Meica Wies´n Wirt

Sooo, wieder aus dem Urlaub daheim, die Klamotten in der Waschmaschine und … Hunger! Jetzt muß ich dazu sagen, daß ich in Nürnberg war. Ich komme also mitten aus Franken, aus der Heimat der leckersten Bratwürstchen und besten Brezen (Erinnert mich an einen Beitrag zu Kolb!). Ich schlendere so durch die Regale und stelle fest, daß das Oktoberfest ja bald anfängt. Wie? Ganz einfach, überall gibt es wieder Angebote über „urbayerische Wies´n-Spezialitäten“ wie Obatzda, Weißwürste, ect. Und auch Meica kann es nicht lassen und liefert uns den „Wies´n Wirt“.
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Das sind 4 Rostbratwürstchen mit Sauerkraut und Kartoffelpüree incl. Senf und Kümmel im separaten Tütchen fix und fertig für die Mikrowelle. Grins. An so was kann ich einfach nicht vorbeigehen. Eigentlich gibt es das ja jedes Jahr von Meica, nur das „Cover“ ändert sich immer wieder.

Man entfernt also Senf und Kümmel von der Unterseite der Packung und sticht die Oberseite mehrmals ein. Oder zieht die Folie gleich ganz ab und legt einen Deckel drauf. Achtung, jetzt bitte nicht erschrecken, es sieht schlimmer aus, als es ist:
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Am Aussehen ändert sich leider auch im warmen Zustand nichts mehr, außer daß sich ein wenig Sauerkrautsaft als Pfütze in der Mitte bildet. Das Sauerkraut ist übrigens das Zeugs links und der Kartoffelbrei das Zeugs rechts in der Schale. Das in der Mitte sind die armen Rostbratwürste.

Für 4 – 5 Minuten in die Mikrowelle, heiß auf einen Teller, äh, stülpen. Dann den zusammengepressten Block aus Würstchen, Sauerkraut und Kartoffelpüree separieren und das Sauerkraut nach Belieben mit Kümmel (Pluspunkt: der Kümmel liegt in gemahlener Form vor) würzen und mit Senf verzehren.

Aaaaalso. *tief-lufthol* Die Würstchen sind gar nicht so schlecht. Sie sind essbar, schmecken sogar fast gut. Natürlich kein Vergleich zu frisch gebratenen Würstchen, aber diese Abstriche muß man bei Fertiggerichten logischerweise machen. Das Sauerkraut ist von der Konsistenz her eher schlabbrig-weich-sämig, mit Speckstückchen, aber geschmacklich auch ok. Was aber gar nicht geht, das ist das Kartoffel“püree“. Jetzt sehe ich ja ein, daß es schwierig ist, Kartoffelpüree als fertiges Fertiggericht zu verproduzieren, so daß es richtigem Püree gleich kommt. Aber was dort als harter, ausgetrockneter Klumpen Kartoffelmasse rauskommt, das ist nicht mehr gut. Nicht mal mehr ok, das ist einfach nur bäääääh! Da wäre es besser gewesen, auf die Kartoffelbeilage ganz zu verzichten.

Es ist also alles in allem eine Sache, bei der man sagen kann: „Hey, hätte schlimmer sein können“. Das vorsichtshalber „Rostbratwürstchen“ auf der Packung stand, statt Nürnberger (obwohl die Größe + das Gewicht diese Assoziation unweigerlich wachrufen) hat Meica grade noch mal davor bewahrt, mir auf meine fränkischen Zehen getreten zu sein. Allerdings werde ich dies auch als „einmal und sonst eher nicht mehr“ betrachten. Oder einfach darauf schieben, daß Meica eigentlich aus Norddeutschland kommt und von daher von Würstchen, Sauerkraut und Beilagen eh nicht soooo viel Ahnung hat. *g*

Wirsing, Sususi

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