Archiv der Kategorie: Bücher

Meine Kochbücher…Nr. 27

Heut gibt es mal wieder was aus dem NGV Verlag. Über das genaue Erscheinungsdatum bin ich mir allerdings nicht sicher: „Amerika“

Oh je, knappe 159 Seiten und keine Einschränkung auf „nur“ USA oder „nur“ Südamerika; nein, ganz Amerika wird hier versprochen. Das ist eigentlich eine gewaltige Aufgabe, und bisher ist sie fast jedesmal schief gegangen, wenn es ein Verlag versucht hat.

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Amerika hat soooo viele tolle, typische Rezepte zu bieten, Philly Cheese Steaks, Sloppy Joes, Ranch Dressing, Po´Boy Sandwiches, Muffuletta Sandwiches, ach, mir fallen allein für die USA noch tausende von typischen Rezepten ein. Und dann schlägt man dieses Buch hier auf und findet….Tomatensuppe! Tomatensuppe? Ok, Andy Warhol hat sogar eine Dose davon auf Leinwand gebannt, aber: Tomatensuppe? Und Reisauflauf? Und Gazpacho? Dazu noch ein wirklich nicht tolles Hot Dog Rezept.

Also wirklich, was war denn bitte das Konzept dieses Werkes? Die Aufteilung in Breakfast und Lunch, Suppen + Salat + Sandwiches ect ist ja noch gut durchdacht. Dazu gibt es ein Vorwort, in dem wirklich tolle Amerika-typische Sachen erwähnt werden… bloß … davon taucht dann bloß leider keine in den Rezepten mehr auf.

Schade, hätte man mehr draus machen können. So aber: nicht zu empfehlen.

Wirsing, Sususi

 

Meine Kochbücher…Nr. 26

Heute mal wieder zur Abwechslung einen meiner Flohmarkt-Funde der jüngsten Zeit: „Kulinarische Reise durch deutsche Lande“ von Hannelore Kohl aus dem Zabert Sandmann Verlag von 1996.

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Das Buch entstand in Zusammenarbeit mit Alfons Schuhbeck und damals gingen von jedem Exemplar Geld in die Hannelore-Kohl-Stiftung.

Dieses Kochbuch dreht sich, wie man am Titel schon erkennen kann, um deutsche Hausmannskost aus allen Regionen Deutschlands, zum Beispiel „Zwischen Ostsee und Spree“ oder „Vom Niederrhein zur Eifel“. Jedes Kapitel hat außerdem ein Vorwort geschrieben von Helmut Kohl.

Vegetarier sind mit diesem Buch nicht gut beraten – nahezu alle Gerichte hier drin sind Fleischgerichte. Bei Helmut Kohl denkt man natürlich sofort an Pfälzer Saumagen – dieses Rezept ist natürlich auch vertreten zwischen den für die jeweilige Region typischen Gerichten. Schweinebraten im Schwarzbrotmantel, Tafelspitzsülze und Gaisburger Marsch sind dabei bloß einige der insgesamt 300 Rezepte; die meisten davon mit Bild.

Die Rezepte sind genau das, was sie sein sollen: deftige Hausmannskost, leckere Braten und der Nachtisch dazu – Familien -u. Sonntagstauglich. Keine Diätküche, nichts Aufgeschnörkseltes sondern bodenständige, gut umzusetzende Rezepte.

Wirsing, Sususi

Meine Kochbücher…Nr. 25

Heute mal was gaaaaanz altes: „Henriette Davidis Kochbuch“ aus dem Richard Gahl Verlag von 1925. Dementsprechend auch noch in altdeutscher Schrift.

Prima, zum Wiederentdecken toller Gerichte (ich habe zum Beispiel vorher noch nie versucht, Apfelsinen einzuwecken außer als Marmelade). Aber: Natürlich sind die Portionsgrößen absolut nicht mehr für den modernen Haushalt ausgelegt. Unter 6 Personen wird man nichts finden und muß dementsprechend entweder runterrechnen oder größere Töpfe kaufen *g*. Weiterhin ist der Fettanteil der Gerichte, na ja, sagen wir mal so, Herzinfarktfördernd. Auf 250 gr. Makkaroni wird eine Soße aus 100 gr. Butter, 5 Eiern, 1/4 Sahne ect. bereitet. Das haut mächtig rein, also bitte nicht jeden Tag danach kochen!

Wirsing, Sususi

Meine Kochbücher…na ja, nicht ganz *g*

So, heute also mal kein Kochbuch sondern einen niedlichen kleinen Ratgeber „Die rechte Hand der Hausfrau“ aus dem Uhlemeyer Verlag von 1964. Wer schon immer wissen wollte, wie man Kirschen lange frisch hält, Eier mit Wasserglas haltbar macht oder Tintenflecke aus Teppichen wieder rausbekommt…diese Broschüre weiß es. Außerdem enthält es Schönheitstipps, Gartentricks und etliche andere wissenswerte Weisheiten. Viele davon sind natürlich inzwischen überholt oder so nicht mehr anwendbar (so ist der Vorschlag gegen Kellerungeziefer, einfach eine Kröte im Keller auszusetzen – den Blick der Nachbarin, wenn diese ihre Flaschen runterstelle wäre allerdings unbezahlbar!). Trotzdem denkt man bei manchen Sachen „hm, gar nicht mal so unclever!“ und ist fast versucht es mal auszuprobieren. Ein bißchen Spaß an der Sache ist also schon dabei.

Wirsing, Sususi

 

Meine Kochbücher…Nr. 24

Heute mal was Nordisches: „Tee, Punsch & Mee(h)r“ – die schönsten Getränke des Nordens aus dem Risius Verlag 2005. Eher schon fast eine Broschüre mit nur 64 Seiten. Dafür aber alles von Lütt und Lütt über Teepunsch mit Milch bis zum Bischof und verschiedenen bekannteren Getränkegenüssen wie dem Pharisäer oder dem Rumtopf. Man merkt schon, eher etwas für die kälteren Tage, auch wenn ein paar sommerliche Bowlen und andere Kaltgetränke auch mit dabei sind. Eine kleine Beschreibung der Friesischen Teezeremonie darf natürlich auch nicht fehlen, und Tee geht ja bekanntlich immer und zu jeder Jahreszeit!

Wirsing, Sususi

Meine Kochbücher…Nr. 18

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Heute mal ein Klassiker aus dem Bertelsmann Verlag von 1963: „Das praktische neue Kochbuch“. Der Titel hier sagt schon alles, auch wenn das „neu“ nicht mehr ganz zutreffend ist. Praktisch ist es allemal, denn gerade Grundlagenküche ist heute irgendwie aus der Mode gekommen. Remouladensoße wie bei (Groß)Mutter? Kein Problem. Schweinebauch mit Äpfeln gefüllt oder lieber doch Aal grün? Wenn man auch immer wieder mal ein paar Zutaten modernisieren muß, wer Familie hat, der wird sich über so einen Flohmarktfund sicher freuen, denn Klassiker gehen immer.

Wirsing, Sususi

Meine Kochbücher…Nr. 16

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„Vegetarische Küche“ von Parragon Books. Wenn man denkt, daß die vorherigen Exemplare von Parragon schon klein geschrieben waren…dann hat man hier noch keinen Blick reingeworfen. Sogar für Normalsichtige ist es ohne Leselupe sehr unangenehm zu lesen. Aber gut, sehen wir davon mal ab und sehen uns die über 100 vegetarischen Rezepte mal an. Davon sind rund 25 Rezepte Desserts; eigentlich nicht wirklich einzusehen, da die meisten Desserts eh vegetarisch sind (zumindest die, die ich so kenne). Und damit meine ich wirklich „vegetarisch“ und nicht „vegan“, weil das ja schon fast wieder Sinn hier drin gemacht hätte. Gut, sind halt wahrscheinlich zur Komplettierung mit drin. Das war jetzt schon alles, was es zu meckern gibt, alles andere ist gar nicht so schlecht, mit Rezepten wie Aloo Gobi, Frijoles oder Bohnen-Burger hat man dann doch schon mal Sachen, die nicht einfach so aussehen, als hätte man das Fleisch als Beilage einfach weggelassen. Wer auf der Suche nach guten, leicht umzusetzenden Vegetarischen Gerichten ist, die nicht in die Müsli-Vollwert-Schiene abgeschoben werden, dann ist man hier schon richtig.

Wirsing, Sususi

Meine Kochbücher…Nr.01

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Hier also das erste Exemplar meiner Sammlung. Also, es ist technisch gesehen nicht das erste, sondern einfach das erste, was mir für mein Blog in die Hände gefallen ist. *g*

Wie der Klappentitel schon erwähnt, hier sind Rezepte drin, die pro Portion max. 2,50 Euro kosten (oder 2011 gekostet haben), für Kuchen sind pro Kuchen 5 Euro veranschlagt. Alle 230 Rezepte sind alphabetisch geordnet. Inzwischen habe ich bereits etliche Rezepte aus dem Buch ausprobiert und sowohl mit Mengenangaben wie Anleitung bin ich hingekommen. Aber viele Rezepte davon sind inzwischen für mich „Basics“, für die ich kein Kochbuch mehr brauche, z. B. Hackfleischeier, Rührteigkuchen oder Rühreier auf Vollkorntoast. Für jemanden, der bisher aber noch nicht viel Kocherfahrung hat (ebenso für Studenten und Singles) ist das Buch aber wirklich gut geeignet.

Zu jedem Rezept gibt es übrigens auch ein schönes Bild.