Archiv der Kategorie: Bücher

Meine Kochbücher…Nr. 36

Das heutige Kochbuch ist wieder ein ziemlich dünnes: nur 96 Seiten hat „Schnell am Feierabend“ vom Pabel-Moewig Verlag. Erscheinungsjahr ist nicht angegeben; es ist ein Band aus einer ganzen Reihe; der Küchenbibliothek. Alle Rezepte hier lassen sich laut Angabe in max. 30 Minuten fabrizieren.

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Die Kapitel hier drin haben eigentlich auf den ersten Blick alles, was man für den Feierabend so braucht: Knackige Salate, Raffiniert belegte Brote, Delikate Suppen, ect. Sieht man sich die Rezepte aber genauer an, so ist eigentlich nichts dabei, was einem so unbedingt vom Hocker haut.

Gefüllte Papaya, Bohnensalat mit Rucola und Salami oder Frischkäsekugeln mit Sonnenblumenkernen…alles irgend wie schon mal dagewesen. Darüber hinaus, viele dieser Rezepte erfordern doch wieder Vorbereitung in Form von extra Einkaufen; einmal fehlen die Pfifferlinge, die bei mir im Kühlschrank nicht auf Dauervorrat stehen, mal sind es die Sprossen, mal der Chester. Spontan nach Feierabend lassen sich die Rezepte nur umsetzen, wenn man schon früh weiß, was man Abends essen will.

Na ja, wenigstens gibt es mindestens zu jedem zwoten Rezept ein nettes Bildchen und die Anleitungen sind auch nicht soooo verkehrt. Nochmal kaufen würde ich es allerdings nicht.

Wirsing, Sususi

 

Meine Kochbücher…Nr. 35

Das heutige Kochbuch ist wieder so ein Fall, an dem sich die Geister scheiden: braucht man denn wirklich ein Kochbuch, um Pfannkuchen oder Crêpes zu machen? Wenn man sich allerdings die armen Seelen anschaut, die im Supermarktregal zu fertig gebackenen, eingeschweißten Pfannkuchen zurückgreifen, dann ist man definitiv geneigt, diese Frage zu bejahen. Deshalb heute „Pfannkuchen, Crêpes & Co – süß und herzhaft“ aus dem Vehling-Verlag von 1995.

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Auch wenn sich das Buch nicht mit der Suche nach dem perfekten Teig beschäftigt – eine Diskussion, die sogar hartgesottene Nahost-Friedens-Konferenzler zur Aufgabe brächte: Mineralwasser oder nicht, Milch oder Sahne, Wasser statt Milch, ect. – auf 143 Seiten findet man Rezepte wie Joghurt-Omelett mit gedünsteten Butterbirnen, überbackene Pfannkuchenschnecken mit Aprikosen oder gefüllte Crêpes mit Ingwerkirschen. Eine Leckerei jagt die nächste, auch Waffeln werden nicht vergessen.

Für einige wird dies vielleicht ein Schock sein, aber Pfannkuchen kann man auch anders füllen als süß: z. B. findet man hier auch Rezepte für Hanseatische Eierpfannkuchen, Frühlings-Schicht-Pfannkuchen und Pfannkuchen italienisch.

Alles in allem ein Buch, für gute Ideen, damit man nicht immer wieder „nur“ Nutella auf seine Pfannkuchen schmieren muß…auch wenn das an sich keine schlechte Idee ist…

Wirsing, Sususi

 

Meine Kochbücher…Nr. 34

Aenne Burda Verlag? Schon mal gehört? Sicherlich. Seit Jahrzehnten bekannt als Zeitschrift für Mode und Schnittmuster. Weniger bekannt ist wohl, daß es von diesem Verlag auch diverse Kochbücher gibt, so auch dieses hier, erschienen 1984.

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Eigentlich ist es eine Rezeptsammlung aus verschiedenen anderen Werken des Verlags und ist wirklich sehr zu empfehlen! Interessanterweise sind hier die 450 Fotos größer als die Zutatenliste und die Rezeptbeschreibung zusammen. Aber die 500 Rezepte hier drin auf 491 Seiten sind wirklich ausgesprochen lecker! Das geht schon bei den Salaten los, z. B. Spargel-Ei-Salat „Princeß“ oder Fischsalat „Jonathan“ oder Salat „Café Jonathan“, ect. Vorspeisen, Hauptspeisen, Desserts, Getränke, nichts fehlt. Schon mal Räucherfisch warm gegessen? Fischragout „Räucherkate“ ausprobieren. Egal, welche Seite man hier drin aufschlägt, dieses Buch ist schon allein beim Lesen ein Augenschmaus. Trotz der sehr spärlichen Anleitung ist mir übrigens noch nie ein Rezept aus diesem Buch mißlungen.

Wirsing, Sususi

Meine Kochbücher…Nr. 33

Heute gibt es die Sonderausgabe der Naumann & Göbel Verlagsgesellschaft „Kochen mit Olivenöl“. Erscheinungsjahr kann ich leider nicht bieten, dürfte so kurz nach 2000 gewesen sein.

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Am Anfang bekommt man eine kurze Einleitung über Olivenöl; die Güteklassen, wie die Olive zum Öl wird, ect. Dann findet man auf 160 Seiten lauter Rezepte, die als Zutat Olivenöl verwenden. Dabei muß Olivenöl nicht die Hauptzutat sein. So findet man zwar Rezepte, die durchaus etwas mehr Öl enthalten, wie Bobbia oder Schokomousse mit Orangensauce (beides mit je 1/8 Liter Olivenöl) aber auch Kürbissuppe mit Gorgonzolanocken, oder Kartoffel-Hähnchen-Spieße mit Kräutersauce, die jeweils nur ein paar Eßlöffel Olivenöl verwenden. Man braucht deshalb keine Angst haben, daß die Angelegenheit zu fettig wird. Salate, Suppen, Geflügel, Kartoffeln, ect…hier findet man zu allem ein bißchen was, sogar für den Nachtisch ist, wie oben schon erwähnt, gesorgt. Alles in allem ein nicht zu umfangreiches Werk, keine unglaublichen Geschmackserlebnisse, aber gute Rezepte mit schönen Bildchen dazu.

Wirsing, Sususi

Meine Kochbücher…Nr. 32

Zeit für was Süßes…Mit „Leckere Desserts“ aus dem Lingen Verlag von 1983.  Sicher, irgendwas wird der Kühlschrank zur Nachspeise schon hergeben, aber meistens bleibt man ja doch wieder bei den gleichen Sachen hängen. Geht aber auch anders:HPIM0065

Aufgeteilt in 16 Kapitel auf 239 Seiten kann man sich entscheiden: soll man diesmal Zitronencreme, Coupe Margot de Boer (lecker!) oder doch lieber Crêpes Empire servieren? Dessert-Fans kommen hier definitiv auf ihre süßen Kosten. Die zwischendurch verteilten Bilder lassen einem bereits vorher das Wasser im Mund zusammenlaufen. Hier ist alles drin, egal ob einfach oder zeitaufwendig. Vorbereitungs -u. Zubereitungszeit kommen fast immer hin, wenn ein Ofen benötigt wird, sind die Einstellungen für Gas und Elektro angegeben. Mit den Anleitungen kommt man ebenfalls gut hin. So bleibt das einzige Problem wohl die berühmte Qual der Wahl. Ein paar herzhafte Desserts mit Käse sind auch drin, aber diese (knapp zwei Seiten) gehen in der großen Masse der Süßspeisen unter.

Wirsing, Sususi

Meine Kochbücher…Nr. 31

Heute wieder ein Kochbuch, welches zu meinen absoluten Favoriten zählt:
„Das große neue Kochbuch“; allerdings nicht mehr ganz so neu, da von 1963 aus dem Berthelsmann Verlag.

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Ganze 583 Seiten stark enthält es Rezepte in Kategorien wie Salate, Gemüse, ect, aber auch Kategorien, die in anderen Werken nicht zu finden sind: Wildbret, Pilze und Eintopfgerichte, um ein paar Beispiele zu nennen. Zur Einstimmung finden sich an Anfang Kapitel zum ABC der Ernährung, Küchentechnik und vernünftig Einkaufen. Auch wenn diese sich natürlich auf die 60er beziehen…manche Dinge gelten auch im modernen Haushalt noch, bzw. lassen sich leicht auf diesen übertragen.

Zwischen den Gerichten gibt es immer wieder Farbtafeln mit den Gerichten und viele schwarz-weiß Bilder der Gerichte. Ich mag dieses Werk allerdings deswegen, weil sich hier Rezepte finden, die so bereits ziemlich in Vergessenheit geraten sind, die ich aber sehr gerne esse, wie beispielsweise Teltower Gurkenpfanne, Pflaumen-Pompadours oder Schinkenpudding.

Die Zutaten der meisten Rezepte sollten zum Grundvorrat der meisten Küchen gehören, so daß auch spontane Kochentscheidungen nicht schwer fallen. Obwohl viele Rezepte ohne bzw mit sehr spärlichen Temperatur -u. Zeitangaben auskommen und die Rezeptbeschreibung auch eher in die Kategorie „weniger ist mehr“ fällt, sollten sie auch für Leute mit wenig Erfahrung etwas taugen.

Wirsing, Sususi

Meine Kochbücher…Nr. 30

Heute mal etwas, daß man eigentlich auch nicht als Kochbuch bezeichnen kann…mehr als Kochmagazin. Aus dem Axel Springer Verlag vom Nov/Dez 2006  und von jemandem, den inzwischen nahezu alle kennen: Tim Mälzer. „Neues vom Küchenbullen“

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118 Rezepte auf 164 Seiten, alle nicht besonders kompliziert und damit auch für Anfänger geeignet. Hier sind auch die Rezeptanleitungen schön beschrieben und nachvollziehbar. Wer seine Kochshows kennt, der weiß, daß manchmal ganze Hände voll Kräutern auf dem Teller landen – dies ist hier erfreulicherweise nicht der Fall, die Verwendung von Kräutern und Gewürzen hält sich hier in geschmacksfreundlichen Grenzen. Pikante Arme Ritter, Asia-Kalbsklopse oder Guacamole…hier sind leckere Sachen drin, die sich auch in einen normalen Alltags-Speiseplan leicht einbauen lassen.

Wirsing, Sususi

Meine Kochbücher…Nr. 29

Diesmal habe ich ein Kochbuch, daß auf keinen Fall fehlen sollte: Obwohl knapp kleiner als DIN A 5 und von Parragon Books ist dieses sogar stabiler als die großen von Parragon: „Beste Rezepte Türkisch“ Aus diesem Buch stammen einige meiner Lieblingsrezepte, z. B. mach ich die Zucchinifladen oder die gefüllten Auberginen immer nach dem Rezept hier drin.

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Auf 239 Seiten findet man links immer das Rezept und rechts das Bild dazu. Ob pochierte Eier mit Joghurt, Orangen-Zitronen-Sorbet oder Hochzeitssuppe…die Rezepte hier drin sind gut, einfach nachzukochen und schmecken toll. Die Zutatenliste läßt sich ohne Probleme besorgen und der Anleitung zu jedem Rezept kann man auch als Anfänger leicht folgen. Ob die Rezepte so original türkisch sind, das kann ich nicht beurteilen. Jedenfalls sind sie sehr schmackhaft und verzeihen auch die ein oder andere Abwandlung. Eine Rundumempfehlung für dieses Werk sozusagen.

Wirsing, Sususi

Meine Kochbücher…Nr. 28

Aujourd’hui, nous sommes en France… In diesem 568 Seiten starken Werk von 1979 aus dem Hallwag Verlag findet sich buchstäblich eine kulinarische Tour de France mit Rezepten aus Restaurants und Hotels quer durch ganz Frankreich.

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Ob Suppen, Vorspeisen, Confits oder Meeresfische…26 verschiedene Kategorien präsentieren eine grande cuisine, die eines Fernand Point würdig ist. Auf den ersten Blick wirkt das Werk allerdings erst mal fast erschreckend: dick; ganz in schwarz/weiß ohne Farbbilder, die das ganze auflockern, bzw. präsentieren, wie das fertige Gericht aussehen soll; ellenlange Zutatenlisten. Zumindest letzteres resultiert allerdings daraus, daß die Zutaten auf den Rand geschrieben wurden. So kann sich ein Satz wie „die weißen, zarten Blätter von 4 Stangen Lauch in feine RInge geschnitten“ schon mal über 4 Zeilen erstrecken. Die meisten Zutatenlisten sind also gar nicht so lang und kompliziert, wie sie auf den ersten Blick wirken.

Zu den Rezepten ist immer das Restaurant aus dem das Rezept stammt und der Ort, wo es sich befindet angegeben. Weiter wird natürlich der französische Name genannt, die deutsche Übersetzung/Erklärung findet sich dann auch noch unter der Überschrift.

Anfänger werden sich mit diesem Werk schwer tun. Begriffe wie „sautieren“, „Mirepoix“ oder „Cocotte“ sollten dem Hobbykoch hier schon geläufig sein, auch wenn im Anhang ein Glossar dieses noch einmal erläutert. Wer aber kein ganz unbeschriebenes Blatt in der Küche ist, der darf sich auf Gaumenfreuden höchster Güte freuen: Fricassée de Poulet a al crème d´Estragon, Cote de Boef Sauce Marchand de vin oder Émincé de pommes de terre aux champignons zum Beispiel. Viele Rezepte hier drin sind, wenn man sie einmal gekocht hat, einfacher als man am Anfang gedacht hätte. Der pompöse Name tut natürlich dann sein übriges; gegrillte Miesmuscheln klingt natürlich nicht so wie Moules grillées a la provencale. Also ruhig mal rantrauen, Französische Küche ist gar nicht soooo schwer, wie man auf Grund des Resultats glauben könnte.

Wirsing, Sususi

Der Toten gedenken – Bulbul Sharma

Heute möchte ich mal ein Buch vorstellen, welches ausnahmsweise mal kein Kochbuch ist. Es handelt sich bereits um das zweite Werk der Schriftstellerin Bulbul Sharma. Wie man vielleicht am Namen bereits erkennen kann: sie lebt in Indien, genauer gesagt in Dehli.

Das Buch, erschienen im Original unter dem Titel “ Eating Women, telling tales – Stories about Food“ im Zubaan Verlag – hier in Deutschland beim Epidu Verlag (www.epidu.de) unter dem Titel „Der Toten gedenken – Indische Frauen bitten zu Tisch“.
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Ich mußte etwas überlegen, habe mich dann aber doch entschieden, den Klappentext hier nicht mit aufzuführen – ich finde, er wird dem Buch erstens nicht gerecht und weckt zweitens Erwartungen, in dem Buch wären kleine heitere Anekdoten à la Ephraim Kishon zu finden. Wer das erste Werk von Bulbul Sharma kennt, der wird darauf natürlich genau so wenig reinfallen, wie auf das Cover – hier sind auch keine Kriminalromane zu finden.

Davon mal abgesehen handelt es sich um ein ziemlich dünnes Paperback-Buch mit nur 132 Seiten – also eigentlich ein Werk, welches man an 1 – 2 Abenden durch hat. Ich sage gleich mal vorweg: Ich habe dafür fast zwei Wochen gebraucht (und das nicht, weil das Buch so langweilig oder schlecht zu lesen wäre, im Gegenteil), warum das so ist, darauf komme ich noch zurück.

Gehen wir doch mal in das Buch. Es fängt damit an, daß sich ein paar indische Frauen, alle auf verschlungenen Wegen miteinander verwandt, treffen, um eine Todestagsfeier für einen verstorbenen Verwanden vorzubereiten. Nun dürfte jeder solche oder zumindest ähnliche Famiienfeiern kennen – die Vorbereitung des Essens nimmt einen sehr großen Teil der Zeit in Anspruch, sogar im modernen Europa. Versetzt man sich jetzt auch noch nach Indien, wo der Tupper-Chef nicht in jeder Küche steht, dann kann man sich denken, daß mit den Essensvorbereitungen lange Stunden Gemüse schnippseln, Reis kochen, Curry schmoren, ect. verbunden sind. Und was tut man, bzw. Frau dabei unweigerlich? Erzählen. Zu solchen Gelegenheiten kommen natürlich immer schon tausend Mal gehörte Familiengeschichten zur Erinnerung. Jeder kennt das, und wenn man ehrlich ist, jeder wartet doch bei solchen Gelegenheiten nur auf seine Lieblingsgeschichte.

Es handelt sich hier also um ein paar Kurzgeschichten, eingebettet in die obrige Rahmenhandlung. Das Besondere an diesen Geschichten ist unter anderem, daß sie kein Ende haben. Sharma fängt an, eine Geschichte erzählen zu lassen, die auf den ersten Blick sacht dahinplätschert. Und dann plötzlich, wie zufällig hingestreut, erscheint ein Satz, der der Geschichte mit einem Mal unendliche Tiefe verleiht. In die angesprochenen Themen kann sich jeder auf die ein oder andere Weise hineinversetzen, und dadurch wird der Effekt noch verstärkt. Wer kennt es zum Beispiel nicht, als Kind sieht man die Welt seiner Eltern ganz anders. Als Elternteil sieht man auch in dem Erwachsenen noch ein Kind. Es findet, bei den einen mehr, bei den anderen weniger, ein bißchen eine Art Entfremdung statt – und das gilt ja nicht nur, wenn der Sohn plötzlich ins Ausland zieht. Und wer kennt das nicht, wenn jemand Liebes aus der Verwandtschaft gestorben ist – plötzlich hat die betreffende Person jeder anders in Erinnerung. War Mutter jetzt Vegetarierin und hat den Fisch nur der Schwiegertochter zuliebe gegessen? War sie einverstanden mit der Wahl ihres Schwiegersohns oder nur zu höflich um etwas zu sagen? Wem hat sie die Goldkette versprochen und wem tatsächlich geschenkt oder vererbt?

(Fast) Alle Geschichte hier drin bieten unendlich viel zum Nachdenken, Bulbul Sharma gibt hier immer nur den Denkanstoß. Das ist auch der Grund, warum ich so lange zum lesen gebraucht habe. Man kann dieses Buch nicht einfach am Stück runterlesen. Immer wieder ertappt man sich dabei, daß man schon seit zehn Minuten Löcher in die Luft starrt und denkt, statt weiter zu lesen. So auch bei der Geschichte, als ein Mann nach dem Tod seiner Frau plötzlich feststellt, daß er sie viel schlechter gekannt hat, als der Gärtner, mit dem sie jeden Tag geredet hat. Wenn man früh aus dem Haus geht und erst spät abends wiederkommt – was kriegt man denn da von seiner Familie noch mit, wenn man sich nicht explizit die Zeit dazu nimmt? Eine Frage, die man sich gerade in der heutigen Zeit (egal ob in Indien, Amerika oder Deutschland) immer wieder stellen kann.

Eine so immense Gedankenvielfalt auf nur 132 Seiten unterzubringen und dabei eine gewisse Ironie nicht aus den Augen zu verlieren – dazu gehört schon einiges schriftstellerisches Können. Das bringt Bulbul Sharma hier auf sehr elegante Art und Weise zum Ausdruck. Abgesehen davon bekommt man auch noch einen kleinen Einblick nach Indien und in die Indische Wesensheit, denn die Hauptprotagonisten in diesem Buch sind Inder. Grade dieser manchmal recht deutliche Kulturunterschied hebt aber verschiede Gedanken noch mehr in den Vordergrund, weil man auch immer wieder darüber nachdenken muß, wo die Parallelen bzw. Unterschiede zur europäischen Kultur stecken. Und, wie gesagt, trotz aller Unterschiede sind die angesprochenen Themen auf die ein oder andere Weise universell verstehbar.

Ich möchte deshalb www.blogdeinbuch.de danken, daß ich die Möglichkeit hatte, dieses Buch zu lesen – ich habe es absolut nicht bereut.

Wer daran denkt, sich selber mal da reinzulesen, hier läßt sich das Buch beziehen:

http://shop.strato.de/epages/62793964.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/62793964/Products/ro-dtg-001-p