Archiv der Kategorie: Produkttests

Hessnatur T-Shirt

Kennt Ihr das Textilunternehmen „Hessnatur“? Wer sich mit der Herkunft und den Inhaltsstoffen seiner Kleidung schon mal beschäftigt hat, der kennt Hessnatur bestimmt. Denn Hessnatur legt bei der Produktion seiner Kollektionen sehr viel Wert darauf, daß hohe ökologische und soziale Standards erfüllt werden. Nachzulesen, wie die Firmenphilosophie aussieht, das kann man hier:
http://de.hessnatur.com/ueberuns/

Aber: nur Kleidung aus Bio-Baumwolle, fair hergestellt und gehandelt, 100 % biologisch abbaubar, das alleine reicht nicht aus, um die einkaufende Menschheit glücklich zu machen. Es sollte auch schon nach was aussehen! Und bequem sein. Und praktisch. Und einfach zu behandeln. Sooo viele Wünsche auf einmal. Und um festzustellen, ob das auf das neueste Mitglied der Kollektion zutrifft, hat Hessnatur einen Produkttest ins Leben gerufen. Live und in Farbe im ultimativen Härtetest: das „stärkste T-Shirt“

Zugeschickt wurde uns Testern je ein T-Shirt; meines war in der Farbe „Aster“ in Größe 34. Das sieht dann so aus. Leider kommt die Farbe auf dem Bild nicht ganz so leuchtend rüber wie sie tatsächlich ist. Eigentlich schreit sie sogar! Ehrlich gesagt, ist mir das etwas zu viel Geschrei, etwas dezenter hätte es auch getan.

T-Shirt Hessnatur

 

Es besteht aus 100 % Baumwolle und ist sehr dünn und leicht. Die Ärmelchen haben die perfekte Länge, den V-Ausschnitt finde ich ebenfalls super: nicht zu tief und nicht zu wenig, genau richtig halt. Ein wenig taillierter hätte es für mich allerdings sein dürfen. Die Länge ist ebenfalls perfekt: 59 cm sitzen perfekt wo sie sollen, ohne daß der Nabel freihängt. *g* Es trägt sich auch sehr angenehm, es hat nirgends störende Nähte oder Etiketten. Ebenfalls angenehm ist der Geruch. Trotz der knalligen Farbe roch es überhaupt nicht „chemisch“ und beim ersten Waschen hat es sich weder verzogen noch hat es ausgefärbt.

Im Härtetest mußte das T-Shirt ziemlich viel leiden: es wurde gewaschen, geknüllt, geknittert, verschwitzt und was man sonst noch so mit einem Shirt anstellen kann. Im Knittertest wurde das T-Shirt mit einem Billig-Vergleichs-Shirt 24 Stunden in ein enges Behältnis gesperrt (bei mir die Sockenschublade) und dann wurden die „Knitterrate“ verglichen. Hm, da muß ich allerdings sagen, daß das Shirt hinterher genau so viele Falten hatte, wie das Billigteil (ebenfalls aus Baumwolle, aber nur 2,99 €). Sport und die hochsommerlichen Temperaturen in den letzten Tagen wurden zur echten Härteprobe: erstens wurde es total verschwitzt und zweitens viel gewaschen und getrocknet.

Zum Tragen und Schwitzen kann ich sagen. es ist super-angenehm auf der Haut, man schwitzt angenehm wenig und das Shirt saugt alles auf und trocknet so schnell wieder, daß man sich nicht „naß“ fühlt. Waschen war sehr unproblematisch, keine Ausfärbungen, nicht eingegangen. EInfach auf einen Bügel gehängt – am nächsten Tag trocken und so weit faltenfrei, daß man es gleich wieder anziehen konnte.

Eigentlich spricht alles bisher für das „stärkste Shirt“. Allerdings muß man dazusagen, daß Hessnatur natürlich kein Billig-Hersteller ist und Qualität und Sozialbewußtsein auch ihren Preis haben. Wer aber bereit ist, diesen zu zahlen, der bekommt mit einem Produkt von Hessnatur unheimlich viel für sein Geld.

Wirsing, Sususi

Iglo Feinschmecker Saftige Ofenfilets

Heute wollte ich unbedingt Fisch zum Abendessen. Das war diesmal ausnahmsweise kein Problem, ich wollte nämlich etwas, was ich tatsächlich in der Tiefkühltruhe vorrätig hatte. Kommt zugegebenerweise selten vor *g*!
Also gab es heute Reis und dazu: „Feinschmecker Saftige Ofenfilets in Mediterraner Sauce“ von iglo.
Iglo Saftige Ofenfilets

Halt, erst die Anleitung lesen: In der Aromatasche in den vorgeheizten Backofen, 15 min. warten, schütteln, nochmal 10 Minuten warten. Soweit die Kurzfassung, die lange steht auf der Packung.

Aus der Packung kommen zwei Aromataschen mit je einem Filet. Etwas schwierig zu erkennen: oben auf dem Fisch ist eine Art, hm, sieht aus wie Tomatenbutter oder so. Mal sehen, was rauskommt.
Iglo Saftige Ofenfilets

Ab in den Ofen. Nach 15 min. soll man die Packung an den Enden greifen und „vorsichtig schütteln“. Hm ok, schütteln, naja, also ich hab es ein paar Mal hin und her geschwenkt und die Soße mal von rechts nach links laufen lassen. Bei mehr schütteln wäre der Fisch wahrscheinlich zerfallen. Dann noch mal 10 Minuten in den Ofen.

Nach dem Rausholen die Aromatasche aufschneiden und auf einen Teller gleiten lassen. Am Besten erst mal die Sauce ausgießen und den Fisch vorsichtig nachrutschen lassen.

Hier auch schon das erste Problem. Nach Zubereitung laut Packungsanweisung war der Fisch bei meinem Ofen nicht nur nicht durch (Ich liebe Sushi und Sashimi. Aber dann ess ich bewußt rohen Fisch und keinen halb aufgetauten!) sondern auch kalt. Dummerweise ist die Aromaverpackung aber ja logischerweise schon aufgeschnitten und in die enge Tasche hätte ich den Fisch eh nicht mehr eingefädelt. Also mußte mal schnell die Mikrowelle einspringen. Das ist sicher ofenabhängig, also eine Sache, die man ausprobieren muß, aber ärgerlich ist es schon.

Iglo Saftige Ofenfilets

 

Ist der Fisch durch, sieht er zumindest mal lecker aus, riecht aber sehr neutral. Und leider finde ich, daß er auch ziemlich neutral schmeckt. Gut, er schmeckt nach Fisch, ein wenig tomatig, ab und an findet man ein bißchen mediterranen Kräutergeschmack. Das war es aber auch schon. Sehr salzarm, sehr mild. Irgendwie nach Schonkost. Gewünscht hätte ich mir vielleicht ein wenig mehr Salz, ein wenig Knoblauch, vielleicht ein wenig Weißwein. Irgendwie halt ein bißchen Geschmack dran.

Zumindest war der Fisch durch die Aromatasche sehr saftig, das muß man den Filets lassen.

Ich fand es jetzt nicht so den Brüller; einmal probieren, damit kann man nichts falsch machen, aber so toll, daß ich es mir noch mal kaufen würde – nö, da finde ich die Filegro von iglo besser.

Wirsing, Sususi

Lebkuchen … mit Oliven…

Lebkuchen kennt, glaube ich, jeder. Besonders liegen diese natürlich den Nürnbergern am Herzen; das liegt unter anderem natürlich an den berühmten Elisenlebkuchen. Diese gibt es mit Zuckerguß, mit dunkler Schokolade und … mit Oliven!
Lebkuchen mit Oliven

 

Da stutzt der Zeidler erst mal (für alle Nicht-Fränkisch Aufgewachsenen: Zeidler = Imker), das hätte er sich auch nicht träumen lassen, was so alles aus seinem Honig werden kann.

Ich gebe zu, auch ich hätte bei Oliven gedacht an Knoblauch, Rosmarin oder Schafskäse; auf Schokolade und Lebkuchen wäre ich nicht gekommen. Andererseits: erinnert Ihr Euch noch an mein Kochbuch „Kochen mit Olivenöl“? Dort war auch ein Rezept für ein Schoko-Dessert mit Olivenöl.

Eine spannende Sache also, das Ganze. Wohlgemerkt, wir reden hier tatsächlich über Elisenlebkuchen mit schwarzen Oliven drin. Es sieht aus wie ein großer Lebkuchen mit Schokolade. Und es schmeckt … hervorragend! Der Olivengeschmack ist ganz dezent vorhanden, ich bin mir nicht sicher, ob ich drauf gekommen wäre, wonach es schmeckt, wenn ich es nicht gewußt hätte. Man schmeckt beim Beißen zwischendurch sehr saftige Olivenstückchen, der ganze Lebkuchen ist dadurch sehr saftig. Die Nußstückchen im Lebkuchen balancieren die leicht süßlich-bittere Schokolade und die fruchtig-herben Olivenstückchen sehr gut miteinander aus. Für meine Begriffe passen Schokolade und Oliven wirklich hervorragend zusammen.

Im Mund merkt man ganz spät eine leichte Säure von den Oliven, wie wenn man Olivenöl probiert hat. Diese ist jedoch nur sehr schwach wahrnehmbar. Und keine Mißverständnisse aufkommen lassen: Der Lebkuchen schmeckt auf keinen Fall ölig, sondern wie ein normaler, sehr saftiger Lebkuchen mit ein bißchen dem besonderen Touch.

Wer interessiert ist, schaut einfach mal bei http://www.tresaromas.de

Wirsing, Sususi

Wasabi-Dressing

Ich habe kürzlich ein schönes Geschenkpaket bekommen, darin befand sich auch dieses: von Paul Schrader Fein Würzen Wasabi-Dressing. Ehrlich gesagt wußte ich bisher gar nicht, daß es so was zu kaufen gibt. Da ich Wasabi sehr gerne mag, mußte ich es natürlich heute auch gleich ausprobieren.

Wasabi-Dressing
Jamm-jamm!!! Gut durchgeschüttelt, damit es sich wieder schön mischt (unten setzt sich das Öl immer ein bißchen ab). Erst mal pur probiert. Hm, schöner Geschmack nach Wasabi, … und Essig… gut abgeschmeckt…und rund. Resultat: Schmeckt so schon lecker! Das Dressing ist weder zu essig-lastig noch zu süß. Der Wasabi-Geschmack kommt sehr schön zur Geltung, aber so, daß andere Aromen davon nicht überdeckt werden. Damit ist es auch nicht zu scharf, selbst für Leute, die überhaupt nicht scharf essen ist es gut geeignet. (Es macht die Nase nur ganz leicht frei *g*) Die Konsistenz ist wie emulgierte Essig-Öl Salatsauce halt so ist: nicht ganz flüssig, leicht dicklicher als Wasser und schmiegt sich so schön an die Salatblättchen. Der Ölanteil ist so ziemlich perfekt; manchmal hat man Sauce, die entweder ziemlich wässrig ist oder wo so viel Öl drin ist, daß es ziemlich fettig schmeckt. Auch die Farbe ist ansprechend: etwa wie leicht abgetöntes Weiß; also keine Angst, es hat bloß einen leichten Stich ins Grüne, aber auf Salat fällt das auch nicht weiter auf. Es ist übrigens auch nicht zu salzig oder überwürzt.

Und so gab es das Ganze heute bei mir: Kartoffelpuffer mit Lachs und dazu Salat mit Babyspinat und Wasabi-Dressing:

Lachs auf Kartoffelpuffer

Ich glaube, ich habe eine neue Lieblings-Salat-Sauce. Bin schon mal gespannt, was mir dazu noch einfällt und wozu sie noch paßt. Absolute Kaufempfehlung; wenn man Wasabi mag, kann man damit nichts verkehrt machen und wer Wasabi nicht mag, der überlegt es sich danach vielleicht doch noch anders.

Wirsing, Sususi

Meica Kohlkönig

Ich habe heute von Meica den Kohlkönig ausprobiert: Grünkohl mit Mettwurst für die Mikrowelle. Dazu muß man erst mal folgendes wissen: Ich mag keinen Grünkohl. Ich probiere ihn seit jeher alle paar Jahre mal wieder. Grünkohl ist bäh. Nun könnte man sich fragen, warum kauft sie sich denn dann ausgerechnet ein Fertiggericht mit Grünkohl? Hm, einfach: aus dem selben Grund, warum Vegetarier manchmal heimlich ein Stückchen Schinken naschen oder Lactose-intolerante manchmal eben doch ein Stück Sahnetorte wollen: alle anderen tun es auch oder anders ausgedrückt: ich war neugierig.

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Eigentlich eine recht große Portion, 400 gr. Auf der Packung ist diese Menge für 1-2 Portionen angegeben. Unter der Schale ist noch ein Tütchen Senf für die Mettwurst festgemacht. Für die Mikrowelle einstechen und 5 min. mikrowellen. Ich hab die Folie oben abgezogen und einen Deckel draufgelegt.
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Während des Aufwärmens roch es bereits herzhaft-künstlich nach fettig-leckerem Mettwürstchen (sorry, besser kann ich es nicht beschreiben!). Kohlig roch es fast gar nicht, bzw. nur ganz leicht. So, jetzt kommt das Irritierende an der ganzen Sache: es hat sogar ziemlich lecker geschmeckt! Das läßt jetzt mehrere Schlüsse zu:

1; bisher habe alle, die Grünkohl gekocht haben den ich probiert habe, das Rezept verhauen und nur deshalb hat er widerlich geschmeckt. Halte ich eher mal für unwahrscheinlich.

2; ich beginne nach all der Zeit plötzlich Grünkohl zu mögen oder

3; der Kohlkönig von Meica schmeckt nicht wirklich nach Grünkohl.

Der Kohl selber hatte Kartoffelstückchen drin und war mit Haferflocken angedickt. Alles zusammen hatte eine angenehme Konsistenz, nicht zu hart oder faserig und nicht zu weich sondern noch als Stückchen erkennbar. Alles war grade richtig salzig abgeschmeckt und hatte einen für meine Begriffe sehr dezenten Kohlgeschmack. Was das Aussehen betrifft, na ja, mal ehrlich, gibt es irgendeine Art, grünes, zerkleinertes, gekochtes Gemüse wirklich lecker aussehen zu lassen?

Nun kann die chemische Lebensmittelindustrie schon erstaunliche Sachen produzieren, aber mit Grünkohl, der mir schmeckt, damit hätte ich nun nicht gerechnet. Übrigens war es mir für 1 Portion zu viel und für 2 zu wenig wobei ich sagen muß, daß ich mehr als 1 Mettwürstchen davon meinem Magen nicht hätte zumuten können (sehr fettig; liegt wirklich gut schwer im Magen). Deshalb gibt es den Rest morgen mit noch einer zusätzlichen Kartoffel.

Einen Kritikpunkt gibt es aber, das ist das Mettwürstchen. Ziemlich harte Außenhaut und beim Reinschneiden ist es ziemlich wässrig ausgelaufen. Das hatte ich aber schon mal besser.

So, ich muß jetzt erst mal verdauen…Espresso ruft…

Wirsing, Sususi

Glühweinzauber…

Beim letzten Mal einkaufen bei Kaufland will ich grade wie üblich nach dem Eingang rechts abbiegen, um zum Gemüse zu kommen. Nur daß ich mir plötzlich vorkam wie in The Cube… nichts war mehr da, wo es vorher war und das, als ich endlich raushatte, wo  der schnellste Weg zwischen Ketchup und Kräuterquark war. Ich steh also mit der Nase vor lauter Spaghetti und versuche meinen Weg zurück zu finden. Dabei kam ich allerdings an der Backwaren-Abteilung vorbei und fand dabei…dies:

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Glühwein Zauber von Diamant Zucker. Hm, als Teebeutelvariante war mir Glühweingewürz ja schon bekannt. Dieses hier ist aber „aromatisierter Kandisfarin mit Glühweingeschmack“. Das klang so merkwürdig, also gleich mal zwei Dosen eingepackt. Der Preis lag pro Dose so um die 2, 75€ (weiß es nicht mehr genau). Durch die Dose roch es jedenfalls bereits leicht nach Nelke und Zimt. Ein Blick auf die Zutaten bestätigt neben Kandisfarin, natürliches Zimt -, Orangen -, Nelken -u. Vanillearoma mit anderen natürlichen  nicht weiter aufgeführten Aromen. Gestern hab ich mich also dann geopfert, um das Zeug mal als tatsächliches Glühweingewürz auszuprobieren. (Andere Verwendungen hab ich schon ausprobiert, dazu gleich mehr). Eine Tasse Wein und eine Tasse fertiger Glühwein verloren bei diesem Test ihr Leben.
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Zuerst mal zum Gewürz: geöffnet ist feinkrümeliger Kandis zu finden, der ein sehr starkes Orangenaroma verströmt. Nelke und Zimt sind auch zu riechen. Als Dosierempfehlung sind pro 200 ml 2-3 leicht gehäufte Teelöffel angegeben.
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Diese in den heißen Wein gegeben, kurz umgerührt, fertig. Vergleicht man jetzt schon fertig gekauften Glühwein mit diesem hier fällt einem erst mal folgendes auf: der Fertigglühwein riecht viel mehr alkoholisch als der „selber gemachte“. Obwohl der verwendete Wein 12 Vol% enthielt und der Fertigglühwein nur 8 Vol% wird der Alkoholgeruch durch die sehr starken Aromen, vor allem Orange, des Zuckers überdeckt. Fertigglühwein hat natürlich den Nachteil, daß man weder den verwendeten Wein noch die Intensität der Süße selber bestimmen kann. Bei diesem Produkt läuft man aber Gefahr, daß man mit etwas in der Tasse strandet, daß eher nach heißer Sangria schmeckt als nach Glühwein. Das Orangenaroma ist hier doch sehr vorherrschend, aber mit einem guten (!) Wein schmeckt es trotzdem nicht schlecht. Ob ich es mir unbedingt für Glühwein kaufen würde? Hm, da bin ich mir nicht sicher. Ich habe aber ja vorhin gesagt, daß ich schon andere Sachen damit gemacht habe: das ist auch so ein Zeug, wo einem plötzlich hunderte von Ideen kommen. Hier ein paar bereits erfolgreich ausprobierte: im schwarzen Tee schmeckt es auch richtig lecker. Weihnachtliche Rosinenbrötchen einfach halb mit diesem Zucker, halb mit normalem Zucker gemacht. Und nachdem sich die Kollegen heute um das letzte Stückchen Lebkuchentiramisu fast geprügelt haben, war es anscheinend auch keine schlechte Idee, es dazu zu verwenden.

Also an sich ein vielseitig verwendbares Produkt, dessen Kauf eine gute Idee war, wie ich finde. Ich frage mich übrigens grade, wie es wohl schmeckt, wenn man damit Bananen karamellisiert oder bei Kürbis auf römische Art einen Teil des Honigs hiermit ersetzt…Äh, ich muß weg…einkaufen…oder so.

Wirsing, Sususi

Was wurde aus…Dove Hair Therapy?

Also, jetzt hatte ich Dove Hair Therapy etliche Zeit ausprobiert. D. h. über ca. 3 Wochen alle 2-3 Tage angewendet und ich muß sagen…es hat sich gar nichts getan. Gut, ich hatte jetzt nie so besonders viel Spliß, mein Problem ist eher, daß die Haare durch die ganzen Clips immer so schnell abbrechen (btw, kann nicht mal jemand Haarnadeln erfinden, die bombenfest halten und sich wieder rausnehmen lassen, ohne daß man sich den halben Skalp mit ausreißt?).

Zurück zum Spliß: das bißchen, daß vor Dove Hair Therapy da war, ist immer noch da. Damit könnte man zumindest sagen, daß es davon auch nicht schlimmer geworden ist, aber das ist schon das einzig Positive, daß mir hierzu einfällt. Anwendungsempfehlung waren ja diese 2-3 Pumphübe: ich habe immer bloß 1 genommen, denn mehr hätte ich in meinem Haar gar nicht untergebracht. Ich glaube aber nicht, daß hier die Nicht-Wirkung durch die Unterschreitung der Empfehlung kommt. *g* Desweiteren fand ich auch den Geruch, der pur ja noch einigermaßen ok war, im Haar ziemlich, hm, naja, eben nicht so toll. So ein bißchen wie nasser Hund. Wenn wir schon dabei sind, darauf rumzuhacken: das Produkt enthält auswaschbare Silikone, und hier merkt man diese doch deutlich: nach dem Verteilen des Produkts in den Haaren haben sich die Hände klebrig und wie beschichtet angefühlt. Wie der Preis des Produkts auch gestaltet werden soll, aber dieses Produkt ist mir nicht mal einen Euro wert.

Fazit: aus meiner Sicht absolut nicht empfehlenswert. Schade, Dove, da hätte ich mehr erwartet.

Wirsing, Sususi

Gripp-Heel

Da mich letzte Woche ca 25 Kollegen ständig angeniest/hustet haben und unsere nette Klimaanalge wüstenähnliche Trockenheit (19% – wenn sie dabei wenigstens entsprechende Temperaturen produzieren würde…nein, sie war kaputt und hat gemütliche 17 Grad „geheizt“) geliefert hat, hat mein Immunsystem beschlossen, lieber auf Urlaub zu fahren und mich nicht mitzunehmen. Mit der folgenden Erkältung durfte ich mich dann natürlich selber rumschlagen – grummel. Da deshalb meine sprachlichen und motorischen Fähigkeiten auf die eines Zweijährigen reduzuiert wurden (Tee – Suppe- mehr!!!) und mich auf dem Weg in die Küche locker ein Dreizehen-Faultier überholt hätte, gibt es erst heute wieder was zum Lesen; allerdings auch passend zum Thema:

Gripp-Heel, ein homöopathisches Arzneimittel gegen Erkältungskrankheiten. Wurde mir empfohlen.

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Es besteht aus kleinen weißen Tabletten, ungefähr so wie die Schüssler-Salze. Genau wie diese wird eine Tablette unter die Zunge gelegt und dort läßt man sie zergehen.

Jetzt bin ich ja wirklich ein Freund von homöopatischen Mittelchen, ich bin ein riesiger Fan von Toxiloges oder Meditonsin, aber das hier, das hat ja mal gar keine Wirkung gehabt. Ich konnte jedenfalls bei mir auch nach mehrtägiger Anwendung keine feststellen.

Enthalten sind Aconitum, Bryonia, Lachesis, Eupatorium perfoliatum und Phosphorus; also ähnlich wie die erwähnten Toxiloges. Irgendwas muß trotzdem anders sein, denn während Toxiloges (in Tropfenform oder als Tabletten) bei mir immer wirken, tat sich hier, wie gesagt, gar nichts. Nebenwirkungen hatte es allerdings auch nicht.

Es soll ja auch Leute geben, bei denen Aspirin gegen Kopfschmerzen hilft, also gibt es wahrscheinlich auch welche, denen Gripp-Heel hilft. Ich kann es mir beim nächsten Mal sparen und gleich was Gscheites kaufen. *g*

Wirsing, Sususi

Dove Hair Therapy

Eins….nein, nein, nein, nein, ….zwei, drei,….nein, nein,…. Oh, hab Euch gar nicht gesehen. Was ich da tue? Ich zähle Haarspliß. Warum? Deswegen:

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Diesmal soll drei Wochen lang von Dove hair therapy das Anti-Spliss Expert Reparatur-Pflege-Serum getestet werden. Bereits nach drei Anwendungen sollen bis zu 80 % weniger Spliß auftreten.

Das Fluid kommt in einem schlanken runden 125 ml Fläschchen. Das Fluid selbst wird durch einen Pumpverschluß nach draußen befördert; wie die Flasche so schön erklärt, sollen 2-3 Pumphübe in die Haarlängen und Spitzen einmassiert werden und dies entweder im feuchten oder trockenen Haar.

Beim ersten Versuch habe ich lieber erst mal nur einen Pumphub genommen; das Fluid ist weiß und hat nur einen leicht süßlichen, dezenten Duft. Im Haar verteilt klebten danach die Hände etwas, aber die Haare sind nicht verklebt. Ob´s was bringt? Wir werden sehen. Ich zähl jetzt mal weiter, sonst weiß ich ja später nicht, wie es ausgeht.

…vier…nein, nein, dieses auch nicht, … fünf…

Wirsing, Sususi

 

Instant Chai Latte

Was für ein Glück, daß meine Teevorräte langsam zur Neige gingen…sonst hätte diese schöne Dose nie den Weg in meine Küche gefunden.

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Sie gab es für 2,99 € bei Penny und ist gefüllt mit Tassenportionen Chai Latte von Krüger. Diese gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen: Vanille-Zimt, Vanille-Zimt mit weniger Süß, Ingwer-Zitronengras und Schokolade. Abgepackt in praktischen Sachets für 150 ml Getränk. Wer noch nicht weiß, was Chai Latte ist: das ist so ähnlich wie Yogi-Tee mit aufgeschäumter Milch wie beim Cappuccino. Natürlich muß ich sagen, daß nichts über einen richtig aufgebrühten Yogi-Tee geht, aber manchmal hat man dazu einfach nicht die Zeit (oder auf Arbeit nicht den Topf). Deshalb probier ich auch immer Alternativen dazu.

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Ich habe gleich mal den „Classic India“ ausprobiert, das ist der Vanille-Zimt.

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Päckchen auf, in die Tasse geben, 150 ml heißes Wasser auffüllen und umrühren.
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Hm, sieht fast aus wie Cappuccino. *g* Das Pulver hat sich sehr gut und schnell aufgelöst und hat auch nicht geklumpt. Allerdings ist der Geruch doch sehr künstlich. Und das Vanille-Aroma schmeckt auch arg künstlich. Zimt war allerdings nicht herauszuschmecken. Dafür war das ganze schön cremig und, obwohl der Hauptbestandteil des Getränks Zucker und Süßmolkepulver ist war die Süße angenehm und nicht zu stark.

Ich denke, man kann es trinken, aber extra kaufen werde ich es mir nicht. Aber über die schöne Dose freu ich mich!

Wirsing, Sususi