Meine Kochbücher… Nr. 160

Hach, endlich ist es mal schön warm! Und während die Kartoffeln am Fensterbrett vor sich hingaren (kein Witz, ging gestern in Alufolie prima!), kann man sich überlegen, was man heute kocht. Äh, außer sich selbst. Da sich die Nahrungsaufnahme der meisten Menschen bei diesen Temperaturen nicht nur bis kurz vor Mitternacht verschiebt und sich dann auf Salat oder Suppe beschränkt… Hier die Anregungen für Ersteres: „Das große Buch der Salate“ aus dem Weltbild-Verlag. Erscheinungsdatum leider unbekannt.
Das große Buch der Salate
Das große Buch hat tatsächlich 320 Seiten und bietet damit Anregungen für wohl fast jeden Geschmack. Ob Fleisch, Geflügel, Fisch, Vegetarisch oder Obstsalate… alles mit dabei.

Dabei sind einige Salate wirklich gut für den Herbst geeignet, der Salat mit Birnen und Knusperspeck z. B., aber grade schön leichte Salate wie der Salat mit Tomaten, Mozzarella und Avocado oder der typische Griechische Salat sind hier ausgiebig vertreten. Ganz besonders schön ist die Sparte mit den Obstsalaten, die sowohl die herzhafte wie auch die süße Variante aufgreifen. (Auf die Idee, Lebkuchengewürz für die Obstsalat-Marinade zu nehmen, bin ich auch noch nicht gekommen…) Das Schöne bei allen Salaten ist, daß die Kombinationen erfreulich wenig „Arbeitsaufwand“ vom Gehirn erfordern… zwar sind auch exotischere Salate vertreten, mit Erdnußbutterdressing oder die Kombination mit Ziegenkäse und Pfirsichen, aber es ist keine einzige Kombination dabei, die schon beim Lesen seltsam klingt. Man kann sich schon vorher vorstellen, daß bei dem jeweiligen Rezept alles zusammenpaßt – und das tut es auch, wenn der Salat fertig ist.

Die meisten Rezepte sind für 4 Personen (Ausnahmen nach oben oder unten sind auch dabei) und das kommt meistens auch so hin. Hängt natürlich davon ab, ob der Salat vorne weg, dazu oder als Einzelnes gegessen werden soll, aber hier sind fast alle Rezepte Hauptgangtauglich.

Das Dressing, daß bei den Salaten dabei ist, paßt zum jeweiligen Gericht und schmeckt auch noch – nachwürzen ist ja immer erlaubt. Die Beschreibungen sind für Salat schon ausführlich, wenn mehr Schritte dabei sind, als „alles in eine Schüssel geben und mischen“. Ansonsten kann man aber ja auch nicht sooo viel falsch machen hierbei.

Wer also keinerlei Talent im Improvisieren von Salat hat, dem sei dieses Werk wärmstens ans Herz gelegt – alle anderen tun auch gut dran, mal einen Blick hier rein zu werfen, denn es ist ein wirklich schönes Salat-Buch.

Wirsing, Sususi

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