Archiv der Kategorie: Bücher

Meine Kochbücher… Nr. 170

Für diejenigen, die befürchten, mir wären die Kochbücher ausgegangen… neeee, davon hab ich noch einige in petto. Und deshalb, bevor wir zum Altstadtmarkt in Miltenberg zurückkehren oder ins Hans im Glück in Pforzheim…. hier ein kleines nettes Kochbuch aus dem Gondrom-Verlag von 1994: „Wasserspatzen Bärenpratzen Äpfel aus dem Paradeis“.

Wasserspatzen Bärenpratzen Äpfel aus dem Paradeis

Es gibt eine ganze Menge Werke, die sich mit alten Rezepten beschäftigen, alte Rezepte aufgreifen oder einfach nur vor ewig langer Zeit aufgeschrieben wurden und jetzt lesbar abgedruckt wurden. So auch dieses hier: die Rezepte aus diesem Buch stammen von 1927. Irgendwann wurden sie dann erneut aufgelegt und noch später wurden „stilistische Ungereimtheiten“ beseitigt, wie es so schön heißt.

Das heißt für uns jetzt folgendes: erstens, es ist ein bilderloses Kochbuch. Zweitens, die Rezepte sind alt, so alt, daß darin noch Dinge zu finden sind wie Weißleber, Gebrannte Mehlsuppe mit Milch oder Schwarzwurzeln (im Ernst, warum findet man die so gut wie gar nicht mehr?). Natürlich auch eher „alltäglichere“ Rezepte. Aber, und das ist drittens, die Rezepte sind nicht besonders ausführlich beschrieben. Ein Beispiel gefällig? „Schlagsahnetorte: Biskuit von 6 Eiweiß wird in 3 Teile zerschnitten. 1/2 Liter Schlagmetten festgeschlagen, Zucker nach Bedarf. Vanille oder Zitronenessenz dazu. Torte mit Schlagsahne füllen und überstreichen“. Soll heißen, für die meisten dieser Werke sollte man eines können: kochen. Absolut Anfängeruntauglich! Wer damit keine Probleme hat, der kann damit Spaß haben, denn er findet vielleicht Rezepte, an die er so nicht gedacht hätte. Alle anderen werden wohl auch beim lesen nicht besonders viel Freude haben.

Also eher ein Werk für Leute, die schon alles haben; die ein bestimmtes Thema suchen (in diesem Fall: ein böhmisches Kochbuch) oder einfach etwas aus einer bestimmten Zeit.Im Übrigen dürfte das Buch immer unverständlicher werden, je weiter man nach Norden kommt… obwohl sich inzwischen wahrscheinlich auch da rumgesprochen hat, was Karfiol ist, Parasdeiser oder Schmetten.

Wirsing, Sususi

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Meine Kochbücher… Nr. 169

Jetzt hätte ich fast den Faden verloren und nicht mehr gewußt, wo ich aufgehört hatte… Egal, hier sind wir wieder mit einem kleinen Kochbuch, welches ich Euch eigentlich schon hier versprochen hatte: Kürbissuppe

Diese Suppe stammt aus diesem Werk: „Zwergenküche – Einfach, ländlich & deftig“ aus dem Otus Verlag von 2013.

Zwergenküche

Im Gegensatz zu anderen Themenkochbüchern hat man sich hier meiner Meinung nach wirklich Mühe gegeben, sowohl vom Äußeren als auch vom Inneren (also den Rezepten).

Die 175 Seiten sind prall gefüllt mit Rezepten, die man sich zum Thema „Zwergenküche“ wirklich gut vorstellen kann: Bodenständig. Erdig. Traditionell. Deftig. Pilzsuppe. Löwenzahnsalat. Semmelknödel. Rindsrouladen mit Speck. Gefüllte Apfelenten. Saftiges Birnenmus. Ect. Also vom Deftigen aus dem Zwergentopf bis Likör und Schnaps ist wirklich alles vertreten. Und das Schöne ist: die Rezepte funktionieren. Die Portionen sind gut bemessen. Die Anleitungen sind für jeden, der schon öfter am Herd stand gut verständlich.

Zwischen den Rezepten sind immer wieder kleine Gedichte und Sprüche von „Zwergen“ verteilt, die zum „Ambiente“ beitragen. Das ganze Kochbuch ist innen genau so aufwendig gestaltet, wie der Einband. Das geht los bei der Auswahl der Schriftart bis hin zur Seitenumrandung die das ganze Buch hindurch zwergische Motive enthält.

Alles in allem ein wirklich gelungenes Kochbuch, ein schönes Geschenk und, das kommt noch dazu, nur ein Band einer ganzen Serie von Kochbüchern, die ebenfalls schön und gut gemacht sind. Noch dazu preislich für ca. 5 Euro gar nicht teuer! Wirklich ein Beispiel dafür, wie Themenkochbücher auch mit nicht ganz „realen“ Themen sehr gut umgesetzt werden kann, wenn man sich Mühe gibt.

Wirsing, Sususi

Meine Kochbücher… Nr. 167

Heute kam der Winter zurück… es schneit! Zwar sind wir noch meilenweit von kanadischen Wintertemperaturen entfernt, aber trotzdem: „Canada – Excellence at your table“ von 2006 paßt irgendwie heute zum Wetter.
Canada Excellence at your table
Wie man vielleicht aus dem Titel schon entnehmen kann, es handelt sich um rund 125 Seiten kanadischer Rezepte – auf Englisch natürlich! Wem jetzt zu kanadischer Küche auf Anhieb mehr einfällt als Ahornsirup, dem sei gratuliert. Ehrlich gesagt, mir wäre jetzt nichts „typisch Kanadisches“ eingefallen – aber darum gibt es ja Kochbücher.

Ahornsirup kommt hier zwar auch vor, aber die Rezepte sind dann doch schon mehr: Stuffed Cranberry Beef Roast, Mountie Chili oder Cretons of Green Lentils and Chives zeigen, daß in der Kanadischen Küche mehr Raffinesse steckt, als man ihr vielleicht zugetraut hätte – immer vorausgesetzt, das Englisch funktioniert. Dann sind die Rezepte aber gut beschrieben – wobei, ohne Erfahrung läuft hier nichts; so einfach, wie die Rezepte sich anhören, sie haben doch ihre Tücken: manche Rezepte erfordern mehrere Schritte in schneller Folge oder parallel zueinander und manche klappen einfach nicht nach der Beschreibung ohne Erfahrung (z. B. der Shortcrust Pastry-Teig).

Sonst hat man hier eine schöne Mischung aus Hauptgerichten, Beilagen, Vorspeisen und sogar sehr leckeren Getränken (der Snowball-Martini z. B.) – dafür gibt es aber einige Zutaten, die sich bei uns zumindest hier in der Gegend nicht so einfach auftreiben lassen. Bison-Steak ist ja inzwischen sogar ab und an im Supermarkt zu finden, aber mit Canadian Ice Cider wird es da schon schwieriger. Notfalls muß man eben improvisieren, auch wenn damit der „authentische“ Geschmack etwas verschoben wird. Nicht jeder hat einen guten Feinkostladen…

Wenn man die Rezepte zusammengebastelt kriegt, dann kann man damit durchaus Eindruck schinden. So was muß auch mal sein…

Wirsing, Sususi

Meine Kochbücher… Nr. 166

Was passiert, wenn man eine weit, weit entfernte Galaxie hat, ein paar Filme dazu und viel, viel Merchandise? Genau, man geht in die Küche und backt. Sandtruppler. Oder Wookiee Cookies. Als Star Wars Fan zumindest. Und wenn man das hier hat: „Das Star Wars Kochbuch“ von 2011 verlegt von Panini.
Das Star Wars Kochbuch
116 Seiten, mit denen der Hardcore-Fan seine Mottoparty aufpeppen kann. Also, mit der richtigen Deko drumrum. Denn die Rezepte selber lassen auf den ersten Blick bis auf den Namen die Assoziation mit Star Wars nicht wirklich erkennen (meistens auch auf den zweiten nicht). Käsetoast sieht halt aus wie Käsetoast, auch wenn man ihn „Galaktischen Käsetoast“ nennt. Und Greedos Burritos sind halt optisch auch von normalen Burritos nicht zu unterscheiden. Was ein wenig schade ist, aber den Fan jetzt nicht weiter stört… Fantasie ist halt alles und ein paar Actionfiguren zum dazustellen tun es notfalls auch. Die Aufmachung ist allerdings schön und die Actionfigur-Untermalung der Rezepte ist auch gelungen.

Dafür findet man in fünf Kategorien wie Frühstück, Snacks, Hauptgerichte, Desserts und Getränke Rezepte, die tatsächlich funktionieren und die so einfach sind, daß sie sich auch mit Kindern gut umsetzen lassen. Ich kenne einige „Kochbücher“ aus diversen Universen, die sich nicht im entferntesten irgendwie in etwas essbares umwandeln lassen – die dafür aber „authentischer“ sind. Noch dazu, was hättet Ihr Euch denn unter Yoda-Soda vorgestellt???
Die meisten Rezepte sind sogar Party-tauglich, wenn man die Zutatenmenge entsprechend erhöht. Das sollte aber kein Problem darstellen.

Ein paar Kollegen haben das Buch auch – der Teil mit Kiddies ist begeistert. Der „ernsthafte“ Fanteil, der sich vielleicht auch mehr Infos zum Film erhofft hat (in einem Kochbuch?) findet das Buch total doof. Leute, die wunder was für neue, kreative Rezepte erwarten, finden es langweilig und zu einfach. Ich mag es. Ich finde es witzig. Und hey, die „Schiri-Knacker“ 1996 zur WM (meine Familie & ich, wenn ich nicht irre…) waren auch nur Würstchen. Mit viereckig geschnittener Paprika in rot und gelb.

Ein schönes Gimmick ist übrigens ganz hinten im Buch noch zu finden: dort hat man eine Kopiervorlage für Ettiketten zum Beispiel für Marmelade ect. mit einem netten Spruch und einer passenden Illustration. C3PO, z. B., der sagt: „Ach du meine Güte! Ist das lecker! Inhalt: ….“ Da das Buch ein Hardcover hat, muß man hier allerdings vorsichtig sein, sonst bricht der Rücken beim kopieren.

Hier ist also ein ziemlich gutes Wochenendaktivitäten-Buch: zuerst gemeinsam kochen. Dann schmecken lassen und dann DVD gucken. Welcher Film ist ja wohl klar…

Schmecken es Euch lassen Ihr müßt!

Wirsing, Sususi

Meine Kochbücher…Nr. 165

Als ich heute einkaufen war, lachten mich ein paar Avocados an und ich dachte mir: „Hey, Guacamole wär zur Abwechslung auch mal wieder nett…“ Falls jemand noch das Rezept dazu braucht, hier wäre eines drin: „Mexikanisch kochen“ von 1994 aus dem Gräfe & Unzer Verlag.
Mexikanisch kochen
64 Seiten geben einem einen kleinen Einblick in „typisch“ mexikanische Gerichte – Kaffeelikör, Chili con carne oder Arroz a la mexicana zum Beispiel. Eigentlich alles Sachen, die ich auch so schon im Repertoire habe (und wofür ich schon bessere und authentischere Rezepte ausprobiert habe). Von daher ist das Werk für mich persönlich etwas langweilig. Für jemanden, der bisher aber noch gar keinen Kontakt zur mexikanischen Küche hatte, der findet hier eine gute Basis.

Die Schärfe hält sich hier auch in Grenzen, man braucht hier keine Angst haben, Feuer spucken zu müssen. Eigentlich schade, ich mag es gerne schärfer. Aber das kann ja eh jeder für sich entscheiden. Schmecken tun die Rezepte allemal. Sie lassen sich auch gut umsetzen und sind vom Geschmack her nicht all zu exotisch.

Leider findet man bis auf ein oder zwei Ausnahmen keine Enchiladas, Fajitas, Flautas oder Burritos bzw Füllungen dazu hier drin, aber dazu gibt es wahrscheinlich ein extra Kochbuch. Auch Mole Poblana oder Tamales vermisse ich hier drin.. Na gut, es sind bloß 64 Seiten, aber trotzdem!

Also, wie gesagt, für einen ersten Abstecher nach Mexiko halte ich es schon für geeignet, für alles andere muß man auch andere Werke zurückgreifen.

Que aproveche!

Wirsing, Sususi

Meine Kochbücher… Nr. 164

Warum haben Blondinen keine Eiswürfel im Gefrierfach?
Sie haben das Rezept verloren…
Das ist einer der Witze, die sich hier im Kochbuch finden: „Blondinen Kochbuch“ aus der Edition XXL von 2001.
Blondinen Kochbuch
Edition XXL hatten wir ja schon ein paar Mal, diese 128 Seiten unterscheiden sich nur in einem Punkt von den anderen Werken: diesmal sind tatsächlich Rezepte dabei, die man essen kann!

Doch von vorne. Nach einem kleinen Vorwort und einem kleinen Ratgeber mit Pannenhilfe (Klumpen in der Soße, Nudeln kleben zusammen ect.) geht es zu den Rezepten. Dabei begleiten uns durch das Buch spärlich bekleidete Blondinen, die Sprüchlein a la „Jetzt hab ich aber ein kleines Hüngerchen“ oder “ Soll ich Dietersilie oder Petersilie nehmen…“ von sich geben. Witzig? Äh…

Nach einfachen Rezepte wie Brie auf pfeffrigen Erdbeeren oder überbackenen Kartoffeln kommen auch etwas schwierigere Rezepte wie die Hasen-Puten-Terrine oder Kalbsfilet im Macadamiamantel zum Zug. Wie gesagt, mit den Rezepten an sich läßt sich schon was anfangen. Nur muß man bei den längeren Rezepten die Beschreibung schon sehr gut lesen und manchmal auch einfach einen nicht beschriebenen (oder schlecht beschriebenen) Schritt einfügen.

Dafür, daß das Buch erst groß beschreibt, wie man Ravioli aus der Dose zubereitet, setzt es später ganz schön viel Küchenverständnis und Equipment in den Rezepten voraus: blanchieren, Farce, Terrine in Pyramidenform ect. sollte bekannt und vorhanden sein.

Ich würde es nicht empfehlen (weder für Blondinen noch für Andershaarige…), aber man hat damit als Geschenk nicht ganz so viel Pech, wenn man es bekommt, wie bei den anderen Werken.

Wirsing, Sususi

Meine Kochbücher… Nr. 163

So, ein wenig Pause von Sylt…
Tun wir uns doch mal was Gutes und nehmen „Alternativ essen – Die gesunde Sojaküche“ aus dem Falken Verlag von 1980 zur Hand.
Alternativ essen - Die gesunde Sojaküche
Gratulation, wer jetzt immer noch weiterliest! Immerhin sind hier im Titel drei Wörter drin, die dafür sorgen, daß sich die Familie unterm Tisch versteckt: „alternativ“, „gesund“ und „Soja“. Und dann stammt das Buch auch noch aus den 80er und ist damit vom optischen Standpunkt aus einfach genau so, wie man sich die Rezepte unter so einem Titel vorstellt: fade, merkwürdig und „sehr gesund“.

Nun, hacken wir mal nicht auf dem „gesund“ drauf rum, das muß jeder für sich entscheiden. Immerhin kommt alle paar Jahre einer und erklärt uns, wir hätten uns bisher total falsch ernährt und wenn wir das Gegenteil täten, wäre das viel besser. Es sei also jedem selbst überlassen, für wie gesund er Soja hält.
Dafür gibt es aber auch eine Hälfte Rezepte, bei denen Soja gar nicht vorkommt, wie den Gurkensalat mit Dillrahmsauce, das Weizenkeimmüsli oder das Hirsotto mit Pilzen. Ok, bis auf ein oder zwei Ausnahmen sollte man der „alternativen gesunden“ Küche schon aufgeschlossen gegenüberstehen, daß man solche Rezepte probiert bzw. nachkocht. Wir alle haben die jesuslatschentragenden Übermutter aus den 80er als Bild im Kopf, die ihren Kindern sofort den Schokoriegel aus den Fingern reißt und durch mit Apfelsaft gesüßte Dinkel-Rosinen-Kekse ersetzt… (wobei, die sind echt lecker!). Wer sich von diesem Bild nicht verabschieden kann, der hält auch nicht viel von den Rezepten auf den 112 Seiten hier.

Sollte man jedoch kein Problem mit Sojawürstchen haben, dann kann man Gerichte wie Sojanaise, Sojawürstchen im Schlafrock, gebackene Koletts (kein Schreibfehler, zu den Koletts kommen wir noch…) mit Tomatensauce oder Phagwürfel mit Klößchen in Meerrettichsauce kochen.
Wie bitte? Phag*? Koletts? Cenofix und Vitaquell? Das ist das zweite Problem hier drinnen: sogar ich mußte die Hälfte der Zutaten erst mal googlen. Liegt wahrscheinlich daran, daß meine Jesuslatschen noch im Schrank stehen….
Sollte man es geschafft haben, die notwendigen Produkte zu erraten, im Reformhaus zu erjagen oder zu ersetzen, dann ist das Werk durchaus brauchbar.

Was mir allerdings total fehlt, sind die Angaben, wie viel Portionen ich aus z. B. aus 250 gr. Hirse für die Hirsekräuterklöße rausbekomme. Man fliegt hier sozusagen am Anfang blind, außer man hat bereits mit ähnlichen Rezepten Erfahrungen gesammelt.

Irgendwie schmecken die Rezepte auch, nun ja, gesund. Sie schmecken halt anders, als es der Gewohnheitsmensch bisher kannte. Sollte bei Fleischersatzprodukten ja auch kein Wunder sein. An dieser Stelle sein erwähnt, daß zwar Vegetarier dieses Buch ohne Einschränkungen nutzen können, die Rezepte sind aber nicht vegan.

Empfehlen mag ich dieses Werk hier mal nicht. Es ist für die richtige Zielgruppe ein interessantes Grundlagenwerk mit schönen, umsetzbaren Rezepten, die dieser Zielgruppe bestimmt schmecken. Alle anderen können damit aber nix anfangen. Sollte man sich an das Thema rantasten wollen, gibt es modernere und optisch ansprechendere Einsteigerwerke, die auch bei der Zutatenrecherche keine Mühe machen.

Ich koche ab und zu tatsächlich was hier draus, aber wirklich eher selten.

Wirsing, Sususi

P.S.:
Phag gab es bereits 1958 von der De-Vau-Ge Gesundkostwerk GmbH. Damals enthielten die Phag-Schnitten aber noch kein Soja. In den 80er bestanden die verwendeten Phag-Schnitten aus Weizengluten, Hefe, Kasein, Milchpulver, Sojaöl und Meersalz. Offenbar wurde das Produkt in Dosen verkauft.
Koletts fallen in eine ähnliche Kategorie. Man findet sie öfter als „Soy cutlet“ auf englisch-sprachigen Seiten, man kann sich also zumindest vorstellen, was es ist. Wobei „Kolett´s“ eben auch der Markenname ist, z. B. in „Kolett´s Canned Soy Sausages“