Archiv der Kategorie: Allgemein

Föhr kulinarisch…13

Zeit für einen Nachmittagskaffe mit Kuchen. Oder eher Nachmittagstee, weil ich nicht so der Kaffee-Freund bin. Direkt neben dem Kino in Wyk ist ein Eiscafé, das „Glenngelato“.

Natürlich gibt es hier Eis; pro Kugel 1 Euro; sowohl zum MItnehmen als auch in verschiedenen Eisbechern zum dort essen. Da das Café ebenfalls direkt an der Strandpromenade liegt, ist für einen unterhaltsamen Ausblick gesorgt. Das Interieur ist zwar etwas sehr spartanisch –  einheitlich weiß, klare Linien, auch im Geschirr, aber das tut dem Genuß keinen Abbruch. Hier läßt es sich sehr schön Tee trinken (z. B. ein Kännchen „Unser Bester“ für 3,80 €) und wenn es etwas kühl ist, werden für die Kunden draußen die Decken ausgepackt. Die Waffeln hier finde ich allerdings nicht so gut.

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Was hier sehr zu empfehlen ist, das ist der Apfelkuchen. Schon optisch war erkennbar, daß dieser hier selbst gemacht sein muß. Auf Nachfrage bei der (sehr freundlichen und netten) Bedienung stellte sich heraus, daß die Kuchen von den Chefs „zu Hause selber gebacken“ werden. Hier finden sich leicht säuerliche Äpfel auf einem sehr leckeren Boden aufgeschichtet wieder, jede Schicht noch deutlich erkenn -u. schmeckbar; das Ganze leicht mit Zimt gewürzt. Obendrauf hält eine dünne Schicht Tortenguß den Kuchen zusammen und fixiert die Mandelsplitter. Durch und durch saftig und seeeehhhr lecker!

Zur Saison gibt es hier auch Erdbeeren mit Sahne, sogar im Eisbecher zum Mitnehmen.

Wirsing, Sususi

Föhr kulinarisch…12

Bietet sich bei dem schönen Wetter heute an: ein Besuch in einem schönen Café. Diese gibt es natürlich nicht nur auf dem Festland sondern auch auf der Insel Föhr. So wie dieses hier: das Café Südstrand am Südstrand.

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Falls die Sonne so schön scheint kann man hier auf der Terrasse sitzen und seinen Café genießen; wenn das Wetter nicht so schön ist: ein Teil der Terrasse ist überdacht und durch die Glasverkleidung ist es auch herrlich windgeschützt. Dazu bietet sich einem ein wunderbarer Ausblick, denn das Café liegt genau am Strand und, wenn man Glück hat, kann man die Schüler aus der Surfschule planschen sehen.

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Hier gibt es Frühstück, kleine Snacks und Süßspeisen wie Waffeln, Crepes und Eis. Für 3,80 € gab es Sahnequark mit Heidelbeeren. Daran kann man nichts verkehrt machen, es hat auch ganz normal geschmeckt (Heidelbeeren aus dem Glas). Windbeutel mit Sahnefüllung kann man auch bestellen (na ja, war ok, die Pfirsiche in der Sahnefüllung leider aus der Dose) oder die allseits bekannte Friesentorte. Zu empfehlen ist auch der Cafe Orange (Kaffeee mit Orangenlikör und Sahne).

Wirsing, Sususi

Meine Kochbücher…Nr. 26

Heute mal wieder zur Abwechslung einen meiner Flohmarkt-Funde der jüngsten Zeit: „Kulinarische Reise durch deutsche Lande“ von Hannelore Kohl aus dem Zabert Sandmann Verlag von 1996.

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Das Buch entstand in Zusammenarbeit mit Alfons Schuhbeck und damals gingen von jedem Exemplar Geld in die Hannelore-Kohl-Stiftung.

Dieses Kochbuch dreht sich, wie man am Titel schon erkennen kann, um deutsche Hausmannskost aus allen Regionen Deutschlands, zum Beispiel „Zwischen Ostsee und Spree“ oder „Vom Niederrhein zur Eifel“. Jedes Kapitel hat außerdem ein Vorwort geschrieben von Helmut Kohl.

Vegetarier sind mit diesem Buch nicht gut beraten – nahezu alle Gerichte hier drin sind Fleischgerichte. Bei Helmut Kohl denkt man natürlich sofort an Pfälzer Saumagen – dieses Rezept ist natürlich auch vertreten zwischen den für die jeweilige Region typischen Gerichten. Schweinebraten im Schwarzbrotmantel, Tafelspitzsülze und Gaisburger Marsch sind dabei bloß einige der insgesamt 300 Rezepte; die meisten davon mit Bild.

Die Rezepte sind genau das, was sie sein sollen: deftige Hausmannskost, leckere Braten und der Nachtisch dazu – Familien -u. Sonntagstauglich. Keine Diätküche, nichts Aufgeschnörkseltes sondern bodenständige, gut umzusetzende Rezepte.

Wirsing, Sususi

Was wurde aus… Garnier Body Intensiv 7 Tage?

Also, nach ausgiebigen Testen muß ich leider sagen…daß Garnier grade meine bisherige Lieblings-Bodylotion von Shinobu vom Thron gestoßen hat!!! Unbelievable! Es ist wirklich hart, mich von etwas so komplett zu überzeugen, wie es hier gelungen ist.

Schau´n wir mal: es wurde versprochen, daß das Creme-Gel schnell einzieht. Ja, das tut es tatsächlich. Es läßt sich ebenfalls leicht verteilen, ist ergiebig und erfrischend leicht. Alle diese Versprechen sind meiner Ansicht nach absolut eingehalten worden. Wahrscheinlich durch den enthaltenen Alkohol hat das Gel auch einen kühlenden Effekt (wär mir persönlich im Winter zu frisch, deshalb da wieder zurück zur Shinobu), der für den Sommer richtig toll ist. Sie ist genau so zartschmelzend, wie auf der Flasche versprochen.

Sie zieht sofort ein und: sie fettet tatsächlich nicht! Das war das erste Mal, daß ich nach dem Eincremen nicht das Gefühl hatte, sofort die Hände waschen zu müssen, weil sie pappen wie blöde. Trotzdem fühlt sich die Haut gut gepflegt an.

Der Duft ist auf der Haut auch noch ein paar Stunden nach dem Eincremen dezent wahrnehmbar und obwohl ich ziemlich oft mit Allergien zu kämpfen habe, hatte ich hier absolut keine Probleme mit Unverträglichkeiten.

Einzig ob sich das Hautbild nach längerer Anwendung verbessert… dazu kann ich (noch) nichts sagen, weil ich sie ja erst seit ein paar Tagen verwende. Jedenfalls bin ich absolut begeistert davon und werde sie auch wieder nachkaufen, sobald meine Flasche leer ist.

Wirsing, Sususi

Wilhelma

Da ich letzte Woche noch Urlaub hatte, habe ich mir einen schönen Tag rausgesucht, um in Stuttgart mal die Wilhelma zu besuchen. Für 12,50 € Eintritt teuerer als Karlsruhe, ein bißchen billiger als Nürnberg…aber wert jeden Cent!

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Während man in Karlsruhe sehr nahe an den Tieren dran ist, ist man in der Wilhelma bis auf wenige Ausnahmen etwas weiter weg. Dafür sind die Gehege aber so angelegt, daß die Tiere auch viele Plätze zum Verstecken haben; es kann also sein, daß man nicht in jedem Gehege sofort Tiere sieht – manchmal tauchen sie auch gar nicht auf.

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Der Baum war allerdings nicht breit genug, um sich dahinter zu verstecken *g*

Das Besondere in der Wilhelma sind für mich allerdings die weitläufigen Gewächshäuser, die eine unglaubliche Vielfalt an exotischen Pflanzen bieten – und noch viel mehr: hier z. B. im Schmetterlingshaus, wo die Schmetterlinge um einen herumfliegen und sich sogar auf einem nierderlassen können.

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Sehr zu empfehlen und mein besonderes Highlight: die Blattschneider-Ameisen-Kolonie im Insektarium.

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Hunger! Also dem überall aushängenden Lageplan studiert und dem Weg bis hierher gefolgt: dem „Café Belvedere“. Seeeehr voll! Ein Selbstbedienungscafé mitten in der Wilhelma, wenn man den richtigen Platz bekommt sogar mit schöner Aussicht.

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Ich entschied mich bei Selbstbedienung für Maultaschen in Brühe und ein kleines Wasser (zusammen für 6,20 €, das ist noch ok). Ansonsten konnte man die obligatorischen Wienerle mit Brötchen o. Kartoffelsalat essen, verschiedene Stücke Kuchen (zu klein für die Preise) und Salate. An alle mit Kindern: Pommes gibt es hier nicht!

Die Maultaschen-Brühe war würzig, aber nicht zu salzig und die Maultaschen ließen sich prima mit dem Löffel zerteilen, ohne daß man Angst hatte, daß sie gleich beim Nachbarn am Schoß landen würden. Also durchaus nicht verkehrt für einen kurzen Zwischensnack.

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Ich werde auf alle Fälle bald wieder hier her kommen; vielleicht zum Tag der offenen Tür.

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Wirsing, Sususi

Föhr kulinarisch…11

Wer Urlaub auf Föhr in einem Hotel oder einer Pension macht, der muß sich um das Frühstück keine Gedanken machen. Anders sieht es natürlich bei allen in einer Ferienwohnung aus. Hier haben alle Glück, die in der Nähe der Wyker Strandpromenade wohnen (oder genügend Energie für einen Morgenspaziergang haben *g*). In allen Cafés entlang der Promenade gibt es von 9-11 Uhr Frühstück. Preislich und von der Qualität und Auswahl liegen hier alle sehr nahe beieinander – wo es hier Fleischsalat dazu gibt, gibt es da Kräuterquark, die einen haben Aprikosenmarmelade, die anderen Erdbeer; solche Unterschiede halt. Ich habe hier als Beispiel mal das Café „die Insel“ herausgepickt.

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Hier gibt es Frühstück für den kleineren Hunger (Französisches Frühstück oder belegte Brötchen o. ä.) aber für 12,50 € auch das sog. „kleine Inselfrühstück“. Sieht dann so aus:

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Kännchen Tee, Glas Orangesaft, 2 Semmeln (1 normale, 1 Körner), 2 Scheiben Vollkornbrot, weiches Ei, Wurst, Käse, Marmelade, Honig, Quark, Butter und die Liste geht noch weiter! Das große Inselfrühstück beinhaltet noch Räucherlachs und Sekt. Am Schönsten ist es natürlich draußen, da kann man dann ewig sitzen, schlemmen, den Leuten beim Bummeln zusehen und den Fähren beim hin-u. herfahren.

Tipp: das kleine Inselfrühstück zu zweit bestellen und teilen. Ansonsten brauchte ich allein danach kein Mittagessen mehr, aber das muß jeder selber wissen.

Wirsing, Sususi

Garnier Body Intensiv 7 Tage

Und wieder mal ein Produkttest: Diesmal für Garnier Body Intensiv 7 Tage.

Es Bodylotion zu nennen wäre hier nicht ganz richtig, es handelt sich laut Hersteller eher um ein Creme-Gel. Erhältlich in den „Geschmacksrichtungen“ Traube oder Pfirsich soll sich in einer leicht mintgrünen Flasche Pflege verstecken, die nicht fettet, schnell einzieht und leicht zu verteilen ist und bis zu 7 Tage langanhaltende Feuchtigkeit spendet. Das sind ganz schön viel Versprechungen auf einmal!

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Persönlich finde ich die Flasche für kleinere Hände etwas zu breit, eine leicht dickere aber schmälere Flasche würde mir besser gefallen. Allerdings leicht auch mit einer Hand zu öffnen. Das Gel selber ist ebenfalls ganz leicht mintfarben. Geruch nach Traube ist nur bei einer größeren Menge feststellbar und auch nur, wenn man weiß, wonach es riechen soll. Ansonsten riecht es leicht süßlich mit einer Mischung aus Nivea-Geruch und Bepanten-Geruch. Wenn man es zwischen den Finger verreibt richt man ein wenig Alkohol und Citronellol…aber: erstaunlich! Es klebt nicht! Es zerschmilzt fast sofort auf der Haut, läßt sich schön verreiben, zieht ratz fatz ein … und KLEBT NICHT! Sollte hier tatsächlich ein Produkt vorliegen, wo der Hersteller hält, was er verspricht? Der 7-Tage-Test wird es zeigen….Bis dahin:

Wirsing, Sususi

Kullman´s Diner Ludwigsburg

Nach den Körperwelten hatten wir, auch wenn man es nicht glauben mag, Hunger.

Zuerst wollten wir wo anders hin, aber direkt aus der Arena raus Richtung Bahnhof war dies: Sam Kullman´s Diner. Es war ziemlich voll, also bei mehr als zwei Leuten besser reservieren.

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Mit der Speisekarte werden American Diner Dreams wahr: Burger, Spareribs, Pan-Cakes, ect. Klang schon mal sehr lecker und war preislich mit ca. 8 Euro an aufwärts sogar recht günstig. Und wie sollte es auch anders sein, wie eine Fliege hoffnungsvoll immer wieder gegen die Fensterscheibe fliegt, mußte ich wieder mal den Key Lime Pie ausprobieren (4, 20 €).

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Optisch mal sehr schön, aufgefallen ist hier gleich, daß die oberste Schicht mal wieder keine Baiser-Masse war. Dann…der erste Biss….eh, na ja, seeeehr enttäuschend! Der Boden wäre an sich gut gewesen, wenn nicht dieser extreme Nachgeschmack nach Kühlschrank gewesen wäre. Die Füllung war ok, hätte etwas mehr Säure vertragen können. Die obere Schicht, tja, da bin ich mir nicht mal sicher, ob das jetzt eine Frischkäseschicht war, Buttercreme-Frosting (wäre mein Tipp) oder aufgetaute Sahne. Hat ebenfalls sehr stark kühlschrankig geschmeckt und salzig! Also, ich sollte es einfach aufgeben, in Deutschland eine guten Key Lime Pie zu finden, der nicht daheim selbstgemacht wurde. *sfz*

Das klingt jetzt fast danach, als würde ich abraten, den Laden zu besuchen…dem ist aber nicht so. Der Burger, den meine Kollegin hatte war sehr lecker; mit Cheddar und Ananas. Von der Größe her in etwa so wie der Big Tasty von McDonald war dieser geschmacklich prima, vor allem die Barbecue-Sauce war gut.

Sehr positiv fiel auch noch auf, daß der Service sehr schnell und freundlich war und daß man ohne es extra zu bestellen zu seinem Burger Ketchup, Mayo und zwei Erfrischungstücher für die Finger dazu bekam. Ich würde dort jederzeit wieder hingehen.

Wirsing, Sususi

Körperwelten

Wer es noch nicht mitgekriegt hat: momentan kann man in Ludwigsburg in der Arena noch bis zum 20. September die Körperwelten-Ausstellung von Gunther von Hagen besuchen.

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Trotz vieler negativer Meinungen waren eine Kollegin und ich am Freitgag entschlossen, auf keine anderen Meinungen zu vertrauen als auf unsere eignen und uns deshalb unvoreingenommen diese Ausstellung anzusehen.

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Der Eintritt beträgt 18 €; wer ADAC-Mitglied ist, kann gratis einen Audio-Guide dazu bekommen, über den man zu den einzelnen Exponaten noch weitere Informationen erhält.

Ich nehme es gleich mal vorweg: Es hat sich aus meiner Sicht absolut gelohnt!

Wenn man nicht wüßte, daß die Plastinate aus „echten“ Menschen bestehen…man könnte es glatt vergessen, weil man es einfach nicht mehr sieht. Sie sehen nicht anders aus als Repliken aus Plastik, wenn man von der Detailgenauigkeit mal absieht.

Wenn man sich diese Ausstellung ansieht bekommt man einen ganz neuen Respekt vor dem Beruf des Arztes, der sich alles, was der Laie hier zu sehen bekommt, merken muß und wissen muß, wie das alles zusammenspielt. Man bekommt einen ganz neuen Respekt vor der Natur, wenn man die winzigen, zarten Blutgefäße sieht, die um ein Herz herum liegen. Wenn man ein Kunstherz in seiner ganzen Plumpheit trotz der allermodernsten Technik im direkten Vergleich mit einem echten Herz in all seiner Feinheit  sieht, dann bekommt man einen ganz neuen Respekt vor dem Leben. Und wenn man eine richtige Raucherlunge sieht, die tatsächlich mal in jemanden drin war…dann bekommt man eine ganz neue Sicht auf alles, was man seinem Körper tagtäglich antun kann.

Es war beeindruckend, nicht nur Abbildungen zu sehen oder Animationen sondern zu sehen, was für eine geniale Konstruktion ein Lebewesen ist und es war ein merkwürdiges Gefühl, wenn man sich in Erinnerung ruft, daß alles in dieser Ausstellung auch in einem selbst vorhanden ist.

Über die Art der Positionierung der einzelnen Exponate kann man sagen, daß sie in keiner Weise respektlos rüberkommt – jede Pose unterstreicht die jeweils gezeigten Körperteile, . B. die Muskeln in einer Pose der Bewegung wie beim Basketballspielen.

Ich fand es eine ausgesprochen interessante Erfahrung, die einem sehr viel zum Nachdenken mitgibt. Ich kann diese Ausstellung ausdrücklich empfehlen. Auf der Homepage steht, daß man 1-2 Stunden einplanen sollte, meine Kollegin und ich haben allerdings fast 3 Stunden gebraucht, bis wir durch waren, obwohl nicht viel Betrieb war.

Wirsing, Sususi

Föhr kulinarisch…10

Heute gibt es was richtig feines: Fisch. Ebenfalls nicht weit von der Strandpromenade findet man das dritte Fischgeschäft: Andresen. Dort gibt es zwar keinen rohen Fisch, dafür aber sehr gute Fischsalate zum mitnehmen und verschiedene Fischgerichte.

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Obwohl die selbstgemachte Fischsuppe auf dem Teller neben mir sehr lecker aussah, entschied ich mich doch für eine Ofenkartoffel mit rotem Heringssalat (7,95 €). Und da es zwar grade mal nicht regnete, aber ich nicht sicher war, wie lange dies anhält, wollte ich keinen von den äußeren Plätzen sondern einen von den zwei Tischchen drinnen.

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Sieht das nicht richtig appetitlich angerichtet aus? Zusätzlich zu der angenehmen Atmosphäre dort drinnen (ich könnte jetzt nicht mal sagen, woran das liegt; es sieht einfach edel aus; die Mitarbeiter sind freundlich; schnell, aber nicht hektisch – angenehm einfach) sind auch alle Gerichte ein Augenschmaus.

Das grüne Zeugs vor der Kartoffel ist übrigens Algensalat aus Grün-u. Braunalgen mit Sesam-Chili-Marinade. Sehr spannend das Ganze. Wer noch nie Algensalat probiert hat: es schmeckt anders als die eher bekannten Nori-Algen-Blätter (das sind die um die Sushi). Von der Konsistenz her ähnelt das Ganze den schwarzen chinesischen Mu-Err-Pilzen, wenn man ein besonders fleischiges Exemplar erwischt. Eigengeschmack hat der Algensalat nicht gehabt, wenn ich die Augen zugemacht hätte, hätte ich nicht gewußt, was ich esse. Es hat eher nur nach Sesam geschmeckt mit einem Hauch Schärfe im Abgang vom Chili. Hat prima dazu gepaßt.

Die Kartoffel mit dem Salat, ja, was soll ich sagen, die war perfekt. Der Hering war sehr zart und die Kombination zwischen Fisch, Soße und Kartoffel war eine absolut perfekt abgeschmeckte runde Sache. Ich hätte die ganze Zeit „hmmmm“ murmeln können. *g*

Hier werde ich auf alle Fälle beim nächsten Mal wieder vorbeischauen; absolut empfehlenswert!

Wirsing, Sususi