Archiv der Kategorie: Ausflüge/Urlaub

Trattoria Santa Lucia Stuttgart

Diesen November waren wir mal wieder in Stuttgart. Und hey, dort gibt es nicht nur Mexikaner sondern auch Italiener! Einer davon ist die „Trattoria Santa Lucia“ in der Steinstraße.
Trattoria Santa Lucia
Eine Trattoria mit…. wow. Gesalzenen Preisen… und Pizza auf der Karte. Ok, eigentlich hat eine Trattoria keine Pizza, das ist eine eher deutsche Erfindung. Eine Trattoria ist in Italien ein kleines Speiselokal mit „familiärer Atmosphäre“. Das ist das Santa Lucia auf alle Fälle! Unbedingt reservieren, es ist dort nicht gerade viel Platz und es ist knallevoll!
Das schlägt sich auch im Lautstärkepegel nieder: für ein trautes Abendessen zu zweit sollte man dort nicht hingehen. Wenn man aber mit mehreren Leuten einen lustigen Abend haben möchte, bei dem man auch mal laut Lachen und sich nicht in Flüsterlautstärke unterhalten möchte, dann ist man hier richtig. Leise war es dort drinnen an keinem Tisch!

Die Speisekarte steht auf der Homepage, aber zusätlich gibt es wechselnde Empfehlungen:
Speisekarte Santa Lucia

Die Vorspeisen-Bruschetta sahen auch sehr lecker aus und waren eine schöne Portion. Leider auf der anderen Seite des Tisches, daher ohne Bild. Eines muß man beim Bestellen der Pizza beachten: dort steht Tomaten, Mozzarella und Basilikum. Damit sind keine frischen Tomaten gemeint sondern Tomatensauce. Wer also keine Tomaten auf der Pizza mag, aber Tomatensauce, der braucht sich keinen Kopf zu machen.

Die Spaghetti mit Meeresfrüchten von der normalen Karte sahen so aus:
Spaghetti mit Meeresfrüchten
Geschmeckt haben sie mindestens so lecker, wie sie aussahen.

Ich hatte lieber ein Gericht von der Wochenkarte, da man das bei uns sehr selten findet: die Fregola*. Hier con vongole e bottarga**. Wobei man sagen muß, daß die deutsche Variante der Karte nicht wirklich stimmt. Vongole sind keine Miesmuscheln und Bottarga keine Meeräsche. Italienisch sprechende Esser sind klar im Vorteil *g*…
Fregola con Vongole
Sehr, sehr lecker! Gutes Verhältnis von Muscheln zu Fregola… gut abgeschmeckt…. leicht und lecker. Die Protion so groß, daß man Vorspeise oder Nachspeise schafft, aber auch nicht zu klein. Damit war ich mehr als zufrieden!

Als Nachspeise mußte ich das Tiramisu versuchen.
Tiramisu
Schön fand ich die Kaki als Deko, das hat man auch nicht so oft…. die Protion war wirklich groß! Zwar sehr sahnelastig, aber selber gemacht und gut. Nicht zu schwer, die Biskuits nicht zu durchweicht und das Ganze grade richtig süß. Damit fährt man als Nachtisch echt gut.

Vielleicht lag es an der Masse der Leute, die dort waren, aber unsere Bedienung war ein klein wenig gestresst. Nicht unfreundlich, aber etwas, hm, italienisch hektisch. Wer das Eiscafe in der Schlössle Galerie kennt, der weiß vielleicht, was ich meine.

Ein wenig Schade ist, daß man nicht in der Lage ist, separat abzurechnen. Der gesamte Tisch wird als ein Bon eingegeben und wenn dann einer schon gehen will oder muß, dann muß der gesamte Bon abgerechnet werden und ALLE zahlen. Das sollte man bei größeren Gruppen berücksichtigen. Auch ist auf dem Bon manchmal nicht ganz klar ausgezeichnet, worum es sich bei dem jeweiligen Posten handelt. Auf der Weinkarte steht eine ganze Latte Wein, aber nur „Wein, Glas“ mit dem Preis abzurechnen, geht manchmal schief. Auch bei den Gerichten kam das so vor. Also, nicht nur merken, was man isst sondern am Besten auch, wie viel es kostet, damit man hinterher auseinandersortieren kann…. (oder, einladen lassen!). Gut ist allerdings, daß man hier auch mit Karte zahlen kann!

Das ist für mich kein Restaurant, wo ich dauernd hingehen muß. Aber, wenn mich jemand fragt, hey, gehen wir mal wieder ins Santa Lucia, dann würde ich nicht ablehnen.

Das war es für heute schon wieder,
Wirsing,
Sususi

* Fregola: eine Art runde Nudel aus Hartweizenmehl; eine sardische Spezialität.
** Bottarga: getrockneter Meeräschenrogen

Miu Miu Pforzheim

Seit der Burger King auf der Wilferdinger Höhe ausgebrannt ist, mußten sich die Kollegen mit Hornbach-Imbiß, McDonalds, Panda, Subway, Tankstelle und Supermarkt zufrieden geben…. gut, daß seit einiger Zeit ein neuer Thailänder/Chinese aufgemacht hat!

Da wir schon mehrmals in der Mittagspause dort waren und es immer lecker war, hatten wir beschlossen, dort auch unsere Weihnachtsfeier zu machen. Wir waren also hier:
MiuMiu Pforzheim
Nicht irritieren lassen, wenn auf den ersten Blick nur Europcar zu sehen ist, es ist ein klein wenig klein und versteckt, besonders, wenn viele Autos davor stehen. Parken kann man aber bequem auf dem Hornbach-Parkplatz und dann hinlaufen. Drinnen ist es erst mal kein typischer „Chinese“, eher industriell-modern eingerichtet. Ein wenig Radio im Hintergrund ist auch ok und nicht zu laut. Mit bis zu 6 Personen kann man da gut hingehen, bei mehr Leuten müssen welche am Katzentisch sitzen…

Das Miu Miu hat eine Speisekarte, auf der eigentlich das zu finden ist, was es in jedem China-Imbiß gibt. Nur ein bis zwei Euro teurer. Warum? Das Miu Miu ist eine Kette, die in verschiedenen Städten Filialen hat, die sich folgendes auf die Fahne schreiben: z. B. keine Eier aus Käfighaltung. Ohne Glutamatkonzentrate. Verbrauchsarme Lieferfahrzeuge. Biologisch abbaubare Lieferverpackungen. Klingt schon mal gut. Aber, lohnt es sich?
MiuMiu Speisekarte

Zunächst mal muß man betonen, daß alles hier beurteilte nur für die Filiale in Pforzheim gilt. Das heißt, ich weiß nicht, ob man in anderen Städten auch so lange warten muß….
Des Weiteren ist es ein wenig schade, daß die Speisen nicht zusammen auf den Tisch kommen. So ist einer schon halb fertig mit seiner Ente, bevor der andere sein Essen bekommt….

ich hatte als Vorspeise die Pekingsuppe: Die war mal richtig lecker! Eine gute Portion, nicht zu sauer, mit ordentlich Einlage.
Pekingsuppe
Auch war sie nicht ganz so „angedickt“ wie man es manchmal kennt…. Mit Abstand war das die beste Pekingsuppe seit Jahren in Pforzheim!

Die anderen Vorspeisen sahen jetzt auch nicht schlecht aus, einmal die hausgemachten Frühlingsrollen und die Wan Tans.
Wan Tan

Hausgemachte Frühlingsrollen

Die Portionen hier sind wirklich groß! man wird davon wirklich auch ohne Vorspeise gut satt. Hier sieht man die Reisnudeln mit Ente und Hühnerbrust mit Garnelen in Curry.
Gebratene Reisnudeln mit EnteGarnelen und Hühnerbrust
Die Gerichte haben kleine Peperoni als Schärfegradanzeiger auf der Karte; eine für nicht sehr scharf, zwei für schärfer und drei kann man bestellen, ist aber so nicht auf der Karte. Dazu muß man sagen, daß ich auch die Gerichte mit zwei Peperoni nicht scharf finde. Andere schwitzen schon bei einer…

Eine Sache, die man aber sehr selten beim Chinesen hier auf der Karte findet ist folgendes: Knusprige Ente mit Gewürzbohnen. Gewürzbohnen sind kleine, schwarze, fermentierte Sojabohnen, die sehr sehr salzig, sehr cremig und sehr lecker schmecken. Sie haben einen ganz charakteristischen Geschmack und ich liebe diese kleinen Dinger!
Knusprige Ente Gewürzbohnen
Leider waren sie bei diesem Besuch (im Gegensatz zu den vorherigen) nicht im Ganzen im Gericht, sondern kleingehackt. Ob das bloß dieses Mal so war, oder ob mal es so beim herkömmlichen Europäer besser ankommt, bleibt abzuwarten.
Die Ente war knusprig, diesmal nicht zu trocken und das Gemüse knackig und frisch.

Was anzumerken ist, ist, daß die Sauce bei dieser Art Filiale logischerweise ein Fertigprodukt ist. Das läßt sich nicht anders machen, sonst würde das Gericht ja in jeder Filiale anders schmecken. Diese Sauce war diesmal sehr stark angedickt und man konnte sie bei einigen Gerichten schon fast schneiden. Das ist aber nicht immer so. Man kann hier also Glück haben oder nicht. Geschmacklich finde ich es dort sehr lecker.

Nicht vorenthalten möchte ich euch den Nachtisch: Schaut euch mal diese riesige Kugel Vanilleeis an!
gebackene Banane mit Vanilleeis
Das findet man auch noch selten in der Größe. Dafür hätte es mehr Banane sein können….
gebackene Ananas
Die Bedienung bei uns ist freundlich gewesen, auch der vergessene Espresso wurde prompt nachgeliefert.

Leckeres Essen, nicht zu teuer, hier paßt das Preis-Leistungs-Verhältnis gut zusammen. Finde ich gut.

Das war´s für heute erst mal, Wirsing,

Sususi

Cavos Stuttgart

Es begab sich zu der Zeit… halt, falsche Geschichte…also, *räusper*: Wir waren neulich in Stuttgart. Essen. Beim… nein, wieder nicht beim Mexikaner. Diesmal beim Griechen. Einem Trend-Griechen. Dieser ist in aller Munde, entweder, weil ihn die Leute so geil finden oder weil ihn die Leute so *&%)/(* finden. Das „Cavos“.
Cavos Stuttgart
Zu finden ist es vom Bahnhof aus sehr leicht. Weder von außen noch von innen hat man den „typischer Grieche“ Eindruck, und das ist hier absolut gewollt, denn das Cavos ist nicht nur ein Speiselokal sondern auch eine Party-Location. Angeblich fliegen ab 22:00 Uhr die Papierservietten und die Stuttgarter Promi-Szene tanzt auf den Tischen. Oder so ähnlich. Wir wollten dort einfach essen gehen.

Wir hatten reserviert. Als ich ankam, fragte ich nach dem Namen, auf den reserviert war (ein Kellner saß am Empfangstisch gleich nach dem Eingang). Antwort: „Wir machen keine Reservierungen, die werden wohl oben sitzen.“ Ähm. Ok. Reserviert, aber nicht reserviert. Wie jetzt?

Drinnen sitzt man an sehr langen Tischen, die bei mehr Personen einfach immer weiter aneinander gereiht werden. Für eine größere Gruppe finde ich das lästig, denn man kann sich maximal mit den unmittelbar angrenzenden Personen unterhalten. Zumal der Lautstärkepegel drinnen auch nicht grade leise ist….
Cavos Innen
Außer der normalen Karte gibt es auch noch eine Abendkarte. Was man allgemein hierzu wissen muß ist, daß es an sich keine „Sättigungsbeilage“ gibt, wie sonst: keine Pommes und keinen Reis. Die Hauptgerichte werden wahlweise mit Salat und Tsatziki oder mit Briam und Tsatziki serviert. Ungewöhnlich für Deutschland.
Cavos Abendkarte
Es gibt allerdings schon Pommes. Für 3,80 € gibt es eine kleine (sehr kleine) Salatschale voll. Knusprig waren sie allerdings, aber auch nichts besonderes. Ich entschied mich aber für die warme Vorspeisenplatte:
Cavos Vorspeisenplatte warm
Zunächst mal war ich von der Auswahl sehr angetan. Schön angerichtet findet man hier Speisen, die sonst nicht unbedingt auf einer Vorspeisenplatte beim Griechen sind: gebackene Sardinen, gefüllte gebratene Paprika mit Schafskäse, gebackene Auberginen, ein Zucchinipuffer mit Joghurt-Dip mit Kreuzkümmel, Tsatziki und ein Stück Schafskäse. Der allerdings kalt war und somit auf einer warmen Vorspeisenplatte eine leichte Fehlbesetzung darstellt. Brot gab es keines dazu. Geschmacklich lecker. Aber: 13,40 €! Das ist eindeutig überpreist für diese Menge und diese Qualität. Es war gut, aber nicht herausragend. Es war ok von der Portion her, aber ein Hauptgericht danach hätte ich nicht mehr geschafft. Satt war ich aber auch nicht wirklich. Also stimmt hier die Menge tatsächlich als Vorspeise, aber bei dem Preis…. autsch!

Der Nachtisch sah ok aus, allerdings hoffe ich stark, daß die Sahne zum Brownie tatsächlich echte Sahne war, sie sah etwas künstlich aus. Das kann aber auch an dem Licht gelegen haben.

Die Kellner waren am Anfang sehr aufmerksam, bis… sie uns um 20:07 aus dem Lokal komplimentierten… Wir waren dort um 18:00 Uhr, einige kamen etwas später, so daß wir vielleicht um 18:30 bestellten. Einige waren noch mit dem Nachtisch beschäftigt, als uns der Kellner freundlich aufforderte, doch bitte zu zahlen und zu gehen. Sie brauchen die Tische. Und wir müßten auch bitte zur Kasse nach hinten laufen, denn er muß erst noch die einzelnen Sachen eingeben. Ähm, wie bitte? Das verscherzte ihm das Trinkgeld, aber damit hat er augenscheinlich eh nicht gerechnet….

Als wir gingen, standen die ersten Partygäste schon in den Startlöchern und der Kellner am Eingang verwandelte sich in eine Art Türsteher…

Nun ja. Seltsames Konzept. Gutes Essen, aber für die Qualität, die Umgebung und die Bedienung eindeutig mehr als überteuert. Getränke gehen hier auch ganz schön auf den Geldbeutel. Wer also etwas gemütlich essen gehen möchte ist hier falsch. Wer kurz noch was einwerfen will, bevor die Party losgeht, der ist hier richtig, das richtige Outfit und den richtigen Geldbeutel vorausgesezt. Für das Cavos scheint das Konzept aufzugehen, für mich persönlich ist das allerdings nichts.

 

Wirsing, Sususi

Domus am Schnatterloch

*räusper* Also, wo waren wir…. Ach ja, wir sind in 2016 angekommen…
Den Übertritt haben wir in Miltenberg erledigt, wie eigentlich jedes Jahr. (Jahreswechsel ohne Miltenberg? *neeeeeiiiin* Unmöglich, aber das nur so am Rande). In Miltenberg wollten wir eigentlich unser bevorzugtes Nachmittags-Kuchen-und-Kaffee-Versorgungshaus aufsuchen: Den „Altstadtmarkt“ (*klick*)
Leider mußten wir feststellen, daß dieser pünktlich zum Jahresende schließt! Oh nein! Was nun? Ok, in Miltenberg gibt es andere Cafes, es gibt sie sogar in für uns erlaufbarer Entfernung, aber unsere zweite Anlaufstelle ist leider meistens so voll, daß man sogar als Einzelperson Probleme hat. Geschweige denn zu siebt. Wir entschieden uns dann für ein Café/Bar/Restaurant, in dem von uns vorher noch keiner war: Das „Domus am Schnatterloch“ (sollte auch einen Hinweis darauf geben, wo es zu finden ist….).
Domus
Also von außen ansprechend, mit eine schönen Wochenkarte (die Karotten-Ingwer-Suppe gab den Ausschlag…). Von Innen… äh, seltsamer Stilmix, seltsame Atmosphäre, kleine Tische, ein paar unglücklich aussehende Sandwiches in einer kleinen Kühlvitrine…. Wohlgemerkt, der Besuch war Nachmittags.
Domus Innen
Man konnte alles von der Karte (doch recht umfangreich) bestellen, auch von der Wochenkarte, aber es sind mittags keine Änderungswünsche möglich. ?? Können dann ja bloß Fertiggerichte sein, oder? Dazu kommen wir noch. Ich wollte die Karotten-Ingwer-Suppe, eine Lasagne, ein Flammkuchen und ein Apfelstrudel wurden von anderen ausprobiert. Vielleicht hatten wir einfach einen unglücklichen Nachmittag erwischt, es muß ja nicht jeden Tag eine Gruppe mit einem jaulenden Kind am Nachbartisch sitzen, aber auch ohne diese wäre es nicht sehr gemütlich gewesen. Gut zum Essen, nicht gut zum Kaffee-u. Kuchen-Beisammensein.

Die Suppe hat mich allerdings positiv überrascht. Cremig und würzig, eine leichte Ingwer-Note, offenbar selber gemacht, da noch ab und zu ein leichtes Stückchen zu finden war. Gut abgeschmeckt und rundum lecker. Da hätte ich mehr haben können! Für 4,90 € im preislich akzeptablen Rahmen für die Portion. Dazu gab es Brot als Beilage (also, bei uns nur auf Nachfrage, das wurde erst irgendwie vergessen…). Das waren in Scheiben geschnittenes Baguette: Gemischtes; ein dunkleres mit Walnuß, welches sehr lecker war und normales, welches mir persönlich ein wenig zu sehr nach Hefe geschmeckt hat).
Karotten-Ingwer-Suppe
Eigentlich war das für mich ein „einmal war ok, aber ein zweites Mal muß ich da nicht rein“ Besuch gewesen. Wenn wir nicht eigentlich hätten Steak essen gehen wollen.
Es begab sich zu der Zeit, als drei hungrige Menschen sich in Miltenberg aufmachten zu einer Herberge, die bisher die leckersten Steaks in Miltenberg servierte. Um von dieser Herberge abgewiesen zu werden, weil die drei dusseligen Menschen zu vertrauensselig waren, und nicht reserviert hatten. Das Spielchen zieht sich jetzt über die halbe Miltenberger Altstadt, ich kürze also ab:… irgendwann landeten die drei wieder im „Domus“!

Abends war schon die Atmosphäre ganz anders. Das nachmittägliche Leuchstoffröhren-Ambiente verwandelte sich in abendliche Kerzenschein-Gemütlichkeit. Diesmal probierte ich die „Penne a la Chef“ mit Spinat, Schafskäse und Tomaten für 9,50 €. Was soll ich sagen? (Außer, es war sehr viel leckerer als das Bild aussieht… Spinat und Schafskäse sind in Tomatensauce auch nicht wirklich fotogen!)
Penne mit Spinat
Nudeln perfekt, Sauce nicht übersalzen sondern würzig, alles sehr heiß, Portion groß. Wirklich toll! Also doch keine Fertiggerichte? Hm, ich schätze, das Geheimnis liegt darin, daß sie einen Koch für Abends haben, der dann die Sachen für den Mittagsservice am nächsten Tag vorbereitet. Also Suppe, Sauce, ect. Am nächsten Tag muß es dann nur noch heiß gemacht werden und serviert werden. Das würde erklären, weshalb Mittags keine Änderungswünsche möglich sind. Finanziell ist das natürlich auch eine verständliche Sache, wenn man sich für einen Service einen Koch sparen kann. Aber das ist, wie gesagt, nur eine Vermutung von mir.

Abends würde ich hier mit einer kleinen Gruppe (max. 4 Leute) jedenfalls schon wieder hergehen. Nachmittags allerdings definitiv nicht mehr.

Wirsing, Sususi

Abi´s Friesenkate Westerland

Kommen wir doch noch mal kurz zurück nach Westerland…
Man glaubt es kaum, aber mitten in Westerland kann man auch günstig Fisch essen. Sogar zum Abendessen. Nämlich in „Abi´s Friesenkate“.
Entweder nimmt man drinnen Platz, aber bei schönem Wetter lohnt es sich eher, draußen zu sitzen und Leute zu gucken… Man sitzt dort schön bequem und bei sehr frischem Wind gibt es auch noch Wolldecken. Kaum saß ich dort, kam auch schon die sehr freundliche Bedienung.
Abis Friesenkate
Mildes Matjesfilet mit Salzkartoffeln gibt es hier für 8,90 €, wer lieber Fleisch hat, der kann das Rahmgeschnetzelte oder die Lammsteaks nehmen. Aber, was mich auf der Karte richtig anlachte, das war die Nordseekutterscholle. Mit Bratkartoffeln. Für 11,90 €. Klingt gut? Gell, fand ich auch. Aber aufgepaßt! Irgendwie müssen die günstigen Hauptgerichtspreise ja wieder ausgeglichen werden, deshalb waren für die 0,4 l Cola sage und schreibe 4,20 € fällig!
Die bestellte Scholle kam auch recht zügig und sah auf den ersten Blick gut aus, wenn ich auch am Anfang das Häufchen Bratkartoffeln schon irgendwie mickrig fand. Da wußte ich aber auch noch nicht, daß es eine komplette Scholle war (also nicht nur das obere Filet), oben und unten mit Rückrat! Sonst hat man für den Preis immer nur eine Seite! Die Portion war also ordentlich groß und brachte mich an den Rand meines Fassungsvermögens.
Abi Nordseekutterscholle
Geschmacklich war die Scholle selber einwandfrei. Die Bratkartoffeln waren friesentypisch fettig, schön knusprig und gut gewürzt. Die Zwiebelstückchen in den Bratkartoffeln waren zwar für meinen Geschmack arg groß, das ist aber nicht weiter aufgefallen, da sie durch waren.

Alles in allem war ich hier sehr zufrieden; die Bedienung war freundlich, das Essen kam schnell und war geschmacklich gut. Damit stimmt hier das Preis-Leistungs-Verhältnis für mich einfach, obwohl ich beim nächsten Mal vielleicht lieber eine kleine Cola nehme. Oder Wasser….

Wirsing, Sususi

Cafe Orth Westerland

Wenn man nicht daheim frühstücken möchte… bitte, gibt ja an jeder Ecke in Westerland ein Café. Das Café Orth ist eigentlich nicht zu verfehlen… es ist genau unter dem Balkon mit dem gelbgestreiften Zebra…
Ein Außenbereich, der immer sehr eng besetzt ist und ein Innenbereich, der ebenfalls meistens voll war. Aber draußen hat man halt die bessere Aussicht. Heizpilze sorgen bei kaltem Wetter für ein wenig Wärme.
Cafe Orth
Hat man einen Platz gefunden, kann man schon mal in der Karte stöbern, bis sich die Bedienung zu einem durchgekämpft hat…
Cafe Orth Karte
Ich entschied mich spontan für ein Croissant-Frühstück für 8,90 € mit Heißgetränk:
Cafe Orth Croissantfrühstück2
Hübsch angerichtet war es, die Croissants waren knusprig und lecker und der Kräuterfrischkäse ebenfalls. Das andere waren die üblichen abgepackten kleinen Portionstöpfchen Marmelade, Butter, Honig und Nutella. Damit stand ich auch schon vor dem ersten Problem: wie das alles auf zwei Croissants verteilen??? Honig mag ich zwar gerne, aber nicht so den 08/15 Honig… der wanderte also in den Tee, und schon passte alles auf die Croissants drauf.
Tee gibt es hier übrigens von Keo.
Cafe Orth Tee
Wie man oben anhand der Speisekarte sehen kann, gibt es außer Frühstück auch noch andere kleine Gerichte und Snacks, Milchreis, Rote Grütze und diverse Tagesangebote.
Und wer den Pharisäer probieren möchte, sollte aufpassen, der ist wirklich *hicks*!

Ansonsten war die Bedienung nett, freundlich und flott und wenn man einen Platz in der hinteren Reihe direkt an der Wand hat, dann kann man da wirklich angenehm sitzen und den Leuten beim vorbeiflanieren zuschauen.

Wirsing, Sususi

Bäcker Westerland

Ja, man kann essen gehen von früh bis spät auf Sylt. Geht aber ein wenig ins Geld. Und nachdem wir ja schon gesehen haben, daß es ganz tollen Fisch in Westerland gibt, fehlt dazu eigentlich nur noch das Brot. Oder die Brötchen. Die kriegt man von einem der Dutzend Bäcker, die es auf der Insel gibt. Zum Beispiel vom „Raffelhüschen“: von dieser Kette gibt es sogar in Westerland gleich mehrere Filialen.
Raffelhüschen
Wer jetzt nach Baguettebrötchen oder Kaisersemmeln sucht, der wird natürlich auch fündig. Aber hier gibt es sooo viele Varianten, die es bei uns daheim nicht gibt, daß ich nicht anders konnte und mich durchprobieren mußte.
Zum Beispiel die Dünenknustis: ein leichtes Brötchen mit Dinkel für 0,48 €.
Raffelhüschen Dinkelknusti
Oder die Sylter Knacker, ein sehr kompaktes Roggenbrötchen, das schon fast an ein kleines Brot erinnert (0,95 €):
Raffelhüschen Sylter Knacker4
Das fand ich dann schon wieder fast etwas zu „schwer“ um es auf einmal auf zu essen. Aber es hat mit zu den Krabben in Knoblauchsauce sehr gut geschmeckt….
Wer es etwas leichter und luftiger möchte, der nimmt lieber einen Schmalz Kieler (0,60 €):
Raffelhüschen Schmalz Kieler2
Das ist durch den hohen Schmalzanteil zwar wirklich schön luftig, aber natürlich auch ziemlich fettig.
Alle Varianten wurden aber durch eine Semmel vom „Michels Backhüs“ absolut in den Schatten gestellt:
Backhüs
Das Backhüs hat eine fantastische Variante im Sortiment, nämlich das Solebrötchen (0,41 €):
Backhüs Solebrötchen
Dieses absolut unspektakulär aussehende Brötchen war das geschmacklich Beste, was ich in den letzten Jahren an Semmeln probiert hatte! Hier wird statt Salz das Thermalsolewasser aus Rantum im Teig verbacken. Dadurch ist das Brötchen nicht salziger als andere Brötchen, hat aber einen runden, irgendwie vollen Geschmack, der absolut unvergleichlich mit irgend was anderem ist. Knusprige Kruste, geschmackvolles Inneres, und leider nur auf Sylt zu haben! *sniff* Soooo lecker! Unbedingt ausprobieren!

Man sieht, auch wenn man nicht viel Geld ausgeben möchte, kann man auf Sylt geschmackvoll daheim frühstücken… wie das auswärts aussieht, das gibt es das nächste Mal…

Wirsing, Sususi

Salatkogge Westerland

Ehrlich? Ich kann es nicht verstehen. In Westerland stolpert man alle zwei Meter über Currywurst. Wirklich, fast jedes Cafe/Restaurant/Bistro hat mindestens eine Currywurstvariante im Angebot. Ok, wenn man dort wohnt, dann will man wahrscheinlich auch mal was anderes als Fisch essen. Aber als Tourist? Mit Kindern ja auch irgendwie noch verständlich… Jedenfalls, ich fahre nicht an die Nordsee um dann Currywurst zu essen. Nö. Ich will Fisch. Glücklicherweise gibt es außer Gosch noch andere Fischmöglichkeiten in Westerland. Eines davon ist die „Salatkogge“.
Salatkogge
Alleine dieses Geschäft hätte absolut ausgereicht um sich dort die gesamte Woche alleine hiervon zu ernähren! Wie der Name schon sagt, hat sich dieses Fischgeschäft auf Fischsalate spezialisiert.
Salatkogge Salate
Dazu gibt es noch Fischbrötchen, Fischsuppe, eingelegte Fischfilets, andere Salate, Krabben, Garnelen, Algen, Bratheringe, Rollmöpse mit und ohne Haut, Mini-rollmöpschen, Bratheringsklößchen,…. äh, ect.
Hier sieht man zum Beispiel ein Brötchen mit Fischfrikadelle (mit Gemüse) und Remouladensauce für 3 €. Auf Wunsch wird die Frikadelle warmgemacht. Keine Angst, es gibt sie übrigens auch ohne Gemüse… Andere Fischbrötchenvarianten gibt es auch; preislich so zwischen 2,50 € (Bismarck) und 6 € (Aal). Man kommt also nicht unbedingt günstiger weg als anderswo. Die Fischfrikadelle war gut, aber nichts besonderes. Die Remouladensauce war aber richtig lecker!
Salatkogge Fischfrikadelle Brötchen
Das kann man auch von der Fischsuppe sagen! Für 3,50 € kriegt man eine Tasse Fischsuppe mit Baguettebrötchen. Zwar ist die Portion nicht riesengroß, aber für einen schönen Snack zwischendurch reicht es absolut.
Salatkogge Fischsuppe1
Und wie man sehen kann, war hier auch ordentlich Fischeinlage drin. Da die Fischsuppe in einem großen Topf vorbereitet wird, ist das Gemüse natürlich nicht mehr knackig sondern weich. Das stört mich in diesem Fall aber gar nicht. Die Suppe selber war gut abgeschmeckt und schön würzig mit gutem Fischgeschmack.
Salatkogge Fischsuppe3
Es ist allerdings kein wirkliches Restaurant; auch wenn es von außen sehr groß aussieht, innen ist der Platz sehr begrenzt und reicht bloß, um Sachen zu bestellen. Man ißt also draußen die Suppe (die Fischbrötchen und Salate kann man ja mit heimnehmen, oder mit an den Strand, der ist bloß 100 Meter weiter) und hat deshalb bei schlechtem Wetter etwas Pech gehabt. Und man muß sich immer auf ein wenig Wartezeit einstellen, hier war es bei jedem meiner Besuche brechend voll!  Es gibt auch noch Krabbensuppe für 5,50€, aber die habe ich nicht mehr probieren können, da war leider keine Woche mehr übrig…

Hier lohnt sich das Einkaufen geschmacklich auf jeden Fall! Und dann vom Bäcker noch ein Solebrötchen (dazu kommen wir auf alle Fälle noch!) und einen Fischsalat zum Abendessen und schon ist man versorgt….

Wirsing, Sususi

Gosch Westerland

Das allererste, was ich an der Nordsee normalerweise esse, ist…. Apfelkuchen. Nämlich auf der Fähre. Da man aber nach Sylt keine Fähre braucht, fiel dieser buchstäblich ins Wasser. Das zweite, was dann normalerweise folgt, ist ein: Fischbrötchen! Klaro.

Und da jeder, dem ich erzählte, wo ich hinfahre, sagte: „Hey, da mußt du zu Gosch“, war ich ganz brav und habe das gemacht. Praktischerweise hat Gosch ja sogar direkt am Strand einen Verkaufskiosk und ein kleines Lokal: (seht Ihr das Schild mit der Möwen-Warnung da unten rechts? Nehmt es verdammt ernst! Eine herkömmliche 08/15-Möwe braucht ca. 3,2 Sekunden für ein komplettes Räucherlachsbrötchen inkl. Aufpickens der Zwiebeln… ich habe dort in der Woche mehr als einen Touristen sein Mittagessen verlieren sehen…)
Gosch Strand1
Ich entschied mich für ein Brötchen mit Räucheraal und Meerettich für 4,50 €. Das war… gut. Also, wie ein Fischbrötchen halt. Weder kam die spektakuläre Geschmacksexplosion, mit der ich nach all den „Gosch“-Rufern gerechnet hätte, noch war es irgendwie anders als jedes andere Räucheraal-Brötchen welche ich bisher hatte.
Aalbrötchen Gosch
„Hm“, dachte ich mir, „da muß doch mehr dran sein. Muß ja einen Grund haben, daß jeder „Gosch ist toll“ schreit. Ich suchte also die „richtige“ Filiale in Westerland auf. Suchen mußte ich eigentlich nicht lange, nur sehen konnte man sie kaum: dort drängten sich jede Sekunde, die ich auf der Insel verbrachte mindestens 200 Menschen drin und drum rum.
Gosch Westerland
Drinnen bestellte man Essen (von draußen ist übrigens nicht ersichtlich, was es alles gibt und zu welchem Preis!) und suchte sich dann draußen einen Platz. Oder man suchte sich einen Platz und… ja, wie denn nun? Hat man Essen, ist der Platz weg. Hat man Platz, kriegt man kein Essen… Man sollte also mind. immer zu zweit sein, sonst klappt das irgendwie nicht. Getränke werden aber serviert und draußen bestellt, was zu diversen Verwirrungen führte und dazu, daß man drei verschiedenen Bedienungen erklären mußte, daß man noch nicht weiß, was man trinken will. Man kriegt also hinten die Tasche ins Kreuz, unterm Tisch latscht der Hund auf den Zehen drauf rum, der Kinderwagen verhakt sich in der Jacke und während man den Hummer für 20 Euro verspeist, wird man von drei Seiten mit Zigarettenqualm vollgeraucht. Soll das gemütlich sein?

Jetzt sah die Auswahl an Frischfisch für mich wirklich sehr frisch aus, aber das können andere Fischgeschäfte auch. Preislich waren die Essensangebote doch ein paar Euro teurer als anderswo. Ich entschied mich also für die Krabbensuppe, denn die liebe ich!
Gosch Krabbensuppe
Der Fairness halber muß man sagen, daß die Suppenportion ordentlich war. Auch die Krabbeneinlage war nicht so schlecht. Allgemein war das eine gute Suppe, aber sie war eben nicht sehr gut. Ein wenig flach im Geschmack. Und dann war da die Petersilie! Petersilie auf Krabbensuppe schmeckt irgendwie *brrrr*. Frühlingszwiebeln, ja. Schnittlauch, ja. Persilie, nein! Und eine kleine Scheibe Baguette dazu? Die versteckt sich hier so verschämt hinter der Schüssel; das ist aber auch knickerig! Sonst bekommt man wenigstens eine Semmel oder ein Baguettebrötchen dazu.

Nein, Gosch hat mich zumindest in Westerland gar nicht überzeugt.

Ich kann nicht für Wenningstedt sprechen oder für List, wo es zumindest eindeutig so aussah, als drängt sich dort nicht die ganze Insel:
Gosch List
Also, wenn man Fischbrötchen essen möchte, dann ist Gosch sicher keine schlechte Anlaufstelle. Wenn man aber Fisch essen möchte, dann gibt es gemütlichere, qualitativ gleichwertig oder bessere Locations für gleich viel oder sogar weniger Geld. Und was das sehen und gesehen werden angeht… in der Menschenmenge sieht man sowieso nichts.
Gosch List hinten

Wirsing, Sususi

Strandrestaurant Badezeit Sylt

Bevor wir zu den ernsten Dingen der Insel kommen (Fisch ect…), schauen wir doch noch mal schnell an den Strand… läuft man nämlich vom Strandübergang Friedrichstraße entweder in Richtung Wenningstedt oder, wie in diesem Fall, Richtung Rantum (also nach „unten“ *g*), dann stößt man zwischendurch immer wieder auf Strandrestaurants aller Preisklassen, die natürlich eine unschlagbare Aussicht bieten.
Badezeit Strand
Eines davon, bei dem man noch nicht mal weit laufen muß, ist das Strandrestaurant Badezeit. Hier kann man sogar recht günstig einmal Mittagessen gehen, wenn man nicht unbedingt Wert auf große Auswahl legt: Kartoffeln mit Beilagen wie Lachs oder Hühnchen, Rigatoni mit Bolognese oder Currywurst liegen so um die zehn Euro.
Aber noch besser finde ich es, hier einfach zu sitzen und die Aussicht zu genießen und dazu einfach einen schönen Tee zu trinken und eine der hausgemachten Waffeln zu verspeisen. Zwar war es an dem Tag sehr windig, aber durch die Glasumrandung sitzt man dort sehr geschützt. Solange es nicht regnet. Obenrum war nämlich alles offen bis auf ein paar Plätze. Wahrscheinlich wird das Verdeck erst bei richtig schlechtem Wetter geschlossen…
Badezeit Aussicht2
Jedenfalls ist die Süßspeisenauswahl mit Milchreis mit verschiedenen Toppings, Waffeln und diversen Kuchen mehr als ausreichend ansprechend. Ich entschied mich für eine Waffel mit Kirschen und Schlagsahne für 4,90 €:
Badezeit Waffel2
Was auch immer sie mit der Waffel gemacht hatten: das war eine der besten, die ich in Nordfriesland jemals gegessen habe! Eigentlich hätte ich mit einer eher belgischen Variante gerechnet, aber diese hier war sehr lecker! Sie war nicht so dick wie die üblichen Waffeln hier, aber geschmacklich einfach perfekt; die Sahne war frisch; das Kirschkompott lecker und warm (also nicht eiskalt aus dem Kühlschrank) und alles in allem rund.
Der Jasmintee für 3,50 € war von Eilles – also ein Restaurant, welches noch nicht auf den Keo-Zug aufgesprungen ist (wobei, Keo Ist halt auch gut..). Dafür war das Wasser richtig heiß.
Badezeit Tee
Für einen kleinen Snack bzw. eine Waffel würde ich hier jederzeit wieder herkommen, die sonst üblichen Hauptgerichte sind preislich dann allerdings so um die zwanzig Euro anzusiedeln. Wobei das natürlich bei der Lage und der Aussicht nicht weiter auffällt…

Wirsing, Sususi