem Essen aber lieber warten, bis man wieder draußen ist, auch der Blick auf die Teller an den anderen Essensgelegenheiten war nicht so berauschend (Pommes bleich wie Geister, labbriges und geschmackloses Aussehen und Geruch nach altem Frittierfett).

Wirsing, Sususi

Föhr kulinarisch…09

Auch wenn der Teil Föhrs auf dem Wyk liegt früher zu Schleswig gehörte und nicht wie der Westteil zu Dänemark, ein Däne ist trotzdem in Wyk zu finden, nämlich der EisDäne in Kombination mit dem Heißen Dänen. Aber keine Sorge, Dansk muß man hier nicht sprechen, um etwas zu bestellen (wohl auch, weil hier nur der Name etwas mit Dänemark zu tun hat *g*)

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Also, im Teil links bekommt man Softeis, Eismohr in verschiedenen Größen (XS für 1,70 €), normales Eis, Waffeln und Crêpes (ja, schon wieder!)

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Von der Dicke her eher wie ein Pfannkuchen (2,30 €), war hier allerdings deutlich zu viel Kristallzucker drauf, der außerdem noch einen ziemlich widerlichen Nachgeschmack nach künstlich und Plastik hatte. Wie sie das geschafft haben ist mir ein Rätsel.

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Deutlich leckerer war dieser Chili-Dog für 2,80 €. Die Röstzwiebeln waren knuspriger als die vom PizzaKing, aber scharf…Fehlanzeige! Eigentlich sollte Chili drauf sein…schärfer als Curryketchup war allerdings nicht. Trotzdem lecker. Gibt es für 5 Euro auch in der Riesenvariante. Den Original Hot Dog und den American Hot Dog (mit Sauerkraut) habe ich allerdings nicht ausprobiert.

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Dafür dies hier: sieht aus wie Pommes, schmeckt fast wie Pommes, sind auch welche. Aber keine aus der normalen Fritteuse sondern aus der Infrarot-Fritteuse, d. h. ohne Fett. Wer eine Actifry oder ähnliches daheim hat…vergesst den Vergleich, daß hier ist ein Industriegerät und leistet wirklich mehr. Die Tüte kommt in drei verschiedenen Größen (diese hier für 2,40 € + 0,40 für das Ketchup). Sie sehen zwar etwas blass um die Nase aus, waren aber schön knusprig. Zwar nicht so sehr, wie die aus dem richtigen Fettbad, aber wie oft habe ich es schon erlebt, daß grade die „richtig“ Frittierten matschig oder labbrig waren! Der Geschmack war etwas kartoffeliger als die normalen Pommes, klar. Schade ist allerdings, daß ich für die Condiments noch extra 40 cent zahlen muß; dafür gibt es Mayo, Ketchup (Curry/normal) oder Sweet Chili-Sauce (wie die vom Chinesen). Durchaus eine leckere Snack-Variante, die Abwechslung vom ewigen Fisch bietet (nicht, daß ich die bräuchte, aber manchmal hat man halt so „Glusterer“ *gg*).

Wirsing, Sususi

Was wurde aus….der große Koffertest?

Ich hab´s ja schon mal erwähnt, der erworbene Rollkoffer Holiday hat den Urlaub überlebt. 7 Tage Wyk auf Föhr, daß heißt eine sehr laaaaange Bahnfahrt mit mehrmaligem Umsteigen, eine Fährfahrt und den Weg durch die Stadt.

Hier ist der Beweis:

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Keine Nähte sind geplatzt, die Stange hat gehalten, die Rollen haben gehalten und die Reißverschlüsse sind noch ganz.

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Die Rollen sind zwar etwas abgefahren, aber ok. Was mir aufgefallen ist: im Gegensatz zu anderen Rollkoffern ist dieser ziemlich laut. Schadet nichts, so hört man wenigstens, wenn ich von hinten angerauscht komme und kann rechtzeitig aus dem Weg gehen. *g*

Sogar 10 Minuten strömenden Daurerregen hat der Inhalt mit nur leichter Feuchte überstanden (ist halt keine Hartschale). Bloß unten, wo er ein paar Mal durch recht tiefe Pfützen gerollt ist, waren die Sachen richtig naß.

Reingegangen ist für die Woche auch alles, es wäre sogar für 14 Tage Sommerurlaub genug Platz gewesen, für 14 Tage Nordsee oder alles, wo man für alle Tage für kaltes und warmes Wetter packen muß wäre es aber etwas knapp geworden.

Was ich aber immer noch nicht verstehe: Warum wollen Leute Rollkoffer? Jetzt im Selbsttest kann ich sagen: die sind total unbequem, wenn man sie nicht grade nur aus dem Auto auslädt und woanders reinschmeißt. Das ganze Gewicht hängt einem an einem Arm hinterher, wo man bei Reisetaschen den ganzen Rücken/Schultern zur Verfügung hat, um das Gewicht zu verteilen. Zudem rennt man mit Reisetasche einfach schneller zum nächsten Zug als mit Rollkoffer. Na, bereut habe ich den Kauf nicht, je nach Gelegenheit werde ich jetzt zwischen Reisetasche und Koffer auswählen.

Wirsing, Sususi

Föhr kulinarisch…08

Heute naschen wir mal wieder was Süßes, und zwar neben dem Fischgeschäft Scheel. Dort befindet sich eine Saftbar, wo man auch Crêpes und Waffeln bekommt.

Für 3,50 € bekommt man zum Beispiel eine Crêpe mit Nuß-Nougat-Creme (ach, sagen wir es doch einfach grade heraus: Nutella).

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Was mir dort aber gar nicht gefällt, daß sind die Bedienungen. Beide waren ausgesprochen mürrisch, fast schon genervt, daß man etwas bestellen wollte. Dann war die Platte zum Backen schon ziemlich aufgeraut, als die Bedienung die Platte mit Öl abrieb, hat sie das so lange gemacht, bis überall darauf Fusseln von dem Küchenpapier hängen geblieben sind. Dann wollte sie da drauf den Teig kippen! Als ich dann meinte, daß ich so aber ja lauter Küchenpapierfusseln in meinem Crêpe habe, war sie erst mal verwundert, dann ratlos, wie sie die Fusseln jetzt da wieder runter bekommen sollte. Schließlich hat sie einen Crêpe gebacken, um die Fusseln aufzusammeln und danach meinen.

Weiterhin ist es mir dort schon in zwei verschiedenen Urlauben passiert, daß sich die Bedienung bei der Rausgabe des Wechselgeldes verzählt hat und mir auf 5 Euro bloß 1 Euro wieder rausgegeben hat (wie gesagt, 3,50 € für den mit Nutella).

Dieser Besuch war eindeutig der letzte bei diesem Laden, da bloß ein paar hundert Meter in die eine oder andere Richtung zu besserem Service führen.

Wirsing, Sususi