Meine Kochbücher…Nr. 124

So, hat also die Schafskälte doch noch zugeschlagen! Es ist zwar nicht richtig kalt, aber doch schon kühler. Und nasser. Und so fällt der geplante Ausflug aus. Nur, was sonst tun? Ich könnte mal wieder einen Kuchen backen… und schon war ich mitten in einem meiner Lieblings-Backbücher verschwunden: “Backvergnügen wie noch nie” aus dem Gräfe und Unzer Verlag. Das Original stammt von 1984, aber es wird alle paar Jahre mal wieder neu aufgelegt, genau wie die anderen aus dieser Serie (bis auf das grüne “Kalte Köstlichkeiten wie noch nie”… aber genau das fehlt mir noch!)
Backvergnügen wie noch nie
238 Seiten beschäftigen sich hier nicht nur mit den Rezepten (die alle mit Bild sind) sondern auch mit Theorie und Tipps z. B. für Blätterteig, Brandteig, Backzutaten und Backgeräten.
Ansonsten ist hier alles vom süßen oder herzhaften Kleingebäck bis hin zur mehrstöckigen Hochzeitstorte wirklich alles drin. Also, die Auswahl ist wirklich groß und lecker, aber: irgendwie sind die Mengenangaben hier (und in den anderen der Serie) eher als freundliche Empfehlung zu sehen.
Entweder stimmen die Mengenangaben so wenig, daß damit nicht das gewünschte Endprodukt rauskommen würde oder die Personen/Stückangabe weicht erheblich ab. Jedenfalls würde ich niemandem ohne Erfahrung dieses Buch ans Herz legen. Das geht schief. Rückschläge sind hier also sozusagen vorprogrammiert. Zumal zwar durch die Eingangstheorie viel vermittelt wird, aber die Rezeptbeschreibungen sehr spärlich sind. Hat man es aber einmal raus, was man ändern muß, dann kommen wirklich tolle Geschichten dabei raus.

Jemand, der aber backen kann und weiß, wenn ein Teig zu flüssig/fest/komisch ist und wie man dem Abhilfe schafft oder der nicht so einfach das Handtuch schmeißt, der findet hier viele wirklich schöne Rezepte. Sei es der Himbeer-Baiserkuchen, die kleinen Schoko-Igel oder Anchovishappen… prima Ideen, prima Geschmack (wenn´s klappt!). Brot, Pizza, Gesundheitskuchen, Torten, Früchtekuchen, jahreszeitliche Spezialitäten, alleine schon hier durchzublättern macht Appetit auf das kleine Kaffeegedeck am Nachmittag (für mich wahlweise natürlich mit Tee).

Und da das Apfelmus eh weg muß und in der Hoffnung auf besseres Wetter versuche ich mich jetzt mal an den schwedischen Apfeltörtchen… die kann man nämlich auch zum Picknick mitnehmen, sollte das Wetter morgen wieder schöner sein.

Wirsing, Sususi

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