Archiv für den Monat März 2013

Ostern…oder wie verstecke ich Ostereier im Schnee???

Hm, tja, das weiß ich eigentlich auch nicht. Aber in den nächsten paar Tagen kann ich das ja ausprobieren, denn im Bayerischen Wald liegt bestimmt noch etwas mehr Schnee als hier bei uns.

Ich wünsche also allen mal schöne Ostern und verabschiede mich bis in ein paar Tagen. *schneeschuhe-einpack*.

Wirsing, Sususi

Calwer Eck Bräu Stuttgart

Am Wochenende war es mal wieder soweit: ein kleiner Besuch in Stuttgart stand an, und da Sophie´s Brauhaus keinen Brunch mehr macht, mußten wir uns eine Ausweichmöglichkeit suchen. Die Wahl fiel auf das „Calwer Eck“. Dieses liegt praktischerweise gut erreichbar in S-Bahn-Nähe (Stadtmitte) und hat ein Parkhaus (Kronprinzenstraße) um die Ecke, so daß die Anreise gut zu händeln war.
Calwer Eck Bräu

Ein kurzer Blick auf die Speisekarte:
Speisekarte Calwer Eck

Drinnen ist es, hm, wie soll man sagen, dunkel! Das mag Abends ja noch ganz lustig und lauschig sein, aber für untertags ist es drinnen schon sehr düster. Die Lampen haben, soweit vorhanden, ziemlich funzelige Birnen. In der Hälfte der Lampen fehlten aber sogar diese.
Brunch Calwer Eck 1

Aber von so ein bißchen Dunkelheit lassen wir uns das Essen ja nicht vermiesen. Es gab also einen Brunch für 12,90 €, d. h. futtern von 10 Uhr bis 14 Uhr. Die Getränke werden natürlich extra gerechnet; für eine Pepsi in Größe 0,3 werden mal 3,40 € fällig. Das ist ganz schön happig und schlägt sich bei mehreren Stunden schon gewaltig auf die Rechnung nieder!

Die Frühstücks-Ecke vom Brunch lieferte Cerealien, Milch, Marmelade, Honig und Butter, da kann man nicht meckern. Zu dem kam noch etwas Wurst und Käse (Schnitt -u. Weichkäse). Salatbuffet mit zwei Dressings.
Brunch Calwer Eck 2
Brunch Calwer Eck 3

Eier und Speck gab es natürlich auch. Aaaaber: wo fangen wir am Besten an?
Brunch Calwer Eck 4

Außer Spiegeleiern (der Rand war übrigens genau so trocken wie er hier aussieht) gab es auch noch einen Block Rührei. D. h. das Rührei wurde in einer solchen Metallschale wie oben zu sehen in den Ofen zum Stocken geschoben. Dadurch erstarrt das Ganze in einer mehr oder weniger blockartigen Masse, die mit Rührei eigentlich nicht mehr viel gemeinsam hat, insbesondere, wenn es sich um Rührei aus dem Tetrapack handelt (sehr einheitlich gelbe, gleichmäßige Farbe und Konsistenz lassen darauf schließen). Diese Masse klebte auch noch unten am Boden an.

Speck war ebenfalls vorhanden, aber der schwamm in besagter Servierschale in mindestens 2 cm bereits kaltem Fett und ließ sich nur mit Mühe in mehr oder weniger ganzen Scheiben/Stückchen entnehmen.

Im Übrigen fehlte teilweise das Vorlagebesteck.

Brunch Calwer Eck 5

Die Semmeln waren allesamt ziemlich labbrig. Außer den hier oben liegenden Vollkornbrötchen waren unten auch noch normale Kaisersemmeln versteckt, die aber nicht wie üblich goldgelb-knusprig waren sondern weißbrotartig blaß und weich.

An den Weißwürsten war nichts auszusetzen, aber da kann ja nur der Metzger was dazu. Jedenfalls waren sie wenigstens warm (heiß ist anders) und nicht aufgeplatzt.
Brunch Calwer Eck 6

Hier etwas für die süße Fraktion: Vanille-u. Schokopudding und Orangencreme. Die Puddings lassen auch eher auf Tetrapack tippen: eher cremeartig-flüssige Konsistenz und es bildete sich oben drauf keine Haut. Der Käsekuchen war einer der Schlechtesten, die ich in den letzten Monaten probiert habe: wässrig und geschmacklos.

Irgendwann geht dann das Frühstück über ins Mittagessen:
Brunch Calwer Eck 7

Braten mit Soße und Spätzle, beides habe ich nicht probiert. Dafür aber einen von den Garnelenspießen links. Bei diesen wurde wenigsten der Versuch unternommen, um den Darm zu entfernen; dies allerdings mal mit mehr mal mit weniger Erfolg. Ich würde sagen,  Erfolgsquote lag so bei 50 %. Unter dem Garnelenspieß war aber etwas, da habe ich mich nicht rangetraut: irgendeine pampige, weißliche Art Sauce mit Erbsen drin! Brrr, das sah nicht sehr appetitlich aus!
Brunch Calwer Eck 8

Weiterhin war noch Fischfilet auf Spinat zu haben (oben auf dem Fisch war entweder angestockte Hollandaise oder Käse, das konnte man nicht genau sehen), Kartoffelwedges (die waren lecker) und Gnocchi mit Gorgonzolasauce. Die Gorgonzolasauce war allerdings sehr Wein-lastig!

So weit erst mal zum Essen. Zur Bedienung kann ich nicht viel sagen, wir hatten nämlich so gut wie keine. Meinen Tee mußte ich mir selber bestellen gehen, dann kam nach zwei Stunden tatsächlich mal eine Bedienung vorbei und zwei Stunden später kam sie mal kurz zum Bezahlen vorbei. Dazwischen wurde ein armer Gast ziemlich angeblafft, weil er es gewagt hat, in das Lokal zu kommen und Brunchen zu wollen ohne vorher zu reservieren (es war noch genug Platz frei) und man hatte irgendwie das Gefühl, man müßte sich bei der Bedienung entschuldigen, weil man ihr damit auf die Nerven fällt, daß keine Löffel mehr da sind!

Wer sich nur satt fressen möchte ist hier richtig, wer etwas zu Essen haben möchte, der geht besser wo anders hin. Wenn man vom Brunch auf die Qualität der restlichen Gerichte schließen kann…na dann Prost Mahlzeit! Glücklicherweise kommt es nicht immer nur auf das Essen an sondern manchmal auch auf die Gesellschaft und somit war der Sonntag trotzdem lustig!

Wirsing, Sususi

 

Meine Kochbücher…Nr. 57

Heute gibt es zur Abwechslung mal wieder ein Schulkochbuch; diesmal für die 7. Klasse, also sozusagen das Einsteigermodell. Und zwar wieder aus dem Oldenbourg Verlag: „Richtig haushalten und ernähren“. Es stammt aus der Reihe „Koche und Lebe gesund“. Moment! Déjà vu! Hatten wir das nicht schon mal? Nicht ganz. Wir hatten zwar das „Koche und Lebe gesund“ schon und dies hier ist sozusagen die spätere überarbeitete Variante von 1978, in die alle Änderungen eingegangen sind, die sich aus dem Werk von 1974 ergeben haben.

Richtig haushalten und ernähren

Während das andere Buch ein Hardcover-Band war, ist dies hier Softcover mit 111 Seiten, auf denen man erfährt, wie Eiweiß, Fette und Kohlehydrate auf den menschlichen Körper wirken; wie man richtig Einkauft oder warum unser Körper Vitamine braucht. Und natürlich gibt es auch einige Rezepte, die hier drin aber sehr (sehr, sehr) spärlich vertreten sind.

Wirsing, Sususi

Meine Kochbücher…Nr. 56

Vor einiger Zeit habe ich bei einem Gewinnspiel von Iglo dieses Werk hier gewonnen:

„Jetzt kochen wir – Kochschule für Kinder“ aus dem GU Verlag von 2007.

Jetzt kochen wir

Dieses Kochbuch beschäftigt sich auf 141 Seiten damit, wie man mit Kindern für Kinder kocht. Und dies tut das Kochbuch auf hervorragende Art und Weise.

Zum Ersten sind die Rezepte namentlich und von der vorgeschlagenen Anrichteweise einfach perfekt für Kinder. Das geht vom lustigen Pizzakopf über Regenbogen-Zauberfisch bis zum Vitaminbaum oder der Spargelzeituhr. Man sieht, in den Gerichten ist auch Gemüse lecker und spielerisch untergebracht; die ganzen Rezepte sind so generiert, daß Kohlehydrate, Eiweiß und Fett gut ausbalanciert sind.

Zum Zweiten sind die Rezeptbeschreibungen reichlich bebildert und ausführlich beschrieben. Für größere Gruppen ist auch eine Einteilung vorhanden, wer bzw. wie viele Kinder was tun können/sollen.

Auch wenn man keine Kinder zum Kochen (die Gerichte, nicht die Kinder *g*) in der Nähe hat sind die Gerichte auch für Erwachsene nicht nur eßbar sondern machen auch richtig Spaß.

Wer Kinder hat und diese gerne in den Kochvorgang mit einbeziehen will, für den ist das Buch wirklich zu empfehlen!

Wirsing, Sususi

Heimservice Paradies Pforzheim

Manchmal ist Essen keine schlechte Sache. Insbesondere, wenn man Hunger hat. Und wenn das Wetter draußen dann auch noch so richtig bläähhh ist und man selber nicht raus will – dann gibt es glücklicherweise Pizzaservice-Dienste, die das Essen dann quasi bis auf die heimische Couch bringen.

Auch in Pforzheim findet man ungefähr eine halbe Million Heim-u. Bringdienste, unter anderem den „Heimservice Paradies“ in der Durlacher Straße.

Perfekt zum ausprobieren, denn hier hatte ich bisher noch nichts bestellt. Bestellen kann man übrigens hier auch per Internet, was ob der leichten Verständigungsschwierigkeiten beim Bestellen vielleicht auch ganz sinnvoll sein kann. Bestellung wurde aber von mir telefonisch aufgegeben. Ca. eine Stunde sollte es dauern, es war (Sonntag; Bestellzeit 12:00 Uhr Mittags) viel los.

Trotz ein paar vertauschter Buchstaben in Namen und Adresse dauerte es fast auf die Minute genau die angegebene Stunde bis zum liefern. Die bestellten Sachen waren noch so warm, daß man sich an einer Aluschale beinahe noch die Finger verbennen konnte.

Bestellt waren diesmal nur Nudeln und zwar Spaghetti mit Ragu (Hackfleisch, Tomaten.Sahnesoße)…
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Tagliatelle al Tonno (mit Thunfisch und Zwiebeln in Tomatensoße)…
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…und Canneloni mit Rindfleischfüllung und Käse überbacken.
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Die Canneloni waren, so weit man sehen konnte, selber aus Lasagneblättern gerollt und mit sehr mild (also eigentlich gar nicht) gewürztem Hack gefüllt. Die Sauce über den Canneloni war dafür um so salzreicher, man hat eigentlich nichts mehr anderes geschmeckt als Salz. Und obendrauf hat sich der Käse zu einem einzigen, riesigen Klumpen zusammengeballt, dem man nur noch mit dem Messer beikommen konnte. Das ganze war eher „Na ja, netter Versuch“.

Bei den Tagliatelle war dafür ein bißchen wenig Salz dran, dafür waren die Zwiebeln für meinen Geschmack noch etwas sehr, hm, roh. Das Gericht hat mir in kaltem Zustand sogar besser geschmeckt als warm.

An den Spaghetti war aber nichts auszusetzen.

Positiv ist aber aufgefallen, daß die Nudeln allesamt einen guten Garpunkt hatten, also weder verkocht noch zu roh. Und die Portionsgrößen waren auch normal.

Vielleicht liegt diesem Bringdienst die Pizza eher, das werden wir beim nächsten Mal einfach mal testen.

Bis dahin: Wirsing, Sususi

Meine Kochbücher…Nr. 55

Ah, das beliebte Fondue! Nicht nur bei den Schweizern sehr beliebt sondern auch bei uns. Mindestens einmal im Jahr (normalerweise zu Silvester) bietet sich die Gelegenheit mit mehreren Leutchen um einen Topf zu sitzen, mit langen Gabeln in ein Stück Essen zu piksen und damit in besagtem Topf zu rühren. Das man sich dabei untereinander mit den Gabeln verheddert, sein Stückchen was-auch-immer im Topf verliert oder sich dran den Mund verbrennt – kennen wir alle. Da wundert man sich doch, daß man diesen Spaß nur so selten veranstaltet. Noch dazu, wo man sich nicht nur auf all die klassisch bekannt-beliebten 119 Käse-Fondue-Varianten halten muß.
Beste Anregung bietet deshalb dies hier:
Fondue Klassisch und exotisch pikant
„Fondue Klassisch und exotisch pikant“ aus dem Moewig Verlag von 1985.

144 Seiten liefern Fondue, Salatbeilagen und eine erstaunliche Vielfalt an Soßen – ein paar Farbtafeln in der Mitte des Buches liefert auch ein paar wenige Bilder. Mein Saucen-Favorit ist übrigens die Musketier-Sauce. *schleck*

Vertreten sind hier alle Klassiker wie Schweizer Fondue, Bier-Fondue oder Sukiyaki, aber eben auch viele bisher nicht unbedingt bekannte Varianten. Das geht los bei Senf-Fondue mit Speck, Muschel-Fondue oder Camenbert-Bällchen. Wer sich jetzt fragt, was Letztere in einem Buch über Fondue zu suchen haben: man brauch dazu eine Fondue-Pfanne/Topf und einen Rechaud. Mehr will ich hier mal nicht verraten *g*.

Sogar die Süßschnäbel unter den Fondue-Gablern kommen hier zu ihrem Recht: Apfelsinen-Fondue, Whiskey-Fondue oder Mokka-Fondue werden geboten.

Schöne Anregungen und was will man für Fondue schließlich mehr?

Wirsing, Sususi

Wieder Wilhelma

Ich hatte ja diese Woche Geburtstag und deshalb hatte ich dieses Wochenende Besuch. Und da heute bis auf Weiteres der letzte schöne Tag sein sollte, haben wir die Gelegenheit genutzt und einen kleinen Abstecher nach Stuttgart in die Wilhelma unternommen. Der Eintritt kostet jetzt übrigens 14 € p. Person.
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Zum Essen haben wir diesmal nicht das Café Belvedere (siehe http://sususi.meinblog.de/?p=329 ) besucht sondern das Wilhelma Restaurant. Dieses wird, wie in Karlsruhe, von der Schuler Gastronomie betrieben.

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Im Gegensatz zu Karlsruhe war hier das Preis-Leistungs-Verhältnis allerdings ganz in Ordnung. Ich hatte Kartoffelecken mit Dip, für 4,50 € kann man sich nicht beschweren, und auch das Schnitzel mit Pommes für ca. 9 € bewegt sich sowohl von der Portion als auch vom Preis her in völlig normalen Bahnen.

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Die Kartoffelecken waren schön knusprig, allerdings völlig salzarm. Ebenso der Dip, der eine Art Sauerrahm mit Kräutern und Knoblauch war. Kein Highlight, aber für einen schnellen Snack absolut ok. Natürlich lief hier der Betrieb auch wieder mit Selbstbedienung, aber hier waren alle Servicekräfte auf Zack. Sauberkeit war hier übrigens auch gut. Davon mal abgesehen gibt es hier auch schön viele Sitzplätze, also sollte auch bei viel Betrieb noch Platz sein.

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Auch ein Besuch im Schmetterlingshaus durfte nicht fehlen, aber dafür waren wir jahreszeitlich nicht ganz optimal dran und konnten bloß ein paar wenige Exemplare begutachten.

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Wirsing, Sususi

Iglo Feinschmecker Saftige Ofenfilets

Heute wollte ich unbedingt Fisch zum Abendessen. Das war diesmal ausnahmsweise kein Problem, ich wollte nämlich etwas, was ich tatsächlich in der Tiefkühltruhe vorrätig hatte. Kommt zugegebenerweise selten vor *g*!
Also gab es heute Reis und dazu: „Feinschmecker Saftige Ofenfilets in Mediterraner Sauce“ von iglo.
Iglo Saftige Ofenfilets

Halt, erst die Anleitung lesen: In der Aromatasche in den vorgeheizten Backofen, 15 min. warten, schütteln, nochmal 10 Minuten warten. Soweit die Kurzfassung, die lange steht auf der Packung.

Aus der Packung kommen zwei Aromataschen mit je einem Filet. Etwas schwierig zu erkennen: oben auf dem Fisch ist eine Art, hm, sieht aus wie Tomatenbutter oder so. Mal sehen, was rauskommt.
Iglo Saftige Ofenfilets

Ab in den Ofen. Nach 15 min. soll man die Packung an den Enden greifen und „vorsichtig schütteln“. Hm ok, schütteln, naja, also ich hab es ein paar Mal hin und her geschwenkt und die Soße mal von rechts nach links laufen lassen. Bei mehr schütteln wäre der Fisch wahrscheinlich zerfallen. Dann noch mal 10 Minuten in den Ofen.

Nach dem Rausholen die Aromatasche aufschneiden und auf einen Teller gleiten lassen. Am Besten erst mal die Sauce ausgießen und den Fisch vorsichtig nachrutschen lassen.

Hier auch schon das erste Problem. Nach Zubereitung laut Packungsanweisung war der Fisch bei meinem Ofen nicht nur nicht durch (Ich liebe Sushi und Sashimi. Aber dann ess ich bewußt rohen Fisch und keinen halb aufgetauten!) sondern auch kalt. Dummerweise ist die Aromaverpackung aber ja logischerweise schon aufgeschnitten und in die enge Tasche hätte ich den Fisch eh nicht mehr eingefädelt. Also mußte mal schnell die Mikrowelle einspringen. Das ist sicher ofenabhängig, also eine Sache, die man ausprobieren muß, aber ärgerlich ist es schon.

Iglo Saftige Ofenfilets

 

Ist der Fisch durch, sieht er zumindest mal lecker aus, riecht aber sehr neutral. Und leider finde ich, daß er auch ziemlich neutral schmeckt. Gut, er schmeckt nach Fisch, ein wenig tomatig, ab und an findet man ein bißchen mediterranen Kräutergeschmack. Das war es aber auch schon. Sehr salzarm, sehr mild. Irgendwie nach Schonkost. Gewünscht hätte ich mir vielleicht ein wenig mehr Salz, ein wenig Knoblauch, vielleicht ein wenig Weißwein. Irgendwie halt ein bißchen Geschmack dran.

Zumindest war der Fisch durch die Aromatasche sehr saftig, das muß man den Filets lassen.

Ich fand es jetzt nicht so den Brüller; einmal probieren, damit kann man nichts falsch machen, aber so toll, daß ich es mir noch mal kaufen würde – nö, da finde ich die Filegro von iglo besser.

Wirsing, Sususi

Meine Kochbücher…Nr. 54

Heute ist das Wetter schon ein bißchen freundlicher als die letzten Tage, äh, Wochen, hm, Monate. Trotzdem paßt das Buch von heute, nämlich „Suppen für jede Jahreszeit“ von 1973 aus dem Heyne Verlag, noch ziemlich gut. Denn, es liefert ja Rezepte für rund 300 Suppen „für jede Jahreszeit“.
Suppen für jede Jahreszeit

Das Rezeptregister ist freundlicherweise nicht nur aufgeteilt in Kapitel wie „Fruchtsuppen“ oder „Mischgemüsesuppen“ sondern zusätzlich gibt es ein alphabetisch geordnetes Register.

Drinnen findet man natürlich nicht nur deutsche Suppen – französische, spanische und sogar nordafrikanische Suppen sind hier vertreten. Es sind sogar ein paar süße Suppen vertreten – die sind allergings gar nicht mein Fall. Die obligatorische Rindsbouillon darf auch nicht fehlen, aber es sind auch viele ungewöhnliche Rezepte zu finden: z. B. der „Thomas Tews Newport Fish Chowder“ oder die „Holzbein-Suppe“. Letztere dürfte allerdings daran scheitern, daß die wenigsten Haushalte einen 14 Liter fassenden Suppenkessel daheim haben. Trotzdem sind die meisten Rezepte für den gewöhnlichen Haushalt geeignet, und auch die Anleitungen dazu sind verständlich.

Immer nur auf Fertigtütensuppe zurückgreifen, weil einem nichts anderes mehr einfällt? Nicht mit einem Werk wie diesem im Repertoire – lohnt sich aus meiner Sicht auf alle Fälle, mal Ausschau zu halten, ob man noch eins davon auftreiben kann.