Meine Kochbücher…Nr. 137

Es gibt ein dänisches Sprichwort, das heißt übersetzt so viel wie: „Beurteile das Mädchen beim Backtrog und nicht beim Tanze“. Wer das nachfolgende Werk im Schrank hat, der dürfte sich absolut keine Sorgen darüber machen müssen: es heißt: „DIe süße Küche“ und stammt aus dem NP Buchverlag von 2003. Der Untertitel „Das Österreichische Mehlspeisenkochbuch“, das sagt ja wohl schon alles.
Die süße Küche
Während der Rest der Welt zwar auch leidlich gut backen und Süßspeisen herstellen kann, haben es die Österreicher zumindest auf diesem Gebiet zur absoluten Meisterschaft gebracht. Auf 477 Seiten tummeln sich hier: Kardinalschnitten, Topfenstrudel, Nektarinen-Krokant-Timbale mit Ribiseln, Kardamombeerenschokolademinzespumamarillenkuchenapfelkuchen….*lufthol*.

Nicht nur Kuchen, nicht nur Gebäck, auch Marmelade, Pfannkuchen, Strudel, Muse, und vieles mehr steckt hier drin; leider davon viel ohne Bild, aber das Wasser läuft einem ja eh schon beim Lesen aus den Mundwinkeln.

Ein wenig mit österreichischen Ausdrücken sollte man sich auskennen, aber die sind ja heutzutage schon fast so gängig, daß man dafür nicht mal mehr Google bemühen muß. Wenn doch, dann hat man die Einkaufsliste trotzdem schnell abgearbeitet. Ich persönlich komme mit den Anleitungen übrigens sehr sehr gut zurecht, egal worum es sich handelt. Grundkenntnisse wie „Teig abschlagen“ oder „Eier schaumig schlagen“ sollten einem aber schon geläufig sein.

Zwischendurch werden immer wieder kleine Geschichten zur Herkunft oder der vermeindlichen Herkunft verschiedener Rezepte erzählt (hättet Ihr gewußt, wo der Name „Rhabarber“ herkommt? Oder wie die Dobostorte erfunden wurde?) und Tipps und Tricks zum Gelingen gibt es auch. Zudem ist dies eines der wenigen Werke, die nahezu alle Massen, die man zum Süßspeisenherstellen so braucht abhandelt: von der warmen Biskuitmasse bis zur Panamamasse ist alles vertreten und verständlich erklärt.

Eigentlich weiß ich gar nicht, was man dazu noch groß sagen soll, außer noch mehr der enthaltenen Rezepte aufzuzählen, denn das spricht sozusagen für sich selbst. Hat man dieses Buch, dann kann man sich fast alle anderen Bücher über Süßspeisen sparen, denn bis man sich hier durchgearbeitet hat, das dauert…

Absolut uneingeschränkt zu empfehlen, die Rezepte hier drin haben mich noch nie im Stich gelassen. Wer Süßes mag, der wird hiermit wirklich seine Freude haben.

Wirsing, Sususi

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