Archiv für den Monat September 2014

Meine Kochbücher…Nr. 134

Bei Kochbuchsammlern bleibt nicht aus, daß sich auch das ein oder andere Werk in die Sammlung begiebt, welches sich mit dem beliebten Thema „Diät“ beschäftigt. Ganz einfach weil es so viele davon gibt. Sucht man auf Amazon danach, werden einem 10505 Vorschläge angezeigt. Kein Wunder, daß sich so was auch bei mir findet: die allseits bekannte, beliebte und vielfach versuchte „Brigitte Diät“ aus dem Bertelsmann Verlag von 1975.
Brigitte Diät
Eines muß ich aber gleich vorne weg schicken: ich habe nicht die leiseste Ahnung, ob man damit wirklich schlank werden und bleiben kann, wie der Titel verspricht.

Die 179 Seiten sind aufgeteilt in Frühstück, warme Mahlzeiten, kalte Mahlzeiten und Zwischenmahlzeiten. Diese bewegen sich immer in einem bestimmten Kalorien-Rahmen, z. B. die warmen Mahlzeiten sind alle mit 300 Kalorien, das Frühstück mit 400 Kalorien, ect. Das Buch ist dann darauf ausgelegt, daß so am Tag nicht mehr als 1000 Kalorien zu sich genommen werden. Dazu gibt es auf den ersten Seiten auch noch einen Ratgeber über Vitamine, den richtigen Weg zur guten Figur, ect. Hier bitte etwas vorsichtig sein, das Buch ist schön über 30 Jahre alt, das sind die Ernährungserkenntnisse halt eben auch.

Da aber Blumenkohl auch in den Siebzigern schon Blumenkohl war, lassen sich die Rezepte jedenfalls auch heute noch verwenden (auch für Diäten). Was mir aber sehr gut gefällt, ist, daß das Buch total single-tauglich ist. Alles ist bequem Ein-Personen-portioniert! Das gilt für die Königsberger Klopse ebenso wie für den Kartoffel-Auflauf, den Mohrrübensalat oder das Cornedbeef-Sandwich. Obwohl ich normalerweise nicht einsehe, warum ich für eine Portion Königsberger Klopse den Herd anschmeißen soll, finde ich es hin und wieder nicht unangenehm, nicht drei Tage hintereinander das Gleiche essen zu müssen. Auch Tiefkühltruhen haben eine Füllgrenze.

Was jetzt die Diät betrifft: es sind eben ganz normale Gerichte, nur eben den Kalorienangaben entsprechend ausgewählt. Dazu wird Magerquark verwendet, Buttermilch und Süßstoff (*würgs*). Viel Fisch, viel mageres Fleisch. Also eigentlich nichts anderes, als das, was heute immer noch unter „Diätkost“ fällt.

Da hier über 400 Rezepte zu finden sind, sollte die Diät auch nicht langweilig werden. Es gibt sicher genügend Variationsmöglichkeiten, selbst wenn man das ein oder andere Gericht oder die Zutat nicht so mag.

Die Brigitte-Diät ist einfach ein zeitloser Klassiker und der Apfelkuchen mit Guß sollte wohl jede Diät versüßen. Wer es findet, schaden kann es auch ohne Diät-Wunsch sicher nicht.

Wirsing, Sususi

Coca Cola life

Spätestens seit „Die Götter müssen verrückt sein“ wissen wir, daß Coca Cola die wohl bekannteste Marke der Welt ist. In diesem Film fällt eine Flasche mitten in der Kalahari-Wüste einem Buschmann auf den Kopf. Mit Apple ist das nie passiert.

So weltbekannt Coke auch sein mag, die Konkurrenz rüstet immer wieder auf. Und Coca Cola nach. Deshalb kann ich euch heute exklusiv das neueste Mitglied der Coca Cola Familie vorstellen: Coca Cola life! Bisher noch nicht auf dem europäischen Markt zu haben, der Launch erfolgte 2013 erst in Lateinamerika. Bis zur Europa-Premiere ist es aber nicht mehr weit hin (diesen Monat in England).
Coca Cola life
Während ihr euch jetzt den Kopf über meine internationalen Kontakte zerbrecht, erzähle ich euch etwas zur neuen Cola. Im Gegensatz zur herkömmlichen Variante mit Zucker und den sonstigen komischen Abkömmlingen mit Süßstoff ist die neue Variante mit Stevia gesüßt. Jawoll, das ist diese komische Grünpflanze mit den süßen Blättern, die hier lange Zeit gar nicht vermarktet werden durfte. Seit 2011 ist Steviol jedoch auch offiziell als Lebensmittelzusatzstoff zugelassen und man konnte aufhören, die Blätter in den Tee zu tunken.
Coca Cola life Inci
Macht die neue Cola denn jetzt auch geschmacklich was her? Für mich: ganz klar ja! Ich hasse Süßstoff und finde den Geschmack irgendwo drin einfach widerlich. Deshalb schmeckt sie mir schon mal tausend mal besser als Cola light oder Cola zero. Sie schmeckt für meine Begriffe sogar etwas säuerlicher/zitroniger als das normale Cola und, natürlich, nicht so zuckrig. Bei Coca Cola life ist es schwierig, zu schmecken, wo die Süße herkommt. Ansonsten schmeckt sie natürlich typisch wie Coca Cola.

Ich mag sie. Schmeckt sehr angenehm. Hat für mich das Zeug, meine Lieblingscoke zu werden! Eine geschmacklich runde Sache und auf alle Fälle eine schöne Bereicherung des Sortiments.

Wirsing, Sususi

PS: ganz ohne normalen Zucker kommt die Cola trotzdem nicht aus…