1 Woche Urlaub…. 1 Woche Schlafen, Relaxen, Sonnen (hoffentlich), Genießen, und was man sonst noch so im Urlaub alles macht. Deshalb: Schöne Ferien (wer schon hat) und bis in einer Woche!
Wirsing, Sususi
1 Woche Urlaub…. 1 Woche Schlafen, Relaxen, Sonnen (hoffentlich), Genießen, und was man sonst noch so im Urlaub alles macht. Deshalb: Schöne Ferien (wer schon hat) und bis in einer Woche!
Wirsing, Sususi
Woran denkt man, wenn man „Miele“ hört? Klar, erst mal an Waschmaschinen. Dann vielleicht noch an Staubsauger. Möglicherweise auch noch an Dampfgarer. 1993 dachte man allerdings auch noch „Backofen“. Und da Miele ja eine höfliche Firma ist, mußte sich der Miele-Kunde nicht mit einem kleinen Beilagenheftchen zu seinem Backofen begnügen sondern konnte sich auf 264 Seiten an diesem Werk hier delektieren:
Miele „Backen, Braten und Grillen“ liefert zwar nur vereinzelt ein paar Bilder, aber dafür bekommt man allerhand leckere Gerichte auf vereinfachte Art nähergebracht. Will sagen, zu 80 Prozent sind die Zutatenlisten überschaubar und kommen ohne ungewöhnliche Sachen aus.
Dabei sind bei den Rezepten nicht nur der deutsche Name angegeben sondern auch das jeweilige Ursprungsland bzw. der Ursprungsname: so gibt es zum Beispiel Flakesteg med sprod svar (Schweinebraten mit Kruste; Dänemark), Oatmeal-Raisin-Cookies (Haferflocken-Küchlein, USA) oder Sacher-Torte (ähhh, braucht glaub ich keine Übersetzung; Österreich).
Die Anleitungen sind etwas spärlich gehalten, auch wenn zwischendurch ein paar hilfreiche Tipp stehen (z. B. daß Yorkshire-Pudding in einer Metallform besser gelingt als in einer Glas/Porzellanform). So steht in der Zutatenliste vielleicht ein Eiweiß, im Text ist dann aber schon von steifgeschlagenem Eiweiß die Rede. Ist für geübte Kocher natürlich kein Problem, für aber gerne zum Stolpern bei Anfängern. Der nächste Punkt, der das Werk für Anfänger absolut ungeeignet macht ist, daß wohl kaum noch jemand einen Miele Backofen von 1993 daheim hat, d. h. alle Zeit-, Einschub-u. Temperaturangaben hier drinnen kann man eigentlich glatt ignorieren.
Ansonsten findet man hier viele geschmacklich gute Rezepte, die ich auch immer wieder gerne koche und auch recht viele Rezepte die nicht nur für 2-4 Personen sondern für 6-8 Personen sind. Und fast die Hälfte des Werks beschäftigt sich mit Backrezepten, süß oder herzhaft.
Wirsing, Sususi
Da der Sommer doch noch eingetroffen ist, kann man den Bikini wieder aus dem Versteck holen, obwohl es jetzt wohl ein wenig zu spät ist, wenn man die Figur dafür noch nicht auf Vordermann gebracht hat. Hilfreich könnte dafür aber dieses kleine Werk sein: „Fitnessküche“ aus dem Naumann & Göbel Verlag. 
Die Aufteilung dieses doch immerhin 240 Seiten starken Werkes ist etwas ungewöhnlich: statt Vorspeisen, Hauptspeise, Desserts sind die Rezepte hier in Frühstück; Snacks, Salate, Suppen oder Vegetarische Gerichte unterteilt. Eine Unterteilung, die ich in diesem Fall sehr gut finde. Zu jedem Rezept gibt es auch ein leckeres Bild.
Die Gerichte bestehen zum Großteil aus einfachen, leicht zu bekommenden Zutatenlisten, die sich auch einfach in das beschriebene Essen verwandeln lassen. Erfreulich ist auch, daß sich nahezu alle Gerichte in einem Zeitrahmen deutlich unter 45 min zubereiten lassen – also nicht nur Fitnessküche sondern auch noch schnelle Fitnessküche.
Obwohl die Rezepte so einfach sind, daß man meint, man hätte sie schon tausendmal gesehen, sind sie auf keinen Fall langweilig: Himbeeren mit Buttermilchgelee, Vollkorncrêpes mit Fruchtpüree und Kokos oder Gemüsereis mit Radieschen und Gurke – leichte Abwandlungen der allseits bekannten Rezepte bringen hier ein wenig Pfiff mit rein.
Seite um Seite kann man sich so bequem durchs Buch kochen – ich bin noch auf kein Rezept gestoßen, welches nicht geschmeckt hat. Schön fand ich übrigens auch, daß bei den Kuchen Weinstein verwendet wurde statt Backpulver.
Wirsing, Sususi
Wer in einem chemischen Labor arbeitet, der weiß es. Den anderen sei es hiermit gesagt: Laborkittel sind immer weiß. Das hat damit zu tun, daß man sofort sehen soll, daß man sich mit irgend was eingesaut hat und den Kittel noch rechtzeitig ausziehen kann, bevor sich was-auch-immer durch die Kleidung frisst. (Wobei, eigentlich macht das meiste, was sich irgendwo durchfrisst, erst mal farblose Flecken *wunder*). Das ist schon mal die Grundvoraussetzung für ein großes Problem: Schweißflecken. Diese sieht man ja besonders auf weißer Kleidung. Nicht alle Labore sind beklimaanlagt und wir haben sogar noch 1300 °C heiße Schmelzöfen. Wie das im Sommer bei 38 Grad im Schatten aussieht, kann sich wohl jeder vorstellen.
Jetzt gibt es aber etwas Neues von Sil: das Sil Spezial Deo & Schweiß Fleckenspray. Zur Entfernung von vorhandenen Deo/Schweißflecken und zu Vorbeugung und on top auch noch gegen Rotwein-, Tee-, Kirschsaft- und Rostflecken.

Bei dem zugesendeten Testpaket eines Test bei der tnd-Community machte sich aber schon Stirnrunzeln breit: Eine der Flaschen war wohl nicht richtig zugedreht gewesen und hat sich munter im Paket verteilt. Glücklicherweise waren die Flaschen noch mal in einer Plastiktüte, sonst hätte ich wohl eine Tropfenspur von der Post bis nach Hause hinterlassen. So sah nur mein T-Shirt vom Heimtragen etwas angenässt aus.
Im Test standen diverse Arbeits-T-Shirts, Laborkittel, Unterhemden, 8-Stunden-in-Arbeitschuhen-Socken und Baumwollhandschuhe, die ich immer unter den Einweg-Handschuhen anhabe.
Anwendung ist ganz einfach: einfach Fleck gut durchnässen, nicht eintrocknen lassen, 10-30 min einwirken lassen (bei eingetrockneten Flecken 1-3 Stunden) und dann ganz normal waschen. Normalerweise wasche ich die Weißwäsche immer mit Vanish Oxi und damit geht alles raus. Diesmal habe ich normales Waschmittel genommen (Spee) um die Ergebnisse nicht zu verfälschen.
Als erstes ein T-Shirt, das nicht nur Schweißflecken hat, sondern auch noch einen doofen Deofleck. Das Resultat ist rechts zu sehen: es hat sich nicht besonders viel verändert. Die Schweißflecken sind nicht rausgegangen und der Deofleck ist auch noch da.
Auch wenn Socken-Flecken nicht auf der Liste der Anwendungen standen: sauber geworden sind die auch nicht.
Auch die versprochene Wirkung bei Rostflecken blieb aus. Hier eine Bluse, die mit dem verrosteten Gestell eines Rotationsverdampfers Kontakt hatte. Die Flecken sind zwar verblaßt, aber immer noch da. 
Egal, wie man es dreht und wendet: erstens ist das Spray in der Anwendung nicht gerade sparsam; die Flasche (250 ml) ist bei ca. 11 behandelten Wäschestücken schon mehr als halb leer. Zweitens sollte das Spray nur in einem gut gelüfteten Raum angewendet werden. Ich habe ein kleines Bad ohne Fenster und sagen wir es mal so: es ist für Asthmatiker nicht gerade zu empfehlen. Und drittens hat mich die Wirkung überhaupt nicht überzeugt. 3,99 € sollen die 250 ml kosten, das kann man sich getrost sparen. Lieber Vanish kaufen, das wirkt nämlich tatsächlich!
Schade, Sil, damit nehmt Ihr bestimmt nicht mehr „Flecken den Schrecken“
Wirsing, Sususi
Vielleicht hält der Sommer doch noch Einzug, eine meiner Zucchini produziert doch tatsächlich schon eine einzelne Blüte. Bis die Zucchini dann so weit sind, könnte es allerdings noch etwas dauern. Trotzdem heute schon mal die passenden Rezepte, falls es doch noch zur Schwemme kommt: „Zucchini Kochbuch“ aus dem Weltbild-Verlag von 2000.

Alle 121 Seiten beschäftigen sich hier mit dem kleinen Verwandten des Kürbis. Wer schon mal erlebt hat, wie man von Zucchini im Sommer/Herbst buchstäblich erschlagen wird, der hat sicher schon ganz viel ausprobiert und kann am Ende der Erntezeit wahrscheinlich keine Zucchini mehr sehen. Wer dieses Problem noch nie hatte, der kann wahrscheinlich davon gar nicht genug kriegen. Nur, normalerweise fällt einem nach Zucchini-Suppe, gebratenen oder gefüllten Zucchini nicht mehr so allzu viel ein, was man noch Kochen könnte.
Diesem Problem kann man mit diesem Buch aus dem Weg gehen: Krabbensnack, Zucchinischnecken mit Ricotta-Mousse oder Zucchini-Gnocchi mit Salbei… teilweise überraschende Rezepte, die aus dem Alltag ausbrechen helfen und sich weder vor der Familie noch vor Gästen verstecken müssen. Hier ist übrigens auch der Zucchini-Mandel-Kuchen drin, der seit einigen Jahren durch das Netz geistert und nicht zu Unrecht hoch gelobt wird.
Allerdings sollte man ein wenig Erfahrung im Verarbeiten von Zucchini mitbringen – da sich die Früchte in Festigkeit und Wassergehalt mitunter doch sehr unterscheiden müssen Garzeiten und Flüssigkeitsangaben halt immer der tatsächlichen Situation angepaßt werden. Nicht umsonst werden Würzangaben hier auch immer ohne Dosierempfehlung gemacht.
Ich mag das Buch sehr gerne; einige meiner Lieblings-Zucchini-Rezepte stammen hier raus.
Wirsing, Sususi
Das heutige Kochbuch ist mal wieder einer meiner Flohmarkt-Funde, und, obwohl es auf den ersten Blick nicht besonders toll aussieht, sind doch tolle Rezepte drin: „Das beste Dr. Oekter Kochbuch“ aus dem Ceres-Verlag. Auf Grund des Zustands würde ich fast behaupten, es ist schon etwas älter. Es ist zwar kein Erscheinungsdatum angegeben, aber ich würde schätzen so Ende 90er.
Mit 290 Seiten nicht grade dünn liefert es Vorspeisen, Desserts, Quarkspeisen, Eierspeisen und noch vieles mehr. Meistens gibt es mehrere Rezepte pro Seite, der größte Teil davon mit Bild.
Sehr schön finde ich hier die Aufteilung der Zutatenliste: sie ist geordnet nach der Reihenfolge des Gebrauchs; das macht es also relativ einfach, auch für ungeübte Kocher den Überblick zu behalten.
Die Rezepte selbst fallen nicht unbedingt in die Kategorie „exklusiv und außergewöhnlich“, ich würde sagen, sie lassen sich sehr gut in einen normalen Speiseplan integrieren ohne großen finanziellen oder technischen Aufwand, sei es die geschmorte Kalbshaxe, die Gemüsegurke mit Maisgriess oder das Melonen-Sorbet.
Ich habe die Erfahrung gemacht, daß die Rezepte hier drinnen sehr gut funktionieren (von den Anleitungen und dem Geschmack) und so gut wie gar keine Abwandlung benötigen. Und mehr kann man von einem Kochbuch ja schon fast gar nicht verlangen.
Wirsing, Sususi
Kennt Ihr die kleine Büchlein mit Rezepten, die immer dabei sind, wenn man sich ein neues Küchengerät kauft? So eines ist auch dieses hier: von der AEG, der Allgemeinen Elektricitäts-Gesellschaft (nein, das „c“ ist kein Schreibfehler, die hießen wirklich so!).
Ich weiß zwar nicht, aus welchem Jahr das Rezeptbuch stammt, aber es stammt aus einer Zeit, in der die Herde noch so aussahen:
Es ist also schon etwas älter, wie sich unschwer erkennen läßt.
Jetzt sind die Rezepte auf diesen doch immerhin 71 Seiten natürlich auf die damaligen AEG Herde abgestimmt. Das heißt allerdings nicht, daß man sie mit einem anderen (möglicherweise moderneren Kochgerät *g*) nicht auch machen könnte.
Die Rezepte hier sind ein schneller Überblick über verschiedene Zubereitungsarten wie Braten, Hefeteig, Dünsten oder Schmoren. Kulinarische Höhenflüge sind hier logischerweise nicht zu erwarten. Was aber schön ist, das ist die Tatsache, daß bei jedem Rezept angegeben ist, auf welcher Stufe man Ankocht, Weiterkocht oder die Nachwärme nutzt und zwar mit Zeitangaben. Aus Erfahrung kann ich sagen, daß die meisten Leute ihren Elektroherd nicht voll im Griff haben und zum Beispiel unterschätzen, wie lange eine Heizplatte die Wärme noch hält – folglich schalten sie zu spät runter oder zu spät aus und haben dann nicht nur Probleme mit dem Kochen sonder auch mit der Stromrechnung. *g*
Hier ist beispielsweise beim Plätzchenbacken mit mehreren Blechen auch angegeben, welches Blech bei welcher Einstellung und Einschubhöhe wie lange drinbleiben soll – die meisten moderneren Kochbücher vergessen zu erwähnen, daß das untere Blech bei Nicht-Umluft deutlich kürzer braucht!
Wer also seit neuestem statt Gas oder Induktion plötzlich vor einem Elektroherd steht – der sollte mal nach alten Bedienungsanleitungen suchen, da sind die Rezepte nämlich meistens ausführlicher erklärt und funktionieren auch im Herd von 2013 immer noch genau so.
Wirsing, Sususi
Kennt Ihr das Textilunternehmen „Hessnatur“? Wer sich mit der Herkunft und den Inhaltsstoffen seiner Kleidung schon mal beschäftigt hat, der kennt Hessnatur bestimmt. Denn Hessnatur legt bei der Produktion seiner Kollektionen sehr viel Wert darauf, daß hohe ökologische und soziale Standards erfüllt werden. Nachzulesen, wie die Firmenphilosophie aussieht, das kann man hier:
http://de.hessnatur.com/ueberuns/
Aber: nur Kleidung aus Bio-Baumwolle, fair hergestellt und gehandelt, 100 % biologisch abbaubar, das alleine reicht nicht aus, um die einkaufende Menschheit glücklich zu machen. Es sollte auch schon nach was aussehen! Und bequem sein. Und praktisch. Und einfach zu behandeln. Sooo viele Wünsche auf einmal. Und um festzustellen, ob das auf das neueste Mitglied der Kollektion zutrifft, hat Hessnatur einen Produkttest ins Leben gerufen. Live und in Farbe im ultimativen Härtetest: das „stärkste T-Shirt“
Zugeschickt wurde uns Testern je ein T-Shirt; meines war in der Farbe „Aster“ in Größe 34. Das sieht dann so aus. Leider kommt die Farbe auf dem Bild nicht ganz so leuchtend rüber wie sie tatsächlich ist. Eigentlich schreit sie sogar! Ehrlich gesagt, ist mir das etwas zu viel Geschrei, etwas dezenter hätte es auch getan.
Es besteht aus 100 % Baumwolle und ist sehr dünn und leicht. Die Ärmelchen haben die perfekte Länge, den V-Ausschnitt finde ich ebenfalls super: nicht zu tief und nicht zu wenig, genau richtig halt. Ein wenig taillierter hätte es für mich allerdings sein dürfen. Die Länge ist ebenfalls perfekt: 59 cm sitzen perfekt wo sie sollen, ohne daß der Nabel freihängt. *g* Es trägt sich auch sehr angenehm, es hat nirgends störende Nähte oder Etiketten. Ebenfalls angenehm ist der Geruch. Trotz der knalligen Farbe roch es überhaupt nicht „chemisch“ und beim ersten Waschen hat es sich weder verzogen noch hat es ausgefärbt.
Im Härtetest mußte das T-Shirt ziemlich viel leiden: es wurde gewaschen, geknüllt, geknittert, verschwitzt und was man sonst noch so mit einem Shirt anstellen kann. Im Knittertest wurde das T-Shirt mit einem Billig-Vergleichs-Shirt 24 Stunden in ein enges Behältnis gesperrt (bei mir die Sockenschublade) und dann wurden die „Knitterrate“ verglichen. Hm, da muß ich allerdings sagen, daß das Shirt hinterher genau so viele Falten hatte, wie das Billigteil (ebenfalls aus Baumwolle, aber nur 2,99 €). Sport und die hochsommerlichen Temperaturen in den letzten Tagen wurden zur echten Härteprobe: erstens wurde es total verschwitzt und zweitens viel gewaschen und getrocknet.
Zum Tragen und Schwitzen kann ich sagen. es ist super-angenehm auf der Haut, man schwitzt angenehm wenig und das Shirt saugt alles auf und trocknet so schnell wieder, daß man sich nicht „naß“ fühlt. Waschen war sehr unproblematisch, keine Ausfärbungen, nicht eingegangen. EInfach auf einen Bügel gehängt – am nächsten Tag trocken und so weit faltenfrei, daß man es gleich wieder anziehen konnte.
Eigentlich spricht alles bisher für das „stärkste Shirt“. Allerdings muß man dazusagen, daß Hessnatur natürlich kein Billig-Hersteller ist und Qualität und Sozialbewußtsein auch ihren Preis haben. Wer aber bereit ist, diesen zu zahlen, der bekommt mit einem Produkt von Hessnatur unheimlich viel für sein Geld.
Wirsing, Sususi
Na, endlich hat sich das Wetter dran erinnert, daß wir schon Mitte Juni haben. Jetzt kann man auch die ganzen Sommer -u. Urlaubsrezepte wieder aus der Versenkung holen. Das geht zum Beispiel hiermit: „Internationale Küche“ aus dem Pabel-Moewig Verlag.
Es verspricht uns aktuelle Gerichte aus den beliebtesten Urlaubsländern – sprich: Italien, Frankreich, Schweden, Ungarn, China ect. Insgesamt verteilen sich 19 Kapitel auf 191 Seiten. Vorne drin ist das in einzelne Länder aufgeteilte Inhaltsverzeichnis zu finden, aber zur Vereinfachung sind hinten im Register auch noch mal die einzelnen Rezepte aufgeführt. Dazu gibt es auch noch ein kleines Glossar, welches sich um exotischere Zutaten wie Besan oder Tandoori kümmert.
Natürlich wird hier jedes Land nur kurz angerissen, aber dafür findet man alle hinlänglich bekannten Klassiker vertreten: Saltimbocca, Empanada, Blinis oder sogar Peking-Ente. Am Anfang jedes Kapitels sind ein oder zwei Rezepte ausführlicher mit bebildeter Anleitung beschrieben, die übrigen Rezepte kommen zu 90 % ebenfalls mit einem schönen Bild. Die Daheim-Variante kommt diesmal übrigens den abgebildeten Fotos wirklich ziemlich nahe.
Die Rezeptbeschreibungen und Anleitungen sind diesmal sehr ausführlich und klappen auch mit wenig Erfahrung fast immer auf Anhieb zumal sich auch die exotischen Zutaten wirklich in Grenzen halten und auch im Kaufland oder Rewe ohne Probleme zu bekommen sein sollten. Was die Zeiten und Einstellungen der Herde angeht (Angaben bei den Backrezepten sowohl für E-Herde, Umluft und Gas!), damit bin ich hier bisher problemlos ausgekommen.
Ein tolles Buch, mit dem man ohne Schwierigkeiten den Urlaub nach Hause holen kann und etwas Abwechslung auf den heimischen Tisch bringen kann.
Da der Sommer mal kurz beschlossen hat, doch noch vorbeizuschauen, haben wir den Samstag für eine kleine Spazierfahrt genutzt. Dabei sind wir dann so weit gefahren, daß wir in Freiburg gelandet sind.
In Freiburg angekommen, haben wir uns vor dem Stadtbummel natürlich noch eine Stärkung in Form von Mittagessen gegönnt. Da wir um die Ecke des Siegesdenkmals geparkt hatten, war eines der ersten Restaurant über die wir gestolpert sind das italienische Restaurant Firenze.
Sah es von außen noch ziemlich klein und eng aus, öffnete sich beim Reinkommen ein Riesen-Gastraum nach hinten.
Kaum saßen wir am Tisch tauchte neben uns auch schon ein Kellner auf, der uns mit Speisekarten und einer netten Begrüßung versorgte.
Auf der Karte war alles zu finden, was der herkömmliche Italiener so bietet: Pizza, Pasta, Pesce und Fleisch in diversen Varianten. Da ich schon lange keine mehr hatte, habe ich mich diesmal für die Pizza Hawaii entschieden. Der Service war hier sehr flott und widmete den Gästen so viel Aufmerksamkeit, daß sogar das ein oder andere Scherzchen hin und her ging. Er informierte uns auch noch darüber, daß die Tintenfische, die in der Variante Calamari alla Livornese bestellt wurden, aus Norwegen stammen. Das dritte Gericht auf der Bestellung war Spaghetti Carbonara.
Normale Größe, Geschmack gut, absolut nichts dran auszusetzen. *lecker* Ein wenig schade war, daß die Pizza zuerst kam, ein paar Minuten später die Spaghetti und die Calamarie noch mal etwas später. Am Timing könnte man hier noch arbeiten. Allerdings waren die Calamari geschmacklich auch gut. Sie wurden mit Reisbeilage serviert und der Reis hat auch etwas vom Tintenfisch-Sud abbekommen, jedenfalls hat er auch sehr lecker geschmeckt!
Hier kann man auf alle Fälle wieder reingehen wenn man mal wieder in Freiburg ist, zumal man von dort aus auch gleich mitten in der Stadt ist.
Ach ja, kleiner Tipp noch: Wechselgeld beim Bezahlen mal nachzählen, der Kellner ist ein klein wenig fehlsichtig.
Wirsing, Sususi