Stadtgarten Karlsruhe

Endlich mal so schönes, beständiges Wetter, daß man einen kleinen Ausflug wagen kann.  Diesmal nach Karlsruhe in den Stadtgarten/Zoo.

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Für 6,50 € Eintritt kann man sich den Zoo und die dazugehörige weitläufige Gartenanlage ansehen; Gondelfahrten über die Seen kosten extra (3,50 p. P.).

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Wirklich schön ist das im Jahr 2000 neu gestaltete Eisbärengehege. Dort kann man die Tiere nicht nur auf der großen Außenanlage sehen sondern dank Glasfenstern auch unter Wasser beim Schwimmen beobachten. Das gleiche übrigens auch bei den Pinguinen; dieser Anblick ist wirklich etwas Besonderes.

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Unter den rund 150 beherbergten Tierarten sind auch Flamingos und Zwergflamingos. Bei diesen ist es momentan anscheinend In, von einem Bein nur die Hälfte hochzuklappen und den Fuß lässig nach unten baumeln zu lassen. Das hat die ganze Schar so gemacht.

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Irgendwann bekommt man von der ganzen frischen Luft Hunger. Deshalb kurzer Zwischenstopp bei der Cafeteria Schuler. Das hätte ich mal besser gelassen! Wirklich, bitte meiden! Richtig unfreundliche Bedienungen, beide haben sich bei meinem Eintritt erst mal von der Theke weggedreht und sind, mich nicht beachtend ein paar Mal hin und her gelaufen, haben in der Gegend rumgeschaut, dann hat sich erst jemand herabgelassen, mich nach meinen Wünschen zu fragen. Ich habe ein Paar Wiener mit Kartoffelsalat bestellt (4,40 €, daß ist ok für Zoo).

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So sieht das Ganze aus, die Farbe liegt an dem Sonnenschirm, nicht am Essen. Ich hatte also endlich meine Bestellung (beide Bedienungen waren dermaßen lahmarschig!), gehe zur Kasse. Es befand sich genau 1 Person vor mir, die einen Kaffee bestellt hat. Als ich wieder raus war, hatten die Würstchen Kartoffelsalat-Temperatur, sprich: sie waren bereits kalt! Geschmacklich war das jetzt auch nicht wirklich lecker; der Kartoffelsalat (die vier Streifen geraspelte Karotte war offenbar der Deko-Versuch) hat so offensichtlich nach industrieller Produktion geschmeckt: zu sauer, zu viel Süßstoff, zu wenig Salz, brrrr! A propos Salz: Ich konnte nirgends Salz oder Pfeffer (auch nicht in diesen kleinen Tütchen finden). Die anderen rumliegenden Speisen sahen auch nicht wirklich appetitlich aus und die Pommes fielen augenscheinlich genau in die vor ein paar Post beschriebene Kategorie: echt frittiert, aber labbrig.

Stadtgarten lohnt sich auf alle Fälle, mit dem Essen aber lieber warten, bis man wieder draußen ist, auch der Blick auf die Teller an den anderen Essensgelegenheiten war nicht so berauschend (Pommes bleich wie Geister, labbriges und geschmackloses Aussehen und Geruch nach altem Frittierfett).

Wirsing, Sususi

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