Slow Food Messe 2015 Stuttgart

Am Donnerstag war es wieder einmal soweit: in Stuttgart wurde die 9. Slow Food Messe eröffnet. Dort ist sie laut OB Fritz Kuhn auch am richtigen Ort: immerhin ist Stuttgart im Vergleich mit 14 anderen Großstädten mit mehr als 500.000 Einwohnern diejenige mit dem höchsten Grünflächenanteil.

Zwei reich gefüllte Hallen mit nationalen und internationalen Herstellern, die alle die Slow Food-Qualitätskriterien (auf der Homepage von http://www.slowfood.de nachzulesen) erfüllen, laden zum Schlemmen und Entdecken ein. Und zum entdecken gibt es eine ganze Menge: Wer hätte zum Beispiel gedacht, daß die Rügener Landschlachterei mit einer Salami auftrumpft, die jede italienische im Saal ganz schön in den Schatten stellen kann?

Außer Essen gibt es immer noch ganz viel mehr zu sehen. Diese wunderschönen Glasmörser von Cornelius Réer (auch noch aus meiner Heimatstadt Nürnberg…) sind wirklich eine Überlegung wert, zumal hier Design und Funktionalität eine schöne Symbiose eingegangen sind:
Glasmörser

Auch alte Bekannte waren wieder vertreten. Erinnert ihr euch noch an „beanarella“?  Dort sind wir dem Hersteller dieser spannenden Sache schon mal begegnet: Eat&Syle Messe. Die Kaffeekapseln sind immer noch zu 100 % biologisch abbaubar und wer sich zufällig grade nach einer neuen Kaffeemaschine umsieht, der sollte mal bei www.beanarella.ch vorbeischauen – die Maschinen gibt es nämlich auch in verschiedenen Größen.

Natürlich gibt es wieder viele Möglichkeiten, selber Hand anzulegen. Ob in der Kochwerkstatt oder im Forum, ob bei Kaninchen oder Eichelmastschwein… die „Mitmacher“ haben nicht nur fachliche Unterstützung wie z. B. von H. S. Steinheuer sondern auch jede Menge Spaß und die Zuschauer dürfen auch probieren…
Kochwerkstatt Programm Donnerstag
H. S. Steinheuer Feines vom Kaninchen auf Frühlingsgemüse
Tomahawk-Steak vom Schwäbisch-Hällischen EichelmastschweinForumsprogramm

Die Kraft des Urstromtals setzt da mehr auf Paleo-Ernährung und bietet mit ihren Riegel einen „Power-Bar“ in vegetarisch (sehr lecker), vegan (ok) und Paleo (mit Fleisch, Tomaten, Pistazien, ect…). Da die Verpackung ebenfalls biologisch abbaubar ist, muß der Wanderer hier auf nichts verzichten.
Die Kraft des Urstromtals

Am Ende des Tage landeten bei mir von den vielen sehr guten Produkten (probiert unbedingt Senf der Einbecker Senfmühle!) auch ein paar in meiner Tasche:
Ausbeute Slow Food
Nämlich (endlich) auch eine Flasche feel! Munich Dry Gin; Taybeeren-Quittenmus von Susasmus, Höri-Bülle-Apfel-Créme und Mandarinen-Marmelade von Mamma Loretta. Das Taybeeren-Quittenmus (wer es nicht weiß, die Taybeere ist eine Kreuzung aus Himbeere und Brombeere) ist total fruchtig (95% Fruchtanteil) und nachdem meine Synapsen nach dem probieren buchstäblich Conga tanzten und riefen: „Joghurt mit dem Mus da, Pfannkuchen mit dem Mus da, Semmel mit dem Mus da, Käse mit dem Mus da…“ konnte ich nicht anders, als ein Glas mitzunehmen. Die Mandarinenmarmelade ist nicht ganz so gesund (halb Zucker, halb Mandarine) aber tortzdem Hammer im Geschmack und von der Konsistenz her toll, denn sie ist nicht total fein, aber auch nicht wirklich stückig. Und die Höri-Bülle-Apfel-Creme… wer die Höri Bülle kennt (eine ganz tolle Zwiebel, die nur am Bodensee angebaut wird), dem muß ich dazu nichts mehr erklären. Allen anderen kann ich nur raten: ausprobieren!

In diesem Sinne, laßt es Euch schmecken…

Wirsing, Sususi

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