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Über susimtsch

Tja, über mich gibt es mehr zu sagen, als hier hinpassen würde, deshalb lass ich es lieber weg. Auf meinem Blog landet alles übers Essen und Trinken und artverwandte Themen, Ausflüge die man machen sollte oder besser nicht, und ab und zu landet auch mal irgendwas anderes dazwischen.

Meine Kochbücher…Nr. 41

Heute wieder mal eines meiner Lieblings-Kochbücher, passend natürlich zur Vorweihnachtszeit: „es weihnachtet sehr – Ein kulinarischer Kalender von Advent bis Neujahr“  Es stammt aus der Sigloch Edition von 1978; von diesem Verlag gibt es eine ganze Reihe solcher Bände (leider findet man die noch gut Erhaltenen nur für relativ viel Geld).

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191 Seiten bieten hier wieder mal nicht bloß Rezepte. Es wird der Martinsbrauch erklärt, die Geschichte vom Nikolaus und was man als Mädchen Silvester mit einem Stück Apfelschale anfängt.

Aufgeteilt in Vorweihnachtszeit, Weihnachten und Silvester hat man hier ein schön aufgemachtes Buch; links die Rezepte, rechts das (wirklich gut gelungene) Bild dazu. Ein bißchen gewöhnungsbedürftig ist, daß die Rezepte in weiß auf weihnachtlich-festlichem grün stehen. Aber: egal ob Ingwerplätzchen, Martinsente oder Matjestopf, die Rezepte hier drin sind wirklich der Hammer!

Die meisten Rezepte sind recht einfach umzusetzen (na ja, wissen, wie man Eischnee schlägt, sollte man schon, so Grundlagen werden nicht mehr erklärt) und die Zutatenlisten halten sich wirklich sehr in Grenzen. Etwas unklar ist mir allerding, beim Rezept für Vanillekipferl, wie man sie “ möglichst heiß vom Blech löst (das ist nicht der unklare Teil) und WICKELT sie in Vanillezucker ein. Beim besten Willen, das hab ich noch nicht geschafft. Ich habe sie bisher immer nur in Vanillezucker gewälzt. Falls jemand es schon mal geschafft hat, irgendwas in Vanillezucker einzuwickeln, der darf sich gerne melden. Die Kipferl sind allerdings dank der Verwendung von 3 Eigelb buchstäblich zum reinlegen.

Tolles und schönes Buch, nur zu empfehlen.

Wirsing, Sususi

Meine Kochbücher…Nr. 40

„Koche und lebe gesund“ – so der Titel des Buches aus dem Oldenbourg Verlag. Es handelt sich eigentlich um ein Schulbuch von 1974, genauer eines für den hauswirtschaftlichen Unterricht der Sekundarstufe 1. Ja, ein Schulbuch. Auch wenn die Zeiten von Rhovyl, Diolen und Orlon vorbei sind, die Haushalts -u. Koch-Tipps, die in solchen Büchern zu finden sind, die gelten immer noch. So wird zum Beispiel erklärt, was es mit den verschiedenen Mehltypen auf sich hat oder welche Wirkung Hirschhornsalz beim Backen hat.

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Auch wenn von den 224 Seiten nur etwa 1/4 für Rezepte verwendet werden, sind diese, wie für Schulkochbücher üblich, mit einfachen Zutaten leicht umzusetzen. Grundrezepte wie Hefemürbteig, Bohnenkaffee (ja, es ist erstaunlich, wie wenig Leute einen trinkbaren Kaffee zustande bringen – Tap rein, Tasse raus ist eben manchmal nicht genug) oder Leberknödel – alles einfache Rezepte. Daher natürlich auch für Anfänger richtig gut geeignet, zumal Schulkochbücher die Angewohnheit haben, Zubereitungsarten extra noch mal zu erklären. Deshalb – lohnt sich immer.

Wirsing, Sususi

 

Meine Kochbücher…Nr. 39

Heute liefert uns Alfon Schuhbeck Schmankerln und Brauchtum aus Bayern: In „Bayerisch genießen“ aus dem Weltbild Verlag von 2007. Aufgeteilt in die vier Jahreszeiten mit Vorworten und Zwischeninfos zu Bayerischen Bräuchen wie der Starkbierzeit, dem Maibaum-Aufstellen oder dem Jakobi-Fest sind ganz, ganz leckere Schuhbeck´sche Rezepte zu finden.

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Ob Rotweinbirnen mit Orangen-Krokant-Parfait, gebratene Gans mit Gewürzblaukraut oder braun eingemachtes Hirschwild… hier bleiben keine Wünsche offen. Und alle Rezepte haben irgendetwas, was ihnen den jeweiligen „Pfiff“ gibt: eine Prise Koriander im Zwiebelkuchenteig, der Cayennepfeffer in der Dillsauce zum Matjes oder der Ingwer in der Haxerlsülze…typisch Schuhbeck eben. Deshalb seien Ingwer-Hasser auch lieber gleich vorgewarnt: der obligatorische Ingwer wird hier drinnen gerne genommen. Na ja, man kann ihn zur Not ja auch mal weglassen (oder mehr nehmen…ich liebe Ingwer!).

Jedenfalls ein wirklich tolles Buch mit sehr leckeren Rezepten auf ca. 160 Seiten mit appetitlichen Bilderchen dazu. Mnjam!

Wirsing, Sususi

Meine Kochbücher…Nr. 38

Auch wenn der Titel des heutigen Buches „Unvergessene Küche“ heißt –  das galt wohl eher für das Erscheinungsjahr 1979, als es von der Gruner&Jahr AG herausgegeben wurde. Seit damals sind ganz viele Gerichte aus diesem knapp 400 Seiten starken Buch von der herkömmlichen Speisekarte verschwunden – bei vielen wissen die meisten Leute nicht mal mehr, daß es sie mal gab.

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Hier drinnen findet man die schönsten Rezepte aus deutschen Landschaften; in diese Kapitel ist das Buch auch aufgeteilt: Schleswig-Holstein, Westfalen, Bayern, ect. Aus jeder Region sind Spezialitäten und typische Rezepte aufgeführt: Lübecker National z. B. oder Pluckte Finken, Prilleken, Bambser oder Nürnberger Gwärch. Wer jetzt keine Ahnung hat, um was für Gerichte es sich überhaupt mal annähernd handelt…der werfe einen Blick hier rein. *g*

Leider sind keine Bilder dabei, aber dafür stehen in den Einleitungen der jeweiligen Kapitel kleine Charakterisierungen der jeweiligen Region und zwischen den Rezepten sind kleine Bonmots oder Verschen zu finden wie „De Mensch hot en Mage un net for umsonscht!“ Dadurch wird die ganze Sache etwas aufgelockert. Außerdem stehen zwischen den aufbereiteten Rezepten noch handschriftliche alte Rezepte und kleine Anekdoten zu verschiedenen Gerichten.

Die Rezepte selbst sind gut umsetzbar, unschlagbar lecker und in dieser geballten Form sonst wohl kaum zu finden. Ein absolutes Schätzchen, unbedingt auf den Flohmärkten Ausschau nach halten!

Wirsing, Sususi

 

 

Gewonnen…Vive Maria

Kennt Ihr auch so Leute, die dauernd sagen: „och, bei Gewinnspielen gewinn ich ja eh nie was..“ Ist ja auch kein Wunder, die meisten machen nämlich gar nicht erst mit. Ich schon, und deshalb ist auch mal wieder ein Gewinn ins Haus geflattert: ein Kleid von Vive Maria.

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Wirsing, Sususi

 

Eat a rainbow…

…*scha-la-la-la* Nein, ich bin nicht auf einem merkwürdigen LSD-Trip. Aber wer mich kennt, der weiß, daß ich schon immer der Meinung war, daß Regenbögen nach Gemüsetorte schmecken. Auf der Eat&Style Messe sah ich mich allerdings in dieser Meinung so gut wie bestätigt: dort gab es von der Colourfood GmbH etwas Neues: seit Mitte 2012 gibt es auf dem deutschen Markt Frucht-bzw. Gemüsereduktionen, hergestellt ohne Konservierungsstoffe und ohne Zuckerzusatz, also 100 % Frucht/Gemüse. Und das in den lustigen Geschmacksrichtungen purple, yellow und gold. Später sollen noch green, red und blue kommen. Also ein ganzer Regenbogen *g*.
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Das Konzentrat schmeckt, je nach Farbe süß oder leicht süßlich-gemüsig; so besteht „Yellow“ z. B. aus Mango und Kürbis. Also sozusagen eine Art natürliche Lebensmittelfarbe, zum Einfärben von Speisen oder für Joghurt oder Süßspeisen,… Da das ganze natürlich „Natürlich“ ist, ist es nach Anbruch halt auch nur noch ca. 2 Monate haltbar und leider sind 100 ml davon mit 11 € relativ teuer. Ich finde trotzdem, das es ein sehr spannendes Produkt ist, und deshalb sollte man das Ganze im Auge behalten. Momentan gibt es die Produkte übrigens bloß über die Homepage des Herstellers.

Wirsing, Sususi

Eat´n´Style Messe 2012 Stuttgart

Hatten wir Anfang des Jahres schon die Slow Food Messe, folgt am Ende immer die Eat´n`Style Messe in Stuttgart. Letztere ist allerdings von ganz anderem Kaliber als erstere; das liegt natürlich auch an den ganzen bekannten Köchen und Kochshows, die man hier sehen kann: so gaben sich dieses Jahr z. B. Sante de Santis, Kolja Kleeberg und Alexander Herrmann die Klinke bzw. den Kochlöffel in die Hand. Das Beste dieses Jahr: dieses Mal haben sie es wieder abgeschafft, daß man für die Kochshows extra Eintritt zahlen muß, d. h. man konnte im Messepreis inbegriffen alles sehen, hören, fühlen und insbesondere auch schmecken: z.B:
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Wenn das Ganze fertig ist, dann sieht es so aus: (rosa gebratenes, asiatisch gewürztes Rinderfilet auf Curry-Pastinaken und Kürbis-Püree); hier in der praktischen Probierportion, für die, die schnell genug waren *g*

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Oder so: dieses Fischfilet wurde übrigens von einem singenden Koch zubereitet.

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Aber auch neben den Kochshows fand man genug zum probieren; z. B. bei Lodner buchstäblich von A-Z Gewürze und Gewürzmischungen.

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Oder:

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Teilnehmen konnte man auch per Voranmeldung an verschiedenen Kochkursen, z. B. von WMF oder wie hier, von Lidl zusammen mit Kolja Kleeberg nahmen 600 Besucher am größten Kochkurs Deutschlands teil. (Ausdauer vorausgesetzt, die Armen waren dort mehrere Stunden zugange!)
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Die Ausbeute des Tages sah dann so aus: Cheddar Cashews vom Krebaer Nußwerk (sehr lecker, besser als die Balsamico-Cashews des selben Herstellers), Rotweigelee von Werder (fein zu Käse; man schmeckt den Rotwein gut raus und es ist nicht zu süß. Werder stellt auch Ketchup ohne Zuckerzusatz her) und ein Kochbuch mit original Canadian Recipes. Die Kaffebohnen und die Tasse habe ich gewonnen. *g*

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Der Tag hat sich so was von gelohnt; ich freu mich glatt schon wieder aufs nächste Jahr! Für 12 Euro Eintritt kann man eigentlich auch noch die anderen Messen besuchen, die zur selben Zeit dort stattfinden, z. B. die „Heim+Familie“, die „Spielwarenmesse“ oder die „Modellbau-Messe“. Öhm, die sind aber nicht so lecker…also reicht mir die eine Halle der  Eat`n`Style. Ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle, ich denke, das haben auch die Massen an Besuchern schon rausgefunden, denn so voll wie dieses Jahr war es schon lange nicht mehr! Das soll es für heute erst mal gewesen sein, bestimmt komme ich noch auf den ein oder anderen Hersteller (der mir positiv oder negativ aufgefallen ist) zurück.

Oh, und wer die Bitebox SnackBox kennt: auf die getrockneten Kiwis verzichten. Bäh! Das gleiche gilt übrigens auf für Physalis-Essig und fertige Papaya-Vinaigrette.

Wirsing, Sususi

 

Meine Kochbücher…Nr. 37

Na, weiß jeder schon, was es Weihnachten zum Essen gibt? Wer hier noch keine Idee hat, der hat noch Zeit, sich „Festliche Weihnachten – Das große Koch- und Backbuch“ vom BellaVista Verlag von 2000 zu besorgen.

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Dieses Werk hat schlappe 304 Seiten, auf denen man neben den üblichen Kategorien wie Braten, Meeresfrüchte oder Kuchen&Plätzchen auch Sonderkategorien wie Schinken, Heiße Klassiker oder Pudding im Tuch findet.

Wie es öfter mal der Fall ist, wenn man verschiedene Werke eines Verlages hat, findet man hier auch bekannte Rezepte aus anderen Büchern des BellaVista-Verlages, aber es sollte trotzdem noch viel Neues dabei sein.

Die Rezepte hier drin sind ausgesprochen vielfältig und lecker, z. B: Zitronen-Garnelen-Pastete, Truthahntaschen oder Haselnuß-Schokoladen-Torte…aber: die meisten Rezepte erfordern etwas Kocherfahrung. Das gilt nicht nur für Rezepte wie die Hühnerballotine (ich gebe zu, hier schummle ich immer ein bißchen und lasse das Hühnchen von meinem Metzger entbeinen *g*) obwohl die Rezepte an sich wirklich gut und schrittweise beschrieben sind.

Ich kann dieses Buch wirklich empfehlen, nicht nur für Weihnachten, es sind auch anderweitig „festlich“ verwendbare Rezepte hier drin. Das einzige, was mir negativ aufgefallen ist, ist das Rezept für Mint Julep. Mint Julep ist ein wirklich sehr mnjam-mnjam schmeckendes Getränk aus den Südstaaten der USA, bestehend aus Bourbon Whiskey, Zucker und Pfefferminze. Es ist kein Mix aus Anananssaft und Ginger Ale! (obwohl das auch so klingt, als schmeckt es lecker). Aber das kann man dem Buch ja nicht vorwerfen, höchstens dem Lektor.

Weihnachten kann jetzt jedenfalls kommen…

Wirsing, Sususi

Rotkohl, Blaukraut oder Beilage für Farbenblinde?

Zuerst mal können alle beruhigt sein, denn sowohl Rotkohl wie auch Blaukraut bezeichnen ein und das selbe. Daß sich regionale Farbunterschiede im zubereiteten Produkt zeigen, das liegt daran, daß die Säuremenge in Form von Essig oder Rotwein und die Zuckermenge sich je nach Region unterscheiden: wird mehr Säure verwendet, wird das Kraut rötlicher, wird weniger genommen bleibt es mehr lila-bläulich. Wie kommt man jetzt vom Kopf zum Kohl? Nein, ausnahmsweise heute mal nicht so…

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sondern so: es beginnt damit, daß man versucht, einen handelsüblichen Rotkohlkopf in handlichere Stücke zu zerlegen, die sich dann entweder per Hand oder Hobel in feine Streifen schneiden lassen.

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Das ganze kommt in eine große (GROßE!!) Schüssel (wirklich, große Schüssel nehmen!)

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1-2 Äpfel (oder Birnen, Dosenbirnen, Orangenfilets, ect) und 1 schöne große Zwiebel ebenfalls in Scheiben schneiden. Man kann sich die Mühe machen, den Apfel zu schälen, aber das halte ich persönlich für überflüssig.
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Als nächstes nimmt man einen schönen Batzen Gänseschmalz (oder Schweineschmalz oder anderes, je nachdem, wozu das Kraut als Beilage gedacht ist. Hier sollte es Gänsebrust begleiten also: Gänseschmalz)
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In diesem werden dann die Zwiebeln und die Äpfel angedünstet und das ganze bitte in einem großen Topf. Einem wirklich großen Topf!
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Jetzt kommt Zucker dazu, das braune krümelige Zeug ist übrigens wieder der Glühweinzauberzucker.  Für den Anfang mal so 2 Eß zum karamelisieren.
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Mit ca. 2 Eß Rotweinessig ablöschen und den gehobelten Kohl dazugeben. Eventuell geht nicht alles gleich in den Topf, dann den Kohl erst etwas zusammenfallen lassen, dann den Rest reingeben.
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Durch den Essig sieht man auch schon, wie sich das Kraut gleich rötlich verfärbt. Jetzt mit einem Schluck Rotwein und Wasser aufgießen, so ca. 1/2 Liter insgesamt. Da ich ja Geflügel dazu essen wollte, habe ich gleich die Hälfte des Wassers mit Gänsefond ersetzt. Das geht natürlich auch mit jedem anderen Fond. Wenn später zuviel verkocht, dann gieße ich noch Wasser nach. Noch schnell 1 Lorbeerblatt und 1 Nelke dazu (normalerweise nehm ich zwei, aber der Glühweinzucker war ja schon mit Nelkenaroma). Jetzt muß man nur noch 30-90 Minuten warten; je nachdem, wie „hart“ man das Kraut noch haben möchte. Kurz nochmal abgeschmeckt und fertig. Ob man das Kraut beim Köcheln zudeckt oder nicht – sagen wir einfach, ich mach einen Deckel drauf, aber es gibt auch strikte Deckel-Gegner.
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So, hat jetzt auch nicht viel länger gedauert, als ein Glas aufzumachen. Natürlich gibt es mindestens 243.844 Abwandlungen und Familienrezepte, was man daran alles anders machen kann, bzw. „muß“, aber das ist meine Lieblingsvariante.

Also, einfach mal ausprobieren, geht ganz einfach. Die Konserve lieber aufheben, bis man mal grade nicht zu einkaufen kommt. Das Kraut läßt sich übrigens prima aufwärmen, einmachen oder einfrieren.

Wirsing, Sususi

Meine Kochbücher…Nr. 36

Das heutige Kochbuch ist wieder ein ziemlich dünnes: nur 96 Seiten hat „Schnell am Feierabend“ vom Pabel-Moewig Verlag. Erscheinungsjahr ist nicht angegeben; es ist ein Band aus einer ganzen Reihe; der Küchenbibliothek. Alle Rezepte hier lassen sich laut Angabe in max. 30 Minuten fabrizieren.

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Die Kapitel hier drin haben eigentlich auf den ersten Blick alles, was man für den Feierabend so braucht: Knackige Salate, Raffiniert belegte Brote, Delikate Suppen, ect. Sieht man sich die Rezepte aber genauer an, so ist eigentlich nichts dabei, was einem so unbedingt vom Hocker haut.

Gefüllte Papaya, Bohnensalat mit Rucola und Salami oder Frischkäsekugeln mit Sonnenblumenkernen…alles irgend wie schon mal dagewesen. Darüber hinaus, viele dieser Rezepte erfordern doch wieder Vorbereitung in Form von extra Einkaufen; einmal fehlen die Pfifferlinge, die bei mir im Kühlschrank nicht auf Dauervorrat stehen, mal sind es die Sprossen, mal der Chester. Spontan nach Feierabend lassen sich die Rezepte nur umsetzen, wenn man schon früh weiß, was man Abends essen will.

Na ja, wenigstens gibt es mindestens zu jedem zwoten Rezept ein nettes Bildchen und die Anleitungen sind auch nicht soooo verkehrt. Nochmal kaufen würde ich es allerdings nicht.

Wirsing, Sususi