Meine Kochbücher…Nr. 85

Indien. 4 Millionen stellenweise ziemlich überfüllte Quadratkilometer auf denen nicht nur religionstechnisch und kulturell sondern folglich auch kulinarisch ein ziemliches Durcheinander herrscht. Von daher ist der Titel des nächsten Kochbuches sozusagen als Kurzfassung zu verstehen: „Indische Küche“ paßt eben problemlos auf den Einband während „Einige ausgewählte Beispiele einiger in Indien und Umgebung in dieser oder abgewandelter Form vorkommender Speisen“ es zwar besser trifft, aber dann hätte das Werk nicht so schön handlich klein bleiben können wie 2003 von Parragon herausgegeben.
Indische Küche
Dazu muß man allerdings sagen, auf 256 Seiten paßt schon eine Menge Indien. Fleisch & Fisch, Gemüse, Getreide, Snacks und Desserts sind die grobe Einteilung und zu jedem Kapitel ist ausreichend Auswahl vorhanden, um für jeden Geschmack etwas zu finden. Übrigens findet man auch Rezepte mit Rindfleisch. Zwar ist die Kuh in Indien ein besonderes Tier, aber das gilt nur für Hindus – Muslime leben dort aber auch, die essen Kuh schon mal, dafür halt dann kein Schwein. Falls man sich nicht sicher ist, mit Lamm gibt es genügend Varianten, um alle satt zu bekommen.

Oder man greift auf Gemüse oder Getreide zurück: Dhaal mit Zwiebel-Tarka, Rettich-Curry oder Okraschoten mit Röstzwiebeln – nicht nur für Vegetarier kann man dies locker mal als Hauptgang servieren.

Desserts gibt es, wie bereits erwähnt, ebenfalls. Allerdings ist meine Zuckertoleranz dafür bei weitem nicht hoch genug!

Ein wenig Mühe beim Einkaufen muß man sich aber schon machen. Bockshornkleesamen und Schwarzkümmel gibt es leider noch nicht bei Penny, bei derlei oder ähnlichen Zutaten, die hier des Öfteren verwendet werden muß man entweder auf das Internet zurückgreifen oder einen Asia-Laden in der Nähe haben. Weglassen geht natürlich auch, aber ich finde, dann geht den Rezepten der „Pfiff“ einfach ab. Die Anleitungen sind klar verständlich und recht kurz und knapp gehalten – alles wichtige steht drin, alles andere muß man sich denken. Wer also nicht gewohnt ist. die Zwiebel vor dem Schneiden zu schälen – der sollte hiervon besser die Finger lassen. *g*

Wirsing, Sususi

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