Trattoria Santa Lucia Stuttgart

Diesen November waren wir mal wieder in Stuttgart. Und hey, dort gibt es nicht nur Mexikaner sondern auch Italiener! Einer davon ist die „Trattoria Santa Lucia“ in der Steinstraße.
Trattoria Santa Lucia
Eine Trattoria mit…. wow. Gesalzenen Preisen… und Pizza auf der Karte. Ok, eigentlich hat eine Trattoria keine Pizza, das ist eine eher deutsche Erfindung. Eine Trattoria ist in Italien ein kleines Speiselokal mit „familiärer Atmosphäre“. Das ist das Santa Lucia auf alle Fälle! Unbedingt reservieren, es ist dort nicht gerade viel Platz und es ist knallevoll!
Das schlägt sich auch im Lautstärkepegel nieder: für ein trautes Abendessen zu zweit sollte man dort nicht hingehen. Wenn man aber mit mehreren Leuten einen lustigen Abend haben möchte, bei dem man auch mal laut Lachen und sich nicht in Flüsterlautstärke unterhalten möchte, dann ist man hier richtig. Leise war es dort drinnen an keinem Tisch!

Die Speisekarte steht auf der Homepage, aber zusätlich gibt es wechselnde Empfehlungen:
Speisekarte Santa Lucia

Die Vorspeisen-Bruschetta sahen auch sehr lecker aus und waren eine schöne Portion. Leider auf der anderen Seite des Tisches, daher ohne Bild. Eines muß man beim Bestellen der Pizza beachten: dort steht Tomaten, Mozzarella und Basilikum. Damit sind keine frischen Tomaten gemeint sondern Tomatensauce. Wer also keine Tomaten auf der Pizza mag, aber Tomatensauce, der braucht sich keinen Kopf zu machen.

Die Spaghetti mit Meeresfrüchten von der normalen Karte sahen so aus:
Spaghetti mit Meeresfrüchten
Geschmeckt haben sie mindestens so lecker, wie sie aussahen.

Ich hatte lieber ein Gericht von der Wochenkarte, da man das bei uns sehr selten findet: die Fregola*. Hier con vongole e bottarga**. Wobei man sagen muß, daß die deutsche Variante der Karte nicht wirklich stimmt. Vongole sind keine Miesmuscheln und Bottarga keine Meeräsche. Italienisch sprechende Esser sind klar im Vorteil *g*…
Fregola con Vongole
Sehr, sehr lecker! Gutes Verhältnis von Muscheln zu Fregola… gut abgeschmeckt…. leicht und lecker. Die Protion so groß, daß man Vorspeise oder Nachspeise schafft, aber auch nicht zu klein. Damit war ich mehr als zufrieden!

Als Nachspeise mußte ich das Tiramisu versuchen.
Tiramisu
Schön fand ich die Kaki als Deko, das hat man auch nicht so oft…. die Protion war wirklich groß! Zwar sehr sahnelastig, aber selber gemacht und gut. Nicht zu schwer, die Biskuits nicht zu durchweicht und das Ganze grade richtig süß. Damit fährt man als Nachtisch echt gut.

Vielleicht lag es an der Masse der Leute, die dort waren, aber unsere Bedienung war ein klein wenig gestresst. Nicht unfreundlich, aber etwas, hm, italienisch hektisch. Wer das Eiscafe in der Schlössle Galerie kennt, der weiß vielleicht, was ich meine.

Ein wenig Schade ist, daß man nicht in der Lage ist, separat abzurechnen. Der gesamte Tisch wird als ein Bon eingegeben und wenn dann einer schon gehen will oder muß, dann muß der gesamte Bon abgerechnet werden und ALLE zahlen. Das sollte man bei größeren Gruppen berücksichtigen. Auch ist auf dem Bon manchmal nicht ganz klar ausgezeichnet, worum es sich bei dem jeweiligen Posten handelt. Auf der Weinkarte steht eine ganze Latte Wein, aber nur „Wein, Glas“ mit dem Preis abzurechnen, geht manchmal schief. Auch bei den Gerichten kam das so vor. Also, nicht nur merken, was man isst sondern am Besten auch, wie viel es kostet, damit man hinterher auseinandersortieren kann…. (oder, einladen lassen!). Gut ist allerdings, daß man hier auch mit Karte zahlen kann!

Das ist für mich kein Restaurant, wo ich dauernd hingehen muß. Aber, wenn mich jemand fragt, hey, gehen wir mal wieder ins Santa Lucia, dann würde ich nicht ablehnen.

Das war es für heute schon wieder,
Wirsing,
Sususi

* Fregola: eine Art runde Nudel aus Hartweizenmehl; eine sardische Spezialität.
** Bottarga: getrockneter Meeräschenrogen

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Miu Miu Pforzheim

Seit der Burger King auf der Wilferdinger Höhe ausgebrannt ist, mußten sich die Kollegen mit Hornbach-Imbiß, McDonalds, Panda, Subway, Tankstelle und Supermarkt zufrieden geben…. gut, daß seit einiger Zeit ein neuer Thailänder/Chinese aufgemacht hat!

Da wir schon mehrmals in der Mittagspause dort waren und es immer lecker war, hatten wir beschlossen, dort auch unsere Weihnachtsfeier zu machen. Wir waren also hier:
MiuMiu Pforzheim
Nicht irritieren lassen, wenn auf den ersten Blick nur Europcar zu sehen ist, es ist ein klein wenig klein und versteckt, besonders, wenn viele Autos davor stehen. Parken kann man aber bequem auf dem Hornbach-Parkplatz und dann hinlaufen. Drinnen ist es erst mal kein typischer „Chinese“, eher industriell-modern eingerichtet. Ein wenig Radio im Hintergrund ist auch ok und nicht zu laut. Mit bis zu 6 Personen kann man da gut hingehen, bei mehr Leuten müssen welche am Katzentisch sitzen…

Das Miu Miu hat eine Speisekarte, auf der eigentlich das zu finden ist, was es in jedem China-Imbiß gibt. Nur ein bis zwei Euro teurer. Warum? Das Miu Miu ist eine Kette, die in verschiedenen Städten Filialen hat, die sich folgendes auf die Fahne schreiben: z. B. keine Eier aus Käfighaltung. Ohne Glutamatkonzentrate. Verbrauchsarme Lieferfahrzeuge. Biologisch abbaubare Lieferverpackungen. Klingt schon mal gut. Aber, lohnt es sich?
MiuMiu Speisekarte

Zunächst mal muß man betonen, daß alles hier beurteilte nur für die Filiale in Pforzheim gilt. Das heißt, ich weiß nicht, ob man in anderen Städten auch so lange warten muß….
Des Weiteren ist es ein wenig schade, daß die Speisen nicht zusammen auf den Tisch kommen. So ist einer schon halb fertig mit seiner Ente, bevor der andere sein Essen bekommt….

ich hatte als Vorspeise die Pekingsuppe: Die war mal richtig lecker! Eine gute Portion, nicht zu sauer, mit ordentlich Einlage.
Pekingsuppe
Auch war sie nicht ganz so „angedickt“ wie man es manchmal kennt…. Mit Abstand war das die beste Pekingsuppe seit Jahren in Pforzheim!

Die anderen Vorspeisen sahen jetzt auch nicht schlecht aus, einmal die hausgemachten Frühlingsrollen und die Wan Tans.
Wan Tan

Hausgemachte Frühlingsrollen

Die Portionen hier sind wirklich groß! man wird davon wirklich auch ohne Vorspeise gut satt. Hier sieht man die Reisnudeln mit Ente und Hühnerbrust mit Garnelen in Curry.
Gebratene Reisnudeln mit EnteGarnelen und Hühnerbrust
Die Gerichte haben kleine Peperoni als Schärfegradanzeiger auf der Karte; eine für nicht sehr scharf, zwei für schärfer und drei kann man bestellen, ist aber so nicht auf der Karte. Dazu muß man sagen, daß ich auch die Gerichte mit zwei Peperoni nicht scharf finde. Andere schwitzen schon bei einer…

Eine Sache, die man aber sehr selten beim Chinesen hier auf der Karte findet ist folgendes: Knusprige Ente mit Gewürzbohnen. Gewürzbohnen sind kleine, schwarze, fermentierte Sojabohnen, die sehr sehr salzig, sehr cremig und sehr lecker schmecken. Sie haben einen ganz charakteristischen Geschmack und ich liebe diese kleinen Dinger!
Knusprige Ente Gewürzbohnen
Leider waren sie bei diesem Besuch (im Gegensatz zu den vorherigen) nicht im Ganzen im Gericht, sondern kleingehackt. Ob das bloß dieses Mal so war, oder ob mal es so beim herkömmlichen Europäer besser ankommt, bleibt abzuwarten.
Die Ente war knusprig, diesmal nicht zu trocken und das Gemüse knackig und frisch.

Was anzumerken ist, ist, daß die Sauce bei dieser Art Filiale logischerweise ein Fertigprodukt ist. Das läßt sich nicht anders machen, sonst würde das Gericht ja in jeder Filiale anders schmecken. Diese Sauce war diesmal sehr stark angedickt und man konnte sie bei einigen Gerichten schon fast schneiden. Das ist aber nicht immer so. Man kann hier also Glück haben oder nicht. Geschmacklich finde ich es dort sehr lecker.

Nicht vorenthalten möchte ich euch den Nachtisch: Schaut euch mal diese riesige Kugel Vanilleeis an!
gebackene Banane mit Vanilleeis
Das findet man auch noch selten in der Größe. Dafür hätte es mehr Banane sein können….
gebackene Ananas
Die Bedienung bei uns ist freundlich gewesen, auch der vergessene Espresso wurde prompt nachgeliefert.

Leckeres Essen, nicht zu teuer, hier paßt das Preis-Leistungs-Verhältnis gut zusammen. Finde ich gut.

Das war´s für heute erst mal, Wirsing,

Sususi

Aaaah, endlich!

Taaaaadaimaaaaa kaerimashita!

Endlich habe ich mal wieder ein wenig mehr Zeit und komme wieder zum Bloggen! Deshalb – morgen gibt es endlich wieder einen neuen Eintrag, wir haben nämlich die erste Weihnachtsfeier des Jahres hinter uns gebracht. Im Miu Miu in Pforzheim. Wie das war, könnt ihr morgen lesen!

Wirsing, Sususi

Still Alive

Ja, ich lebe noch… und hätte auch schon wieder so viel zu schreiben im Kopf… wenn nicht die blöde Zeit wäre – davon hab ich nämlich grade viel zu wenig! Kommt aber noch. Bestimmt. Spätestens… ach, bald.

Wirsing, Sususi

Cavos Stuttgart

Es begab sich zu der Zeit… halt, falsche Geschichte…also, *räusper*: Wir waren neulich in Stuttgart. Essen. Beim… nein, wieder nicht beim Mexikaner. Diesmal beim Griechen. Einem Trend-Griechen. Dieser ist in aller Munde, entweder, weil ihn die Leute so geil finden oder weil ihn die Leute so *&%)/(* finden. Das „Cavos“.
Cavos Stuttgart
Zu finden ist es vom Bahnhof aus sehr leicht. Weder von außen noch von innen hat man den „typischer Grieche“ Eindruck, und das ist hier absolut gewollt, denn das Cavos ist nicht nur ein Speiselokal sondern auch eine Party-Location. Angeblich fliegen ab 22:00 Uhr die Papierservietten und die Stuttgarter Promi-Szene tanzt auf den Tischen. Oder so ähnlich. Wir wollten dort einfach essen gehen.

Wir hatten reserviert. Als ich ankam, fragte ich nach dem Namen, auf den reserviert war (ein Kellner saß am Empfangstisch gleich nach dem Eingang). Antwort: „Wir machen keine Reservierungen, die werden wohl oben sitzen.“ Ähm. Ok. Reserviert, aber nicht reserviert. Wie jetzt?

Drinnen sitzt man an sehr langen Tischen, die bei mehr Personen einfach immer weiter aneinander gereiht werden. Für eine größere Gruppe finde ich das lästig, denn man kann sich maximal mit den unmittelbar angrenzenden Personen unterhalten. Zumal der Lautstärkepegel drinnen auch nicht grade leise ist….
Cavos Innen
Außer der normalen Karte gibt es auch noch eine Abendkarte. Was man allgemein hierzu wissen muß ist, daß es an sich keine „Sättigungsbeilage“ gibt, wie sonst: keine Pommes und keinen Reis. Die Hauptgerichte werden wahlweise mit Salat und Tsatziki oder mit Briam und Tsatziki serviert. Ungewöhnlich für Deutschland.
Cavos Abendkarte
Es gibt allerdings schon Pommes. Für 3,80 € gibt es eine kleine (sehr kleine) Salatschale voll. Knusprig waren sie allerdings, aber auch nichts besonderes. Ich entschied mich aber für die warme Vorspeisenplatte:
Cavos Vorspeisenplatte warm
Zunächst mal war ich von der Auswahl sehr angetan. Schön angerichtet findet man hier Speisen, die sonst nicht unbedingt auf einer Vorspeisenplatte beim Griechen sind: gebackene Sardinen, gefüllte gebratene Paprika mit Schafskäse, gebackene Auberginen, ein Zucchinipuffer mit Joghurt-Dip mit Kreuzkümmel, Tsatziki und ein Stück Schafskäse. Der allerdings kalt war und somit auf einer warmen Vorspeisenplatte eine leichte Fehlbesetzung darstellt. Brot gab es keines dazu. Geschmacklich lecker. Aber: 13,40 €! Das ist eindeutig überpreist für diese Menge und diese Qualität. Es war gut, aber nicht herausragend. Es war ok von der Portion her, aber ein Hauptgericht danach hätte ich nicht mehr geschafft. Satt war ich aber auch nicht wirklich. Also stimmt hier die Menge tatsächlich als Vorspeise, aber bei dem Preis…. autsch!

Der Nachtisch sah ok aus, allerdings hoffe ich stark, daß die Sahne zum Brownie tatsächlich echte Sahne war, sie sah etwas künstlich aus. Das kann aber auch an dem Licht gelegen haben.

Die Kellner waren am Anfang sehr aufmerksam, bis… sie uns um 20:07 aus dem Lokal komplimentierten… Wir waren dort um 18:00 Uhr, einige kamen etwas später, so daß wir vielleicht um 18:30 bestellten. Einige waren noch mit dem Nachtisch beschäftigt, als uns der Kellner freundlich aufforderte, doch bitte zu zahlen und zu gehen. Sie brauchen die Tische. Und wir müßten auch bitte zur Kasse nach hinten laufen, denn er muß erst noch die einzelnen Sachen eingeben. Ähm, wie bitte? Das verscherzte ihm das Trinkgeld, aber damit hat er augenscheinlich eh nicht gerechnet….

Als wir gingen, standen die ersten Partygäste schon in den Startlöchern und der Kellner am Eingang verwandelte sich in eine Art Türsteher…

Nun ja. Seltsames Konzept. Gutes Essen, aber für die Qualität, die Umgebung und die Bedienung eindeutig mehr als überteuert. Getränke gehen hier auch ganz schön auf den Geldbeutel. Wer also etwas gemütlich essen gehen möchte ist hier falsch. Wer kurz noch was einwerfen will, bevor die Party losgeht, der ist hier richtig, das richtige Outfit und den richtigen Geldbeutel vorausgesezt. Für das Cavos scheint das Konzept aufzugehen, für mich persönlich ist das allerdings nichts.

 

Wirsing, Sususi

Clatronic MWG 775H

Warum kauft man sich eine Mikrowelle für 90 Euro? Ganz einfach: man hat in der Ferienwohnung nur zwei Kochplatten… folglich muß man entweder diverse Infrarotkochapparaturen aus dem Home-Shopping-Sendern ausprobieren… oder eine Mikrowelle mit Heißluft UND Grill. Die billigste, die ich fand, war hierbei die Clatronic 775H.

Schick sieht sie ja schon aus, zumindest die ersten paar Minuten nach dem Auspacken. Es gibt sie nämlich nur in Edelstahl. Und, wie man sieht, sind schon einige Fingertapser drauf zu sehen. Für daheim wäre sie ehrlich gesagt deshalb nichts. Ich HASSE Küchengeräte aus Edelstahl! Aber für eine Zweitwohnung ist mir das wurscht. Sie ist auch ganz schön groß; 23 Liter Garraum, das sind Abmessungen von 40,5×48,5×29,5 cm.
Clatronic MWG 775H
Da die Mikrowelle eine Grillfunktion hat, wird sie bei Benutzen eben dieser oben dran ganz schön heiß, will sagen, sie zählt zu den freistehenden Mikrowellen. Ist aber logisch, oder? Die Grillschlangen liegen ja direkt unter der oberen Seite und eine Mikrowelle ist nicht so gut isoliert wie ein Ofen. 1200 Watt Grillleistung tun hier ihr übriges. 1200 Watt Heißluft soll sie auch haben und 800 Watt Mikrowellenleistung.

Die Frage ist jetzt, taugt sie was? Warm machen kann eigentlich jede Mikrowelle, dafür hätte ich nicht so viel Geld ausgeben müssen. Aber kann sie überbacken, mit Heißluft garen und eventuell sogar Pizza backen? Laut Anleitung kann sie das, sie hat sogar unter den 9 Automatikprogrammen eines für Pizza.

Der Test begann ganz einfach: ein überbackenes Käsebrot. Also, das geht schon mal prima. Es gibt einen „Grilleinsatz“, auf den legt man das Brot und schaltet die Grillfuntkion ein. Der Käse wäre bestimmt auch braun geworden, aber erstens war es nur Babybell, der bräunt sowieso schlecht – und es war der erste Versuch. Da muß man mit den Zeiten etwas spielen, bis man das optimale Ergebnis hat, aber es geht prima.
Brot Mikrowelle

Der zweite Versuch waren Aufback-Baguettes. Auch die gehen wirklich gut. Aber, auch hier muß man ein wenig experimentieren. Auf den Grillrost legen, je nach Baguettegröße zwischen 5 1/2 Minuten und 7 1/2 Minuten einstellen bei 180 Grad Heißluft – und während des Garens mindestens einmal wenden. So nach 2 1/2 Minuten oder so. Man kriegt es mit etwas Übung so hin, daß die Baguettes knusprig sind, aber nicht verbrannt und innen durch, und nicht mehr roh. Diese hier sind außen so dunkel geworden, weil ich sie bloß einmal gewendet hatte bei 8 Minuten. Zweimal wenden führt zu einem besseren Ergebnis. Aber auch das klappt.
Baguette Mikrowelle

Wie schlägt sie sich jetzt bei Pizza? Nun ja, hier war der erste Versuch definitiv nichts. Die Pizza war durch – und weich! Aber, der Teil, wo sie nicht auf dem Teller auflag sondern frei in der Luft hing, der war auch knusprig! Also werde ich demnächst ein Kuchengitter versuchen – dort kann die Pizza flach aufliegen, aber es kommt überall Heißluft ran und ich denke, damit könnte auch die Pizza wirklich knusprig werden. Ich werde jedenfalls berichten, wie das dann geworden ist.

Ansonsten bin ich rundum zufrieden – sie macht heiß, sie gart, sie backt. Für den Preis kann ich sie jedem nur empfehlen, der ein Kombi-Gerät möchte – mit der Einschränkung, daß man etwas Geduld braucht, um gute Ergebnisse zu erziehlen, denn die Anleitung ist sehr knapp.

Oh, einige Leute bemängelten, daß die Mikrowelle 4 oder 5 Mal laut piept, wenn sie fertig ist – eine etwas seltsame Kritik, aber: sie piepst nicht, wenn man sie gleich aufmacht. (Man muß dann halt daneben stehen und sofort nach Ablauf der Zeit aufziehen…). Ehrlich gesagt, finde ich das Piepsen nicht schlimm, so hört man wenigstens auch im anderen Zimmer, wenn sie fertig ist…. Nun ja. Im Betrieb ist sie übrigens auch nicht lauter als meine „normale“.

Die Mikrowellenstärke und die Temperatur der Heißluft und der Grillfunktion lassen sich alle bequem mit Drehknopf regeln; sie läßt sich für mich zumindest intuitiv bedienen (ich weiß, die meisten Leute sehen das anders… aber dafür gibt es die Anleitung…).

Wie lange sie nun wirklich hält, dazu kann ich freilich noch nichts sagen. Ich habe sie erst seit gut zwei Monaten. Aber ich bin zufrieden. Man kann damit weit mehr machen, als in einer herkömmlichen 08/15 Mikrowelle und für den Preis kann man echt nichts sagen!

Wirsing, Sususi