Meine Kochbücher…Nr. 103

“Backe, backe, Kuchen; der Bäcker hat gerufen…” *sing* “…wer will guten Kuchen backen, der muß haben sieben Sachen….” Eigentlich ja acht, denn ohne gutes Rezept wird der Kuchen auch mit doppelt soviel Safran nix. 1988 erschien dazu im Gräfe und Unzer Verlag dies: “Backen nach Großmutters Art”
Backen nach Großmutters Art

Freilich, es gibt umfangreichere Werke als dieses mit 55 Seiten. Die meisten davon sind auch noch ansprechender gestaltet und haben zu jedem Rezept ein Bild. Nun ja. Äußerlichkeiten. Zwar gibt es hier nicht soooo viele Rezepte, aber die haben es in sich: Marillenringe, Bernerischer Zuckerbrodkuchen oder Cognac-Sahne-Torte – wem läuft da nicht schon das Wasser im Mund zusammen?

Wer dem Rezept folgt, der landet auch da, wo er hin will, obwohl man schon ein wenig Übung im Backen haben sollte. Vielleicht wäre es praktischer gewesen, die Zutaten nicht als kursiven Fließtext sondern als Liste zu präsentieren – auch die Trennpunkte machen das nicht mehr wett. Das war´s aber auch schon mit der Kritik. Alles andere paßt, und obwohl es ja heißt: “nach Großmutters Art”, sind die Ei-mengen wohl schon den modernen Hühnern angepaßt und verzeihen auch mal das ein oder andere kleinere Gaggerl. Die Zuckermenge ist hier auch erfreulich: definitiv nicht zu süß und wie das mit den Gasherdangaben halt so ist: mein Herd hat wohl seinen eigenen Kopf (spirch: danach würde ich nicht unbedingt gehen beim nachbacken).

Wirsing, Sususi

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