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Über susimtsch

Tja, über mich gibt es mehr zu sagen, als hier hinpassen würde, deshalb lass ich es lieber weg. Auf meinem Blog landet alles übers Essen und Trinken und artverwandte Themen, Ausflüge die man machen sollte oder besser nicht, und ab und zu landet auch mal irgendwas anderes dazwischen.

Vecchia Osteria in Nürnberg

Bei meinem letzen Besuch in Nürnberg waren wir italienisch essen. Und zwar diesmal in der Vecchia Osteria. Ich weiß, jetzt werden viele erst mal aufstöhnen. Grund hierfür ist folgender: als die Vecchia Osteria vor, hm, ich meine ca. 15 Jahren oder so, aufgemacht hat, da war das Essen erst mal gut. Dann ist jedoch der Koch entfleucht und was dann kam war eine Phase, die nicht einmal die Beamten aus dem nahe gelegenen Finanzamt zum Mittagessen mehr akzeptabel finden konnten. Und wie das halt leider so ist, wenn man einmal einen schlechten Ruf weg hat – den wird man so schnell nicht wieder los! Ich kann jedoch versichern: es gab zwar ein oder zwei Kritikpunkte, aber man kann dort wieder zum Essen hingehen.

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Abgesehen von der normalen Speisekarte gibt es auch eine Karte mit Tagesgerichten:
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Bei schönem Wetter kann man prima draußen sitzen; da der Garten nicht an einer Hauptverkehrsstraße liegt und gut umzäunt ist, ist es dort sehr angenehm zum Essen.
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Als Vorspeise empfehlen sich Bruschetta und Pizzabrot mit Knoblauch.
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Die Bruschetta waren sehr lecker; jedes anders belegt: mal mit Champignons, mal mit Tomaten oder mit Paprika. Der Belag war gut abgeschmeckt; das Brot knusprig ohne trocken und bröselig zu sein.
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Ebenso gut war das Pizzabrot: schön dünn und knusprig, gut gewürzt und nicht trocken.

Jetzt kommen wir aber schon zum ersten kleinen Kritikpunkt: dem Beilagensalat. Erst mal an der Zusammenstellung ist nichts auszusetzen, im Gegenteil, hier findet sich frischer Salat mit frischem Gemüse im Schüsselchen; erfreuliche Abwechslung zu den ganzen Fertigsalaten aus dem Glas. Aber die Salatsoße war purer Essig mit genau so viel purem Öl. Kein Salz, kein Zucker zum Abschmecken, kein Pfeffer. Das Öl und der Essig waren nicht emulgiert; entweder hatte man nur Essig auf seinem Salatblatt oder nur Öl.
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Der zweite kleine Kritikpunkt ist die Anrichteweise: die Soße war etwas über den Rand und den Unterteller gekleckst. Und das Geschirr hat bereits diese Abnutzungsspuren, die immer aussehen wie Dreckschlieren auf dem Porzellan. Beim Hauptgericht war der Teller angeschlagen und ein ziemlich großes Stück Porzellan abgesprungen.
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Ich hatte Scaloppine mit Gorgonzola-Sauce. Dazu gab es Gemüsebeilage und Kartoffelspalten (2). Die Sauce war sehr gut, leicht nach Gorgonzola ohne penetrant zu sein; cremig ohne zu fettig zu sein. Das Gemüse war auf den Punkt gegart, schön bißfest ohne roh zu sein und zwar bei Zucchini, Gelbe Rüben und Brokkoli gleichermaßen. Die Schnitzelchen waren trotz der Dünne („Dicke“ kann man ja hier schlecht sagen *g*) weder trocken noch zäh gebraten. Ich war durchweg zufrieden mit dem Hauptgericht.

Also, hier kann man sicher wieder hingehen. Preislich liegen wir hier übrigens auch ziemlich gut und der Service war schnell und freundlich.

Wirsing, Sususi

Föhr kulinarisch…die Letzte…

…wenigstens vorerst. Denn, mal ehrlich, wie viel kann man in 6 Tagen Urlaub essen? *g* Es gibt natürlich alleine in Wyk noch sooooo viele Möglichkeiten. Da hätten wir z. B. die „13“. Dieses Restaurant gibt es auch schon viele, viele Jahre. Allerdings hat es preislich in den letzten Jahren einen riesen Sprung gemacht – nach oben!
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Ob das der Qualität entspricht – das kann ich leider nicht beurteilen. Aber hier kann man schon mit 40 Euro p. P. rausgehen.
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Das ist mir, selbst für einen Urlaub, etwas zu heftig.
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Lecker ist es auch hier:
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Hier muß ein Besuch allerdings wieder bis zum nächsten Mal auf der Insel warten.
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Dann wär da noch das Strandcafe Valentino, oder, auch sehr gut: das chinesische Restaurant „Peking Ente“. Mhhh, da läßt es sich gut essen. Oder das Restaurant am Flugplatz. Oder, oder oder.. Wie man sieht muß ich unbedingt wieder nach Wyk. Bis dahin…

Wirsing, Sususi

Der Toten gedenken – Bulbul Sharma

Heute möchte ich mal ein Buch vorstellen, welches ausnahmsweise mal kein Kochbuch ist. Es handelt sich bereits um das zweite Werk der Schriftstellerin Bulbul Sharma. Wie man vielleicht am Namen bereits erkennen kann: sie lebt in Indien, genauer gesagt in Dehli.

Das Buch, erschienen im Original unter dem Titel “ Eating Women, telling tales – Stories about Food“ im Zubaan Verlag – hier in Deutschland beim Epidu Verlag (www.epidu.de) unter dem Titel „Der Toten gedenken – Indische Frauen bitten zu Tisch“.
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Ich mußte etwas überlegen, habe mich dann aber doch entschieden, den Klappentext hier nicht mit aufzuführen – ich finde, er wird dem Buch erstens nicht gerecht und weckt zweitens Erwartungen, in dem Buch wären kleine heitere Anekdoten à la Ephraim Kishon zu finden. Wer das erste Werk von Bulbul Sharma kennt, der wird darauf natürlich genau so wenig reinfallen, wie auf das Cover – hier sind auch keine Kriminalromane zu finden.

Davon mal abgesehen handelt es sich um ein ziemlich dünnes Paperback-Buch mit nur 132 Seiten – also eigentlich ein Werk, welches man an 1 – 2 Abenden durch hat. Ich sage gleich mal vorweg: Ich habe dafür fast zwei Wochen gebraucht (und das nicht, weil das Buch so langweilig oder schlecht zu lesen wäre, im Gegenteil), warum das so ist, darauf komme ich noch zurück.

Gehen wir doch mal in das Buch. Es fängt damit an, daß sich ein paar indische Frauen, alle auf verschlungenen Wegen miteinander verwandt, treffen, um eine Todestagsfeier für einen verstorbenen Verwanden vorzubereiten. Nun dürfte jeder solche oder zumindest ähnliche Famiienfeiern kennen – die Vorbereitung des Essens nimmt einen sehr großen Teil der Zeit in Anspruch, sogar im modernen Europa. Versetzt man sich jetzt auch noch nach Indien, wo der Tupper-Chef nicht in jeder Küche steht, dann kann man sich denken, daß mit den Essensvorbereitungen lange Stunden Gemüse schnippseln, Reis kochen, Curry schmoren, ect. verbunden sind. Und was tut man, bzw. Frau dabei unweigerlich? Erzählen. Zu solchen Gelegenheiten kommen natürlich immer schon tausend Mal gehörte Familiengeschichten zur Erinnerung. Jeder kennt das, und wenn man ehrlich ist, jeder wartet doch bei solchen Gelegenheiten nur auf seine Lieblingsgeschichte.

Es handelt sich hier also um ein paar Kurzgeschichten, eingebettet in die obrige Rahmenhandlung. Das Besondere an diesen Geschichten ist unter anderem, daß sie kein Ende haben. Sharma fängt an, eine Geschichte erzählen zu lassen, die auf den ersten Blick sacht dahinplätschert. Und dann plötzlich, wie zufällig hingestreut, erscheint ein Satz, der der Geschichte mit einem Mal unendliche Tiefe verleiht. In die angesprochenen Themen kann sich jeder auf die ein oder andere Weise hineinversetzen, und dadurch wird der Effekt noch verstärkt. Wer kennt es zum Beispiel nicht, als Kind sieht man die Welt seiner Eltern ganz anders. Als Elternteil sieht man auch in dem Erwachsenen noch ein Kind. Es findet, bei den einen mehr, bei den anderen weniger, ein bißchen eine Art Entfremdung statt – und das gilt ja nicht nur, wenn der Sohn plötzlich ins Ausland zieht. Und wer kennt das nicht, wenn jemand Liebes aus der Verwandtschaft gestorben ist – plötzlich hat die betreffende Person jeder anders in Erinnerung. War Mutter jetzt Vegetarierin und hat den Fisch nur der Schwiegertochter zuliebe gegessen? War sie einverstanden mit der Wahl ihres Schwiegersohns oder nur zu höflich um etwas zu sagen? Wem hat sie die Goldkette versprochen und wem tatsächlich geschenkt oder vererbt?

(Fast) Alle Geschichte hier drin bieten unendlich viel zum Nachdenken, Bulbul Sharma gibt hier immer nur den Denkanstoß. Das ist auch der Grund, warum ich so lange zum lesen gebraucht habe. Man kann dieses Buch nicht einfach am Stück runterlesen. Immer wieder ertappt man sich dabei, daß man schon seit zehn Minuten Löcher in die Luft starrt und denkt, statt weiter zu lesen. So auch bei der Geschichte, als ein Mann nach dem Tod seiner Frau plötzlich feststellt, daß er sie viel schlechter gekannt hat, als der Gärtner, mit dem sie jeden Tag geredet hat. Wenn man früh aus dem Haus geht und erst spät abends wiederkommt – was kriegt man denn da von seiner Familie noch mit, wenn man sich nicht explizit die Zeit dazu nimmt? Eine Frage, die man sich gerade in der heutigen Zeit (egal ob in Indien, Amerika oder Deutschland) immer wieder stellen kann.

Eine so immense Gedankenvielfalt auf nur 132 Seiten unterzubringen und dabei eine gewisse Ironie nicht aus den Augen zu verlieren – dazu gehört schon einiges schriftstellerisches Können. Das bringt Bulbul Sharma hier auf sehr elegante Art und Weise zum Ausdruck. Abgesehen davon bekommt man auch noch einen kleinen Einblick nach Indien und in die Indische Wesensheit, denn die Hauptprotagonisten in diesem Buch sind Inder. Grade dieser manchmal recht deutliche Kulturunterschied hebt aber verschiede Gedanken noch mehr in den Vordergrund, weil man auch immer wieder darüber nachdenken muß, wo die Parallelen bzw. Unterschiede zur europäischen Kultur stecken. Und, wie gesagt, trotz aller Unterschiede sind die angesprochenen Themen auf die ein oder andere Weise universell verstehbar.

Ich möchte deshalb www.blogdeinbuch.de danken, daß ich die Möglichkeit hatte, dieses Buch zu lesen – ich habe es absolut nicht bereut.

Wer daran denkt, sich selber mal da reinzulesen, hier läßt sich das Buch beziehen:

http://shop.strato.de/epages/62793964.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/62793964/Products/ro-dtg-001-p

Tassen…01

Jetzt, wo das Wetter langsam so wird, daß man die Eiswürfel aus den Getränken getrost weglassen kann (nicht, daß diese Phase dieses Jahr besonders lang gewesen wäre…*sfz*), kann man so langsam wieder dazu übergehen, einen schönen Tee zu genießen. Daher ist das jetzt die passende Zeit, um auf ein Thema zu sprechen zu kommen, daß in den letzten Jahrzehnten schamhaft an den Rand des Bewußtseins gedrängt wurde und dort mehr Staub angesetzt hat, als in Omas Vitrinenschrank: die Sammeltasse! Dieses hausbackene Objekt biederen Bürgertums ist durch die Spülmaschine (weil nach einem Spülgang das Gold-Dekor eben kein solches mehr ist) endgültig aus dem Geschirrarsenal des modernen Haushalts verschwunden, wohl auch, weil man keinen Sinn mehr darin sieht, Geschirr zu haben, was keiner benutzt. Warum eigentlich? Hat man vergessen, daß man aus Tassen auch trinken kann?

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Vielleicht ist das gerade in Deutschland nicht zu verstehen, in anderen Ländern ist die Verbundenheit zum Tee viel tiefer als hier. Teezeremonien und besonders dafür benutztes Geschirr sind dort nichts besonderes, nur in Deutschland trinken wir unseren Tee aus riesigen Pötten mit sinnreichen Aufschriften wie „Samstag, Sonntag, Scheißtag“ oder ähnlichem. Und da soll dann ein Tee noch schmecken? Das ganze Wesen des Tees steht in absoluter Diskrepanz zu den hier üblichen Gefäßen.

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Wie anders ist doch die Sammeltasse. Leicht, zart, wie der Tee selbst. Bei den fünfhunderttausend verschiedenen Dekors, was liegt da näher, als den Tee passend zur Tasse oder die Tasse passend zum Tee zu wählen?

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Warum sollten also die alten Tassen nicht mal zum persönlichen Vergnügen statt zur Präsentation im Schrank dienen? Grade jetzt, wo „Vintage“ kein Schimpfwort mehr ist sondern Mode kann man seiner Teetafel doch auch mal was gönnen. Übrigens, ein Sammeltassenset ist normalerweise dreiteilig: Tasse, Untertasse und kleiner Teller. Für die Kuchenunterlage ist also ebenfalls gesorgt.

Wirsing, Sususi

Föhr kulinarisch…14

Irgendwann befiel mich im Urlaub mal der Hunger nach einer Pizza. Das sollte ja kein Problem darstellen, gibt es doch in Hafennähe „Franco“, ein Restaurant mit italienischer und deutscher Küche; mit kleinem Außenbereich und Gerichten zum Mitnehmen. Wenn man reinkommt erwartet einen eine merkwürdige Mischung aus Seemannskneipe, Museum und italienischem Lokal; so hat man wenigstens was zum Schauen, wenn man auf das Essen wartet.

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Meine bestellte Pizza Mozzarella zum mitnehmen kam dann auch recht schnell. Für 5,90 € ein akzeptabler Preis, für Inselverhältnisse sogar günstig.

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Zunächst mal aufgefallen ist, daß die Pizza nicht vorgeschnitten war. Weiter ist eine Mozzarella-Pizza nun mal eine Pizza, wo der Belag an sich recht wenig Geschmack hat. Das muß dann natürlich ausgeglichen werden durch gut abgeschmeckte Tomatensauce und einen gut gewürzten Teig. Beides war hier nicht der Fall. Ich hatte geschmacklosen Teig mit geschmackloser Sauce mit geschmacklosem Käse. Hätte ich aus Versehen ein Stückchen Pappkarton erwischt…es wäre geschmacklich kein großer Unterschied gewesen. Leider ist dies nicht das erste Mal. Ich hatte dort auch schon eine Friesische Muschelsuppe…genau das Gleiche. Absolut geschmacksneutral! Die Portionsgröße ist dort zwar nicht schlecht, aber was habe ich davon, wenn es nach nichts schmeck? Leider ist dort ein Besuch nach bisheriger Erfahrung nicht zu empfehlen.

Wirsing, Sususi

Meine Kochbücher…Nr. 27

Heut gibt es mal wieder was aus dem NGV Verlag. Über das genaue Erscheinungsdatum bin ich mir allerdings nicht sicher: „Amerika“

Oh je, knappe 159 Seiten und keine Einschränkung auf „nur“ USA oder „nur“ Südamerika; nein, ganz Amerika wird hier versprochen. Das ist eigentlich eine gewaltige Aufgabe, und bisher ist sie fast jedesmal schief gegangen, wenn es ein Verlag versucht hat.

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Amerika hat soooo viele tolle, typische Rezepte zu bieten, Philly Cheese Steaks, Sloppy Joes, Ranch Dressing, Po´Boy Sandwiches, Muffuletta Sandwiches, ach, mir fallen allein für die USA noch tausende von typischen Rezepten ein. Und dann schlägt man dieses Buch hier auf und findet….Tomatensuppe! Tomatensuppe? Ok, Andy Warhol hat sogar eine Dose davon auf Leinwand gebannt, aber: Tomatensuppe? Und Reisauflauf? Und Gazpacho? Dazu noch ein wirklich nicht tolles Hot Dog Rezept.

Also wirklich, was war denn bitte das Konzept dieses Werkes? Die Aufteilung in Breakfast und Lunch, Suppen + Salat + Sandwiches ect ist ja noch gut durchdacht. Dazu gibt es ein Vorwort, in dem wirklich tolle Amerika-typische Sachen erwähnt werden… bloß … davon taucht dann bloß leider keine in den Rezepten mehr auf.

Schade, hätte man mehr draus machen können. So aber: nicht zu empfehlen.

Wirsing, Sususi

 

Föhr kulinarisch…13

Zeit für einen Nachmittagskaffe mit Kuchen. Oder eher Nachmittagstee, weil ich nicht so der Kaffee-Freund bin. Direkt neben dem Kino in Wyk ist ein Eiscafé, das „Glenngelato“.

Natürlich gibt es hier Eis; pro Kugel 1 Euro; sowohl zum MItnehmen als auch in verschiedenen Eisbechern zum dort essen. Da das Café ebenfalls direkt an der Strandpromenade liegt, ist für einen unterhaltsamen Ausblick gesorgt. Das Interieur ist zwar etwas sehr spartanisch –  einheitlich weiß, klare Linien, auch im Geschirr, aber das tut dem Genuß keinen Abbruch. Hier läßt es sich sehr schön Tee trinken (z. B. ein Kännchen „Unser Bester“ für 3,80 €) und wenn es etwas kühl ist, werden für die Kunden draußen die Decken ausgepackt. Die Waffeln hier finde ich allerdings nicht so gut.

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Was hier sehr zu empfehlen ist, das ist der Apfelkuchen. Schon optisch war erkennbar, daß dieser hier selbst gemacht sein muß. Auf Nachfrage bei der (sehr freundlichen und netten) Bedienung stellte sich heraus, daß die Kuchen von den Chefs „zu Hause selber gebacken“ werden. Hier finden sich leicht säuerliche Äpfel auf einem sehr leckeren Boden aufgeschichtet wieder, jede Schicht noch deutlich erkenn -u. schmeckbar; das Ganze leicht mit Zimt gewürzt. Obendrauf hält eine dünne Schicht Tortenguß den Kuchen zusammen und fixiert die Mandelsplitter. Durch und durch saftig und seeeehhhr lecker!

Zur Saison gibt es hier auch Erdbeeren mit Sahne, sogar im Eisbecher zum Mitnehmen.

Wirsing, Sususi

Föhr kulinarisch…12

Bietet sich bei dem schönen Wetter heute an: ein Besuch in einem schönen Café. Diese gibt es natürlich nicht nur auf dem Festland sondern auch auf der Insel Föhr. So wie dieses hier: das Café Südstrand am Südstrand.

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Falls die Sonne so schön scheint kann man hier auf der Terrasse sitzen und seinen Café genießen; wenn das Wetter nicht so schön ist: ein Teil der Terrasse ist überdacht und durch die Glasverkleidung ist es auch herrlich windgeschützt. Dazu bietet sich einem ein wunderbarer Ausblick, denn das Café liegt genau am Strand und, wenn man Glück hat, kann man die Schüler aus der Surfschule planschen sehen.

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Hier gibt es Frühstück, kleine Snacks und Süßspeisen wie Waffeln, Crepes und Eis. Für 3,80 € gab es Sahnequark mit Heidelbeeren. Daran kann man nichts verkehrt machen, es hat auch ganz normal geschmeckt (Heidelbeeren aus dem Glas). Windbeutel mit Sahnefüllung kann man auch bestellen (na ja, war ok, die Pfirsiche in der Sahnefüllung leider aus der Dose) oder die allseits bekannte Friesentorte. Zu empfehlen ist auch der Cafe Orange (Kaffeee mit Orangenlikör und Sahne).

Wirsing, Sususi

Meine Kochbücher…Nr. 26

Heute mal wieder zur Abwechslung einen meiner Flohmarkt-Funde der jüngsten Zeit: „Kulinarische Reise durch deutsche Lande“ von Hannelore Kohl aus dem Zabert Sandmann Verlag von 1996.

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Das Buch entstand in Zusammenarbeit mit Alfons Schuhbeck und damals gingen von jedem Exemplar Geld in die Hannelore-Kohl-Stiftung.

Dieses Kochbuch dreht sich, wie man am Titel schon erkennen kann, um deutsche Hausmannskost aus allen Regionen Deutschlands, zum Beispiel „Zwischen Ostsee und Spree“ oder „Vom Niederrhein zur Eifel“. Jedes Kapitel hat außerdem ein Vorwort geschrieben von Helmut Kohl.

Vegetarier sind mit diesem Buch nicht gut beraten – nahezu alle Gerichte hier drin sind Fleischgerichte. Bei Helmut Kohl denkt man natürlich sofort an Pfälzer Saumagen – dieses Rezept ist natürlich auch vertreten zwischen den für die jeweilige Region typischen Gerichten. Schweinebraten im Schwarzbrotmantel, Tafelspitzsülze und Gaisburger Marsch sind dabei bloß einige der insgesamt 300 Rezepte; die meisten davon mit Bild.

Die Rezepte sind genau das, was sie sein sollen: deftige Hausmannskost, leckere Braten und der Nachtisch dazu – Familien -u. Sonntagstauglich. Keine Diätküche, nichts Aufgeschnörkseltes sondern bodenständige, gut umzusetzende Rezepte.

Wirsing, Sususi

Was wurde aus… Garnier Body Intensiv 7 Tage?

Also, nach ausgiebigen Testen muß ich leider sagen…daß Garnier grade meine bisherige Lieblings-Bodylotion von Shinobu vom Thron gestoßen hat!!! Unbelievable! Es ist wirklich hart, mich von etwas so komplett zu überzeugen, wie es hier gelungen ist.

Schau´n wir mal: es wurde versprochen, daß das Creme-Gel schnell einzieht. Ja, das tut es tatsächlich. Es läßt sich ebenfalls leicht verteilen, ist ergiebig und erfrischend leicht. Alle diese Versprechen sind meiner Ansicht nach absolut eingehalten worden. Wahrscheinlich durch den enthaltenen Alkohol hat das Gel auch einen kühlenden Effekt (wär mir persönlich im Winter zu frisch, deshalb da wieder zurück zur Shinobu), der für den Sommer richtig toll ist. Sie ist genau so zartschmelzend, wie auf der Flasche versprochen.

Sie zieht sofort ein und: sie fettet tatsächlich nicht! Das war das erste Mal, daß ich nach dem Eincremen nicht das Gefühl hatte, sofort die Hände waschen zu müssen, weil sie pappen wie blöde. Trotzdem fühlt sich die Haut gut gepflegt an.

Der Duft ist auf der Haut auch noch ein paar Stunden nach dem Eincremen dezent wahrnehmbar und obwohl ich ziemlich oft mit Allergien zu kämpfen habe, hatte ich hier absolut keine Probleme mit Unverträglichkeiten.

Einzig ob sich das Hautbild nach längerer Anwendung verbessert… dazu kann ich (noch) nichts sagen, weil ich sie ja erst seit ein paar Tagen verwende. Jedenfalls bin ich absolut begeistert davon und werde sie auch wieder nachkaufen, sobald meine Flasche leer ist.

Wirsing, Sususi