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Über susimtsch

Tja, über mich gibt es mehr zu sagen, als hier hinpassen würde, deshalb lass ich es lieber weg. Auf meinem Blog landet alles übers Essen und Trinken und artverwandte Themen, Ausflüge die man machen sollte oder besser nicht, und ab und zu landet auch mal irgendwas anderes dazwischen.

Gartenhaus

Föhr ist eine ca. 82 qKm große Insel in der Nordsee mit einem Hauptort Wyk und diversen kleinen Dörfern drum herum – darunter Alkersum, Utersum, Oldsum und anderen auf -um endenden Örtchen. Von der Insel aus kann man Teile von Sylt aus sehen, Amrum und die bekannte Hallig Langeneß. Ausflugsfahrten mit der Fähre lassen sich dahin auch recht einfach arrangieren.

Wo man sich auf der Insel einquartiert, bleibt dem persönlichen Geschmack und Geldbeutel überlassen; so hat man die Auswahl zwischen Hotels, Pensionen, Ferienhäusern oder Wohnungen. Dieses Mal war ich gleich in der Nähe des Hafens im sogenannten Gartenhaus. Dieses ist für 3 Personen ausgelegt: Kinderzimmer und ein Schrank-Doppelbett.

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Gleich wenn man reinkommt, steht man in der Küche. Rechts davon ist eine Tür ins Wohnzimmer mit Schrankbett, links die erste Tür das Kinderzimmer und die Tür die hier links zu sehen ist, führt ins Bad/Klo.

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Abgesehen davon, daß ich die Unterkunft für 3 Personen (2 Erwachsene mit Kind und event. Kinderwagen) recht klein finde, sind ein paar Sachen negativ aufgefallen: es ist zwar nicht explizit als Nichtraucherhaus ausgeschrieben, aber daß die Matratze und das Bettzeug im Kinderzimmer wirklich extrem nach Rauch riecht – das hätte ich nicht erwartet. Zum anderen hatten fast alle Tassen im Schrank braune Ränder. Die Sitzgelegenheit im Wohnzimmer besteht aus zwei Stühlen und einer wirklich ungequemen Eckbank, auf der man in keiner Position wirklich gut sitzen kann. Mit Kind und typischem Nordsee-Wetter könnte das hier ganz schnell unbequem werden, wenn man längere Zeit drinnen verbringen muß.

Positiv ist aufgefallen, daß das Bad wirklich schön sauber war, auch die Entlüftung. Und die Vermieter sind wirklich sau-nett! Unschlagbar ist natürlich auch die Lage; nur aus der Haustür rausfallen und ein paar hundert Meter weiter ist schon die große Promenade.

Für eine Person für nur eine Woche war es für mich eine ideale Unterkunft, zumal ich eh nur zum Schlafen wieder daheim war.

Wirsing, Sususi

 

 

 

Föhr kulinarisch…01

Hmhmhm, also, über die Bahnfahrt nach Dagebüll müssen wir nicht reden. Deutsche Bahn – mehr brauch ich ja wohl nicht sagen.

Da Föhr ja eine Insel ist, muß man irgendwie über die Nordsee kommen. Das ist am einfachsten mit einer Fähre der W.D.R. (Wyker Dampfschiffs Reederei). Zur Auswahl stehen die (neue, die alte wurde inzwischen außer Dienst gesetzt) „Uthlande“, die „Rungholt“, die „Nordfriesland“ und die „Schleswig-Holstein“. Welche davon man grade erwischt ist wurst, denn auf allen gibt es mehr oder weniger das gleiche Essen.

Serviert wird von eigentlich ziemlich freundlichen Personal (oft mit einem flotten Spruch auf den Lippen) unter anderem verschiedene Frühstücksvarianten, Kuchen und kleine Gerichte wie beispielsweise Bockwurst mit Kartoffelsalat (zum Kartoffelsalat komme ich noch mal separat)

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Hier hinter der Sahne versteckt sich ein Stück Apfelkuchen. Dieser ist mit Rosinen und schmeckt sehr nach Zimt. Oben drauf hat er kleine Zucker/Zimt-Krümel. Ich finde ihn durchaus ok, wenn man bedenkt, daß es sich um eine Fähre handelt, die einmal in der Stunde von Dagebüll nach Föhr und zurück pendelt und man sich von daher auf Convenience Food eingestellt hat. Natürlich ist er nicht mit einem hausgebackenen zu vergleichen. Die Portion Sahne, die dabei ist, ist allerdings ordentlich; sie reicht endlich mal für ein ganzes Stück Kuchen, ohne vorher auszugehen.

Fazit: Gibt besseres. Gibt aber auch bedeutend schlechteres. Und falls das Personal mal gestresst oder in Eile wirkt (dabei aber nie unfreundlich) – alle Urlauber müssen in knapp 40 Minuten abgefüttert werden.

Wirsing, Sususi

Home, sweet home

Nach 1 Woche Wyk auf Föhr bin ich trotz Deutscher Bahn wieder heil daheim gelandet. Auch das Gepäck hat es überlebt und sobald ich die ersten Bilder gesichtet habe, kann es losgehen.

 

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Vorab allerdings noch ein paar Worte:

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ES IST EINE ABSOLUTE FRECHHEIT, EIN BAHNABTEIL IN DIESEN ZUSTAND ZU VERSETZEN!
Mir gefällt die Bahn auch meistens nicht, ich bin genervt, müde, verspätet, ect, aber deshalb muß man sich nicht benehmen, wie ein Schwein. Macht das mal bei Eurer Mama im Wohnzimmer, und wartet ab, was die dazu sagt! Das mal was runterfällt, das kann jedem passieren. Aber wenn zwei komplette Hot Dogs über ein komplettes Großraumabteil (incl. Sitze) verteilt sind, das hat mit runterfallen nichts mehr zu tun.

Wirsing, Sususi

Ab in den Urlaub…

So, dann verabschiede ich mich mal bis nächstes Wochenende, um den neuen Koffer dem endgültigen Praxistest zu unterziehen. Er muß ein paar Stunden Zugfahrt, diverses Umsteigen, eine Fährfahrt und einen Walk durch die Stadt heil überstehen. *daumendrück*

Wenn ich wieder da bin, dann erzähl ich, ob er es verkraftet hat. Und über die leckere Krabbensuppe. Und über die leckeren Crepes. Und über die leckeren Schlemmerbaguette. Und über Friesentorte, Die Wilde 13 und ein Pfannkuchenhaus….

Bis die Tage

Wirsing, Sususi

Power Look

Sooo, da ich manchmal auch Produkte teste hier mal das neueste Testobjekt: Der „PowerLook Drivers Drink“.von der Powerlook GmbH. 3 Flaschen davon wurden mir zugeschickt zum testen und bewerten. Laut Werbeanzeige der Klick für den Augenblick. Da ich der Meinung bin, wenn man weiß, was drin ist, dann schmeckt manches schon mal gar nicht mehr, probier ich immer erst, bevor ich lese, was alles drin ist. Hier also auch.

Zuerst mal optisch:

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Eine ergonomisch geformte 250 ml Flasche mit einer durchsichtigen Flüssigkeit und wiederverschließbarer Cap. Aufmachen anscheinend ganz einfach, die Plastikummantelung abdrehen, den roten Pin reindrücken und schütteln. Äh, entweder stellte ich mich hier besonders blöd an, oder es ist nicht so einfach, wie es scheint: die Platikummantelung, die die Schutzkappe schützt, ließ sich erst unter Zuhilfenahme der Zähne ablösen. Der Rest war wirklich einfach.

Ich hab nach dem Runterdrücken mal kurz aufgeschraubt, um zu sehen, was passiert: eine Alufolie wird durchstoßen und die „Beerenzubereitung“ fällt in Pulverform in die Flasche.

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Dann noch schütteln und alles wird schön rot.

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Kommen wir also zum ersten Schluck. Mein erster Gedanke: „Hm, Johannisbeere“. Das Getränk schmeckt wirklich nach Johannisbeere, hat auch die dazugehörige Säure, ist mir aber einen Tick zu süß. Beim zwoten Schluck hat man auch geschmeckt, daß garantiert Maltodextrin oder so was zum Süßen verwendet wurde. Aber geschmacklich nicht schlecht, auch nicht wirklich gut, ich würde es eher nicht kaufen. Wenn das Getränk nicht eiskalt ist, schmeckt es fast wie aufgetautes Wassereis.

Gut, Geschmackstest soweit ok, schauen wir mal, was so alles drin ist. Argh! Ich weiß schon, warum ich nicht vorher nachgeschaut hab! 30 mg Koffein auf 100 ml Getränk macht summa summarum pro Flasche 75 mg Koffein! Aha, wenigstens steht drauf, daß das Getränk nicht für Kinder, Schwangere und Koffeinempfindlliche geeignet ist. (btw: 2 Tassen Kaffee enthalten bis zu 300 mg Koffein. Wie soll das Zeugs wach machen, wenn da bloß 75 mg drin sind?) Der Rest ist eher unspektakulär: Saccharose, Isomaltulose, Maltodextrin, Seealgenmehl, Farbstoff ect.

Laut Hersteller sollen die Wirkstoffe des Getränks einen vitalisierenden Effekt entwickeln, der einen wach, konzentriert und vitalisiert macht und auch noch zum Erhalt der normalen Seekraft beiträgt. Was ich hochgradig gefährlich finde, ist, daß das Zeug als „Drivers Drink“ beworben werden soll: mit anderen Worten: wenn jemand grad total übermüdet auf der Autobahn unterwegs ist, und keine Pause machen kann oder will, dann pfeift er sich so einen Drink ein, weil der ja wach macht und die Konzentration wieder belebt. Da ja auch noch die Seekraft gestärkt wird, sieht man dann wenigsten, wenn man sich vor lauter Übermüdung um die nächste Leitplanke wickelt!

Ein klares „Nein“ deshalb von mir!

Wirsing, Sususi

Snow White and the Huntsman

Gestern also mal wieder seit langem ein Kinoabend. „Snow White and the Huntsman“ war diesmal der Film der Wahl (ist es eigentlich Zufall, daß momentan gleich zwei Schneewittchen-Filme laufen?).

Aaaaaalso. Abgesehen davon, daß Schneewittchen geboren wird und ihre Mutter stirbt, hat der Film mit Schneewittchen so gut wie nichts gemeinsam. Haben wir aber ja auch nicht anders erwartet, diesmal geht man ja auch nicht in den Film, weil man die Geschichte noch nicht kennt. Der Film muß also an sich mit viel mehr aufwarten, als andere unbekannte Stories: nämlich mit guten Hauptcharakteren. Mit Charlize Theron in der Rolle der bösen Stiefmutter klappt das meiner Meinung nach sehr gut, aber sowohl Schneewittchen wie auch der Huntsman sind beide ziemlich flach. Das gleiche gilt für William, der irgendwie auch überflüssig wirkt.

Der Einbau der Zwerge war wirklich gut gelungen, hätten wir nicht erwartet. Sehr oft im Laufe des Films muß man sich allerdings mal kurz in Erinnerung rufen, in welchem Film man ist, weil so viele Ideen einfach geklaut wirken.

Was erfreulich ist: der Film wirkt an keiner Stelle zäh. Er bietet bis zum Schluß gute Unterhaltung und eine neue Interpretation eines alten Themas. Ich habe die 9 Euro nicht bereut, man darf halt wirklich nicht zuviel erwarten und muß sich darauf einlassen, daß es bei Schneewittchens Flucht wirklich etwas zuviel glückliche Zufälle auf einmal sind. Hier kommt sehr das Märchengenre durch, da muß ja auch nicht alles logisch sein. *g*

Oh, und man hätte als Schneewittchen ruhig jemanden nehmen können, der keine so riesigen Schneidezähne hat. *gg*

Wirsing, Sususi

 

SBF Binnen

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Nachdem ich im letzten Dezember den SBF See gemacht habe und im März das Bodenseeschifferpatent, ist die Trilogie jetzt mit dem SBF Binnen, der heute von der Führerscheinstelle des Deutschen Motoryachtverbandes kam, endlich vollständig. *freu*

Also auf zu neuen Ufern, äh, UBI. Das Funkzeugnis fehlt jetzt nämlich noch, bevor ich wirklich fahren darf. Aber das hat erst mal ein bißchen Zeit; so bis Ende des Jahres oder so.

Wirsing, Sususi

Meine Kochbücher…Nr. 25

Heute mal was gaaaaanz altes: „Henriette Davidis Kochbuch“ aus dem Richard Gahl Verlag von 1925. Dementsprechend auch noch in altdeutscher Schrift.

Prima, zum Wiederentdecken toller Gerichte (ich habe zum Beispiel vorher noch nie versucht, Apfelsinen einzuwecken außer als Marmelade). Aber: Natürlich sind die Portionsgrößen absolut nicht mehr für den modernen Haushalt ausgelegt. Unter 6 Personen wird man nichts finden und muß dementsprechend entweder runterrechnen oder größere Töpfe kaufen *g*. Weiterhin ist der Fettanteil der Gerichte, na ja, sagen wir mal so, Herzinfarktfördernd. Auf 250 gr. Makkaroni wird eine Soße aus 100 gr. Butter, 5 Eiern, 1/4 Sahne ect. bereitet. Das haut mächtig rein, also bitte nicht jeden Tag danach kochen!

Wirsing, Sususi

Gasthof zum Stern

Als Abschluß vom Klettergarten-Ausflug waren wir noch Abendessen: im „Gasthof zum Stern“ in Lichtenstein-Unterhausen.

Der erste Eindruck war sehr positiv, man kann draußen oder drinnen sitzen und sieht schick aus. Wir wurden auch gleich von einem Ober begrüßt und bekamen eine Karte und konnten unsere Getränkebestellung aufgeben. Eins vorweg: Der Service war super-freundlich, egal ob Männlein oder Weiblein. Was hier allerdings gleich negativ auffiel, war, daß wir über 10 Minuten auf 4 Getränke warten mußten, und das, obwohl der Garten noch nicht mal halb voll besetzt war.

Als zwotes sind die Preise etwas gehobener, ob diese der Qualität entsprechen, kann ich nicht gut beurteilen, da wir nur eine Kleinigkeit gegessen haben (Panierte Champignons bzw frittierte Kartoffeltaschen). An beiden Gerichten kann man nur sehen, daß sie ansprechend angerichtet waren und sehr lange zum servieren gebraucht haben. Der Teller meiner Kartoffeltaschen war erfreulicherweise vorgewärmt und es gab dazu eine Gemüsebeilage aus Karotten, Kohlrabi, Brokkoli und Zucchini in Creme-Sauce. Ich gehe mal davon aus, daß die Taschen nicht selbst gemacht waren, aber das Gemüse schon. Bei den Karotten war der Garpunkt gut erwischt, die Zucchini und der Kohlrabi waren für meinen Geschmack schon fast etwas labbrig. (Kartoffeltaschen: 7.50  €). Portionsgröße war allerdings gut, bei den Champignons fand ich sie schon wieder recht wenig (5/6 Stück mit 4 kleinen Toasteckchen und Remoulade).

Vielleicht probieren wir beim nächsten Mal noch mal ein paar andere Gerichte, wie Edelfischragout mit Basmatireis oder den Kaiserschmarren mit Apfelkompott, um sich noch eine umfassendere Meinung bilden zu können.

Kletterwald Lichtenstein

Gestern haben wir uns mal wieder in den Kletterwald gewagt. Mit dem Vorsatz, diesmal die „Folterkammer“ hinter uns zu bringen, bevor es uns einregnet. Das haben wir leider nicht ganz geschafft. Trotzdem ist so ein Besuch immer wieder richtig geil! Das macht soooo viel Spaß! Bei gutem Wetter natürlich noch mehr. Drei Stunden Klettern machen ein klein wenig durstig, also gleich in die Schlossschenke und noch schnell einen Kaffee getrunken und ein Stück Kuchen gegessen: Ich hatte ein Stück Aprikosenstreusel und das war nicht der einzige Grund, warum ich es bereute, keinen Foto dabei zu haben. Der Kuchen war gut, schön saftig und nicht zu süß. Aber es war eben kein Aprikosen-STREUSEL-Kuchen. Streusel sind kleine Kügelchen aus Butter, Mehl und Zucker, die auf dem Kuchen eine leckere Streuselschicht bilden. Hier waren auf dem Kuchen aber leicht mit Puderzucker karamellisierte Mandelsplitter. Nicht schlecht, aber nicht das erwartete Stück Kuchen.

Um den Kletterwald gibt es noch wunderschöne Wege zum Wandern und Spazieregehen, das Schloss Lichtenstein kann natürlich auch besichtigt werden und für die Geo-Cacher unter Euch gibt es auch was zu holen. Ebenfalls nicht weit ist die Nebelhöhle und die Olgahöhle; alles in allem also jede Menge zum Unternehmen.

2012-06-07 16.28.43
 

Wirsing, Sususi