Archiv der Kategorie: Bücher

Meine Kochbücher…Nr. 56

Vor einiger Zeit habe ich bei einem Gewinnspiel von Iglo dieses Werk hier gewonnen:

„Jetzt kochen wir – Kochschule für Kinder“ aus dem GU Verlag von 2007.

Jetzt kochen wir

Dieses Kochbuch beschäftigt sich auf 141 Seiten damit, wie man mit Kindern für Kinder kocht. Und dies tut das Kochbuch auf hervorragende Art und Weise.

Zum Ersten sind die Rezepte namentlich und von der vorgeschlagenen Anrichteweise einfach perfekt für Kinder. Das geht vom lustigen Pizzakopf über Regenbogen-Zauberfisch bis zum Vitaminbaum oder der Spargelzeituhr. Man sieht, in den Gerichten ist auch Gemüse lecker und spielerisch untergebracht; die ganzen Rezepte sind so generiert, daß Kohlehydrate, Eiweiß und Fett gut ausbalanciert sind.

Zum Zweiten sind die Rezeptbeschreibungen reichlich bebildert und ausführlich beschrieben. Für größere Gruppen ist auch eine Einteilung vorhanden, wer bzw. wie viele Kinder was tun können/sollen.

Auch wenn man keine Kinder zum Kochen (die Gerichte, nicht die Kinder *g*) in der Nähe hat sind die Gerichte auch für Erwachsene nicht nur eßbar sondern machen auch richtig Spaß.

Wer Kinder hat und diese gerne in den Kochvorgang mit einbeziehen will, für den ist das Buch wirklich zu empfehlen!

Wirsing, Sususi

Meine Kochbücher…Nr. 55

Ah, das beliebte Fondue! Nicht nur bei den Schweizern sehr beliebt sondern auch bei uns. Mindestens einmal im Jahr (normalerweise zu Silvester) bietet sich die Gelegenheit mit mehreren Leutchen um einen Topf zu sitzen, mit langen Gabeln in ein Stück Essen zu piksen und damit in besagtem Topf zu rühren. Das man sich dabei untereinander mit den Gabeln verheddert, sein Stückchen was-auch-immer im Topf verliert oder sich dran den Mund verbrennt – kennen wir alle. Da wundert man sich doch, daß man diesen Spaß nur so selten veranstaltet. Noch dazu, wo man sich nicht nur auf all die klassisch bekannt-beliebten 119 Käse-Fondue-Varianten halten muß.
Beste Anregung bietet deshalb dies hier:
Fondue Klassisch und exotisch pikant
„Fondue Klassisch und exotisch pikant“ aus dem Moewig Verlag von 1985.

144 Seiten liefern Fondue, Salatbeilagen und eine erstaunliche Vielfalt an Soßen – ein paar Farbtafeln in der Mitte des Buches liefert auch ein paar wenige Bilder. Mein Saucen-Favorit ist übrigens die Musketier-Sauce. *schleck*

Vertreten sind hier alle Klassiker wie Schweizer Fondue, Bier-Fondue oder Sukiyaki, aber eben auch viele bisher nicht unbedingt bekannte Varianten. Das geht los bei Senf-Fondue mit Speck, Muschel-Fondue oder Camenbert-Bällchen. Wer sich jetzt fragt, was Letztere in einem Buch über Fondue zu suchen haben: man brauch dazu eine Fondue-Pfanne/Topf und einen Rechaud. Mehr will ich hier mal nicht verraten *g*.

Sogar die Süßschnäbel unter den Fondue-Gablern kommen hier zu ihrem Recht: Apfelsinen-Fondue, Whiskey-Fondue oder Mokka-Fondue werden geboten.

Schöne Anregungen und was will man für Fondue schließlich mehr?

Wirsing, Sususi

Meine Kochbücher…Nr. 54

Heute ist das Wetter schon ein bißchen freundlicher als die letzten Tage, äh, Wochen, hm, Monate. Trotzdem paßt das Buch von heute, nämlich „Suppen für jede Jahreszeit“ von 1973 aus dem Heyne Verlag, noch ziemlich gut. Denn, es liefert ja Rezepte für rund 300 Suppen „für jede Jahreszeit“.
Suppen für jede Jahreszeit

Das Rezeptregister ist freundlicherweise nicht nur aufgeteilt in Kapitel wie „Fruchtsuppen“ oder „Mischgemüsesuppen“ sondern zusätzlich gibt es ein alphabetisch geordnetes Register.

Drinnen findet man natürlich nicht nur deutsche Suppen – französische, spanische und sogar nordafrikanische Suppen sind hier vertreten. Es sind sogar ein paar süße Suppen vertreten – die sind allergings gar nicht mein Fall. Die obligatorische Rindsbouillon darf auch nicht fehlen, aber es sind auch viele ungewöhnliche Rezepte zu finden: z. B. der „Thomas Tews Newport Fish Chowder“ oder die „Holzbein-Suppe“. Letztere dürfte allerdings daran scheitern, daß die wenigsten Haushalte einen 14 Liter fassenden Suppenkessel daheim haben. Trotzdem sind die meisten Rezepte für den gewöhnlichen Haushalt geeignet, und auch die Anleitungen dazu sind verständlich.

Immer nur auf Fertigtütensuppe zurückgreifen, weil einem nichts anderes mehr einfällt? Nicht mit einem Werk wie diesem im Repertoire – lohnt sich aus meiner Sicht auf alle Fälle, mal Ausschau zu halten, ob man noch eins davon auftreiben kann.

Meine Kochbücher…Nr. 53

Heute gibt es mal wieder ein Werk aus dem Parragon-Verlag und wir alle wissen ja, was das heißt: Achtung, verliert gerne mal Blätter. Die Bindung bricht wieder mal gerne auf, aber das sind wir von Parragon schon gewöhnt. Diesmal ist es die „10 Minuten Küche“:

10 Minuten Küche
Das Buch ist nicht leicht zu fotografieren gewesen, da der Einband diesmal in blau-metallic gehalten wurde – sieht schick aus, spiegelt halt leider.

Auf 176 in 7 Kategorien blättert man Seite um Seite auf richtig leckere Gerichte! Ob Ziegenkäsetörtchen, Knoblauchgarnelen mit Chili-Dip oder gegrillte Tropenfrüchte mit Gewürzbutter… alles mit Bild, super-schmackhaft und:

– die Zutatenlisten sind bis auf wenige Ausnahmen kurz, übersichtlich und einfach zu beschaffen; vieles davon hat man eh schon daheim

– die Rezepte lassen sich tatsächlich in sehr kurzer Zeit umsetzen, zumindest, wenn man alle Zutaten bereit stehen hat. Bei einigen Rezepten kommt halt noch Schneidetätigkeit mit dazu, die, je nach Fingerfertigkeit logischerweise mehr oder weniger Zeit in Anspruch nimmt.

– die Rezepte sind alle einfach bis sehr einfach; es gibt kaum Rezepte, die schief gehen könnten.

Mehr gibt es hierzu eigentlich fast nicht mehr zu sagen: tolles Buch, tolle Rezepte, tolle Ergebnisse. Lohnt sich in der Anschaffung, ich mag es sehr gerne.

Wirsing, Sususi

Meine Kochbücher…Nr. 52

Heute mal wieder was Kleineres: „kalte Gerichte und Salate“ von 1976 aus dem Heyne Verlag. Leider komplett ohne Bilder, dafür aber mit immerhin 160 Seiten.

Kalte Gerichte und Salate

Das Werk heißt ja: Kalte Gerichte und Salate, fangen wir mal mit den kalten Gerichten an. Hier gibt es wenig Neues: Zungenschnittchen, Sardellenbutter oder Birnenhälften pikant – kennt man, braucht man nicht wirklich als Rezept, aber schön, um sich Anregungen zu holen. Schön ist, daß sich auch viele Dinge fürs kalte Buffet finden: Sülzen, Saucen oder Spießchen und sogar Roastbeef oder Schweinebraten. Was jetzt die Salate betrifft – da gibt es wirklich soooo viele Variationen, die ich bisher noch nicht kannte, daß sich das Werk dafür schon lohnt: natürlich finden sich auch die Klassiker wie Waldorf-Salat, Geflügelsalat Hawai oder Salat Riviera, aber eben auch Meraner Salat, Zwiebelsalat Valencia oder Gurkensalat Palermo.

Anleitungen sind hier meist in ein paar Sätzen abgehandelt, aber das ist bei Salaten ja auch nicht weiter verwunderlich bzw nicht tragisch – es macht (bei den meisten Sachen jedenfalls) wohl keinen Unterschied, ob man zuerst die Gurken oder die Tomaten in die Schüssel gibt.

Was mich zu etwas anderem bringt: manchmal sind die Ausdrücke für verwendete Zutaten typisch 1976. Den Beutel Mayonnaise findet man ja heutzutage schon wieder, aber Dampfwurst mußte zumindest ich mal kurz nachschlagen.

Muß man jetzt nicht unbedingt kaufen – wer´s hat, kann damit aber schon was anfangen.

Wirsing, Sususi

 

Meine Kochbücher…Nr. 51

Ok, ich glaube, ich muß mich heute mal als „Soko Kitzbühel“-Fan outen. Diese Serie ist auch der Grund, warum ich im Besitz des heutigen Kochbuchs bin: Es wurde nämlich verfasst von Andrea L´Arronge aka „Gräfin Schönberg“ in der erwähnten Serie. Wer meint, den Namen irgendwo schon mal gehört zu haben, besagte Dame spielte auch in diversen anderen deutschen Serien mit, unter anderm der Schwarzwaldklinik und dem Traumschiff. Das Buch heißt heute: „Meine schnellsten Rezepte aus aller Welt“ und stammt von 2001 aus dem Augustus Verlag.
Meine schnellsten Rezepte

 

Innen drinnen sind auf 95 Seiten Gerichte  die erstens rechte einfach umzusetzen sind und zweitens keine Fettbomben sind, sondern schöne leichte, mediterran angehauchte Speisen. Auch wenn die Reise um die Welt hier etwas kurz ausfällt, finde ich schön, daß ein Kapitel Rezepte aus Martinique bietet und ein anderes Rezepte aus Südafrika. Beides Regionen, über die man in anderen Werken sonst normalerweise nicht stolpert.

Auch wenn man sich denken kann, daß 95 Seiten für 9 Kapitel jedem Land nur sehr wenig Platz läßt, sind die ausgwählten Rezepte landestypisch und ohne komplizierte Zutatenlisten. Guacamole, Käsekuchen ohne Boden oder Melonensalat mit Gurke und Sesam…alles für den europäischen Gaumen nicht zu exotisch und auch für Anfänger in Erfolgserlebnissen endend.

Wirsing, Sususi

Meine Kochbücher…Nr. 50

Tadaa! Das halbe hundert ist voll! Und noch dazu ist es heute ein eher außergewöhnliches Werk: „Die moderne Hauswirtschaft – Verarbeitung der Lebensmittel im Familienhaushalt und in Anstaltküchen“ aus dem Schöningh Verlag von 1973.
Die moderne Hauswirtschaft

Hier drinnen sind Rezepte mit Mengenangaben von 1 über 4 bis 100 Portionen. Ok, ihr könnt den Finger wieder von der Stirn nehmen, ich meine das völlig Ernst. Und wer schon mal den verzweifelten Versuch erlebt hat, Schinkennudeln für 50 Personen zu servieren – die eine Hälfte nicht ganz fertig, die andere Hälfte matschig und beides nicht besonders dolle abgeschmeckt – dann mag man den betreffenden Leuten gerne dieses Werk hier in die Hand drücken! Eintopf läßt sich ja noch ganz gut hochrechnen, aber schon mal mehr als 4 Portionen Rührei mit Speck auf einmal gemacht? Oder Pfannkuchen für 20 Leute? Jeder, der das schon mal versucht hat und gescheitert ist, der sollte sich merken, daß man manche Zutaten nicht einfach so hochrechnen kann – dafür ist aber diese Büchlein mit 380 Seiten sehr hilfreich.

Da hier zum einen die Grundrezepte angegeben sind und zusätzlich die Mega-Portionen ist es natürlich geradezu ideal für Freizeiten oder Festivals geeignet. Dazu kommt noch, daß alle Zubereitungsarten sehr ausführlich erklärt werden, von verschiedenen Arten, Mürbteig herzustellen bis hin zu schmoren, dünsten und dämpfen.

Das einzige Manko, mit dem man leben muß, ist, daß die Temperaturangaben z. B. mit „mittelstarker Hitze“ angegeben sind – aber wer kocht auch schon für eine ganze Gruppe, wenn er noch nie einen Herd von Nahem gesehen hat? Oh, Bilder gibt es leider auch nicht.

Wirsing, Sususi

 

Meine Kochbücher…Nr. 49

Also, ich finde es keine besonders gute Idee, einen Buchladen ausgerechnet in der Einkaufsgalerie zu eröffnen, wo ich meinen Stellplatz für mein Auto habe. Irgendwann muß ich sonst meine Küche meinen Büchern überlassen, weil kein Platz mehr für mich ist. *g* Mit anderen Worten, ich konnte bei diesem Werk hier einfach mal wieder nicht widerstehen:
„500 Partycakes“ aus dem Bassermann Verlag von 2010:500 Partycakes

Auf rund 288 Seiten verteilen sich „Kuchen, die immer gelingen“, „Kuchenklassiker“ oder „Käsekuchen“; insgesamt 7 Kategorien. Alle Rezepte sind mit Bild und zusätzlich zum eigentlichen Rezept sind auch immer Abwandlungen des selben angegeben. Aber, und hier kommt ein großer Kritikpunkt: Diese Abwandlungen sind nicht direkt beim Rezept zu finden, sondern am Ende eines Kapitels sind alle Abwandlungen aufgeführt. So kann es sein, daß ich auf Seite 191 den Aprikosen-Mandel-Kuchen habe und auf Seite 206 die dazu passenden Abwandlungen. Das ist sehr lästig; da hätte ich mir gewünscht, daß die Variationen gleich passend anschließend zu finden sind.

Schön ist allerdings, daß bisher alle Rezepte problemlos geklappt haben; ohne daß an Temperatur oder Zeit größere Abwandlungen vorgenommen werden mußten. Einzig die Zuckermenge reduziere ich bei etlichen Rezepten, aber diese Sachen muß halt jeder selber ausprobieren.

Wenn man dann alles richtig macht, dann kann so etwas hier bei rauskommen: Das ist der Saftige Schokoladenkuchen; der, wenn alles geklappt hat, einen weichen, cremigen Kern hat so wie hier:
Saftiger Schokoladenkuchen

Dazu paßt übrigens ganz hervorragend Vanille-Eis!

Kaufen und losbacken!

Wirsing, Sususi

Meine Kochbücher…Nr. 48

Als nicht-vierköpfige Familie hat man es wirklich manchmal schwer. Egal, wo man hinschaut, überall findet man Rezepte für 4 Personen. Das endet dann meistens damit, daß die Tiefkühltruhe nicht mehr zugeht, der Eintopf täglich grüßt oder man im Kühlschrank lauter halbe Sachen hat: die übrige halbe Augergine, die übrige Paprika, der übrige halbe Kopf irgendwas. Abhilfe sollte dies hier schaffen: „Kochen für Zwei“ aus der Essen & Trinken Reihe der Naumann & Göbel Verlagsgesellschaft. Erscheinungsjahr kann ich mal wieder nicht bieten

Kochen für Zwei

Jetzt heißt das Werk zwar nicht „Kochen für Singles“ aber zwei Portionen sind leichter aufzuessen, als vier. *g*

Auf 160 Seiten sind die Rezepte mit Bildern verteilt in 11 Kategorien wie Nudeln, Schwein, Eier, ect. Am Ende sind auch noch diverse jahreszeitliche Menüs zu finden. Das Schöne hierbei: bei fast allen Rezepten sind die Zutaten so, daß man mit möglichst wenig Resten sitzenbleibt, bzw. die Sachen auch stückweise erwerben kann.

Manche Rezepte in diesem Buch sind ein klein wenig ungewöhnlich; zum Beispiel Erdbeer-Mozzarella-Salat oder Bunter Schillerlockensalat, da hab ich mich zugegebenermaßen noch nicht rangetraut. Die meisten Rezepte sind allerdings eher normal und einfach: Lachs-Spaghetti, Birne Helene oder Hähnchen-Salat mit Pfirsichen. Die Beschreibungen zu den einzelnen Rezepten sind schön ausführlich und sollten auch für Anfänger keine größeren Probleme bieten.

Für mich ein gelungenes Werk.

Wirsing, Sususi

 

Meine Kochbücher…Nr. 47

Heute also wieder ein Kochbuch. Zugegeben, es ist auch schon etwas älter, nämlich von 1978 aus dem Vehling Verlag: Kochen, backen und servieren.

Kochen

 

Auf 304 Seiten findet man sage und schreibe 1000 Rezepte, manche davon mit Bild und einige mit einer bebilderten Anleitung.

Es ist allerdings etwas schwierig, sich in diesem Werk zurechtzufinden, wenn man ein bestimmtes Rezept sucht. Zwar gibt es hinten drin ein Verzeichnis, aber wenn man zum Beispiel das Rezept für Cendrillon-Torte finden will, muß ich hier nicht unter „C“ suchen sondern unter „Torten“ und dann unter „C“. Das ist etwas lästig. Zum anderen ist das Werk nicht in Kategorien wie „Vorspeisen“, „Salate“, ect. gegliedert sondern zuerst in „Grundrezepte und Kochtechniken“, „Für die Gastgeberin“ oder „Gäste-Bewirtung“ und erst innerhalb dieser Überkategorien in Unterkategorien wie „Leichte Menüs“, Festliche Desserts“ oder Warme Abendessen“.

Kulinarische Höhenflüge sind hiervon natürlich nicht zu erwarten. Dafür aber Rezepte, die man getrost auch Gästen vorsetzen kann – vorausgesetzt, man entstaubt sie manchmal ein bißchen – den Rezepten hier merkt man eben mitunter an, aus welchem Jahrzehnt sie stammen. Das kann aber ja manchmal auch durchaus gewollt sein – und Syllabub, Haselnußtorte oder Kalbsfrikassee schmecken eigentlich in jedem Jahrzehnt!

Wirsing, Sususi