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Über susimtsch

Tja, über mich gibt es mehr zu sagen, als hier hinpassen würde, deshalb lass ich es lieber weg. Auf meinem Blog landet alles übers Essen und Trinken und artverwandte Themen, Ausflüge die man machen sollte oder besser nicht, und ab und zu landet auch mal irgendwas anderes dazwischen.

KoRo Drogerie Vollwaschmittel

„Wie viel Wäsche kann denn in einem Ein-Personen-Haushalt schon anfallen?“ Diese Frage kriege ich immer von Bekannten zu hören, wenn ich erzähle, daß schon wieder die ganze Wäscheleine voll hängt. Tja, es kann eine ganze Menge anfallen. Vor allem, wenn man wie ich in einem Labor mit Metallstaub, Öl, Rost, sonstigem Dreck und viiieeel Schweiß (1300 °C heiße Schmelzöfen) zu tun hat. Da ist jeden Tag wechseln angesagt! Und, da Laborkittel auch noch weiß sind… Nun ja, man kann es sich vorstellen.
Für weiße Wäsche nimmt man, außer man greift zu Spezialmitteln, ein sogenanntes Vollwaschmittel. Dieses enthält, entgegen den Colorwaschmitteln, Bleichmittel und Stoffe, die den gefürchteten Grauschleier verhindern. Deshalb sollte man mit Vollwaschmitteln auch keine Buntwäsche waschen, die kann nämlich dadurch ausbleichen.
Herkömmlicherweise gehe ich zu Müller oder DM und hole mein Waschmittel, und da sich der Weg sonst nicht lohnen würde, kaufe ich auch gleich alles andere noch mit ein. Geht aber auch einfacher. Glaubt Ihr nicht? KoRo-Drogerie machts möglich: www.korodrogerie.de
Wenn Ihr jetzt sagt, „Häh?“, dann reagiert ihr genau wie ich, als ich auf www.produkttest-online.de von einem Waschmitteltest für diese Drogerie gelesen habe.
Getestet wurde das Vollwaschmittel der KoRo-Drogerie; es kommt im 10 kg Sack für schlappe 6,90 € und reicht für 167 Waschladungen. Damit schlägt es preislich alle anderen mir bekannten Hersteller!
Koro Vollwaschmittel Sack
Allerdings sollte man sich im Klaren sein, daß 10 kg halt auch 10 kg sind und das ist eine ganze Menge. Trocken aufzubewahren ist hier etwas schwierig, denn der Sack läßt sich nicht wieder verschließen. Man braucht also eine Box. Diese hat KoRo leider nicht mit im Angebot, ebensowenig wie einen Dosierlöffel. Vielleicht könnte man eine Art Starterpaket machen für einen Euro mehr, da gibt es dann beides mit dazu. Wäre praktisch.

Dafür sind auf dem Sack alle Angaben, die man braucht, von Inhaltsstoffen bis zur Dosieranleitung.
Koro Vollwaschmittel
Dosieren lässt es sich seht gut, denn das Pulver ist schön fein, aber ohne Klumpgefahr. Hier mal kurz der Lösetest: links das Vollwaschmittel von KoRo, rechts ein herkömmliches. Beide wurden in 250 ml Wasser gelöst.(Und nein, das rechte ist kein Latte Macchiato, es ist tatsächlich Waschpulver!) Man sieht, daß sich bei KoRo auch bei dieser geringen Wassermenge fast alles schon gelöst hat und daß die Schaumbildung fast nicht vorhanden ist. Das heißt, man braucht später auch nicht so viel Wasser, um das Waschmittel aus der Kleidung rauszuspülen und für die Kläranlage ist weniger Schaum auch besser.
Koro Vollwaschmittel Schaum
Aber wie wäscht es denn nun? Also, ich bin zufrieden. Bei allen Mischgeweben hatte ich gute Ergebnisse, bei Polyester und Polyelastan die besten Ergebnisse, da haben die Fasern fast schon geleuchtet. Wovon ich nicht so überzeugt war, war die Leistung bei reiner Baumwolle. Da bildet sich meiner Ansicht nach ein leichter grauer Schleier mit der Zeit. Allerdings muß man zugeben, daß die vorhandenen Flecken alle rausgegangen sind.

Was mir sehr gut gefallen hat, war der Duft. Das Pulver selber riecht sehr intensiv „sauber“ und waschmittelig, aber das verfliegt sofort beim waschen. Nach dem Waschen roch ich – gar nichts! Absolut porentief rein sozusagen, keine Rückstände von irgendwas mehr in der Wäsche. Das ist toll!
Jedenfalls werde ich bei diesem Preis ernsthaft drüber nachdenken, nicht auch mal die anderen Produkte auszuprobieren: Weichspüler oder Oxireiniger oder so.

Wirsing, Sususi

Meine Kochbücher…Nr. 124

So, hat also die Schafskälte doch noch zugeschlagen! Es ist zwar nicht richtig kalt, aber doch schon kühler. Und nasser. Und so fällt der geplante Ausflug aus. Nur, was sonst tun? Ich könnte mal wieder einen Kuchen backen… und schon war ich mitten in einem meiner Lieblings-Backbücher verschwunden: “Backvergnügen wie noch nie” aus dem Gräfe und Unzer Verlag. Das Original stammt von 1984, aber es wird alle paar Jahre mal wieder neu aufgelegt, genau wie die anderen aus dieser Serie (bis auf das grüne “Kalte Köstlichkeiten wie noch nie”… aber genau das fehlt mir noch!)
Backvergnügen wie noch nie
238 Seiten beschäftigen sich hier nicht nur mit den Rezepten (die alle mit Bild sind) sondern auch mit Theorie und Tipps z. B. für Blätterteig, Brandteig, Backzutaten und Backgeräten.
Ansonsten ist hier alles vom süßen oder herzhaften Kleingebäck bis hin zur mehrstöckigen Hochzeitstorte wirklich alles drin. Also, die Auswahl ist wirklich groß und lecker, aber: irgendwie sind die Mengenangaben hier (und in den anderen der Serie) eher als freundliche Empfehlung zu sehen.
Entweder stimmen die Mengenangaben so wenig, daß damit nicht das gewünschte Endprodukt rauskommen würde oder die Personen/Stückangabe weicht erheblich ab. Jedenfalls würde ich niemandem ohne Erfahrung dieses Buch ans Herz legen. Das geht schief. Rückschläge sind hier also sozusagen vorprogrammiert. Zumal zwar durch die Eingangstheorie viel vermittelt wird, aber die Rezeptbeschreibungen sehr spärlich sind. Hat man es aber einmal raus, was man ändern muß, dann kommen wirklich tolle Geschichten dabei raus.

Jemand, der aber backen kann und weiß, wenn ein Teig zu flüssig/fest/komisch ist und wie man dem Abhilfe schafft oder der nicht so einfach das Handtuch schmeißt, der findet hier viele wirklich schöne Rezepte. Sei es der Himbeer-Baiserkuchen, die kleinen Schoko-Igel oder Anchovishappen… prima Ideen, prima Geschmack (wenn´s klappt!). Brot, Pizza, Gesundheitskuchen, Torten, Früchtekuchen, jahreszeitliche Spezialitäten, alleine schon hier durchzublättern macht Appetit auf das kleine Kaffeegedeck am Nachmittag (für mich wahlweise natürlich mit Tee).

Und da das Apfelmus eh weg muß und in der Hoffnung auf besseres Wetter versuche ich mich jetzt mal an den schwedischen Apfeltörtchen… die kann man nämlich auch zum Picknick mitnehmen, sollte das Wetter morgen wieder schöner sein.

Wirsing, Sususi

Bofrost Dessert

Passend zum Sommer hatte ich Gelegenheit mich mit Kollgeninnenunterstützung mal durch verschiedene bofrost*-Sachen durchzufuttern. Während das Lava-Dessert Schoko-Minze und die Himbeer-Joghurt-Törtchen bei allen gut ankamen, schieden sich bei anderen Sachen die Geister. Das Schoko-Minze Dessert hat in der Mitte zwischen dem Schokoladen-Eis ein Schokominzsaucenreservoir, welches man beim Löffeln sozusagen ausgräbt. Der Becher war ganz schön groß, trotzdem war unserer Meinung nach genug Sauce dazu drin. Die Sauce selber war nur sehr dezent minzig, sozusagen nur ein Hauch von. Das fand ich sehr gut, so harmonierte es gut zum Eis. Die Himbeer-Joghurt-Törtchen waren fein, wenn auch ein wenig zu klein. Der Keksboden hat dazu besonders gut geschmeckt.
bofrost Desserts
Weiter ging es mit diesem hier: den Quark-Marillen-Palatschinken. Fangen wir damit an, daß die Zubereitung genau so funktioniert, wie sie auf der Packung steht. Macht man sie in der Mikrowelle heiß, sind sie gleichmäßig aufgetaut und durch und werden auch nicht matschig. Die Füllung ist schön cremig, ausreichend mit Marillenstückchen und erfreulich richtig gesüßt. Ein wenig blöd ist hier allerdings die Packungsmenge: 5 Stück waren in der Packung; das ist für 4 Personen doof, weil einer dann zwei kriegt oder man einen übrig hat. Ungerade Anzahlen sind eh nicht so geschickt, finde ich. Noch einen mehr rein und die Sache ließe sich schon ganz anders aufteilen.
bofrost Quark-Marillen Palatschinken
Etwas unglücklich waren wir auch mit der Botinchen-Torte. Jeder kennt bestimmt das Stiel-Eis mit der Kaugummi-Nase. Dieses gibt es jetzt in größer als Eistorte. Geschmacklich läßt sich hier nichts negatives finden, die Qualität ist gut. Aber, erstens ist die Torte sehr klein, also grade mal so für 4 Personen. Und dann gibt es das Problem der Aufteilung. Wer zwei oder mehr Kinder hat, der weiß, daß Dinge, die man nicht in gleiche Stücke teilen kann, ein Spiel mit dem Feuer sind! Dazu noch, wo hier auch nur eine Nase zu verteilen ist! Scheiben sind ungünstig, Viertel sind ungleich, Hälften sind zu groß. Und jetzt? Alleine essen? Also doch wieder am Stiel…
bofrost Botinchen-Torte
Das Erdbeer-Pannacotta-Eis war geschmacklich genau meins. Richtig schön sahnig, das Erdbeermark ausreichend vorhanden und richtig fruchtig. Bloß, wie essen? Um das Problem mal kurz zu beleuchten: eingefrorenes Eis lässt sich mit dem Löffel abstechen. Gefroren, aber nicht hart. Eingefrorene Sahne lässt sich nicht mal mit der Säge bearbeiten. Steinhart. Beides in Kombination und ich habe hartes Eis. Jedesmal, wenn ich dem Eis mit dem Löffel zu nahe kam, flüchtete es (rutschte es weg), legte sich quer oder versuchte, sich umzudrehen. Der Papieruntersetzer war auch nicht hilfreich, darin hatte das Eis keinen Halt. Aß man es frisch aus dem Tiefkühler, war es unmöglich nur mit Löffel zu essen. Messer und Gabel brachten hier das beste Resultat. Ließ man es kurz antauen, war es außen rum schon sehr weich und auch nicht mehr optimal. Vielleicht könnte man das ganze ja auch in einen Becher geben?
bofrost Erdbeer-Pannacotta Eis
Bis auf diese Kleinigkeiten waren wir aber zufrieden. Nur, bei den Törtchen und dem Pannacotta-Eis hätte die Portion ruhig auch größer sein können.

Ignoriert die Schafskälte und gönnt Euch ein Eis!

Wirsing, Sususi

Meine Kochbücher…Nr. 123

Es ist ja jetzt schon geraume Zeit wettermäßig wirklich sooo schön, daß dem Besuch im Schwimmbad eigentlich nichts mehr im Weg steht. Oder? Ähm, tja, wenn der Bikini halt noch passen würde… Denken sich bestimmt einige und versuchen im letzten Augenblick noch zur Strandfigur zu kommen. Und da es inzwischen ungefähr 5 Millionen verschiedener Diätratgeber gibt, und man eh nicht mehr weiß, was klappt und was nicht – kann man auch genauso gut auf dieses Werk hier zurückgreifen: „Low-Fat“ von 2003 aus dem Parragon Verlag.
Low Fat
Ob die auf 384 Seiten verteilten Rezepte tatsächlich einer ausgewogenen und fettärmeren Ernährung entsprechen – hm, wahrscheinlich schon. Dabei sind die Rezepte hier eigentlich alle ganz normal, sie verwenden genau so Öl zum anbraten, Mozzarella zum überbacken oder Parmesan zur Garnierung. Das einzige, woran man das Low-Fat merkt, ist, daß bei Rezepten wie beispielsweise der cremigen Muschelsuppe oder den Kartoffeln mit Guacamole statt normalem Joghurt oder Frischkäse die fettarme Variante in der Zutatenliste steht. Die anderen Rezepte sind so gewählt, daß sie schon von vorne herein schön „leicht“ sind, wie Biryani mit Zwiebeln oder der gekühlte Bohnensalat. Also kann man hier auch reinschauen, wenn man nicht unbedingt auf Low Fat wert legt.

Alle Rezepte enthalten natürlich konsequenterweise Nährwertangaben pro Person, damit man auch weiß, wieviel man von der 4-Personen-Portion essen darf…*g*.

Geschmacklich scheiden sich hier bei mir wirklich die Geister. Die eine Hälfte Rezepte ist wirklich gut und lecker und trifft genau meinen Geschmack, die andere Hälfte ist geschmacklich eher fragwürdig, obwohl das auf den ersten Blick aus den Zutaten nicht erkennbar ist. Hier muß man also wirklich ausprobieren. Viele der Rezepte eignen sich übrigens nicht wirklich zum einfrieren, also bei weniger als 4 Personen lieber schon vorher weniger davon kochen. Ein wenig schade ist auch, daß die Kategorie mit den Beilagen schon arg kurz ist – da hätte man lieber von den knapp 40 Seiten Suppe ein paar weggelassen.

Die Anleitungen sind allerdings sehr schön klar strukturiert und die Rezepte auch nicht wirklich kompliziert, also auch prima anfängertauglich. Außerdem ist von Fisch über Fleisch bis zum Gemüse und Obst alles ausgewogen vertreten.

Wirsing, Sususi

Vegan Street Day Stuttgart 2014

etzten Sonntag war es wieder einmal soweit: der Vegan Street Day 2014 fand wieder in Stuttgart statt. Drängten sich letztes Jahr alles unter den Schirmen und an den Häusern um nicht naß zu werden, flüchteten dieses Jahr wieder alle an die selben Stellen. Naß werden ließ sich aber diesmal gar nicht vermeiden, denn die Sonne brutzelte uns alle bei strahlend blauem Himmel. Es war so warm, daß es schon fast zu heiß zum essen war!
Aber wozu gibt es denn auch bei Veganern so was wie Eis? Zum Beispiel dieses hier: Booja Booja Coconut Hullabaloo und Hunky Punky Chocolate (allein für diese Namen muß man es einfach lieben…)
Booja Booja Eis
Das ist Eis mit absolut nix drin, will sagen: milcheiweißfrei, glutenfrei, gentechnikfrei, raw, soyafrei und, äh, ja. Das Kokosnußeis ist mit Cashew und dies schmeckt man auch ganz deutlich. Kokosnuß war geschmacklich nur sehr dezent vorhanden, aber das hat mich jetzt nicht gestört. Es war schön cremig und nicht zu süß und vor allem kalt! Das Hunky Punky Chocolate war wirklich sehr schokoladig und sehr zu empfehlen. Leider gab es das mit Ingwer nicht mehr, das hätte ich gerne noch probiert. Praktisch ist auch, daß hier der „Löffel“ sozusagen im Deckel eingebaut ist.

Es gab aber noch mehr Eis (es gab soviel Eis, das hätten wir gar nicht alles probieren können): Bruna lockte mit spannenden Sorten wie: Orange-Avocado, Erdbeer-Rhabarber, Schoko-Buchweizen oder, hier, Zitrone-Minze:
Zitronen-Minze-Eis Bruna
Und das war mal wirklich gut! Schön zitronig, aber ohne die übliche sehr zuckerige Süße und durch die Minze wurde alles sehr erfrischend. Es wurde übrigens keine Pfefferminze verwendet (Darf ich sagen, welche Minze? Ich habe mir meinen deutlichen geschmacklichen Eindruck noch mal bestätigen lassen… Ach, nö, probiert doch selber… *g*). Mit 1,20 € pro Kugel liegen wir hier auch nicht teuerer als wo anders.

Aber, man kann ja von nur Eis auch nicht satt werden, egal, wie warm es ist. Bei der ganzen Auswahl an Wraps, Burgern, Taco-Salaten, Indischen Gerichten ect. entschieden wir uns für: Hot Dogs. Diesmal von der Heißen Möhre in verschiedenen Ausführungen angeboten. Hier ist der All American Style Hot Dog mit Gurken-Relish und Senf.
Heiße Möhre All American Hot Dog
Ich muß leider sagen, diese vegane Hot Dog Variante war leckerer als so manche mit „echten“ Würstchen drin. Groß, mit viel Belag, würzig und vor allem mit wirklich scharfen Senf, nicht mit so Blembl wie sonst oft. Das Gurken-Relish war süß-säuerlich (mehr süß als säuerlich) und passte gut dazu. Damit konnte man zufrieden sein.

Es gab natürlich auch außer was zum Essen auch noch viele andere Sachen zum Probieren und Entdecken: Mixer, Kleidung, Lush, Kosmetik, Kokosnußwasser, Raw-Angebote, grüne Smoothies ect.
Bianco-Mixer

An eine Sache habe ich mich aber nicht herangetraut:
Baola
Baola, ein Fruchtgetränk auf Baobab-Basis. Mit Grausen erinnere ich mich noch an das letzte Mal, als meine Geschmacksknospen Kontakt mit Baobab hatten… *grusel* 3 € waren mir für dieses Experiment einfach zu riskant.

Myrten-Beeren

Also, es hat sich dieses Jahr auch wieder gelohnt, vorbeizuschauen. Man findet immer Spannendes und Neues und hat viele leckere Sachen zum probieren zur Auswahl. Und beim Losen gab es diesmal Heiße Schokolade von Alnatura…

Wirsing, Sususi

Kobold VG100 Fenstersauger von Vorwerk

*hüpf* *hüpf* *hüpf* Oh, bei all der Hüpferei hätte ich Euch beinahe übersehen. Ich kann bloß grade nicht anders! Ich bin sozusagen total verzückt, und wenn ich dieses Wort benutze, dann muß es dafür schon einen guten Grund geben, denn normalerweise findet es sich nicht in meinem Wortschatz!

Warum? Ich habe gerade die Wollmilchsau gefunden! (Warum es nicht die „eierlegende“ ist – später.) Die sozusagen beste Erfindung nach dem eckigen Schleudermob. Ich bin also über ein Haushaltsgerät dermaßen aus dem Häuschen? Ja. Das kann wohl nur jemand nachvollziehen, der selber einen Haushalt führt.

Und was ist die absolut undankbarste Aufgabe dort überhaupt? Klar, Fenster putzen! Es gibt nichts lästigeres und nichts, was einen mehr ärgert. Und kommt mir nicht mir Tipps, ich habe alles ausprobiert. ALLES! Fensterleder, Zeitung, Spiritus, Klarspüler, Weichspüler, Waschmittel, Glasreiniger, Baumwolltücher, Microfaser…. Alles. Und die Fenster sehen prima aus. So lange, bis die Sonne draufscheint und doch wieder Schlieren sichtbar sind. *zähne-knirsch* Da ich Ost-West-Fenster habe, kann ich mich passend zum Tagesverlauf früh im Wohnzimmer und Nachmittags im Schlafzimmer ärgern. Und das bei insgesamt 17,583 Quadratmetern Fenster, Glas und Spiegel!

Nun ist ein Fenstersauger ja auch nichts Neues. Bloß, die meisten taugen absolut nichts! Warum also sollte es bei Vorwerk anders sein? Der Vorwerk Kobold VG100 ist ja auch bloß ein weiterer Fenstersauger. Dachte ich. Bis ich ihn selber ausprobieren durfte.

Hier ist er. Er ist ziemlich klein und kompakt (ca. 30 cm) und kommt mit Ladegerät, Abtropfgestell, Reinigungskonzentrat, zwei Wischtüchern und Anleitung. Wegen der Abziehlippe muß er immer auf dem Abtropfgestell gelagert werden, hier steht er mal schnell fürs Bild ohne da. Zuerst Akku laden (ca. 6 Stunden), dann kann man loswischen. In der Zwischenzeit bitte gut die Anleitung lesen, sonst geht was schief.
Kobold VG100Kobold VG 100 Zubehör

Und dann kann es auch schon losgehen. Reinigungskonzentrat einfüllen, Wasser einfüllen und ein verdrecktes Fenster suchen. Beim Einfüllen ist auch noch einiges zu beachten, aber das steht in der Anleitung. Ich zeige Euch jetzt mal das Beispiel Glastisch, weil es sich besser fotografieren lies: So sah der Wohnzimmertisch vor dem Kobold aus.
Tisch vor Kobold-reinigung
Uns so danach: Spiegelblitzeblank, ohne Schlieren, einmal drübergewischt, ohne Nachpolieren! *hüpf* *hüpf*
Tisch nach Kobold-Reinigung
Wie man hier sehen kann, sieht man wirklich absolut nichts mehr auf dem Tisch. Und das gleiche gilt auch für Fenster und Spiegel. Ich bin absolut begeistert!
Streifenfrei mit Kobold
Ich habe in einen Anfall von *ich-glaubs-ja-nicht* gleich mal alle Fenster gewischt. Und alle Spiegel und Spiegeltüren und mit jedem Mal wurde ich aufgeregter. Der Fenstersauger ist absolut kinderleicht in der Anwendung: einfach anschalten, gerade (! hier schlägt er z. B. den Kärcher, bei dem das Ergebnis sehr stark vom Winkel des Aufsetzens abhängt) und langsam gerade nach unten ziehen. Fertig. Nächste Bahn ansetzen, Spielchen wiederholen. Durch seinen Griff und sein geringes Gewicht hat man auch kein Problem bei größeren Fenstern, wenn man z.B. über Kopf arbeiten muß. Er ist nicht so schwer, daß einem nach zwei Fenstern die Arme abfallen, er ist schön leicht.

Ein klitzekleines Manko hat er aber: natürlich ist so ein Fenster breiter als der Sauger selbst. Dadurch kommt es zu einer kleinen Ansatznaht, wenn die zweite Bahn gemacht wird. Aber die läßt sich mit einem einzigen Wisch beseitigen, ebenso die Ecken, die er vielleicht nicht ganz abgezogen hat. Perferkt. Kein langes Polieren, keine Schlieren. Nur bei richtig klebrigen Straßendreck bin ich vorher mit einem Lappen und klarem Wasser drüber, die Rahmen müssen ja eh auch gewischt werden.

Als dann die Sonne auf meine Fenster schien, war ich noch viel gespannter. Aha, hier wurde eine kleine Naht übersehen – wisch – und weg. Früher habe ich vielleicht zwei Fenster am Tag geschafft, dann war der Lappen naß, der Nachwischlappen naß, der Boden verkleckert, die Nerven am Ende und das Fitnessstudio konnte ich mir auch sparen. Hier war ich an einem Tag mit allem durch. Obwohl ich einmal nachladen mußte.

Es ist wirklich selten, daß ich von einem Haushaltsgerät so überzeugt bin und es so uneingeschränkt empfehlen würde wie den Kobold VG100. Danke, Vorwerk, das ist mal wirklich eine tolle Erfindung!

Das Wischtuch einfach auswaschen und trocknen, den Wassertank ausleeren und ausspülen, nachladen und aufräumen bis zum nächsten Mal. Diesmal freu ich mich schon drauf!

Wirsing, Sususi

Barilla Pasta

Pasta. Basta! Mehr braucht’s nicht. Und mit Barilla kann man auch gleich loslegen, denn das Haus Barilla bietet nicht nur Nudeln in sämtlichen vorstellbaren Varianten sondern auch die passende Sauce dazu. Die Neuen sind gerade bei mir im Test:
Bolognese Sauce, Bolognese Verdure Meditérranee und Bolognese Formaggi Italiani.
Barilla Pasta + Pastasaucen
Alle drei wurden ausgiebig getestesst (Neologismus aus getestet und gegessen), natürlich inklusive der Nudeln. Die Spaghetti wie auch die Tagliatelle unterschieden sich geschmacklich eher nicht von anderen Herstellern, aber die Fusilli waren ziemlich lecker. Bei allen Nudeln ist die Kochzeit auf der Packung perfekt angegeben. Kommen wir zum Wichtigsten, denn trockene Nudeln sind ja nun wirklich höchstens als Student akzeptable Nahrung: der Sauce. Saucenfetischisten werden hier schon leichte Probleme kriegen, denn die 400 gr. im Glas sind für 4 Personen berechnet! Also, das geht bei mir nicht auf! Mit Glück werden es drei Portionen, aber da muß einer schon wirklich nicht besonders hungrig sein. Ist das Glas erst mal auf und doch noch nicht leer – es hält sich geöffnet etwa 5 Tage im Kühlschrank.
Barilla Pasta Bolognese Verdure Mediterranee
Alle drei der neuen Pastasaucen sind übrigens wie der Name schon vermuten lässt, mit Fleischeinlage und daher für Vegetarier nicht geeignet. Während die Bolognese Formaggi Italiani wirklich sehr käsig ist (schmeckt sehr deutlich nach Hartkäse, also nur etwas für Leute, die Käse wirklich mögen) und die normale Bolognese auch wir ganz normale Bolognese schmeckt, schmeckt die Bolognese Verdure Mediterranee im kalten Zustand sehr stark nach Aubergine. Dies gibt sich aber im erhitzten Zustand wieder und dann schmeckt sie wirklich lecker! Ausgewogen im Geschmack zwischen Fleisch und Gemüse, richtiges Säure-Süße Verhältnis, das Tomatige passt, das Fleisch passt, eigentlich so weit alles gut. Das Einzige, was mir bei allen drei Saucen aufgefallen ist, ist: sie sind alle ein wenig „langweilig“ im Geschmack. Kräuter wie Oregano oder Majoran oder Thymian oder sonst was nudeltypisches vermisse ich etwas. Natürlich kann es sein, daß es so mehr den „breiten“ Geschmack trifft und nachwürzen kann man ja eh immer, aber da war ich etwas enttäuscht.

Ansonsten habe ich hier nichts auszusetzen, man kann Barilla geschmacklich getrost kaufen.

Wirsing, Sususi

Meine Kochbücher…Nr. 122

Sooo, heute ist es tatsächlich wieder etwas kühler, gestern konnte ich das meinem Laptop einfach nicht antun – einschalten und erwarten, daß er auch noch arbeitet… und da der Artikel über das Museum der Brotkultur noch am Zensor vorbei muß, gibt es heute eben Hühnchen.
Paßt ja eh zum warmen Wetter, denn alle Welt hält Hähnchen für leicht und gesund. Hat sie ja auch nicht ganz unrecht, es sei denn, man knuspert zu gerne Haut. Eigentlich ist das ja auch die einzige Zubereitung, mit der Hühnchen gut schmeckt. Oder? Nöööö: „Hühnchengerichte“ von 2005 aus dem Parragon Verlag belehren uns eines besseren.
Hühnchengerichte
384 bebilderte Seiten auf denen die gesamte Vielfalt des kleinen Federviehs weidlich abgedeckt wird: kalte Hühnercremesuppe mit Tomaten oder Solomongundy oder Pollo Catalan – nicht nur Deutschland liebt Geflügel oder mit anderen Worte, hier sind Gerichte aus aller Welt zu finden. Passend aufbereitet mit Bildern der Zubereitung versehen, die die ganze Sache anschaulicher machen.

In der Zutatenliste sind viele Zutaten bereits in dem Zustand verlangt, wie sie später im Text verarbeitet werden, z. B. Knoblauchzehen, gehackt. Das erleichtert die Übersicht beim Nachkochen. Deshalb und wegen der recht einfachen Rezepte eignet sich das Buch hervorragend für Anfänger. (Hühnchen ist eh toll für Anfänger, da kommt nahezu immer was essbares bei raus. Sogar wenn es beim ersten Mal total trocken wird, beim zweiten Mal wird es schon besser)

Obwohl die meisten Rezepte hier für 4 oder 6 Personen berechnet sind, sind die Rezepte alle so, daß sie entweder leicht runtergerechnet, eingefroren oder zumindest wieder aufgewärmt werden können, also auch für kleinere Haushalte durchaus lohnenswert.

Tja, mehr kann man eigentlich nicht sagen, ich hatte noch nie ein Kochbuch für Hühnchen, wo die Rezepte nicht geschmeckt hätten; Hühnchen ist irgendwie universal verwendbar sehr wandelbar und deshalb sollten diverse Variationen im Repertoire eines jeden vorhanden sein.

Wirsing, Sususi

Meine Kochbücher…Nr. 121

Es gibt zwei Schlagwörter, die ziehen eigentlich immer. Das eine ist “einfach”. Eigentlich selbsterklärend, denn einfach ist sozusagen einfach einfach. Und das zweite ist “köstlich”. Kombiniert man auch noch beide, dann hat man schon fast einen Bestseller. So auch hier: “Einfach Köstlich Kochen” von 1993 aus dem Tormont Verlag.
Einfach köstlich kochen
Curryhuhn-Wontons? Prosciutto-Schnecken? Oder doch lieber Ananas-Würstchen-Spieße? Nomnomnom…. und das waren erst die Vorspeisen (also, ein paar davon)! Hier findet man 448 Seiten wirklich voller Köstlichkeiten, genau wie der Titel verspricht und diesmal wirklich hält.

Natürlich beschränkt sich das nicht auf die Vorspeisen. es geht weiter mit Pasteten, Suppen, Salaten, Eiern, Rind,… soll ich weitermachen? Jedenfalls alle Nahrungsmittelgruppen und noch mehr. Zwar hat nicht jedes Rezept ein begleitendes Bild (welche für ein Werk aus den 90er wirklich ausnahmsweise mal richtig lecker aussehen) aber dafür sind die Rezepte alle, wirklich alle ausnahmslos richtig gut! Zwar sind sie von der Anleitung her manchmal etwas knapp (man soll z. B. den Brokkoli vor dem Verwenden blanchieren, es wird aber nicht näher aufgeführt, wie das geht. Grundkenntnisse sollten also vorhanden sein) und es sind ein paar Fehler durch die Korrektur gerutscht, aber was hinterher dabei rauskommt – einfach köstlich. Buchstäblich. Und auch noch einfach, denn kein Rezept ist übermäßig kompliziert.

Das dies wieder mal eines meiner Lieblingskochbücher ist, ist wohl überflüssig zu erwähnen. Es gibt zwar auch noch ein Register hinten drinnen, aber ansonsten ist das ganze Buch für reine Rezeptarbeit verwendet worden, also eine ganze Menge. Und die Karotten-Muffins hier drin sind die Besten, die ich je gebacken habe.

Rundherum nur zu empfehlen, schon fast ein absolutes Muß!

Wirsing, Sususi

2. Bierbörse Pforzheim

Eigentlich hab ich gestern ja schwer überlegt, ob ich dieses Jahr der Bierbörse, die heuer zum zweiten Mal in Pforzheim stattfindet, noch einmal eine Chance gebe. Über letztes Jahr brauchen wir nicht zu reden: <a href=“http://sususi.meinblog.de/2013/05/09/bierborse-pforzheim-2013/“ title=“Bierbörse Pforzheim 2013″>

Nun ja, das Wetter war gut, für die ersten 500 Besucher gibt es gratis Weißwürste und Bier….na, also gut, wagen wir noch einen Versuch. Und ich war doch tatsächlich positiv überrascht.
Störtebeker
Dieses Jahr breitete sich die Bierbörse doch tatsächlich ein wenig in der Fußgängerzone mit aus. Das lag wohl vor allem daran, daß es insgesamt so 10 Stände mehr waren als letztes Jahr. Und die vorhandenen Buden waren auch besser verteilt als das Jahr davor. Dadurch entzerrte sich die ganze Sache etwas. Die Bestuhlung (oder sagt man hier „Bebankung“?) war diesmal gut durchdacht, man konnte sich bis in die weniger bevölkerten Randbereiche zurückziehen.

Natürlich waren auch wieder Kirschbiere ect. vertreten, aber das Bierangebot dieses Jahr war richtig gut und besser präsentiert. Sogar ein amerikanischer Brauer ist vertreten neben polnischen, belgischen und sonstigen Bieren. Darüberhinaus ist auch das Essensangebot dieses Jahr etwas reichhaltiger als 2103.
Neuzeller Kloster-Bräu
Könnte es also sein, daß Pforzheimer lernfähig sind? Sieht fast alles danach aus. Diesmal hatte auch die Live-Musik eine bessere Lautstärke. Sogar der OB setzte diesmal beim Anstich nicht mehr den ganzen Rathausplatz unter Bier sondern beschränkte sich auf eine kleine Pfütze. Für einen Baden-Württemberger hat er es gar nicht so schlecht gemacht. *g*
Bierbörse OB Anstich
Natürlich mußte eine Weißwurst mit ordentlich süßem Senf auch noch verspeist werden…
Weißwurst mit Brezl
Ja, also diesmal kann man da wirklich vorbeischauen. Wer das machen möchte, der hat noch bis 01.06. dazu Gelegenheit.

Wirsing, Sususi