Archiv der Kategorie: Allgemein

SBF Binnen

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Nachdem ich im letzten Dezember den SBF See gemacht habe und im März das Bodenseeschifferpatent, ist die Trilogie jetzt mit dem SBF Binnen, der heute von der Führerscheinstelle des Deutschen Motoryachtverbandes kam, endlich vollständig. *freu*

Also auf zu neuen Ufern, äh, UBI. Das Funkzeugnis fehlt jetzt nämlich noch, bevor ich wirklich fahren darf. Aber das hat erst mal ein bißchen Zeit; so bis Ende des Jahres oder so.

Wirsing, Sususi

Meine Kochbücher…Nr. 25

Heute mal was gaaaaanz altes: „Henriette Davidis Kochbuch“ aus dem Richard Gahl Verlag von 1925. Dementsprechend auch noch in altdeutscher Schrift.

Prima, zum Wiederentdecken toller Gerichte (ich habe zum Beispiel vorher noch nie versucht, Apfelsinen einzuwecken außer als Marmelade). Aber: Natürlich sind die Portionsgrößen absolut nicht mehr für den modernen Haushalt ausgelegt. Unter 6 Personen wird man nichts finden und muß dementsprechend entweder runterrechnen oder größere Töpfe kaufen *g*. Weiterhin ist der Fettanteil der Gerichte, na ja, sagen wir mal so, Herzinfarktfördernd. Auf 250 gr. Makkaroni wird eine Soße aus 100 gr. Butter, 5 Eiern, 1/4 Sahne ect. bereitet. Das haut mächtig rein, also bitte nicht jeden Tag danach kochen!

Wirsing, Sususi

Gasthof zum Stern

Als Abschluß vom Klettergarten-Ausflug waren wir noch Abendessen: im „Gasthof zum Stern“ in Lichtenstein-Unterhausen.

Der erste Eindruck war sehr positiv, man kann draußen oder drinnen sitzen und sieht schick aus. Wir wurden auch gleich von einem Ober begrüßt und bekamen eine Karte und konnten unsere Getränkebestellung aufgeben. Eins vorweg: Der Service war super-freundlich, egal ob Männlein oder Weiblein. Was hier allerdings gleich negativ auffiel, war, daß wir über 10 Minuten auf 4 Getränke warten mußten, und das, obwohl der Garten noch nicht mal halb voll besetzt war.

Als zwotes sind die Preise etwas gehobener, ob diese der Qualität entsprechen, kann ich nicht gut beurteilen, da wir nur eine Kleinigkeit gegessen haben (Panierte Champignons bzw frittierte Kartoffeltaschen). An beiden Gerichten kann man nur sehen, daß sie ansprechend angerichtet waren und sehr lange zum servieren gebraucht haben. Der Teller meiner Kartoffeltaschen war erfreulicherweise vorgewärmt und es gab dazu eine Gemüsebeilage aus Karotten, Kohlrabi, Brokkoli und Zucchini in Creme-Sauce. Ich gehe mal davon aus, daß die Taschen nicht selbst gemacht waren, aber das Gemüse schon. Bei den Karotten war der Garpunkt gut erwischt, die Zucchini und der Kohlrabi waren für meinen Geschmack schon fast etwas labbrig. (Kartoffeltaschen: 7.50  €). Portionsgröße war allerdings gut, bei den Champignons fand ich sie schon wieder recht wenig (5/6 Stück mit 4 kleinen Toasteckchen und Remoulade).

Vielleicht probieren wir beim nächsten Mal noch mal ein paar andere Gerichte, wie Edelfischragout mit Basmatireis oder den Kaiserschmarren mit Apfelkompott, um sich noch eine umfassendere Meinung bilden zu können.

Kletterwald Lichtenstein

Gestern haben wir uns mal wieder in den Kletterwald gewagt. Mit dem Vorsatz, diesmal die „Folterkammer“ hinter uns zu bringen, bevor es uns einregnet. Das haben wir leider nicht ganz geschafft. Trotzdem ist so ein Besuch immer wieder richtig geil! Das macht soooo viel Spaß! Bei gutem Wetter natürlich noch mehr. Drei Stunden Klettern machen ein klein wenig durstig, also gleich in die Schlossschenke und noch schnell einen Kaffee getrunken und ein Stück Kuchen gegessen: Ich hatte ein Stück Aprikosenstreusel und das war nicht der einzige Grund, warum ich es bereute, keinen Foto dabei zu haben. Der Kuchen war gut, schön saftig und nicht zu süß. Aber es war eben kein Aprikosen-STREUSEL-Kuchen. Streusel sind kleine Kügelchen aus Butter, Mehl und Zucker, die auf dem Kuchen eine leckere Streuselschicht bilden. Hier waren auf dem Kuchen aber leicht mit Puderzucker karamellisierte Mandelsplitter. Nicht schlecht, aber nicht das erwartete Stück Kuchen.

Um den Kletterwald gibt es noch wunderschöne Wege zum Wandern und Spazieregehen, das Schloss Lichtenstein kann natürlich auch besichtigt werden und für die Geo-Cacher unter Euch gibt es auch was zu holen. Ebenfalls nicht weit ist die Nebelhöhle und die Olgahöhle; alles in allem also jede Menge zum Unternehmen.

2012-06-07 16.28.43
 

Wirsing, Sususi

 

Meine Kochbücher…na ja, nicht ganz *g*

So, heute also mal kein Kochbuch sondern einen niedlichen kleinen Ratgeber „Die rechte Hand der Hausfrau“ aus dem Uhlemeyer Verlag von 1964. Wer schon immer wissen wollte, wie man Kirschen lange frisch hält, Eier mit Wasserglas haltbar macht oder Tintenflecke aus Teppichen wieder rausbekommt…diese Broschüre weiß es. Außerdem enthält es Schönheitstipps, Gartentricks und etliche andere wissenswerte Weisheiten. Viele davon sind natürlich inzwischen überholt oder so nicht mehr anwendbar (so ist der Vorschlag gegen Kellerungeziefer, einfach eine Kröte im Keller auszusetzen – den Blick der Nachbarin, wenn diese ihre Flaschen runterstelle wäre allerdings unbezahlbar!). Trotzdem denkt man bei manchen Sachen „hm, gar nicht mal so unclever!“ und ist fast versucht es mal auszuprobieren. Ein bißchen Spaß an der Sache ist also schon dabei.

Wirsing, Sususi

 

Meine Kochbücher…Nr. 24

Heute mal was Nordisches: „Tee, Punsch & Mee(h)r“ – die schönsten Getränke des Nordens aus dem Risius Verlag 2005. Eher schon fast eine Broschüre mit nur 64 Seiten. Dafür aber alles von Lütt und Lütt über Teepunsch mit Milch bis zum Bischof und verschiedenen bekannteren Getränkegenüssen wie dem Pharisäer oder dem Rumtopf. Man merkt schon, eher etwas für die kälteren Tage, auch wenn ein paar sommerliche Bowlen und andere Kaltgetränke auch mit dabei sind. Eine kleine Beschreibung der Friesischen Teezeremonie darf natürlich auch nicht fehlen, und Tee geht ja bekanntlich immer und zu jeder Jahreszeit!

Wirsing, Sususi

Meine Kochbücher…Nr. 23

Aus der selben Reihe hatten wir schon die Getränke, hier sind jetzt die Speisen: „Kalte Küche schnell und leicht: Speisen“ aus dem Das Beste Verlag.

Auch hier wieder das eher ungewöhnliche Format. Kategorien wie „Knusprige Kleinkunst“ oder „Rund ums Ei“ geben Anregungen für das nächste Büfett. Wer kann schon von sich behaupten, er wüßte 64 verschiedene Cracker-Variationen? Einfach hier nachschauen und das nächste Sektfrühstück pimpen.

Schinkenrollen zum Verwöhnen, feiner Zungensalat oder Dill-Forellen möchten einen die Cocktail-Parties wieder auferstehen lassen nur um die Rezepte mal ausprobieren zu können. Kalte Küche hat eben immer noch ihren Reiz, auch mal einfach so zum Abendessen.

Wirsing, Sususi

Platnersanlage

Kurzbesuch zu Pfingsten in Nürnberg. Dort waren wir am Samstag mal wieder in der Platnersanlage am Friedrich-Ebert-Platz. (Mal wieder, weil wir dort seit über 20 Jahren schon hingehen.)

Platnersanlage

Die Platnersanlage ist ein Griechisches Lokal mit kleinem Garten vorne dran (wir waren aber drinnen, auch wenn große Bäume zwar im Sonnenfall viel Schatten spenden, es war leider etwas kühl). Das Interieur hat sich seit jahrzehnten nicht verändert, tut dem ganzen aber keinen Abbruch, weil es sauber und absolut nicht abgewohnt aussieht. Im Hintergrund läuft ganz leise griechische Musik, und zwar in einer Lautstärke, die wirklich nur knapp über dem hörbaren Bereich ist und deshalb zum Ambiente beiträgt ohne zu stören.

Was das Essen angeht…Es ist dort drinnen IMMER voll. Das allein sollte schon aussagekräftig genug sein.

Vorspeisenplatte

Was hier zu sehen ist, ist eine Vorspeisenplatte für 1 Person (!) Wir hatten sie zu viert als Vorspeise. Gebackene Auberginen und Zucchini, gebackener Schafskäse, Dolmades, Tiropitakia, Tsatsiki und Knoblauchpaste, Oktopussalat und Krautsalat. Lecker! Der Krautsalat hier ist wirklich gut, nicht zu sauer oder zu scharf, gerade richtig ölig und salzig.

Leber mit Gyros

Als Hauptgericht hatte ich einen gemischten Teller mit Leber und Gyros. Erfreulicherweise war die Leber keine Schuhsohle sondern gut gebraten ohne trocken zu sein. Das Gyros hier ist immer gut gewürzt, hat zwar eine gewissen Fettanteil, aber das schmeckt mir im Gyros besser, weil es dann nicht so trocken ist. Eine ordentliche Portion Tsatsiki war auch dabei.

Wem nicht so nach Fleisch ist, der kann sich statt dessen am Fisch gütlich tun, von einer gebratenen Dorade über Kalamares bis zu Scampi vom Grill ist alles vertreten.

Es gibt auf der Karte auch eine kleine (sehr kleine; 5 oder 6 Gerichte) „deutsche“ Karte z. B. mit Schweinelendchen. Die sind zwar nicht schlecht, kommen aber eher mit einer „eine-für-alles-Bratensauce“. Aber wer geht schon zum Griechen, um dann Deutsche Gerichte zu bestellen, also kann man da getrost drüber wegsehen.

Preislich liegen wir mit einem Besuch hier eher im Mittelfeld, kleiner Gerichte und die Kindergerichte liegen unter oder nahe bei 10 Euro, dann geht es aufwärts. Im Gesamtpaket Platnersanlage habe ich aber daran wirklich nichts auszusetzen. Alle Gerichte gibt es übrigens auch zum Mitnehmen und Tagesgerichte werden auch angeboten. Ein Besuch lohnt sich dort.

Wirsing, Sususi

 

Meine Kochbücher…Nr. 22

„Kalte Küche schnell und leicht: Getränke“ von 1979 aus dem Das Beste Verlag. Ein Werk mit rund 280 Seiten und einem ungewöhlichen Format. Außerdem sind hier auch die Rezepte nach einem ungewöhlichen Muster sortiert: Nach  Kategorien wie z. B. Gin (dort findet man Rezepte, die Gin enthalten) oder dickflüssige, cremige Liköre (also Rezepte zum Beispiel mit Eierlikör) oder Die Anisschnäpse Frankreichs, ect. Zusätzlich zu Rezepten erhält man über diese Werk eine Menge Informationen zu den einzelnen Getränke wie Anbaugebiete beim Wein, das Geheimnis der Amerikanischen Angabe „Proof“ auf Spirituosen wird erklärt, und vieles mehr. Eine sehr schöne Ergänzung der heimischen Kochbuchsammlung.

Wirsing, Sususi

Vorratsergänzung…

Heute meine Vorräte ein bißchen ergänzt. Dabei hab ich bei Norma eine meiner Lieblingssauce gefunden: Sriracha Hot Chili Sauce. Mjam! Auch wenn es bei Norma nur die normale Variante gibt… es gibt Sriracha mit Knoblauch oder ohne, mit mehr Hot als normal oder normal Hot, und alle schmecken besonders auf Pizza (ich weiß, manch einer wird mich dafür wahrscheinlich steinigen…*g*) aber ich mag es lieber als Tabasco. Es ist schärfer als Tabasco, aber es hat nicht diesen ekligen Chili-Nachgeschmack, den die meisten scharfen Chili-Saucen haben. Klingt paradox, aber ich kann es nicht besser beschreiben. Jedenfalls lohnt es sich, immer eine Flasche im Haus zu haben.

Wirsing, Sususi