Archiv der Kategorie: Ausflüge/Urlaub

Albrecht-Dürer-Stube Nürnberg

Am Wochenende stand mal wieder ein Ausflug nach Nürnberg auf der Speisekarte…äh…Ihr wisst schon…
Jedenfalls besuchten wir diesmal die Albrecht-Dürer-Stube; ein kleines, schnuckeliges Speiselokal angesiedelt in einem historischen Fachwerkhaus in der Altstadt von Nürnberg.

Albrecht-Dürer-Stuben

Dürer-Stuben

Da Fachwerkhäuser die Angewohnheit haben, nicht gerade ausladend gebaut zu sein, hat das Lokal auch nur knapp 60 Sitzplätze – das heißt, unbedingt einen Tisch reservieren, sonst geht hier gar nichts!

Albrecht Dürer Stuben Gastraum

Im Inneren der Gaststube findet man keinen einzigen Flecken Wand ohne Bilder, Zeichnungen, Drucken oder Stickereien. Hier läuft im übrigen keine Hintergrund-Musik beim Essen. Sehr angenehm!

Speisekarte Albrecht Dürer Stuben
Die Speisekarte ist auf den ersten Blick sehr übersichtlich, fränkische Spezialitäten und regionale Produkte finden sich hier natürlich auch drauf wieder. Zudem hat die Albrecht-Dürer-Stube eine sehr gute Auswahl an fränkischen Weinen zu bieten.

Auf das Essen muß man hier ein wenig warten – dafür hat man aber auch super frische Produkte und Gerichte, die ohne Fertigprodukte auskommen.

Diesmal habe ich mir das Lammrückenfilet mit Saisongemüse und Backers (fränkische Kartoffelpuffer) herausgesucht. Das war definitiv eine sehr gute Wahl! Das Filet war perfekt rosa gebraten und hatte eine schöne und gut gewürzte Kruste. Das Gemüse bestand aus Gelbe Rüben, Lauch, Sellerie, Brokkoli und Romanescu. Hundert prozentig keine fertige Gemüse-Mischung sondern selber gemacht! Bissfest und lecker gegart, dachte ich am Anfang, es wäre etwas schwach gewürzt. Aber die Sauce, das Fleisch und die Backers selber waren so gut gewürzt, daß es das Gemüse prima ergänzt hat.
Lammrückenfilet

Die Backers waren möglicherweise (vermutlich; zu regelmäßig und kreisrund für selbst gemachte) nicht selbst gemacht, aber da bin ich mir überhaupt nicht sicher, denn eigentlich waren sie dünner als normale fertig gekaufte. Und fertig gekaufte haben auch eher die Neigung, zäh zu sein, und das waren diese hier überhaupt nicht. Also vielleicht doch selbst gemacht? Egal, sie waren aber schön knusprig gebraten und überhaupt nicht fettig – lecker! Und die Sauce erst – mnjamnjam.

A propos Sauce: hier ist der Sauerbraten. Zum Sauerbraten wurde ungefragt und von alleine (!) extra Sauerbraten-Sauce in einer Sauciere serviert. Diese habe ich auch probiert – wenn es wert wäre, in einer Sauce zu ertrinken, diese wäre mein absoluter Favorit. Genau so muß eine Sauerbraten-Sauce schmecken.
Sauerbraten

Vom Hirschragout habe ich auch ein Stückchen versucht. Ebenfalls sehr lecker. Ich weiß eigentlich gar nicht, was ich zu dem Essen sonst noch sagen soll, ohne den Bildschirm vollzusabbern, weil das Essen wirklich dermaßen gut war, daß ich einen Besuch hier uneingeschränkt empfehlen würde.

Die Portionen waren übrigens so, daß man davon satt wurde, also, sie hatten eine Vorspeise bzw. Nachspeise nicht nötig, machten sie aber möglich.

Ein besonderes Lob möchte ich noch dem Service aussprechen. Ich bin schon lange nicht mehr so nett und zuvorkommend bedient worden. Und, wie gesagt, extra Sauerbraten-Sauce ohne fragen zu müssen; zum Hirschragout eine gute Portion Preiselbeeren im extra Schälchen; schnell, höflich, freundlich.

Oh, wir haben Cola bestellt – normalerweise bekommt man die 0,2 oder 0,3 Variante, wenn man nichts dazu sagt, hier bekamen wir gleich die große Variante.

Hier kann man getrost wieder hingehen!

Wirsing, Sususi

Bierbörse Pforzheim 2013

Dieses Jahr sollte in Pforzheim zum ersten Mal eine Bierbörse stattfinden. Ja, ich weiß, ich bin verwöhnt. Ich bin das Nürnberger Bierfest im Burggraben gewöhnt, oder die Erlanger Bergkirchweih. Ich bin auch gewöhnt, wie Pforzheim sonstige festliche Aktivitäten begeht. Ich schraubte also meine Erwartungen gaaaaaanz weit runter. Stückchen tiefer noch. Noch etwas. Halt, ja, genau so. Und trotzdem hat Pforzheim es geschafft, diese Erwartungen sogar noch zu unterbieten!

Zum einen fand die ganze Geschichte nicht, wie groß angekündigt, in der Pforzheimer Fußgängerzone statt, sondern quetschte sich mit ein paar Ständen und der Bühne allesamt auf dem Markplatz vor dem Rathaus zusammen.Bierbörse 1

Zum anderen ist für mich eine Bierbörse ein Ort, wo man viele verschiedene Biere/Sorten probieren kann, und damit meine ich verschiedenartig gebraute Biere, nicht Biere mit möglichst viel unterschiedlichen Aroma-Zustätzen. Tut mir leid, aber ich bin der Meinung, kein Mensch braucht Erdbeerbier. Oder Bananenbier. Oder Kirschbier. Oder Erdbeersekt. Schon gar nicht auf einer Bierbörse. Da möchte ich Schwarzbier, Rotbier, Weizen, Ale, Stout, Lager, Rauchbier, Porter, Malz,….

Bierbörse 2

Des weiteren möchte ich auch einer Bierbörse nicht von acht Seiten zwischen Besoffenen (ok, ok, comes with the territory..) eingeklemmt sein. Auf jedem anderen Fest dehnt es sich ein bißchen so aus, daß man Rückzugsmöglichkeiten zum Beispiel am Rand hat. Hier drängen sich auf ca. 250 qm alle Festbesucher, das ist, äh, eng. Leider auf Grund des Veranstaltungortes und der Minderzahl der Buden nicht anders zu machen, als daß alle auf einem Fleck stehen müssen.Bierbörse 3

Geht noch weiter: die Musik. Ja, auf einem Fest ist Musik völlig ok. Aber dann doch bitte so, daß man sich eventuell (wenn auch mit etwas lauteren Stimmen) mit seinem Gegenüber noch unterhalten kann. Das funktioniert überall doch auch wunderbar. Wenn einem auf einem anderen Bierfest die Musik nicht mehr gefällt, dann zieht man etwas weiter und kriegt andere Musik geboten. Auch hier; die Veranstaltung ist logischerweise für mehrere Gruppen zu klein. Aber man kann die Lautstärke ein bisserle dämpfen und es würde dem Fest nicht schaden. Hier gab man jeden Unterhaltungsversuch nach spätestens drei krampfhaften „Häh“-Nachfragen wieder auf.

Bierbörse 4

Ja, natürlich gab es auch etwas zu essen. Das ist in Pforzheim, wie immer und auf jeder Veranstaltung, meistens Langos, Crepes und völlig überteuerter Flammkuchen. Mit Glück findet man irgendwo auch noch Wurst oder Pommes.Bierbörse 5

Nein, Feste veranstalten kann Pforzheim wirklich nicht. Glücklicherweise nehmen das die Pforzheimer nicht allzu schwer und machen wenigstens das Beste draus. Wer es selber ausprobieren will, vom 09.-12. Mai 2013 hat man noch Gelegenheit dazu.

Wirsing, Sususi

Slow Food Messe 2013 Stuttgart

Ich habe es getan. Am Samstag hab ich mich getraut: Ich habe eine Auster gegessen!
Und zwar beim „Markt des guten Geschmacks“ auch bekannt als „Slow Food Messe“ in Stuttgart. Da mußte ich natürlich hin, und ich hab es nicht bereut. Also, weder den Messebesuch noch das Austernprobieren. Für 12 € Eintritt auch gar keine Frage. Die Auster hat diesmal 2,50 € gekostet, aber das war sie mir mal wert.

Austern

Eine Auster schmeckt ganz anders, als man auf Grund des Aussehens vermuten könnte: gar nicht glitschig oder schlabberig; eher festes Fleisch wie eine kalte dicke Miesmuschel. Und vom Geschmack her…stellt Euch einfach vor, wie Meer schmeckt, wenn man das Salz abzieht.

Das war natürlich nicht das einzige kulinarische Highlight:

Pepper Deluxe

Oben zu sehen ist der „Pepper Deluxe“: fermentierter Hochland-Pfeffer aus Sri Lanka mit Meersalz.  Vom Geschmack her pfeffrig-salzig-würzig und kaum scharf, alleine schon pur mit Tomaten richtig toll.

Oder dies hier: Schwäbischer Thunfisch:

Schwäbischer Thunfisch

Der Trick dabei ist, das ist gar kein echter Thunfisch. Es ist Schweinefleisch in Öl und Weißwein eingelegt, so daß es tatsächlich ein klein wenig Ähnlichkeit mit eingelegtem Thunfisch bekommt. Das hat mir sehr, sehr gut geschmeckt.

Auch toll: von il mercato fine foods habe ich nicht nur die Caponata probiert sondern auch Gemüsekapern: normalerweise ja fürchterlich säuerlich mit ekeligem Nachgeschmack. Diese waren jedoch in Olivenöl, Knoblauch und Weißwein mariniert und eingelegt. Dadurch waren sie wunderbar knackig und würzig, jedoch ohne den säuerlichen Nachgeschmack. *lecker*
Gemüsekapern

Eine weitere interessante Sache war die „Höri Bülle“ – eine Gemüsezwiebel so wunderbar mild im Geschmack, daß man glatt roh reinbeißen könnte. Leider wird diese Zwiebel nur in einer sehr kleinen Region um den Bodensee angebaut. Wenn die Ernte aufgebraucht ist, gibt es halt für dieses Jahr keine mehr. Leider sind sie grade aufgebraucht und erst wieder im September lieferbar. Wenn man schnell genug ist.

Es gab natürlich noch viel mehr tolle Sachen, z. B. habe ich noch Olivenöl mit Lorbeer mitgenommen und noch viel mehr tolle Sachen probiert. Aber es gab auch wieder Sachen, die ich nicht so toll fand.

Zum Beispiel Trüffel. Jedes Jahr probiere ich wieder Trüffelbutter, Trüffelöl oder Trüffelaufstrich. Jedes Mal habe ich den Eindruck, Trüffel schmecken nach alten warmen Sportsocken. Wenn auch noch Knoblauch mit dran ist, schmeckt es nach alten warmen Sportsocken mit Knoblauch. Und jedes Jahr frage ich mich, ob nun meine Geschmacksknospen verbogen sind, oder ob alle anderen die Dinger heimlich genau so widerlich finden wie ich und es nur nicht zugeben wollen, weil es so exklusiv teuer ist.

Dann waren da noch die eingelegten Lilienknospen, die mich nicht überzeugen konnten.
Lilienknospen

Der ein oder andere kennt die Lilienknospen vielleicht getrocknet aus dem Asia-Laden. Diese hier waren im Grunde genau so geschmacklos. Nur waren sie in dermaßen unabgeschmecktem Essig eingelegt, daß da nicht mal ein netter Gag für den nächsten Brunch drauß wurde – so passen sie nämlich zu gar nichts.

Auch kein Kracher: von Frische Bio Suppe gibt es jetzt eine vegetarische Bolognese mit Dinkel. An sich ja keine schlechte Idee, aber sogar wenn man salzlose Nudel nehmen würde war sie mir viel zu überwürzt. *durst*

Noch schlimmer als die Trüffel war allerdings die Baobab Mayonnaise ohne Ei! *würgs* Da kann man gar keinen Geschmack beschreiben, den hat mein Hirn sofort nach dem Verkosten wieder verdrängt. Ebenfalls kein Knaller war das Camelinaöl.

Besser, allerdings mir persönlich etwas zu säuerlich war der Käse aus Stutenmilch hier
Stutenmilch
und die Sanddorn-Guave Marmelade von Christine Berger.

So viel, wie ich probiert habe und am liebsten mitgenommen hätte, kann man hier gar nicht alles aufschreiben – Kohler Bergamotte Schnaps oder Hraska (Erbsmehl für Ausbackteig) oder die Pfiffikus Streuwürze. Eine Sache werde ich aber beim nächsten Mal bestimmt mitnehmen, da schleich´ ich jetzt schon länger drum rum:

Spiralschneider

Nicht das Messer ist interessant sondern der Spiralausstecher/schneider. Den gönn ich mir auf jeden Fall, vielleicht schon auf der nächsten Lust auf Genuß Messe. Bis dahin…

Wirsing, Sususi

Calwer Eck Bräu Stuttgart

Am Wochenende war es mal wieder soweit: ein kleiner Besuch in Stuttgart stand an, und da Sophie´s Brauhaus keinen Brunch mehr macht, mußten wir uns eine Ausweichmöglichkeit suchen. Die Wahl fiel auf das „Calwer Eck“. Dieses liegt praktischerweise gut erreichbar in S-Bahn-Nähe (Stadtmitte) und hat ein Parkhaus (Kronprinzenstraße) um die Ecke, so daß die Anreise gut zu händeln war.
Calwer Eck Bräu

Ein kurzer Blick auf die Speisekarte:
Speisekarte Calwer Eck

Drinnen ist es, hm, wie soll man sagen, dunkel! Das mag Abends ja noch ganz lustig und lauschig sein, aber für untertags ist es drinnen schon sehr düster. Die Lampen haben, soweit vorhanden, ziemlich funzelige Birnen. In der Hälfte der Lampen fehlten aber sogar diese.
Brunch Calwer Eck 1

Aber von so ein bißchen Dunkelheit lassen wir uns das Essen ja nicht vermiesen. Es gab also einen Brunch für 12,90 €, d. h. futtern von 10 Uhr bis 14 Uhr. Die Getränke werden natürlich extra gerechnet; für eine Pepsi in Größe 0,3 werden mal 3,40 € fällig. Das ist ganz schön happig und schlägt sich bei mehreren Stunden schon gewaltig auf die Rechnung nieder!

Die Frühstücks-Ecke vom Brunch lieferte Cerealien, Milch, Marmelade, Honig und Butter, da kann man nicht meckern. Zu dem kam noch etwas Wurst und Käse (Schnitt -u. Weichkäse). Salatbuffet mit zwei Dressings.
Brunch Calwer Eck 2
Brunch Calwer Eck 3

Eier und Speck gab es natürlich auch. Aaaaber: wo fangen wir am Besten an?
Brunch Calwer Eck 4

Außer Spiegeleiern (der Rand war übrigens genau so trocken wie er hier aussieht) gab es auch noch einen Block Rührei. D. h. das Rührei wurde in einer solchen Metallschale wie oben zu sehen in den Ofen zum Stocken geschoben. Dadurch erstarrt das Ganze in einer mehr oder weniger blockartigen Masse, die mit Rührei eigentlich nicht mehr viel gemeinsam hat, insbesondere, wenn es sich um Rührei aus dem Tetrapack handelt (sehr einheitlich gelbe, gleichmäßige Farbe und Konsistenz lassen darauf schließen). Diese Masse klebte auch noch unten am Boden an.

Speck war ebenfalls vorhanden, aber der schwamm in besagter Servierschale in mindestens 2 cm bereits kaltem Fett und ließ sich nur mit Mühe in mehr oder weniger ganzen Scheiben/Stückchen entnehmen.

Im Übrigen fehlte teilweise das Vorlagebesteck.

Brunch Calwer Eck 5

Die Semmeln waren allesamt ziemlich labbrig. Außer den hier oben liegenden Vollkornbrötchen waren unten auch noch normale Kaisersemmeln versteckt, die aber nicht wie üblich goldgelb-knusprig waren sondern weißbrotartig blaß und weich.

An den Weißwürsten war nichts auszusetzen, aber da kann ja nur der Metzger was dazu. Jedenfalls waren sie wenigstens warm (heiß ist anders) und nicht aufgeplatzt.
Brunch Calwer Eck 6

Hier etwas für die süße Fraktion: Vanille-u. Schokopudding und Orangencreme. Die Puddings lassen auch eher auf Tetrapack tippen: eher cremeartig-flüssige Konsistenz und es bildete sich oben drauf keine Haut. Der Käsekuchen war einer der Schlechtesten, die ich in den letzten Monaten probiert habe: wässrig und geschmacklos.

Irgendwann geht dann das Frühstück über ins Mittagessen:
Brunch Calwer Eck 7

Braten mit Soße und Spätzle, beides habe ich nicht probiert. Dafür aber einen von den Garnelenspießen links. Bei diesen wurde wenigsten der Versuch unternommen, um den Darm zu entfernen; dies allerdings mal mit mehr mal mit weniger Erfolg. Ich würde sagen,  Erfolgsquote lag so bei 50 %. Unter dem Garnelenspieß war aber etwas, da habe ich mich nicht rangetraut: irgendeine pampige, weißliche Art Sauce mit Erbsen drin! Brrr, das sah nicht sehr appetitlich aus!
Brunch Calwer Eck 8

Weiterhin war noch Fischfilet auf Spinat zu haben (oben auf dem Fisch war entweder angestockte Hollandaise oder Käse, das konnte man nicht genau sehen), Kartoffelwedges (die waren lecker) und Gnocchi mit Gorgonzolasauce. Die Gorgonzolasauce war allerdings sehr Wein-lastig!

So weit erst mal zum Essen. Zur Bedienung kann ich nicht viel sagen, wir hatten nämlich so gut wie keine. Meinen Tee mußte ich mir selber bestellen gehen, dann kam nach zwei Stunden tatsächlich mal eine Bedienung vorbei und zwei Stunden später kam sie mal kurz zum Bezahlen vorbei. Dazwischen wurde ein armer Gast ziemlich angeblafft, weil er es gewagt hat, in das Lokal zu kommen und Brunchen zu wollen ohne vorher zu reservieren (es war noch genug Platz frei) und man hatte irgendwie das Gefühl, man müßte sich bei der Bedienung entschuldigen, weil man ihr damit auf die Nerven fällt, daß keine Löffel mehr da sind!

Wer sich nur satt fressen möchte ist hier richtig, wer etwas zu Essen haben möchte, der geht besser wo anders hin. Wenn man vom Brunch auf die Qualität der restlichen Gerichte schließen kann…na dann Prost Mahlzeit! Glücklicherweise kommt es nicht immer nur auf das Essen an sondern manchmal auch auf die Gesellschaft und somit war der Sonntag trotzdem lustig!

Wirsing, Sususi

 

Heimservice Paradies Pforzheim

Manchmal ist Essen keine schlechte Sache. Insbesondere, wenn man Hunger hat. Und wenn das Wetter draußen dann auch noch so richtig bläähhh ist und man selber nicht raus will – dann gibt es glücklicherweise Pizzaservice-Dienste, die das Essen dann quasi bis auf die heimische Couch bringen.

Auch in Pforzheim findet man ungefähr eine halbe Million Heim-u. Bringdienste, unter anderem den „Heimservice Paradies“ in der Durlacher Straße.

Perfekt zum ausprobieren, denn hier hatte ich bisher noch nichts bestellt. Bestellen kann man übrigens hier auch per Internet, was ob der leichten Verständigungsschwierigkeiten beim Bestellen vielleicht auch ganz sinnvoll sein kann. Bestellung wurde aber von mir telefonisch aufgegeben. Ca. eine Stunde sollte es dauern, es war (Sonntag; Bestellzeit 12:00 Uhr Mittags) viel los.

Trotz ein paar vertauschter Buchstaben in Namen und Adresse dauerte es fast auf die Minute genau die angegebene Stunde bis zum liefern. Die bestellten Sachen waren noch so warm, daß man sich an einer Aluschale beinahe noch die Finger verbennen konnte.

Bestellt waren diesmal nur Nudeln und zwar Spaghetti mit Ragu (Hackfleisch, Tomaten.Sahnesoße)…
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Tagliatelle al Tonno (mit Thunfisch und Zwiebeln in Tomatensoße)…
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…und Canneloni mit Rindfleischfüllung und Käse überbacken.
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Die Canneloni waren, so weit man sehen konnte, selber aus Lasagneblättern gerollt und mit sehr mild (also eigentlich gar nicht) gewürztem Hack gefüllt. Die Sauce über den Canneloni war dafür um so salzreicher, man hat eigentlich nichts mehr anderes geschmeckt als Salz. Und obendrauf hat sich der Käse zu einem einzigen, riesigen Klumpen zusammengeballt, dem man nur noch mit dem Messer beikommen konnte. Das ganze war eher „Na ja, netter Versuch“.

Bei den Tagliatelle war dafür ein bißchen wenig Salz dran, dafür waren die Zwiebeln für meinen Geschmack noch etwas sehr, hm, roh. Das Gericht hat mir in kaltem Zustand sogar besser geschmeckt als warm.

An den Spaghetti war aber nichts auszusetzen.

Positiv ist aber aufgefallen, daß die Nudeln allesamt einen guten Garpunkt hatten, also weder verkocht noch zu roh. Und die Portionsgrößen waren auch normal.

Vielleicht liegt diesem Bringdienst die Pizza eher, das werden wir beim nächsten Mal einfach mal testen.

Bis dahin: Wirsing, Sususi

Wieder Wilhelma

Ich hatte ja diese Woche Geburtstag und deshalb hatte ich dieses Wochenende Besuch. Und da heute bis auf Weiteres der letzte schöne Tag sein sollte, haben wir die Gelegenheit genutzt und einen kleinen Abstecher nach Stuttgart in die Wilhelma unternommen. Der Eintritt kostet jetzt übrigens 14 € p. Person.
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Zum Essen haben wir diesmal nicht das Café Belvedere (siehe http://sususi.meinblog.de/?p=329 ) besucht sondern das Wilhelma Restaurant. Dieses wird, wie in Karlsruhe, von der Schuler Gastronomie betrieben.

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Im Gegensatz zu Karlsruhe war hier das Preis-Leistungs-Verhältnis allerdings ganz in Ordnung. Ich hatte Kartoffelecken mit Dip, für 4,50 € kann man sich nicht beschweren, und auch das Schnitzel mit Pommes für ca. 9 € bewegt sich sowohl von der Portion als auch vom Preis her in völlig normalen Bahnen.

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Die Kartoffelecken waren schön knusprig, allerdings völlig salzarm. Ebenso der Dip, der eine Art Sauerrahm mit Kräutern und Knoblauch war. Kein Highlight, aber für einen schnellen Snack absolut ok. Natürlich lief hier der Betrieb auch wieder mit Selbstbedienung, aber hier waren alle Servicekräfte auf Zack. Sauberkeit war hier übrigens auch gut. Davon mal abgesehen gibt es hier auch schön viele Sitzplätze, also sollte auch bei viel Betrieb noch Platz sein.

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Auch ein Besuch im Schmetterlingshaus durfte nicht fehlen, aber dafür waren wir jahreszeitlich nicht ganz optimal dran und konnten bloß ein paar wenige Exemplare begutachten.

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Wirsing, Sususi

Gasthof Mouzaki in Nürnberg

Am Wochenende gab es mal wieder die Gelegenheit, ein Restaurant in Nürnberg auszuprobieren, von dem ich bisher nicht wußte, daß es existiert, da es sich in einer Gegend befindet, in der ich vorher nie was zu tun hatte: in der alten Wallensteinstraße liegt der Gasthof Mouzaki. Ein griechisches Restaurant mit angeschlossener Pension.
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Die Speisekarte beinhaltet eine erstaunliche Vielfalt an Mezedes (Vorspeisen), warm oder kalt. Ebenso vorhanden sind alle üblichen anderen griechischen Speisen, die man im Restaurant so findet und diverse deutsche Gerichte. Ebenso existiert eine Tageskarte.
Mouzaki Speisekarte

Das Interieur ist allerdings gar nicht so, wie man es gewöhnlich vom Griechen um die Ecke gewohnt ist; es ist hell und modern eingerichtet, geschmackvolle bequeme Ledersitze, elegante Tische. Die sonst üblichen Salz-u. Pfefferstreuer sind hier Mühlen und in der Vase auf dem Tisch findet man keine verstaubten Plastikblümchen sondern echte Tulpen.
Gasthof Mouzaki

Als erstes bekamen wir den Beilagensalat: sehr schön angerichtet und geschmacklich sehr gut.
Beilagensalat

Die Hauptspeisen folgten, bei mir waren es gebackene Sardinen mit Tsatsiki. Ein bißchen schade war, daß die Hauptgänge nicht zusammen kamen, aber das kann auch daran liegen, daß an diesem Tag sehr viel los war, unter anderem eine Geburtstagsgesellschaft. Was soll ich sagen? Der Reis war diesmal ohne Erbsen und war durch ohne matschig zu sein, hatte sozusagen noch einen leichten Biß. Körnig und gut abgeschmeckt, perfekt. Die Sardinen waren lecker, da kann man aber nicht viel falsch machen, sie waren nämlich gut gebacken ohne in einer Öllache zu schwimmen oder sich fettig vollgesaugt zu haben. Der Knaller war allerdings das Tsatsiki: cremig, überhaupt nicht wässrig; die Gurken sehr dünn; schön Knoblauchig, ohne scharf zu sein und abgeschmeckt mit frischem Dill; Säure perfekt ausgewogen. Zum Reinlegen! Davon hätte ich ruhig mehr haben können!

Gebackene Sardinen

Ich habe auch noch einen Kalamari fremdstibitzt und dieser war butterzart. Also, hier lohnt es sich hinzugehen, daß Preis-Leistungs-Verhältnis ist hier nahezu unschlagbar. Hier bin ich sogar neugierig, auf die deutschen Gerichte, denn diesem Restaurant würde ich zutrauen, daß es den Spagat schafft und beide Länderküchen hinkriegt.

Im Übrigen fand ich es sehr angenehm, daß man im Hintergrund ausnahmsweise mal nicht Musik-berieselt wurde. Ích freue mich schon auf das nächste Mal, wenn ich Gelegenheit habe, dort zu essen.

Wirsing, Sususi

 

Wirtshaus Mohrenplatz in Garmisch-Partenkirchen

Als ich in Garmisch war, passierte nach ein paar Stunden rumlaufen etwas ziemlich Vorhersehbares: ich bekam Hunger. Und da ich nicht nach Garmisch fahre, um dann zum Asiaten zu gehen (und wäre er auch noch so gut), wollte ich etwas eher bayrisch/deutsche Küche. Ich ließ mich also etwas in der Stadt umhertreiben, besah mir manche Speisekarte und fand dann dies hier: ein sehr schön beleuchtetes, etwas freier stehendes Wirtshaus, nämlich den Mohrenplatz. Da sah es von Außen ganz ansprechend aus, also kam ich erst mal näher. Außen war keine Speisekarte zu finden; aha, man muß erst ins Entrée, bevor man sie lesen kann. Damit ist man ja schon halb drin. Was ich las, gefiel mir so weit ganz gut, auch preislich.
Wirtshaus Mohrenplatz

Also ging ich mal ganz rein. Drinnen war es auf den ersten Blick sehr hektisch und sehr voll. Was vielleicht auch daran liegt, daß man das Restaurant durch zwei Eingänge betreten kann. Der Chef, der sowohl den Hauptgastraum, den Nebenraum wie auch den oberen Stock organisatorisch respektabel im Auge hat, fand dann aber ein Plätzchen für mich im Nebenraum.
Mohrenplatz Aufgang

Bis auf die vertaubte Plastikpflanze unter der ich saß, gab es erst mal nichts auszusetzen.

Mohrenplatz Nebenzimmer

Bedient wird hier bayerisch-charmant im Trachtenkleid bzw. dem männlichen Äquivalent dazu und der passenden Gesinnung bzw. den Sprüchen; Auswärtige könnten sich hier ob der lockeren Ausdrucksweise schon mal auf den Schlips getreten fühlen.

Bevor ich zum Essen komme, ich war inklusive Bestellen, Essen und Zahlen in sage und schreibe 49 Minuten hier wieder raus. Schnell? Sehr schnell – zu schnell, vielleicht.

Als Vorspeise bestellte ich: „Dreierlei Brotaufstrich mit Brotkörbchen“ für 3,10 €. Nach 2 Minuten war die Vorspeise schon da. Ich bekam: (übrigens die Qualität der Fotos bitte entschuldigen, es war nicht besonders hell und ich wollte aus Rücksicht auf die anderen Leute keinen Blitz benutzen)
Dreierlei Brotaufstrich

Das ist Schmalz (das hätte auch kein Krümelchen mehr Salz haben dürfen!); eine Art Tomaten-Knoblauch-Paste ähnlich einem Bruschetta-Aufstrich (auch ok, wenn auch jetzt nicht überragend) und – Heringssalat! Ja, Heringssalat. Also, abgesehen davon, daß Heringssalat für mich eben kein Brotaufstrich ist – es paßt einfach nicht in diese Trilogie! Wenn wir schon im bayrisch-rustikalen sind mit Schmalz, warum dann keine Leberwurst?  Oder O´batzer? Das läßt sich ebenso vorbereiten und in Töpfchen vorfüllen. Oder meinetwegen schöne, selbstgemachte Kräuterbutter; egal, alles wäre besser als Heringssalat.
Brotkorb

Die Zusammenstellung vom Brotkorb fand ich mit der Laugenbretzel recht schön, aber ich komme einfach nicht über den Heringssalat weg! Als der Kellner den Teller abräumte tat er es im Vorbeigehen mit dem üblichen Satz „War´s recht?“ Dabei ging er allerdings schon weiter, so daß ich ihm nicht wirklich sagen konnte, daß mir etwas nicht ganz gepaßt hat und die Frage, ob der Heringssalat gekauft oder selbstgemacht war, hat er schon gar nicht mehr gehört und logischerweise auch nicht beantwortet! Ähm, ich würde mich als Gast schon gerne ernstgenommen fühlen, und wenn es nur ein „Oh, das tut mir aber leid, daß es nicht Ihr Geschmack war“ gewesen wäre.

Kommen wir 4 Minuten später zur Hauptspeise. Diese wurde von einer anderen Kellnerin serviert (ich hatte vier an diesem Abend, abgeräumt hat wieder jemand anderes; sehr bemerkenswerte Organisation, die für dieses Etablissement erstaunlicherweise zu funktionieren scheint): Ofenfrischer Schweinsbraten vom Niederbayrischen Mastschwein mit Dunkelbiersoß´, Apfelrotkohl und Kartoffelknödel für 8,80 € (die kleine Portion).

Essen Mohrenplatz

Sehr schön fand ich, daß man zur kleinen Portion Essen auch einen kleineren Knödel (dann, wie bei Mama üblich, ohne Brot drinnen) bekommt. Der Schweinebraten war vom Fleisch her auch sehr gut, schön zart, das Fett im Fleisch weder zäh noch sehnig – es hätte also eine rund um gelungene Hauptspeise sein können. Wenn, ja wenn das Essen heiß gewesen wäre! Es war grade so an der Grenze von lauwarm zu warm, und das lag nicht an den 5 Sekunden Verzögerung durch das Foto (ich warte gerne ein paar Minuten länger und kriege mein Essen dann heiß!). Zum zweiten war das Blaukraut so sauer, daß ich schon Sauerkraut hatte, welches weniger Säure aufwies! Und drittens es gibt 3 Dinge, auf die man als Gast definitiv nicht beißen möchte:

1; Nelken – draufbeißen ist widerlichst

2; Lorbeerblätter – draufbeißen ist nicht toll, aber wenigstens nicht so eklig

und 3; Wacholderbeeren – nicht ganz so widerlich wie Nelken, aber ausreichend.

Leider biß ich auf genau diese. Ich hatte nicht drauf geachtet, weil ich in einem Restaurant davon ausgehe, daß eben dies nicht passiert. Dann wurde ich vorsichtiger und förderte nach Durchsuchen meines Tellers tatsächlich noch eine zweite Wacholderbeere zu Tage. Das geht meiner Meinung nach gar nicht! Beim Abräumen erzählte ich dem Kellner, der diesmal da war, von den Wacholderbeeren, aber ich hatte den Eindruck, er wäre eher etwas verwirrt, daß ich etwas auszusetzen hatte, als daß er mich wirklich verstanden hätte.

Gezahlt habe ich incl. einem dunklen Weizen 15,80 €, na ja, wär es mehr gewesen, hätte ich mich ziemlich geärgert. So konnte ich mir sagen, es gibt über 70 Restaurants in Garmisch und Umgebung und von daher wird es sehr laaaange dauern, bis ich gezwungen wäre, wieder hier drauf zurückzugreifen.

Für mich lohnt sich ein nochmaliger Besuch nicht (wie sagt man so schön: man hat keine zweite Chance für einen ersten Eindruck); wenn es jetzt nur eine Sache gewesen wäre, hätte ich dem Wirtshaus sicher eine weitere Chance eingeräumt, aber hier kommt einfach zu viel zusammen, was mir nicht gefällt. Da das Haus jedoch gerammelt voll ist (warum bloß?) dürfe ich hier nicht so sehr ins Gewicht fallen *g*.

Sollte jemand hier die selben (oder ganz andere) Erfahrungen gemacht habe, darf er gerne einen Kommentar hinterlassen und seine Sicht der Dinge schildern.

Wirsing, Sususi

Hostel 2962 Garmisch-Partenkirchen

Durch eine glückliche Fügung des Schicksals hatte ich Karten für das Qualifikationsspringen zum Neujahrsspringen der Vierschanzen-Tournee in Garmisch-Partenkirchen. Also kurzentschlossen die Silvesterpläne etwas über den Haufen geworfen und auf nach Garmisch!

Berge Panorama

Dort erwartete mich nicht nur dieses wunderschöne Panorama sondern natürlich auch eine Unterkunft: Das Hostel 2962; ca. 200-300 Meter vom Bahnhof weg; gegenüber der Partnach. Es war das einzig preislich bezahlbare noch freie Zimmer, das es so kurz vorher (2 Wochen) in Garmisch wohl noch gab *g*

Hostel 2962

Dort angekommen wurde ich an der Rezeption gleich freundlich aufgenommen (wer ankommt, wenn die Rezeption schon geschlossen ist, für den wird das Aufnahmeformular + Schlüssel hinterlegt). Gezahlt habe ich gleich; 52 € für Übernachtung, Frühstück und Kurkarte (mit der man kostenlos Busfahren konnte). Für Silvester kann man über den Preis wirklich nicht meckern! Erfreulich war, daß mein Zimmer ein Nichtraucherzimmer war. (Nr. 15; direkt beim Treppenaufgang, deshalb hat man gehört, wenn jemand rauf oder runter ging; fand ich jetzt aber nicht schlimm)

Eingang Zimmer 15 Hostel 2962

Alles drin, was man braucht; der Teppich war nicht abgelaufen und das Zimmer wirkte schön sauber. Erfreulich auch der Geruch beim reinkommen; frisch und nicht abgestanden.
Bett Zimmer Hostel 2962

Es gab noch einen Kleiderschrank; hier außer Sicht; mit überraschend vielen Kleiderbügeln drin. Das Bett… tja, wer daheim auf Härte 3 schläft (tu ich auch, im Urlaub stört mich aber was Weicheres nicht) der hat hier wohl keine Freude dran und das Kopfkissen war so flach wie ein Crêpe. Schön fand ich, daß man das Zimmer zum Schlafen nicht nur durch Vorhänge sondern durch Fensterläden verdunkeln konnte – die vergessene Schlafbrille mußte also diesmal nicht durch einen Socken ersetzt werden!
Bad Hostel 2962

Das Bad war funktional; Handtücher vorhanden, Fön (wie erwartet) nicht. Dafür war die Sauberkeit ok, ich hatte schon mehrsternige Hotelzimmer, wo alles übel verschimmelt war. Hier gab es bloß ein paar Stellen an der Decke, die ganz leicht mehr verstaubt als schimmelig waren.
Bad 1 Hostel 2962

Das Bad hatte zwar kein Fenster, aber dafür eine schön leise Lüftung.
Balkon Hostel 2962

Ein relativ großer Balkon war auch noch dabei, der war allerdings weniger toll, aber um Silvester rum will ich ja eh nicht draußen sitzen. Aussicht war gegenüber weitere Häuser, zwischen denen man auch Berge mit Skihang sehen konnte.
Frühstück

Frühstück gab es von halb acht bis zehn und auch hier war alles zu finden, mit dem man so in den Tag startet: Semmeln, Toast + Toaster, normales Brot, Knäckebrot, Kornflakes, Müsli, Joghurt, Salami, Käse, Schinkenwurst, Kräuterquark, Butter, Marmelade, gekochte Eier, Orangensaft, Apfelsaft, Tee, Kaffee, Schokoladencreme und Obst und wahrscheinlich noch das ein oder andere, was ich jetzt vergessen habe.

Ich hätte auch einen mehrtägigen Aufenthalt hier nicht gescheut; es ist eben ein „Hostel“ sprich eine Jugendherberge, hat aber alles, was man zum Aufenthalt braucht, liegt zentral, ist vergleichsweise günstig und bietet einen guten Ausgangspunkt für weitere Ausflüge, zumal am Bahnhof natürlich auch Busse abfahren. Ich werde mir die Adresse jedenfalls mal vormerken für meinen nächsten Ausflug nach Garmisch-Partenkirchen.

Wirsing, Sususi

 

Eat a rainbow…

…*scha-la-la-la* Nein, ich bin nicht auf einem merkwürdigen LSD-Trip. Aber wer mich kennt, der weiß, daß ich schon immer der Meinung war, daß Regenbögen nach Gemüsetorte schmecken. Auf der Eat&Style Messe sah ich mich allerdings in dieser Meinung so gut wie bestätigt: dort gab es von der Colourfood GmbH etwas Neues: seit Mitte 2012 gibt es auf dem deutschen Markt Frucht-bzw. Gemüsereduktionen, hergestellt ohne Konservierungsstoffe und ohne Zuckerzusatz, also 100 % Frucht/Gemüse. Und das in den lustigen Geschmacksrichtungen purple, yellow und gold. Später sollen noch green, red und blue kommen. Also ein ganzer Regenbogen *g*.
HPIM0161

Das Konzentrat schmeckt, je nach Farbe süß oder leicht süßlich-gemüsig; so besteht „Yellow“ z. B. aus Mango und Kürbis. Also sozusagen eine Art natürliche Lebensmittelfarbe, zum Einfärben von Speisen oder für Joghurt oder Süßspeisen,… Da das ganze natürlich „Natürlich“ ist, ist es nach Anbruch halt auch nur noch ca. 2 Monate haltbar und leider sind 100 ml davon mit 11 € relativ teuer. Ich finde trotzdem, das es ein sehr spannendes Produkt ist, und deshalb sollte man das Ganze im Auge behalten. Momentan gibt es die Produkte übrigens bloß über die Homepage des Herstellers.

Wirsing, Sususi